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Basel geht aus – TV vom 25. Juni 2021.
Basel

Spitzengastronomie im Ackermannshof

Im «Gundeldingerhof» startete Sternekoch Flavio Fermi seine Karriere. Nun ist er zurück in Basel.

Es weht ein frischer Wind im Ackermannshof in der Basler St. Johanns-Vorstadt. Das Lokal wurde während des Gastro-Lockdowns umgebaut und steht nun unter der Führung der erfahrenen Gastronomen Flavio Fermi, Roland Tischhauser und Eveline Tischhauser.

Sternekoch Fermi war acht Jahre lang als Küchenchef für die «Osteria Tre» im Baselbieter Traditionslokal Bad Bubendorf tätig. Der erste Corona-Lockdown im letzten Jahr hat ihn zwangsläufig dazu gebracht, über sein Leben und seinen Beruf nachzudenken. Dabei ist er zur Erkenntnis gekommen, dass nun der richtige Zeitpunkt ist, um sich selbstständig zu machen.

Keine Angst vor dem Neuanfang

Angst macht ihm der Neuanfang nicht. Fachlich sei er voll auf der Höhe, um die erforderliche Qualität zu liefern. Und dass es auch die Gäste nach der Zwangspause wieder in die Gaststätten lockt, habe sich bereits im Sommer 2020 gezeigt. Zudem stemmt Fermi die Herausforderung nicht allein. Das sehr erfahrene Ehepaar Tischhauser ist ebenfalls mit an Bord. Dies war wie Fermi zuvor für das Hotel Bubendorf tätig.

Sein Stil werde sich in Basel nicht dramatisch verändern. Fermi steht für eine eher puristische Art der Gourmetküche. In Bubendorf habe er bisher aber voll auf die Italienische Küche fokussiert. In seinem eigenen Lokal habe er nun die Gelegenheit seinen Horizont zu erweitern. Einerseits soll der ganze mediterrane Raum häufiger zum Zug kommen. Andererseits soll sich die Küche noch weiter öffnen und etwa auch Gerichte aus Asien sollen gelegentlich einen Platz auf der Karte finden.

Markenzeichen darf nicht fehlen

Zwar hat Fermi das Konzept für Basel leicht angepasst, etwas ändert sich aber nicht. Er ist bekannt für seine diversen Amuse-Bouche. Eines davon nennt sich auf Italienisch «Sebadas». Das ist ein mit Ziegenkäse gefüllter Teigkrapfen.  Fermi arrangiert ihn mit Puderzucker, Honig, Thymian und Orangenzesten. Für Basler sei es ein ganz besonderer Leckerbissen, sagt Fermi. Denn die Textur erinnert stark an ein Fasnachtsküchlein. So stehen sie denn auch als «Sardische Fasnachtskiechli» auf der Karte.

Die mehrgängigen Gourmetmenüs werden jeweils am Abend serviert. Über Mittag gibt es einen Business Lunch

Mehr Restaurant-Tipps aus der Region finden Sie bei Basel geht aus – Online. 

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