Novak Djokovic war über weite Strecken nicht der bessere Spieler, aber er war es in den entscheidenden Momenten. (Bild: Keystone)
International

Djokovic macht weiteren Schritt zum 20. Grand-Slam-Titel

Novak Djokovic steht zum dritten Mal in Folge im Final von Wimbledon. Der Weltranglistenerste setzt sich gegen den Kanadier Denis Shapovalov durch.

Novak Djokovic gewinnt gegen den Kanadier Denis Shapovalov (ATP 12) 7:6 (7:3), 7:5, 7:5 und trifft am Sonntagnachmittag auf Matteo Berrettini. Djokovic war über weite Strecken nicht der bessere Spieler, aber er war es in den entscheidenden Momenten. Shapovalov führte im ersten Satz nach einem frühen Break, leistete sich aber ein schwaches Aufschlagspiel, als er bei 5:4 zum Satz servierte. Das Tiebreak beendete der 22-jährige Linkshänder mit einem Doppelfehler.

Im zweiten Satz erarbeitete sich der junge Kanadier insgesamt fünf Breakchancen ohne zu reüssieren, Djokovic hatte eine und nützte diese zum 6:5 resolut. Gleiches Bild im dritten Satz: Das einzige Break gelang dem Serben zum 6:5, nach 2:XXX Stunden hatte er den Sieg im Trockenen. Eindrücklich ist auch Djokovics Konstanz: Von den letzten 17 Grand-Slam-Halbfinals, die er bestritt, verlor einzig 2019 in Paris gegen Dominic Thiem.

Im Final ist er erneut klarer Favorit auf seinen dritten Wimbledon-Titel hintereinander – den sechsten insgesamt. Doch der 34-jährige Serbe spielt um noch viel mehr. Ein 20. Grand-Slam-Triumph würde ihn erstmals gleichauf an der Spitze der ewigen Bestenliste mit Roger Federer und Rafael Nadal sehen. Und er wäre nach den Erfolgen am Australian Open und in Roland Garros bei drei Vierteln eines Kalender-Grand-Slam. Alle vier Major-Turniere im gleichen Jahr zu gewinnen haben erst zwei Spieler – Don Budge 1938 sowie Rod Laver 1962 und 1969 – geschafft.

Gegen den Final-Debütanten Berrettini hat er beide bisherigen Duelle gewonnen. Vor einem Monat in Paris schaffte es der Italiener immerhin, ihm einen Satz abzunehmen.

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