Trotz Pandemie werden vereinzelt 1. August-Feiern stattfinden. (Bildmontage: Telebasel)
Schweiz

So feiern die Kantone den 730. Geburtstag der Schweiz

Auch 2021 lässt sich der Nationalfeiertag nicht wie gewohnt feiern. Hier eine Übersicht darüber, wie und wo trotz Pandemie der 1. August zelebriert wird.

Auch wenn die Impfungen voranschreiten und die Pandemie etwas leichter daherkommt wie noch im Jahr zuvor, ist es dennoch nicht möglich, eine grosse Nationalfeier zu veranstalten. Die Kantone oder auch vereinzelten Gemeinden werden aus diesem Grund auf Alternativen zurückgreifen.

Basel-Stadt verzichtet auf Bundesfeiern

Aufgrund der epidemiologischen Lage hat der Kanton Basel-Stadt die Bundesfeiern auch fürs Jahr 2021 abgesagt. Es wäre schlichtweg nicht möglich, das Feuerwerk auf dem Rhein durchzuführen, ohne dass es zu einer unkontrollierten Menschenansammlung in der Innenstadt käme.

Baselbiet mit kleinen Anlässen

Die Gemeinden Allschwil, Binningen, Pratteln und Sissach werden am 1. August Feierlichkeiten im kleineren Rahmen durchführen. Und im Kantonshauptort Liestal feiert man nach der letztjährigen Absage den 1. August wieder auf der Sichtern. Auf das Festgelände zugelassen werden 1’000 Personen und es gilt Sitzpflicht.

Feuerwerksverbot in der Bundesstadt

«Bern feiert zuhause und freut sich auf 2022», teilten die Behörden mit. Unabhängig von der Corona-Situation gilt dieses Jahr erstmals ein Feuerwerksverbot in der Berner Innenstadt, weil es in der Vergangenheit wiederholt zu brenzligen Situationen in den engen Gassen kam.

Bundesfeier im kleinen Rahmen

Die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem lädt zu einer Bundesfeier im kleinen Rahmen. Am Abend des 31. Juli wird in der Parkanlage Brünnengut ein Feuer entzündet.

Thun gibt das Wort an die Bevölkerung

Fünf Thunerinnen und Thuner wurden ausgewählt, die am 1. August eine je fünfminütige Rede halten werden. Den bekanntesten Redner erwartet im Kanton Bern Herzogenbuchsee: Dort hält Bundespräsident Guy Parmelin am 31. Juli seine erste von mehreren 1.-August-Ansprachen.

Zürich lässt die Glocken läuten, aber ohne Umzug

Die Stadt Zürich will sich die Bundesfeier nicht ein zweites Mal nehmen lassen. Wie immer wird der Tag mit Kirchenglocken und Salutschüssen begonnen. Es wird jedoch keinen Umzug und kein Fest mit Musik geben.

Ein Imbiss auf Schloss Lenzburg

Im Aargau veranstalten eher kleinere Gemeinden eine Bundesfeier. Lenzburg organisiert einen ökumenischen Gottesdienst, Musik und einen Imbiss auf dem Schloss.

Solothurn verzichtet auf die 1. August Feiern

Die Städte Solothurn und Olten verzichten dagegen auf eine Feier, weil die Covid-Schutzmassnahmen zu einschränkend seien. Die offizielle Alternative in Olten: Vor dem Kulturzentrum Schützi gastiert die Coop Beachtour.

Gottesdienst auf Reservation in St. Gallen

In der Stadt St. Gallen gibt es wie jedes Jahr in der Kathedrale einen Gottesdienst mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften, der auch im Regionalfernsehen übertragen wird. Die Plätze müssen reserviert werden. 2020 fand der Gottesdienst wegen der Pandemie ohne Publikum statt. Der sonst übliche Umtrunk fällt erneut aus.

Bauernverband bietet «Buurezmorge» an

Rund 200 Bauernhöfe im Land bieten am Nationalfeiertag einen «Buurezmorge» an. Der Bauernverband hat trotz erster Unsicherheiten aufgrund der Pandemie eine Durchführung der traditionellen Frühstücksbuffets beschlossen.

Der Bundesrat im Einsatz

Bundespräsident Parmelin nimmt am 1. August am Bauernbrunch in Bouloz FR teil, am Abend hält er eine Ansprache in Lausanne. Bundesrätin Karin Keller-Sutter reist zum «Buurezmorge» in den Kanton Luzern. Bundesrat Alain Berset hält am 1. August eine Ansprache in Greyerz FR, während Bundesrat Ignazio Cassis sich in der Schweizer Botschaft in Bangkok an die Bevölkerung wendet. Keinen Auftritt geplant hat Bundesrat Ueli Maurer.

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