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Telebasel Plätzli gsuecht vom 8. Juli 2021.
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Wenn Katzen zur «Grossfamilie» werden – so behalten Sie den Überblick

Ein bis zwei Katzen – kein Problem. Was aber, wenn plötzlich eine ganze Katzenpopulation entsteht? Plätzli gsuecht liefert wertvolle Tipps.

Eine grosse Anzahl Katzen erfordert einen hohen Betreuungsaufwand. Sie müssen für jedes Ihrer Tiere regelmässig einen Gesundheitscheck machen, da sich Krankheiten wie Katzenschnupfen schnell ausbreiten. Den Katzen muss auch genügend Platz und Raum zur Verfügung stehen. Sofern sich eine Person sicher ist, dass sie bei vielen Katzen den Überblick behält, steht einer Katzenpopulation nichts im Weg.

Mehr dazu, und welche Arten von Katzenkrankheiten es gibt, erfahren Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Diese Tiere suchen ein Zuhause:

Kätzchen Krümel (weiblich, circa 3 Monate alt)

Krümel ist auf einem Bauernhof geboren und deshalb eine Freigängerkatze. Er hatte zuvor noch keinen Kontakt zu Menschen und ist dementsprechend scheu. Mit etwas Geduld und einem Leckerbissen lässt er sich allerdings rasch zu mehr Nähe überreden. Krümel liebt es, mit seinen Artgenossen ausgiebig zu spielen. In seinem neuen Zuhause sollte er genügend Platz haben, um sich austoben zu können. Das neue Zuhause von Krümel sollte optimalerweise in einer ländlichen und verkehrsarmen Gegend liegen, da er später die Aussenwelt erkunden möchte.

Kätzchen Khan & Kalimero (männlich, circa 3 Monate alt)

Da die Mutter von Khan und Kalimero eine verwilderte Hauskatze ist, mussten sich die beiden Kätzchen zuerst an die Menschen gewöhnen. Mittlerweile zeigen sich beide von ihrer anschmiegsamen und zutraulichen Seite. Sie lassen sich anfassen, streicheln und etwas widerwillig auch hochheben. Es wird noch ein wenig Geduld brauchen, bis die beiden von sich aus auf Menschen zugehen und Streicheleinheiten einfordern. Khan ist schon etwas mehr aufgetaut als sein Brüderchen Kalimero. Das Duo ist unzertrennlich und deshalb nur gemeinsam vermittelbar. Die Brüder wünschen sich für ihr neues Zuhause genügend Platz und viele Möglichkeiten, um sich austoben zu können. Sobald Khan und Kalimero alt genug sind, möchten sie die Aussenwelt erkunden. Eine ruhige und natürlich gelegene Gegend wäre deshalb optimal. Da sie noch nie in einer Wohnung oder einem Haus waren, müssen sie noch entsprechend erzogen werden. Sie müssen lernen, was eine Hauskatze darf und was nicht.

Kaninchen Murphy (männlich, kastriert, Alter unbekannt)

Murphy ist ein eher zurückhaltendes Kaninchen. Wenn sein Gehege geöffnet wird, versteckt er sich sofort in Höhlen und Häuschen. Sobald die Türe jedoch geschlossen ist, kommt er neugierig aus seinem Versteck hervor und möchte wissen, was passiert ist. Das Tierheim ist überzeugt, dass sich Murphy gut an eine neue Umgebung gewöhnen und seine Scheu rasch verlieren wird. Da Murphy bisher alleine gehalten wurde, möchte ihn das Tierheim mit mindestens einem weiteren Artgenossen vermitteln. Das Tierheim sucht für Murphy ein Zuhause, in dem er in eine möglichst grosse und spannend eingerichtete Anlage einziehen darf. Diese sollte mehrere Versteckmöglichkeiten sowie Sonnen- und Schattenplätze bieten. Verschiedene Bodengründe helfen Murphy, seine Krallen in Form zu halten. Äste und Nagemöglichkeiten sorgen zudem für gesunde Zähne.

Bengal Vanilla (weiblich) & Velvet (männlich), kastriert, 9 Jahre alt

Vanilla und Velvet sind Geschwister. Bengalkatzen weisen ein hohes Temperament auf und sind sehr aktive Tiere. Sie sind ausserdem vertrauensvoll, aufmerksam, neugierig und freundlich. Da Bengalen sehr schlau sind und gerne lernen, benötigen sie viel Aufmerksamkeit. Kuscheln alleine reicht nicht aus. Damit keine Langeweile aufkommt, gehören Target- und Clicker-Training sowie Intelligenz- und Denkspiele zum Alltag. Bengalkatzen lieben es zu rennen, zu klettern und im Wasser zu planschen. Und: Bengalkatzen können sehr laut werden. Ein grosser und sicherer Gartenzaun oder eine Haltung als Freigänger sollte dem Geschwisterpaar ermöglicht werden. Velvet ist sehr zutraulich und steht gerne im Mittelpunkt. Vanilla hingegen überlässt gerne Velvet die Unterhaltung.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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