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Der Telebasel News-Beitrag vom 21. Juli 2021.
Baselland

Tagesausflüge in der Region sind beliebt

Die Ausflugsziele im Oberbaselbiet sind gefragt. Finanzielle Schäden aus dem letzten Jahr machen keine Sorgen mehr, eher die Angst von einer neuen Welle.

Die Seilbahn Reigoldswil-Wasserfallen hat seit der Wiedereröffnung nach dem Shutdown vom letzten Jahr so viele Gäste wie nie. Auch die Solarbobbahn in Langenbruck zieht die Leute an. Nach eigenen Angaben müssen sich die Betreiber momentan keine Sorgen um die Finanzen machen.

Trotz Regen gut besucht

Raphael Kissling, Geschäftsführer der Seilbahn in Reigoldswil, ist zufrieden. «Wir hatten trotz Regen ziemlich viele Leute. Im Mai und Juni hatten wir viele Schulklassen und die haben sich vorgenommen, trotz Regen ihre Schulreise durchzuziehen. Davon konnten wir stark profitieren.» Laut Kissling seien auch die Sommerferien trotz des schlechten Wetters sehr gut angelaufen.

Im letzten Jahr musste die Seilbahn für drei Monate schliessen. Diesen Umsatzeinbruch hat die Anlage inzwischen aber wieder eingeholt. «Wir konnten im Januar und Februar schlitteln. Das Schlitteln stopft bei uns die Löcher sehr gut. Auch der Frühling war super. Man hat gemerkt, dass die Leute doch noch in der Schweiz sind.» Laut Kissling habe man auch gemerkt, dass viele noch in Kurzarbeit waren und die Zeit nutzten, um auf die Wasserfallen zu fahren.

Sorge wegen nächster Welle

Auch in Langenbruck bei der Solarbobbahn und dem Kletterpark gibt es viele Besucher. Hier ist aber auch das Wetter matchentscheidend. «Wenn es regnet, sind wir natürlich aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb. Rückblickend haben wir aber ein viel besseres Jahr als letztes Jahr», sagt der Leiter Peter Hammer. Auch hier nahm der Betrieb seit der Wiedereröffnung letzten Juni wieder verstärkt Fahrt auf.

Jetzt machen sich die Ausflugsorte nur noch Sorgen um etwas: «Natürlich, dass es keine vierte Welle gibt. Da haben wir Bedenken oder vor allem Respekt. Wir hoffen natürlich sehr, dass das auf den Herbst nicht so einfährt», so Peter Hammer.

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