Silvan Widmer könnte im Spiel gegen Italien auf der rechten Aussenbahn zum Einsatz kommen. (Bild: Key)
International

Widmer vor dem Italien-Kracher: «Es ist ein Traum»

Silvan Widmer trifft am Mittwochabend mit der Schweiz auf Italien. Vor dem Zusammenzug der Nationalmannschaft sprach er mit Telebasel über den Gruppenfavoriten.

Wenn am Mittwoch um 21 Uhr die Schweiz an der EM auf Italien trifft, wird es gleich für mehrere Spieler eine spezielle Affiche. Ganze sechs Spieler aus dem aktuellen EM-Kader waren oder sind noch immer bei Teams aus Italien unter Vertrag. Während Haris Seferovic, Xherdan Shaqiri, Edimilson Fernandes und Silvan Widmer derweil weiter gezogen sind, stehen Ricardo Rodríguez und Remo Freuler nach wie vor im Dienste eines Klubs aus dem Süden.

Italien klar im Vorteil

Der Aussenverteidiger Silvan Widmer kennt die Serie A aus dem Effeff. Ganze fünf Jahre war der gebürtige Aarauer bei Udinese Calcio tätig, bevor er 2018 zum FCB wechselte. Die Rückkehr nach Italien ist für den 28-Jährigen etwas ganz Spezielles. «Rom ist eine unglaubliche Stadt. Zudem ist es ein Traum, in Rom gegen Italien zu spielen», sagt Silvan Widmer.

Die Chancen, dass der Aussenverteidiger gegen Italien zum Zug kommt, stehen nicht allzu schlecht. Silvan Widmer hat nach seiner Verletzung bim FCB gute Auftritte gezeigt. Auch in der Nationalmannschaft war Widmer stets einer der besseren auf dem Platz. Und er kennt die italienische Liga und deren Spielstil besser als sein Konkurrent Kevin Mbabu.

Vor dem zweiten Gegner der Schweiz an der diesjährigen Endrunde nimmt sich der FCB-Spieler in Acht, weiss aber auch um die eigenen Stärken. «Sie sind sicher der Favorit auf den Gruppensieg in dieser Gruppe. Wenn ich mich richtig erinnere, haben sie in der Qualifikation zehn Siege in zehn Spielen eingefahren. Es ist sicher eine eingespielte Mannschaft mit viel Erfahrung und Qualität. Wir müssen uns aber nicht verstecken. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir gegen grosse Gegner bestehen können. Wir werden voller Vorfreude in das Spiel gehen, mit dem Gedanken, dass wir drei Punkte holen wollen», so Widmer.

Italien hat die Qualifikation tatsächlich mit zehn Siegen beendet. Die Schweiz musste sich in ihren acht Quali-Spielen einmal geschlagen geben und teilte zweimal die Punkte. Die Südländer sind der klare Favorit in der EM-Partie vom Mittwoch. Die «Squadra Azzurra» ist seit 28 Spielen ungeschlagen. Spätestens nach dem überzeugenden 3:0 zum Auftakt gegen die Türkei ist allen klar, Italien gehört zu den Titelfavoriten. Die Schweiz hingegen enttäuschte im Startspiel mit einem 1:1 gegen Wales.

Stichtag am Sonntag

Die Ausgangslage vor der Partie mit dem Nachbarn ist speziell. Die Schweiz kann eigentlich nur gewinnen. Bei einem wohl eher überraschendem Sieg wäre die Nati fast sicher im Achtelfinal vertreten. Ein Unentschieden würde dem Team von Vladimir Petkovic auch keiner übel nehmen. Dann muss die Nati am Sonntag gegen die Türkei vermutlich gewinnen, um weiterzukommen.

Aber selbst bei einer Niederlage kann man der Schweiz wahrscheinlich keinen Vorwurf machen. Gegen die Türkei braucht es dann aber zwingend einen Sieg. Egal, wie die Partie ausgeht, entschieden wird erst am Sonntag.

Verfolgen Sie das Spiel am Mittwoch, 16. Juni, ab 21 Uhr im Live-Ticker auf telebasel.ch und in der Telebasel-App.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel