Die Aussenhülle der Elisabethenkirche in Basel soll ab 2022 für über 13 Millionen Franken saniert werden. (Bild: Keystone)
Basel

Sanierung der Elisabethenkirche soll 2022 starten

Die Sanierung der Aussenhülle der Elisabethenkirche in Basel rückt näher: Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr in Angriff genommen werden.

Von den Gesamtkosten von 13,2 Millionen Franken will der Kanton Basel-Stadt 40 Prozent übernehmen. Entsprechend beantragt die Basler Regierung dem Grossen Rat gemäss einer Mitteilung vom Dienstag einen Investitionsbeitrag von 5,375 Millionen Franken. Die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt als Eigentümerin übernimmt 2,525 Millionen Franken. Vom Bund kommen zudem voraussichtlich 3,3 Millionen und von der Christoph Merian Stiftung 2 Millionen Franken.

Die zwischen 1857 und 1864 erbaute Elisabethenkirche befindet sich laut Regierung in einem baulich schlechten Zustand. Eine Sanierung sei dringen notwendig. Die Kirche mit ihrem 72 Meter hohen Turm sei ein unverzichtbarer Teil des Stadtbilds.

Der Kirchenbau ist eingetragen im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und in der Denkmalliste des Kantons Basel-Stadt. Seit rund 30 Jahren steht der Sakralbau dem ökumenisch getragenen Verein «Offene Kirche Elisabethen» zur Verfügung.

Mit der Sanierung der Aussenhülle soll gemäss Mitteilung 2022 begonnen werden. 2030 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Mit 2,525 Millionen Franken will sich die Evangelisch-reformierte Kirche zudem an der Aussenrestaurierung der Elisabethenkirche beteiligen. Die Kosten für dieses Vorhaben sind auf 13,2 Millionen Franken veranschlagt. Die Landeskirche hofft, dass sich auch der Kanton Basel-Stadt, die Christoph Merian Stiftung und der Bund an der Sanierung beteiligen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel