Die Kundgebung in Zug verlief ohne grössere Zwischenfälle, wie die Polizei mitteilte. (Bild: Keystone)
Schweiz

3’000 Gegner von Corona-Massnahmen demonstrieren in Zug

Rund 3'000 Corona-Massnahmen-Gegner haben sich am Abstimmungssonntag in Zug zu einer Kundgebung getroffen. Organisator war der Verein "Stiller Protest".

Die Kundgebung verlief bis zur ihrer Auflösung ab 17.30 Uhr ohne grössere Zwischenfälle, wie die Polizei mitteilte. Organisiert hatte die Kundgebung der Verein «Stiller Protest».

Die Teilnehmer versammelten sich hinter dem Bahnhof und marschierten gegen 13.45 Uhr los in Richtung Stierenmarktareal, wo später verschiedene Reden gehalten wurden.

Die Zuger Polizei sowie Einsatzkräfte aus dem Zentralschweizer Konkordat waren nach eigenen Angaben mit uniformierten sowie zivilen Einsatzkräften im Einsatz. Auch mehrere Dialogteams begleiteten die Kundgebung und suchten demnach das Gespräch mit den Kundgebungsteilnehmenden.

Neun Wegweisungen und eine Verhaftung

Die Polizei sprach gegen neun Personen Wegweisungen aus; sie hätten die Kundgebung zu stören versucht, hiess es. Zudem wurde am Bahnhof Zug ein 36-jähriger Kundgebungsteilnehmer verhaftet, der gegen einen Mitarbeiter der Transportpolizei tätlich geworden war.

Bereits am Samstag hatten sich in Luzern rund 400 Corona-Massnahmen-Gegner zu einer Kundgebung getroffen. Im Vorfeld rief eine linke Gruppierung zum Gegenprotest auf, die Polizei konnte eine Konfrontation der beiden Gruppen aber verhindern.

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