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Der Direktor der «Baselworld», Michel Loris-Melikoff, verrät im Interview, wie sich das neue Messekonzept vom alten unterscheidet. (Video: Telebasel)
Basel

Direktor Loris-Melikoff: «Neue Baselworld hat mit der alten nichts zu tun»

Diese Woche wurde bekannt, dass die «Baselworld» doch mit ihrem alten Namen begeistern soll. Direktor Michel Loris-Melikoff sprach über das neue Konzept.

Herr Loris-Melikoff, letztes Jahr wurde die Baselworld für tot erklärt, nun soll sie trotzdem unter demselben Namen durchgeführt werden, was sind da die Gründe?

Wir haben natürlich Leute, die seit 30 oder 40 Jahren hier sind, diese haben zum Teil mit Kopfschütteln reagiert und meinten: «Wie konntet ihr das nur aufgeben?» Basel ist eine tolle Stadt, wir haben immer sehr gute Geschäfte in Basel gemacht und dann ist es sicher auch eine gewisse Nostalgie. Seit der Bekanntgabe war der Rücklauf extrem positiv.

Was dürfen die Leute von der Baselworld erwarten, die nächstes Jahr stattfinden soll? 

Die neue Baselworld hat nichts zu tun mit der alten Baselworld. Man wird die dreistöckigen Paläste, wie man sie gekannt hat, nicht mehr sehen. Für uns war es ganz wichtig, dass wir offene Stände haben. Dass man nicht von der Architektur der Stände beeindruckt ist, sondern von den Produkten.

Was auch neu sein wird, es wird viel mehr Content geben. Wir werden Vorträge und Panel-Diskussionen organisieren. Diese werden dann live und digital sein, damit Besucher, die persönlich nicht vorbeikommen können, jene am Bildschirm zu Hause mitverfolgen können. Es wird auch ein grösseres Unterhaltungsangebot geben. Das ist etwas, was in den letzten Jahren fehlte. Wie gesagt, die neue Baselworld hat nichts mit der alten zu tun.

An diesem neuen Konzept wird schon lange gearbeitet. Wäre es dennoch möglich, dass es wieder scheitert?

Die hundertprozentige Garantie haben wir erst nächstes Jahr, wenn die Baselworld zum ersten Mal stattfindet. Was man jetzt schon sagen kann und uns zuversichtlich stimmt: Im letzten Jahr haben wir bereits das neue Konzept, damals noch unter dem Namen «Houruniverse», verkauft. Wir sind raus auf den Markt und haben es den Leuten präsentiert. Wir haben 1000 Kunden angesprochen und hatten 80 Prozent positiven Rücklauf. Von den 1000 waren 800 der Meinung, dass es ein interessantes Konzept ist, und man sich durchaus vorstellen könne, sich anzumelden.

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