Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 17. Juni 2021.
Basel

So soll sich der RocketVax-Impfstoff von anderen abheben

Die Basler Regierung mischt bei der Entwicklung eines weiteren Corona-Impfstoffs mit und bewilligt eine Million Franken Finanzhilfe aus dem Standortförderfonds.

Die Regierung bewilligt eine Million Franken Finanzhilfe aus dem Standortförderfonds, um die präklinische Entwicklung eines Impfstoffes des Basler Start-up RocketVax zu unterstützen. Das Geld geht an das Universitätsspital Basel, das als Partner des Kantons dessen Interessen und auch die der weiteren öffentlichen Institutionen koordiniert, wie die Basler Regierung am Dienstag, 15. Juni 2021, mitteilte.

Das im Sommer 2020 gegründete Unternehmen RocketVax mit Sitz an er Basler Rittergasse ist eine Tochtergesellschaft des Biotech-Unternehmens SwissRockets. RocketVax entwickelt einen Impfstoff der nächsten Generation gegen SARS-CoV-2 und hat für die erste Projektphase von sechs Monaten einen Beitrag von Innosuisse, die schweizerische Agentur für Innovationsförderung, erhalten.

Im Verwaltungsrat von RocketVax sitzt unter anderem Christoph Brutschin (SP), bis vor Kurzem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt.

Impfstoff der nächsten Generation

Neben dem Universitätsspital Basel (USB) beteiligen sich auch die Universität Basel und das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut an der Forschungskooperation mit RocketVax.

Gemäss einer gemeinsamen Mitteilung der drei Institutionen vom Dienstag hat das USB durch eine Anschubfinanzierung von einer Million Schweizer Franken die bereits begonnenen präklinischen Forschungsarbeiten am neuen Impfstoff RVX-13 ermöglicht.

Ziel sei die Entwicklung eines Impfstoffs der nächsten Generation gegen Covid-19, der besseren Schutz gegen Virusmutanten biete und eine längerfristige Immunantwort auslösen soll, heisst es weiter in der Mitteilung. Dazu komme, dass der RocketVax-Impfstoff bei Zimmertemperatur stabil sei und somit keine Kühlkette aufrecht erhalten werden muss, wie etwa bei den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech oder Moderna.

Demnächst beginnen die ersten Versuche an Mäusen und danach an Hamstern, sagt der CEO von RocketVax, Vladimir Cmiljanovic: «Jetzt müssen wir auch zeigen, dass sich das Virus im Tier nicht repliziert, aber volle Immunabwehr gibt und diese Experimente werden bis Ende Jahr fertig. So dass wir im ersten Quartal des nächsten Jahres planen, in die klinischen Studien überzugehen».

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel