Schlussendlich handelte es sich beim vermeintlichen Riss bloss um Spinnweben. (Bild: Facebook)
Baselland

Liestaler Behörden rücken wegen Spinnweben aus

Ein vermeintlicher Riss in einem Autobahnpfeiler in Liestal sorgte am Donnerstag für Furore. Schliesslich handelte es sich aber bloss um Spinnweben und Staub.

Das Hochwasser hält das Baselbiet momentan in Atem: Reissende Wassermassen strömen durch die Flüsse und Bäche der Region. So auch in der Ergolz. Ein Facebook-User wollte die Flut in Liestal festhalten, als ihm während des Filmens beim Schildareal an der Bushaltestelle Kessel etwas Beunruhigendes auffiel: Der Autobahnpfeiler schien einen tiefen Riss zu haben.

Der Mann postete am Donnerstag einen Screenshot in der Facebook-Gruppe «Liestal vernetzt». «Beim Hineinzoomen glaube ich, dass der eine Autobahnpfeiler gebrochen sein könnte», schrieb er. Auch andere Facebook-User machten sich grosse Sorgen. «Ohhh, das sieht schlimm und gefährlich aus», lautete eine Reaktion. «Ui ich hoffe, Du hast das gemeldet. Ist ja mega krass», kommentiert eine andere Userin. Eine andere Kommentatorin schrieb, sie habe die Polizei informiert.

Strassenunterhalt und Feuerwer vor Ort

Auch Telebasel wurde das Bild geschickt. Mediensprecher Roland Walter informierte sogleich die Einsatzzentrale, die wiederum den Strassenunterhalt für die Autobahn Nordwestschweiz alarmierte. Auch Walter ging vor Ort. Der Strassenunterhalt und die Feuerwehr Liestal waren bereits dort. Letztere hatte das Bild auf Facebook gesehen und war ebenfalls sofort ausgerückt.

Vor Ort dann die Erleichterung: Beim vermeintlichen Bruch der Säule handelt es sich bloss um Staub und alte Spinnweben, wie die Experten beim Analysieren des Brückenpfeilers feststellten. Diese sorgten in der Aufnahme für den Eindruck, dass die Säule einen Riss aufweise.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel