Unfälle und Krankheiten bei Dienstleistenden der Armee, des Zivilschutzes und Zivildiensts nahmen im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zu. (Bild: Keystone)
Schweiz

Pandemie nimmt geringen Einfluss auf Militärversicherung

Die Militärversicherung hat im vergangenen Jahr 173,5 Millionen Franken Versicherungsleistungen ausbezahlt, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Corona-Pandemie führte zu weniger Diensttagen und hatte einen insgesamt geringen Einfluss auf die Anzahl Fälle und Kosten.

Sowohl die Renten-, als auch die Taggeldkosten gingen leicht zurück, die Heilkosten stiegen jedoch um 1,5 Prozent auf 73,2 Millionen Franken an, wie die Suva am 15. Juni 2021 mitteilte. Sie führt die Militärversicherung seit 2005 im Auftrag des Bundes.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie leistete die Schweizer Armee rund 350’000 Diensttage. Trotzdem ging laut Suva die Zahl der von Milizangehörigen der Armee geleisteten Diensttage im Vergleich zum Vorjahr um gut fünf Prozent zurück. Der Grund liege in der pandemiebedingten Streichung oder Verschiebung von Ausbildungsdienstleistungen, schreibt die Suva.

Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Fälle und Kosten der Militärversicherung sei insgesamt gering ausgefallen. Zwar entsprechen die 43’290 neu registrierten Unfälle und Krankheiten einer Zunahme von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Rund 2’000 dieser Fälle wurden jedoch lediglich zur Abwicklung von Covid-Tests eröffnet. Diese hatten keinen Einfluss auf die Rechnung der Militärversicherung, da diese Kosten direkt vom Bund getragen wurden. Von den gut 9’000 neu registrierten ordentlichen anerkannten Krankheitsfällen waren 162 Covid-Erkrankungen.

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