Die Einwohner des Kantons Tessins kamen in der Umfrage auf 7,4 von 10 Sympathiepunkten und Graubünden 7,3. (Bild: Keystone)
Schweiz

Kantone Tessin und Graubünden erhalten meiste Sympathiepunkte

Das Tessin und Graubünden sind ist für die Menschen in der Schweiz der sympathischsten Kantone. Am schlechtesten schnitt Genf ab.

Das hat der Online-Vergleichsdienst Moneyland.ch mit einer Umfrage bei 1500 Personen in der Deutschschweiz und der Westschweiz herausgefunden.

Die Einwohner des Kantons Tessins kamen in der Umfrage auf 7,4 von 10 Sympathiepunkten und Graubünden 7,3, wie Moneyland.ch am Dienstag mitteilte. Beide Kantone sind als Ferienziele beliebt. Ältere mögen allerdings das Tessin mehr als Jüngere. 18- bis 25-Jährige zogen in der Umfrage Graubünden und auch Luzern vor.

Am schlechtesten schnitt der Kanton Genf ab – er kam auf lediglich 5,8 von 10 Punkten. Nicht einmal die Genferinnen und Genfer selber gaben sich die besten Noten. Die Kantone Neuenburg, Tessin und Wallis kamen bei ihnen besser an.

Dass Genf sich selbst schlechtere Noten gibt als anderen Kantonen, könnte damit zusammenhängen, dass im Kanton viele Zugezogene lebten, hiess es in der Mitteilung. Diese Menschen könnten die Bevölkerung von Genf weniger sympathisch finden als jene von anderen Kantonen.

Jüngere Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer vergaben die Sympathie-Punkte generell weniger grosszügig als ältere. Auch die Sprachgrenze wirkte sich aus: Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer beurteilten die Westschweizer Kantone schlechter, und die Romands hielten es mit der Deutschschweiz ebenso.

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