Schriller Opernspass, inszeniert von Star-Regisseur Herbert Fritsch: «Intermezzo» von Richard Strauss. (Bild: zVG/Thomas Aurin)
Basel

Exklusive TV-Premiere: Telebasel zeigt Strauss-Oper «Intermezzo»

Star-Regisseur Herbert Fritschs erste Inszenierung am Theater Basel, Richard Strauss' «Intermezzo», wurde zum knallbunten Opernspass. Telebasel zeigt ihn.

Nach dem Schauspielabend «Metamorphosen» setzt Telebasel seine kleine Reihe mit aktuellen Produktionen des Theater Basel fort, mit der Oper «Intermezzo» von Richard Strauss («Till Eulenspiegels lustige Streiche», «Also sprach Zarathustra»), inszeniert von Herbert Fritsch. Das Theater Basel schreibt: «Ein aberwitziger Opernschwank im Plauderton. Kaum hat sich Hofkapellmeister Robert Storch auf eine Reise begeben, sorgt der pikante Brief einer gewissen Mieze Meier für Verstimmung bei Gattin Christine. Der international gefeierte Regisseur Herbert Fritsch inszeniert Strauss’ selten gespielte Ehe- und Eifersuchtsoper. Sopranistin Flurina Stucki und Bariton Günter Papendell spielen und singen das streitende Ehepaar.»

Telebasel zeigt die Aufführung in exklusiver TV-Premiere am Sonntag, 11. Juli 2021, 20:15 Uhr.

Die Besetzung

Musikalische Leitung – Clemens Heil, Inszenierung und Bühne – Herbert Fritsch, Kostüme – Victoria Behr, Lichtdesign – Roland Edrich, Dramaturgie – Roman Reeger. Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Hofkapellmeister Robert Storch – Günter Papendell
Christine, seine Frau – Flurina Stucki
Franzl, ihr kleiner Sohn – Moritz Emil Rehlen
Anna, ihre Kammerjungfer – Kali Hardwick (Mitglied des Opernstudios OperAvenir)
Baron Lummer – Michael Laurenz
Justizrat/Notar – Hubert Wild
Kapellmeister Stroh – Karl-Heinz Brandt
Frau des Notars – Jasmin Etezadzadeh
Kommerzienrat – Andrew Murphy
Kammersänger – Mkhanyiseli Mlombi
Resi – Ena Pongrac
Diener – Raphael Clamer

Kritik: «Monty Python» und «sichtliche Herzenslust»

Die Aufführung erhielt insgesamt positive Kritiken. Wir zitieren aus der Besprechung des Fachmagazins «Musik & Theater»:  «Das ist Fritsch wie man ihn kennt: Gestikulieren, grimassieren, chargieren bis zum Exzess, und auch in Basel fand er ein Ensemble, das mit sichtlicher Herzenslust und mit viel Körpereinsatz mitspielt auf der Suche nach dem möglichst unmöglichen Ausdruck für das Verhalten eigentlich normaler Menschen. Klar, dass sich da keiner wie du und ich über die knallgrüne leere Bühne bewegt. Eher schon fühlen wir uns an Monty Pythons «silly walks» erinnert.

Ein überdimensionierter Lampenschirm beäugt fast wie ein lebendiges Wesen das seltsame Geschehen. Sonst herrscht Verzicht auf jegliche Requisite. Braucht einer wie Fritsch auch nicht: Es ist viel lustiger, wenn Christine und ihr Dienstmädchen im imaginierten chaotischen Wohnzimmer herumbalancieren, als wenn da tatsächlich Koffer und Kleiderhaufen liegen würden.»

Vorschau

Wer «Intermezzo» im Theater Basel live erleben möchte – Aufführungen gibt es am: 25. und 28. August und am 12., 23. und 26. September. Genauere Angaben gibt es hier.

Telebasel zeigt am Sonntag, 25. Juli, 20:15 Uhr, das Ballett «Gloria» von Richard Wherlock.

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