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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. Juli 2021.
Baselland

Hochwassersorgen im Baselbiet wachsen

Seit Wochen hält der Dauerregen an. Im Baselbiet wappnet man sich nun für das Schlimmste.

Seit Wochen regnet es in der Schweiz massiv. Im Baselbiet mehren sich die Sorgen, dass es wieder zu Überschwemmungen wie um den 23. Juni kommt. Damals wurden Baustellen überschwemmt, Keller geflutet und Strassen beinahe zu Flüssen. Das Hochwasser verursachte grossen Schaden. Um Wasserschäden zu verhindern, wurden beim Liestaler Hanro-Areal etwa Sandsäcke gelegt. Feuerwehr-Inspektor Daniel Weisskopf sagt: «Man hat hier präventiv, zu den bestehenden Massnahmen, weitere Sandsäcke gestellt».

Das Feuerwehr-Inspektorat ist für beide Basel zuständig. Gestern Abend gingen bereits 50 Meldungen wegen der Wassermengen bei der Baselbieter Feuerwehr ein. Die Notrufe konnten aber alle beantwortet werden. Daniel Weisskopf betont: «Wir haben im Baselland 2’500 Feuerwehrleute, dann haben wir in der Stadt 450. Die waren alle noch nie gemeinsam im Einsatz. Das heisst, wir haben wirklich genug Personal und Material».

Marcel Altorfer wurde hart getroffen beim Hochwasser im Juni. Er schätzt den damals entstandene Schaden auf 200’000 Franken. Altorfer lebt im Waldenburgertal. Dieses Tal wurde stark vom Hochwasser betroffen. Sandsäcke sollen nun das Schlimmste verhindern. Aber bereits gestern Abend wurde es brenzlig. Daniel Altorfer dazu: «Ich hoffe, dass es nicht zwei Mal am selben Ort passiert.»

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