Nach Sichtung des Videomaterials stellte die Polizei die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung ein. (Bild: Google Maps)
Basel

Vermeintliche sexuelle Belästigung im Tram war Fehleinschätzung

Am 26. Mai erstattete die Mutter eines Kleinkinds Anzeige gegen einen Mann. Die Basler Polizei stellte die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung nun ein.

Eine vermeintliche sexuelle Belästigung in einem Basler Tram hat sich als Fehleinschätzung herausgestellt. Die Basler Staatsanwaltschaft hat die am 27. Mai aufgenommenen Ermittlungen nach der Sichtung der Videoaufzeichnungen eingestellt.

Weil der fragliche Straftatbestand «eindeutig nicht erfüllt ist», sei das Verfahren mit einer «Nichtanhandnahmeverfügung» abgeschlossen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Sie hatte Ermittlungen wegen sexueller Belästigungen aufgenommen, weil die Mutter eines Kleinkinds eine entsprechende Anzeige erstattet habe.

Offensichtlich habe die Frau die Nähe des Mannes, der ihr im Tram durch ein «sonderbares Verhalten» aufgefallen war, als sexuelle Belästigung interpretiert, heisst es im Communiqué. Das sei aber nicht der Fall gewesen, wie sich nach der Sichtung der Überwachungsvideos im Tram herausgestellt habe.

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