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Der Telebasel-Newsbeitrag vom 24. Juli 2021.
Basel

So will die Aktion Pinguin Freiwillige zum Abfallsammeln motivieren

Die Aktion Pinguin will ein sauberes Rheinbord. Am Samstag kooperierte der Initiator mit einer Basler Pizzeria, um Freiwillige zum Abfallsammeln anzuspornen.

Ein voller Sack mit Müll vom Rheinbord gegen ein Stück Pizza. Das war die Idee des heutigen Events im Rahmen der Aktion Pinguin. Mit dem Event wolle man die Reichweite der Aktion Pinguin erhöhen. Initiator Hans Peter Brugger sagt: «Mein Wunsch ist, dass wir es in zwei Jahren geschafft haben, dass mindestens die Hälfte der Leute findet, dass Abfall einsammeln cool ist.» Die Müllsäcke der Aktion Pinguin kann man etwa bei der Saint Louis Buvette abholen.

Die Idee kam Brugger, als er vergangen Winter regelmässig im Rhein schwimmen ging. Beim Ein- und Aussteigen störte ihn der viele Müll. «Zuerst sammelte ich den Müll mit blossen Händen ein», erzählt Brugger. Doch er merkte schnell: Ohne Sack kommt man nicht weit. Insbesondere dann, wenn noch Scherben herumliegen.

Und so kam ihm die Idee mit den weissen Säcken. Der Pinguin als Maskottchen soll ans Winterschwimmen erinnern, aber auch an all die Meereslebewesen, die unter dem Müll im Wasser leiden. Denn durch den Rhein ist Basel ans Meer angebunden.

Der heutige Event wurde von Vito-Pizza unterstützt. «Es ist eine gute Sache», sagt die Geschäftsführerin der Klybeck-Filiale Natalia Kucera. Ausserdem sei man sich durchaus bewusst, dass man mit den Take-away-Pizzaschachteln auch zum Abfall am Rheinbord beitragen würde. Andrea Giovanni Käppeli, der im Frack das Rheinbord ehrenamtlich aufräumt, äussert sich dazu kurz und bündig: «Basel muss sauber werden und die Aktion Pinguin hilft dabei.»

Weitere Informationen zur Aktion Pinguin finden Sie hier.

3 Kommentare

  1. «FedUp» hat absolut recht. Macht mal public, wieviel Bussen am Wochenende verteilt werden. Ich befürchte das Resultat wär beschämend. Das Problem bei den Wurzeln packen! Als ich schon vor Jahren in Lörrach eine Zigi auf den Boden schmiss, hielten mich zwei Damen in Uniform an. Ich las sie auf und tatsächlich hat es überall öffentl. Aschenbecher, die ich gar nie beachtete. Alle wissen es, also 500.- und keine Freiwilligen zur Abfallsuche.Ist ja eine schöne Sache, aber der falsche Weg. Wenn ab
    Morgen die Hündeler das Gsch ihrer Lieblinge liegen lassen würden, würdet ihr auch Freiwillige suchen, um hinterher zu räumen?Report

  2. 1000CHF Busse für Littering würde auch schon helfen (Vorbild Singapur). Es schint ja inzwischen schon fast zum guten Ton zu gehören, den Dreck einfach liegen zu lassen.Report

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