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Telebasel Plätzli gsuecht vom 15. Juli 2021.
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Mein Büsi hat «Katzen-AIDS»: Was heisst das nun?

FIV, bekannt als Katzen-AIDS, ist eine weltweit verbreitete Krankheit. Bedeutet das für Katzen das baldige Todesurteil? Nein. Mehr dazu bei Plätzli gsuecht.

Das Feline Immundefizienzvirus, kurz FIV, hat Parallelen zum menschlichen AIDS. Auch Katzen sterben nicht am Virus selbst, sondern an den Folgen der ausgelösten Krankheit. Diese schwächt das Immunsystem so stark, dass selbst eine harmlose Krankheit zum Tod führen kann. Die meisten Katzen leben jahrelang gesund und ohne Symptome oder nur mit leichten Symptomen. Bei guter Haltung und Pflege können auch FIV-infizierte Katzen ein hohes Lebensalter erreichen.

Wertvolle Tipps, wie Sie mit einer FIV-infizierten Katze umgehen müssen, erhalten Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Diese Tiere suchen ein Zuhause:

Kätzchen Mozart (männlich, ca. 3 Monate alt)

Mozart ist noch etwas unsicher und schüchtern. Er gewinnt allerdings täglich an Sicherheit, da er in einer Welpengruppe lebt und von seinen Gspänli viel abschauen kann.

Kätzchen Tinsley & Tibelia (weiblich) und Tiberius (männlich), ca. 3 Monate alt

Tinsley, Tiberius und Tibelia sind Geschwister. Sie kamen gemeinsam durch eine Kastrationsaktion ins Tierheim. Alle drei leben momentan in einer Welpengruppe und geniessen es, mit vielen unterschiedlichen Charakteren in Kontakt zu stehen. Das Tierheim kann sich das Trio bei Familien mit grösseren Kindern, Alleinstehenden oder Pärchen vorstellen. Wichtig ist, dass man auf ihre Bedürfnisse eingeht und sie mental sowie körperlich fördert. Tinsley, Tiberius und Tibelia werden getrennt oder gemeinsam vermittelt.

Tinsley ist sehr sozial zu ihren Artgenossen und altersentsprechend aktiv und verspielt. Mit ihrer neugierigen Art wartet sie darauf, aus ihren Verstecken hervorzuschnellen und Unfug zu treiben. Von ihren Geschwistern ist sie die aufgeschlossenste und kuschligste. Auch Tiberius ist sehr sozial zu seinen Artgenossen und altersentsprechend aktiv, verspielt und neugierig. Dem Menschen gegenüber ist er noch etwas skeptisch. Lieber versteckt er sich während der Reinigungsarbeiten in einem Kratzbaum und wartet, bis der Trubel vorbei ist. Tibelia ist ebenfalls sehr sozial zu ihren Artgenossen und altersentsprechend aktiv und verspielt. Den TierpflegerInnen gegenüber zeigt sie sich immer noch skeptisch. Das tägliche Wiegen gelingt nur schwer. Sie versucht stets der Waage zu entkommen und trainiert dabei täglich ihre Schnelligkeit und Wendigkeit.

Kätzchen Kaleen (männlich, ca. 3 Monate alt)

Kaleen kam gemeinsam mit seinem Brüderchen Krümel (hier vorgestellt) ins Tierheim. Da die Mutter der beiden eine freilebende und verwilderte Hauskatze ist, hatte er zuvor noch keinen Menschenkontakt. Sobald Kaleen jemanden gut kennt, zeigt er sich von seiner anschmiegsameren und zutraulichen Seite. Kaleen und Krümel verstehen sich sehr gut und werden deshalb nur gemeinsam vermittelt. Beide vertragen sich gut mit anderen Katzen und lieben es, mit ihnen ausgiebig zu spielen. Die Brüderchen wünschen sich für ihr neues Zuhause genügend Platz und viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Ihr neues Zuhause sollte optimal in einer ländlichen und verkehrsarmen Gegend liegen, da sie später die Aussenwelt erkunden möchten. Kaleen muss noch beigebracht werden, was eine Hauskatze darf und was nicht.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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