Trotz Corona verzeichnete der Kanton Basel-Stadt im Jahr 2020 einen positiven Wanderunssaldo. (Bild: Keystone)
Basel

Zahl der Einwohnerinnen steigt trotz Pandemie

Trotz der eingeschränkten Mobilität wegen der Covid-19-Pandemie hat der Kanton Basel-Stadt im Jahr 2020 einen Wanderungsgewinn von 956 Personen verzeichnet.

Dazu beigetragen haben in erster Linie Zuzügerinnen und Zuzüger aus dem Ausland. An der Spitze der Zuziehenden lagen deutsche Staatsangehörige, wie das Basler Präsidialdepartement am Donnerstag mitteilte. Ihr Anteil liegt bei gut einem Viertel. An zweiter Stelle befinden sich Italienerinnen und Italiener mit einem Anteil von 9 Prozent, gefolgt von indischen Staatsangehörigen mit einem Anteil von 6 Prozent bei den Zuziehenden aus dem Ausland.

Insgesamt sind im vergangenen Jahr 13’480 Menschen zugezogen, während 12’524 Personen den Kanton verliessen. Im Gegensatz zu den Ausländerinnen und Ausländern fiel der Wanderungssaldo bei den Schweizerinnen und Schweizern negativ aus: 6359 Zuziehende standen 7804 Wegziehende gegenüber. Das entspricht einer langjährigen Tendenz mit der Folge, dass der Ausländeranteil in Basel-Stadt in den Jahren 1985 bis 2020 von 19,8 auf 37 Prozent angewachsen ist.

Minus von 8,6 Prozent wegen Corona

Die Zu- und Wegwanderungszahlen sind durch die Folgen der Covid-19-Pandemie stark beeinflusst worden. Gegenüber dem Mittel der Jahre 2010 bis 2019 lag der Wanderungssaldo im Corona-Jahr 2020 um 8,6 Prozent tiefer.

Dennoch bewertet das Präsidialdepartement das unter dem Strich positive Resultat als überraschend positives Ergebnis. Es spreche für die anhaltende Attraktivität und Dynamik des Standortes, heisst es in der Medienmitteilung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel