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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Juli 2021.
Basel

Angst ums Basler Milieu

Andrea Strähl sorgt sich um die Lage an der Ochsen- und Webergasse. Nach der Petition wendet sie sich nun direkt an die Basler Regierung.

600 Unterschriften hat die Petition «zur Wahrung der Lebensqualität im Bermuda-Dreieck!» innert kürzester Zeit gesammelt. Das Problem: Die Kriminalität nehme zu. Dealer würden sich ausbreiten, tätliche Angriffe würden zunehmen und der Lärm werde auch immer wie schlimmer. Initiiert wurde sie von Andrea Strähl, die ehemals in der «Alte Schmitti» wirtete. Doch einreichen will sie die Petition noch nicht: «Die wird erst im September eingereicht. Aufgrund der Ferien, und, und, und…» Dafür hat sie eine E-Mail an vier Basler Regierungsräte verfasst. Unter anderem an Beat Jans vom Präsidialdepartement und Stephanie Eymann vom Justiz- und Sicherheitsdepartement.

Strähl schreibt: «Die Zustände werden beinahe täglich schlimmer.» Und nun sei es an der Zeit, dass die jeweiligen Amststellen – etwa im Bereich der Kriminalität – sich zusammen der Lösung annehmen. Die E-Mail schliesst mit der Hoffnung, dass die Petition im September gar obsolet werde. Gegenüber Telebasel sagt Strähl: «Ich dachte mir einfach, es muss jetzt reagiert werden.» Gerade nach der Berichterstattung in den verschiedenen Basler Medien. Eine Rückmeldung auf die E-Mail, die sie am Donnerstagabend versendete, ist bislang nicht eingetroffen.

Dafür aber Rückmeldungen von Anwohner. «Die Leute im Quartier finden es eine gute Sache und hoffen, dass die Petition und die Mail eine Wirkung haben», so die Ex-Wirtin. Denn: Es ginge nicht nur um Lärm, sondern um sehr viel mehr. Alleine mit Repression, so Strähl, sei aber niemanden geholfen. Deswegen hat sie auch gerade vier Regierungsräte angeschrieben – mit der Hoffnung auf eine umfassende Lösung.

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