Featured Video Play Icon
Der Telebasel Talk vom 4. Juni 2021.
Region

Rahmenabkommen-Aus: Das sagt die Lörracher Kreischefin

Im Landkreis Lörrach leben 230'000 Menschen. Marion Dammann ist behördlich für sie zuständig. Im Talk spricht sie über das InstA-Aus.

Wir fahren mit dem Tram zum Einkauf oder zum Nachtessen ins Ländle. Umgekehrt pendeln allein aus Lörrach 3’000 Menschen in den Kanton Basel-Stadt. Die Schweiz gehört zu den wichtigsten Außenhandelspartner Baden-Württembergs. Das Handelsvolumen beträgt 30 Milliarden Euro. An alledem ändert der Verhandlungsabbruch zum Rahmenabkommen mutmasslich nichts, wenigstens nicht vorderhand. 

Bundestagsabgeordneter: «Wohlstand im Dreiländereck gefährdet»

Der grüne Bundestagsabgeordnete Gerhard Zickenheiner aus Lörrach sieht jedoch mittelfristig den Wohlstand im Dreiländereck gefährdet – mit Folgen auch für die deutsche Nachbarschaft. Die KMU im Landkreis hätten sich vom Rahmenabkommen tiefere Hürden zur Schweizer Kundschaft ennet der Grenze erhofft. Thomas Conrady, Präsident der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, befürchtet schleichende Auswirkungen: etwa, dass es für EU-KMU zu aufwändig und zu teuer wird, eine Zulassung für die Schweiz zu erwirken.

Lörrach mit hohen Zukunftschancen

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Lörrach Platz 74 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Landkreisen mit „hohen Zukunftschancen“. Mit all diesen Fragen setzt sich Landrätin Marion Dammann, zuständig für den Landkreis Lörrach, auseinander. Landrätin ist keine Parlamentsposition wie im Baselbiet sondern, Definition Wikipedia: «Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.» 

Über die Folgen der Rahmenabkommens-Absage für den Landkreis Lörrach und die Nachbarschaft zur Region Basel: Im Talk, Marion Dammann, am Freitag, 11. Juni 2021 um 18:45 Uhr auf Telebasel.

1 Kommentar

  1. Der Rahmenvertrag ist vom Bundesrat nicht unterschrieben worden, da der Bundesrat mit einigen Punkten nicht
    einverstanden ist. Somit laufen die alten Verträge noch weiter wie gewohnt. Da der Bundesrat nicht unterschrieben hat, hat ER noch nichts verbrochen. Da hat die EU noch keinen Grund uns einfach zu strafen
    mit Sanktionen. Es kling fast so als , willst Du nicht gehorchen was wir möchten , wirst Du es zu spüren
    bekommen.. Wir Schweizer sind nicht in der EU ob wohl wir im Zentrum des EU Raum unser Land haben.
    Wir möchten möglichst Selbständig bleiben so gut es geht. Wir wollen keine fremden Richter . !Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel