Bereit für den Sommer? Mit diesen Tipps sind Sie für die Hitze-Tage bestens vorbereitet. (Bild: Keystone)
Basel

Mit diesen Tipps kommen Sie besser durch die Hitze-Tage

Heiss, heisser, Hitze: Die hohen Sommer-Temperaturen können anstrengend und sogar gefährlich sein. So gehen Sie am besten damit um.

Der Sommer ist auch in der Region Basel endgültig da und mit ihm die Hitze. Lesen Sie in den folgenden Tipps, wie Sie mit den heissen Temperaturen am besten umgehen:

Viel Trinken – aber keine eiskalten Getränke

Besonders an heissen Tagen ist die Lust nach erfrischenden Getränken gross. Dabei sollten Sie darauf achten, dass diese aber nicht eiskalt sind. Denn im Körper müssen kühle Flüssigkeiten erwärmt werden. Das braucht mehr Energie. Zudem kann der Körper die eiskalten Getränke als falsches Signal interpretieren und will zusätzliche Wärme produzieren. Auch zu heisse Getränke gilt es zu vermeiden: Diese führen dazu, dass der Körper noch mehr schwitzt.

Am besten sollte man an heissen Tagen also lauwarmen Tee oder lauwarmes Wasser trinken, idealerweise 2,5 bis 3 Liter. Ausserdem ist es sinnvoll, auf Kaffee zu verzichten – dieser regt den Kreislauf zwar an, lässt ihn danach aber schnell absacken. Auch der Alkohol sollte an Hitzetagen im Schrank bleiben: er belastet den Kreislauf und entzieht dem Körper Flüssigkeit.

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Essen in mehrere kleine Mahlzeiten aufteilen

An heissen Tagen gilt es, auf schwere Mahlzeiten zu verzichten. Auch der Körper sendet Signale dazu aus: Wenn die Temperaturen steigen, sinkt die Lust auf schweres und fettiges Essen. Besonders auf zu viel tierisches Eiweiss sollte an heissen Tagen verzichtet werden, denn das regt die Wärmeproduktion im Körper an und erhöht so das Risiko auf einen Kreislaufzusammenbruch. ExpertInnen raten deshalb bei Grilladen auf mageres Hühnerfleisch, Fisch oder auf fettarmen Grillkäse zurückzugreifen.

Weiter empfehlen WissenschaftlerInnen, nicht drei grosse Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen, weil diese meist viel Energie für die Verdauung benötigen. Es ist besser, bei Hitze mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. So kann bei der Verdauung Energie gespart werden. Die besten Nahrungsmittel für Hitze-Tage sind Obst, Salat und Gemüse. Besonders Gurken, Tomaten, Zucchini oder Melonen helfen dabei, einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt im Körper zu erhalten. Auch Milchprodukte wie Quark und Joghurt eignen sich gut als Hitze-Snacks.

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Möglichst alle elektrischen Geräte ausschalten

Elektro-Geräte strahlen, auch wenn sie auf Stand-By sind, immer Wärme ab. Damit es in der Wohnung und im Büro nicht noch heisser wird, als es sowieso schon ist, gilt deshalb: Alle elektrischen Geräte, die nicht benutzt werden, müssen ausgeschaltet werden. So können Sie die Abwärme von Drucker, PC, Beleuchtung, Fernseher oder Spülmaschine reduzieren. Auch beim Schlafen in den warmen Sommernächten hilft diese Massnahme. Als positiver Nebeneffekt spart man dabei Energie und schont die Umwelt.

Obwohl man bei der Benutzung von Kühl- und Gefrierschrank die Kälte-Einstellung im Sommer intuitiv möglichst tief halten möchte, empfiehlt es sich, die Geräte nur so kalt wie nötig einzustellen: Zirka 5-7 Grad beim Kühlschrank und -18 Grad Celsius beim Gefrierschrank. Denn je mehr die Geräte kühlen müssen, desto mehr Wärme geben sie nach aussen ab. Zudem sollte man sich vor dem Öffnen der Kühlschranktüre bereits überlegen, was man herausnehmen will und das Gerät jeweils möglichst schnell wieder schliessen. Dies, weil Kühl- und Gefriergeräte die meiste Wärme abgegeben, wenn sie geöffnet werden, da sie dann mehr arbeiten müssen. Sich bei offener Kühlschrank-Türe abkühlen zu wollen, ist also kontra-produktiv.

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Die Sonne aussperren

Um Haus und Wohnung kühl zu halten, sollten Sie neben dem Abschalten von Elektrogeräten Sonneneinstrahlungen in den Wohnraum vermeiden: So schön die Sonne auch scheinen mag, geschlossene Rollläden oder Fensterläden ab dem Morgen verhindern, dass sich das Innere von Gebäuden aufheizt, weil so die Hitze direkt wieder abgeleitet wird.

Zudem lohnt es sich, die Fenster tagsüber geschlossen zu lassen, damit keine warme Luft hereinströmen kann. Das Lüften kann in den kühlen Stunden abends, nachts und morgens nachgeholt werden. Achten Sie dabei darauf, dass Sie nachts keine Zugluft haben: Diese kann zu Verspannungen führen. Wer zudem eine Klimaanlage besitzt, muss aufpassen, diese nicht zu kalt einzustellen. Maximal sechs Grad tiefer als die Aussentemperatur und nicht kälter als auf 22 Grad sollte sie eingestellt sein. Aber Achtung: Die Anlagen erzeugen dabei eine stetige Luftbewegung und lassen schweissfeuchte Haut rasch auskühlen.

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Sport nur morgens oder abends

Wer Sport treiben will, sollte an heissen Tagen die Trainingseinheiten auf den frühen morgen oder späten Abend verlegen. Das schont den Körper. Wichtig ist, dass man beim Sport genügend trinkt und verschwitzte Kleidung schnell wechselt, damit der Körper nicht auskühlt: Beim Outfit raten Experten zu Funktionskleidung aus Kunstfasern zu greifen, weil diese den Schweiss schnell nach aussen ableiten: Das reduziert den Auskühl-Effekt besser als etwa Baumwolle.

Bei extremen Aussentemperaturen sollten Sie trotzdem nur ein moderates Training machen, denn persönliche Bestleistungen können dem Körper viel abverlangen. Am besten halten Sie sich an das Motto: Je höher die Temperatur, desto ruhiger Ihr Training. Dies alles gilt aber nur für gut trainierte Menschen, Sportanfänger lassen das Trainieren besser, bis wieder kühlere Tage anbrechen.

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Beim Badespass nie die Vorsicht ausser Acht lassen

Nicht nur nach dem Sport ist sie an Hitze-Tagen eine Wohltat: Die kalte Dusche. Wer keine Möglichkeit zum Duschen hat, legt sich am besten kalte Kompressen auf die Haut: Besonders im Nacken sorgen diese für gute Abkühlung. Auch kalte Eisbäder bringen den Kreislauf wieder in Schwung oder Sie lassen sich regelmässig kaltes Wasser über Handgelenke und Unterarme fliessen. Ein Besuch in der Badi oder ein Schwimm-Ausflug in den Rhein können ebenfalls für eine angenehme Abkühlung sorgen.

Aber Achtung: Aktuell rät Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG dringend davon ab, im Rhein zu schwimmen. Das wegen dem hohen Wasserstand. Dieser führe zu stärkerer Strömung, zu Wassertrübung und tieferen Temperaturen, so die Begründung. Die Warnung gilt dabei nicht nur für den Rhein, sondern für sämtliche weitere Flüsse und Bäche der Region. Informieren Sie sich deshalb immer im Vorfeld, ob der Ausflug in ein Naturgewässer sicher ist, bevor sie ins kalte Nass springen.

Zudem gilt es immer, diesen Sprung erst nach einer Anpassungszeit, also wenn Sie sich an das kalte Wasser gewöhnt haben, zu wagen. Denn ohne Anpassungszeit verengen sich die Adern im Körper schlagartig und der Blutdruck steigt stark an. Weil dadurch ein gewaltiger Druck auf dem Kreislauf lastet, kann das im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen. Bleiben Sie zudem jeweils nicht zu lange im Wasser, um eine Unterkühlung zu vermeiden.

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Auf den Körper hören

Was eigentlich immer gilt, zählt besonders an Hitze-Tagen: Hören Sie auf ihren Körper. Nicht alle Menschen reagieren gleich auf die heissen Sommertage. Erkennen Sie Ihre Grenzen und reagieren Sie bei Schwindel oder extremem Schwächegefühl schnell. Dann gilt: Raus aus der Sonne, in kleinen Schlucken ausreichend trinken (auch hier: nichts eiskaltes), ausruhen und die Füsse hochlagern. So wird der Kreislauf wieder angekurbelt. Kommt es zu plötzlichem Schüttelfrost ist das ein Alarmsignal und ein Zeichen dafür, dass sich der Körper überhitzt. Erholt sich dieser nicht nach kurzer Zeit bei diesen Symptomen von selber, muss ein Arzt konsultiert werden. Fällt jemand in den Ohnmacht, sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden. Schützen Sie Ihren Kopf vor Sonneneinstrahlung, und tragen Sie an Hitzetagen leichte Kleider aus Leine oder Baumwolle, um Überhitzung vorzubeugen.

Achten Sie zudem auf Ihre Mitmenschen: Ältere Menschen, Kleinkinder, Babys, chronisch Kranke und Schwangere gehören zur Risikogruppe an Hitzetagen, weil ihre Wärmeregulation beeinträchtigt sein kann. Das heisst, sie schwitzen weniger oder haben ein schwächeres Durstgefühl. Betroffene sollten sich an Hitze-Tagen häufiger ausruhen, besonders zur «Siesta»-Zeit von 11 bis 15 Uhr. Die Tipps gegen die Hitze gelten hier besonders: viel trinken, leicht essen und die Sonne meiden. Besonders die empfindliche Baby-Haut muss gut vor Sonneneinstrahlung geschützt werden: Mit Kopfbedeckung und viel Sonnencreme, zudem sollten Babys nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden.

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Glam-Tipps für heisse Tage

Auch in den Glam-Tipps zeigen wir Euch drei einfache Tipps, um die Körpertemperatur abzukühlen.

  • Tipp 1: Legt die Innenseite des Handgelenks unter kühles, fliessendes Wasser. Da dort die Haut besonders dünn ist, kühlt die Stelle auch schnell ab.
  • Tipp 2: Kauft Euch einen Fächer. Dieser Trick ist nicht nur effektiv, sondern sieht auch modisch aus. Die Bise erfrischt den Körper.
  • Tipp 3: Lutscht an Eiswürfeln. Hört sich simpel an – ist es auch. Dieser Trick spendet dem Körper auch zusätzlich Wasser.

Der Telebasel Glam-Tipp vom 17. Juni 2021:

(Video: Telebasel)

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