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Der Telebasel Sport Beitrag vom 27. Juli 2021.
Basel

Salome Lang will die Olympischen Spiele geniessen

Die Hochspringerin Salome Lang ist mittlerweile in Tokio angekommen. Kurz vor dem Start in ihr Olympia-Abenteuer haben wir die Baslerin zu Hause besucht.

Wer eine Reise unternimmt, kommt früher oder später nicht ums Packen herum. Einige machen es gerne, andere weniger. Für eine Olympiareise ist das Packen aber eine recht einfache Sache, sagt Salome Lang. Denn jeder Olympionike bekommt die Ausrüstung vor den Spielen gestellt: «Es gibt ganz strenge Kleidervorschriften. Also musste ich nur meine Wettkampfsachen einpacken.»

Biberli an Wettkämpfen

Was sie aber auch von zu Hause mitnimmt sind kleine Snacks. «Sicherheitshalber nehme ich immer ein paar Snacks mit, bei denen ich weiss, dass ich sie gut vertrage. Von der Menge her entwickelt sich das immer von ‹für den kleinen Hunger› bis ‹falls ich das ganze Olympische Dorf ernähren muss›. Vor allem habe ich viele Biberli dabei, diese esse ich immer während der Wettkämpfe.»

Wegen Corona müssen die AthletInnen ihre Tokio-Reise gestaffelt antreten. Salome Lang reist als eine der letzten an. «Ich wäre bei der Eröffnungszeremonie gerne dabei gewesen, aber ich hoffe, dass ich sie dann in drei Jahren miterleben darf. Klar werden es andere Spiele als gewohnt, aber da ich noch nie an Olympischen Spielen dabei war, kann es für mich gar nicht schlechter werden», sagt die positiv gestimmte Hochspringerin.

Der Versuch, den Jetlag vorzubeugen

Da Japan doch einen grossen Zeitunterschied zur Schweiz hat, versuchte die Hochspringerin den Jetlag vorzubeugen. Dies gelang ihr aber nicht wirklich. «Ich habe mir vorgenommen früh ins Bett zu gehen und dafür früh aufzustehen. Ich habe mir alle Mühe gegeben mit Schlafmaske und Oropax. Schlussendlich bin ich aber einfach früher aufgestanden und zur gleichen Zeit ins Bett gegangen als sonst. Deshalb haben wir diese Mission dann abgebrochen.»

Den Wettkampf geniessen

Ihr Hauptziel für die Spiele sei es, den Wettkampf zu geniessen. Der Rest werde sich dann ergeben: «Wenn ich nochmal Schweizer Rekord springen kann, dann ist das genial. Aber ich bin nicht enttäuscht, wenn es nicht reicht.»

Eines möchte die 23-Jährige aber auf keinen Fall: «Ich möchte nicht von Tokio nach Hause reisen und sagen, dass ich den Wettkampf nicht genossen habe. Wenn ich mich zu fest auf die Leistung konzentriere und den Wettkampf nicht geniesse, bin ich vermutlich mehr enttäuscht als umgekehrt.»

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