Die Suva warnt davor, betrunken Velo zu fahren. (Bild: Keystone)
Schweiz

Jeder 16. Velounfall geschieht wegen Alkohol

In der Schweiz verunfallen jährlich rund 21'000 Velofahrerinnen und Velofahrer. In über 1300 Fällen ist Alkohol im Spiel.

Die Unfallversicherung Suva rät darum davon ab, sich nach feuchtfröhlichem Feste an den Velolenker zu setzen. Die Tendenz der Fahrradunfälle, die unter Alkoholeinfluss passierten, sei steigend, teilte die Suva am Mittwoch mit. Besonders nachts und an Wochenenden würden Alkoholisierte aufs Velo steigen, statt dieses stehen zu lassen.

Die Suva weist darauf hin, dass auch für Velofahrerinnen und Velofahrer die Alkohol-Obergrenze von 0,5 Promille gelte. Wer neben einem Velo auch einen Fahrausweis für ein motorisiertes Fahrzeug hat, muss diesen unter Umständen abgeben, wenn er mit zuviel Alkohol intus am Velolenker erwischt wird.

Verursachen Alkoholisierte mit ihrem Fahrrad gar einen Unfall, handeln sie grobfahrlässig und müssen mit Leistungskürzungen rechnen. Dies ist laut der Unfallversicherung jedes Jahr bei rund zwei Dutzend Velounfällen der Fall. Zwar gebe es bei den Heilungskosten keine Kürzungen, wohl aber beim Taggeld, das bis zu 30 Prozent gekürzt werden könne.

Grobfahrlässig handeln übrigens auch Velofahrerinnen und -fahrer, die unter Drogeneinfluss stehen, Licht- und Stoppsignale missachten, auf der Gegenfahrbahn oder ohne Licht unterwegs sind.

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