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Der Glam Beitrag vom 11. Juni 2021.
Basel

Kunstmuseum und Theater Basel spannen zusammen

Unter der Leitung von Ballettdirektor Richard Wherlock zeigt das Ballettensemble eine Choreographie, die von Kara Walkers Werken inspiriert ist.

Anlässlich der Ausstellung der US-Künstlerin Kara Walker geht das Kunstmuseum Basel mit dem Theater Basel eine Kooperation ein. Unter der Direktion von Richard Wherlock reagiert das Ballett-Ensemble während einer Performance auf die Werke der Künstlerin. Diese Zusammenarbeit freut besonders den Ballettchef. «Als wir für die Kooperation angefragt wurden, sprang ich sofort von meinem Stuhl auf und sagte zu. Eine Performance zu kreieren zur Ausstellung von Kara Walker ist grossartig. Das hat auch die Tänzer begeistert und die Ideen sind nur so herausgesprudelt.»

Es ist bereits das zweite Mal, dass die beiden Basler-Häuser zusammenspannen. Für Richard Wherlock dürfte das in Zukunft auch häufiger stattfinden. «Wir sind Nachbarn und ich denke, es gibt nichts Besseres als wenn die Hände der beiden Häuser zusammenkommen. Der Platz hier im Kunstmuseum ist wahnsinnig toll und es bereitet allen grosse Freude hier zu spielen.»

Die fünf Choreographien von «Telling Bodies» sind miteinander verflochten und formen dadurch ein durchgehendes Stück. Wie auch die Künstlerin Kara Walker behandeln die Tänzer und Tänzerinnen mit grossem Respekt Themen wie Rassismus, Geschlecht, Sexualität und Gewalt oder werfen Fragen nach Geschichte, Erinnerung und Transformation auf.

An fünf verschiedenen Tagen kann das Publikum das Stück im Kunstmuseum sehen. «Uns war es sehr wichtig, dass wir die Performance kostenlos anbieten. Wir wollen, dass die Leute wieder rausgehen und Kunst und Kultur geniessen.»

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