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Der Telebasel-Newsbeitrag vom 24. Juli 2021.
Basel

Gemeinsames Gärtnern fürs Wohlbefinden

In zwei Gärten bringt die Kontaktstelle für Arbeitslose Menschen zusammen, die ihr Gemüse selbst anpflanzen wollen. Die Teilnehmer schätzen auch den Austausch.

Um das Jahr 2012 entstand die Idee der Freizeitgärten. Das praktische daran: Das angebaute Gemüse kann gleich verwendet und so die Haushaltskasse geschont werden. Sarah Lötscher von der Kontaktstelle für Arbeitslose ist die Projektleiterin. Sie sagt: «Es geht darum, dass die Leute im Sinn von Hilfe zur Selbsthilfe ihre Ideen umsetzen und sich in der Gesellschaft einsetzen können.» So auch bei einem der Freizeitgärten beim Areal der Familiengärten Hagenau.

Jeweils am Mittwoch ist Lötscher im Garten anwesend, wobei die GärtnerInnen relativ autonom sind. Die Vorstellungen müssen einfach besprochen werden. Hazima Smaylovic ist schon lange dabei. Für sie ist es eine Freude zu lernen, wie sich der Garten verhält. Aktuell machen die Tomaten im Offenen Probleme. Der starke Regen hat dazu geführt, dass sie leicht modrig sind. Dem anderen Gemüse wie Zucchini, Kartoffeln oder Federkohl geht es hingegen gut.

Der Garten erfüllt aber auch eine wichtige soziale Funktion. Sureyya Celebi kommt genau deswegen hierhin. «Alle Leute hier sind sehr freundlich», sagt Celebi und genug Raum zum Ausprobieren bekomme man ebenfalls. Stephan Grossenbacher experimentiert etwa mit einer platzsparenden Anbaumethode. Das Ziel: Zwölf Pflanzen an nur zwei Orten zu giessen. Der Garten ist ein kleines Stück Paradies für diejenigen, die es sonst nicht so einfach im Leben haben.

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