Alex Wilson nach dem Rennen an der Weltklasse Zürich 2019. (Bild: Keystone)
Schweiz

Alex Wilson nicht mehr Botschafter der Weltklasse Zürich

Die Weltklasse Zürich hat den Vertrag mit ihrem Botschafter Alex Wilson sistiert. Das weil der Basler Sprinter wegen Doping provisorisch gesperrt ist.

Die Schlagzeilen um Alex Wilson nehmen nicht ab. Nach dem nicht homologierten Europarekord und dem Training mit einem gesperrten Trainer folgt nun ein positiver Dopingtest. Deshalb wird der Sprintstar vorerst gesperrt und verpasst die Olympischen Spiele in Tokio. 

Jetzt folgt die nächste negative Nachricht mit Alex Wilson in der Hauptrolle. Das Leichtathletikmeeting Weltklasse Zürich hat den Vertrag mit Wilson als Botschafter sistiert. Wie es in einer Mitteilung des Vereins für Grossveranstaltungen VfG/LCZ am Mittwoch heisst, habe man die «provisorische Sperre für ein mögliches Dopingvergehen» zur Kenntnis genommen. Obwohl für Alex Wilson die Unschuldsvermutung gilt und das der Veranstalter auch so betont, «für den Organisator von Weltklasse Zürich gilt in Dopingfragen jedoch klar eine Nulltoleranz.»

Daher wurde der Vertrag vorläufig eingestellt. Der Schritt wurde direkt nach der Bekanntgabe des Verfahrens gegen Alex Wilson vollzogen. Die Zusammenarbeit ganz beenden will man aber nicht. «Sollte Wilson rechtskräftig freigesprochen werden oder wird das Verfahren eingestellt ohne dass ein Dopingvergehen festgestellt werden konnte, wird die Sistierung aufgehoben, was die Weiterführung der gemeinsamen Vereinbarung zur Folge hätte».

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