Das nächste Sommergewitter bahnt sich bereits an. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Hitzetag mit 32,3 Grad in Basel – Gewitterrisiko steigt

Am Donnerstag werden in Basel und Binningen hochsommerliche 32,3 Grad gemessen. Das Gewitterrisiko steigt in der Nacht.
Hitzetag mit 32,3 Grad in Basel – Gewitterrisiko steigt

Der Donnerstag war ein «lupenreiner Hochsommertag», wie «MeteoNews» auf Twitter schreibt. Die höchsten Temperaturen wurden in Visp und Chur gemessen, mit 36,6 Grad. In Basel und Binningen reichte es für 32,3 Grad. Das Risiko eines Gewitters steigt in der kommenden Nacht.

Nächster Hitzetag im Anmarsch

«Im Flachland sind die Temperaturen vielerorts auf 14 bis 17 Grad gesunken, damit lässt sich am Morgen gut durchlüften», twittert Meteo News. Denn dann Hochsommerwetter hält an. Auch am Donnerstag sollen die Temperaturen über 30 Grad ansteigen – der nächste Hitzetag! In Basel soll es laut SRF Meteo 33 Grad heiss werden. 

Doch so viel Sonne wie gestern gibt es heute nicht. Erste Quellwolken bilden sich bereits im Verlauf des Tages. Und: «Am späten Abend und in der Nacht sind auch im Flachland kräftige Gewitter möglich», schreibt SRF Meteo auf Twitter.

Erster verbreiteter Hitzetag des Jahres in der Schweiz

In der Schweiz ist am Mittwoch in diversen Städten der erste offizielle Hitzetag des Jahres verzeichnet worden. So wurden etwa in Genf 31,6 Grad Celsius gemessen.

Neben Basel stiegen auch in Visp VS und Grenchen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius, nämlich auf 31,5 Grad in Visp und 30,2 Grad in Grenchen SO, wie SRF Meteo mitteilte. Von einem Hitzetag spricht man, wenn die Temperatur auf über 30 Grad steigt. Gemäss einer Karte auf der Website von Meteoschweiz verzeichneten etwa auch Luzern (30,3), Delsberg JU (230,6), und Chur (30,2) einen Hitzetag. Tipps, wie Sie am besten mit der Hitze umgehen können, finden Sie hier.

In Zürich war die Hitze mit 30,2 Grad so hoch, dass sie die Limmatschiffe in die Knie zwang: Der Betrieb wurde deshalb ab sofort bis auf Weiteres eingestellt, wie die SBB am Mittwoch mitteilten. Die Zürichsee Schiffahrtsgesellschaft ZSG stellt den Betrieb dieser Schiffe jeweils ein, wenn es an mehr als zwei Tagen hintereinander sehr heiss ist. Das Problem sind die Glasdächer der Schiffe «Felix», «Regula» und «Turicum», unter denen es bis zu 40 Grad werden kann. Die Schiffe sollten diese Probleme nur noch dieses Jahr haben. Ab 2023 sind dann neue, ganzjährig klimatisierte Boote mit Elektroantrieb im Einsatz.

Basel hat den ersten Hitzetag

Jetzt ist es auch in Basel offiziell heiss. Am Mittwoch, 16. Juni, stiegen die Temperaturen erstmals in diesem Jahr über 30 Grad – der Basler Hitzetag ist perfekt. SRF Meteo twittert 31,1 Grad für Basel. Und: «Bis am Abend dürfte es noch heisser werden», heisst es weiter.

Und tatsächlich. Die Messstation Basel/Binningen zeigte kurz nach 17 Uhr knapp 32 Grad an:

(Grafik: Screenshot meteoschweiz.admin.ch)
Erneut gute Chancen auf ersten Hitzetag

Am gestrigen Dienstag reichte es mit Ausnahme von Visp und Sitten im Wallis nirgends für 30 Grad. Am Mittwoch könnte es dann auch im Norden mindestens lokal für 30 Grad reichen, so «MeteoNews».

In den Walliser Alpen und den Südalpen sind isolierte Schauer und Gewitter möglich.

Die Luft wird zudem feuchter, die heissen Temperaturen fühlen sich deshalb weniger angenehm an, es wird schwül, twittert «SRF Meteo».

Basel noch ohne Hitze-Tag

Am Dienstag, 15. Juni, hätte in Basel erstmals ein Hitzetag erreicht werden können. Die 30 Grad wurden aber noch nicht geknackt: In der Region wurden Höchsttemperaturen von 29,7 Grad Celsius gemessen. Einzig im Wallis wurden Temperaturen über dem Hitze-Wert von 30 Grad gemessen.

Bereits morgen Mittwoch dürfte dieser Wert aber auch in der Region Basel erreicht werden: In der ganzen Nordschweiz können die Thermometer über 30 Grad steigen, wie MeteoNews und SRFMeteo berichten.

Furkapass öffnet am Freitag mit Verzögerung

Im Kanton Uri geht nach dem Klausen-, Oberalp- und Gotthardpass auch am Furkapass die Wintersperre zu Ende. Am Freitag um 11 Uhr öffnet die Verbindung zwischen Realp UR und Oberwald VS, eine Woche später als geplant und deutlich später als im Vorjahr. Der Nufenenpass ist bereits ab Donnerstagmorgen wieder befahrbar.

Der 2431 Meter hohe Furkapass wird nach Abschluss der Felsräumungsarbeiten für den Verkehr freigegeben, wie die Urner Baudirektion am Dienstag mitteilte. Ursprünglich war eine Öffnung am vergangenen Freitag vorgesehen gewesen. Im Vorjahr war die Furkastrecke bereits vor Pfingsten am 29. Mai befahrbar.

Seit dem Jahr 2000 war die Wintersperre am Furka noch nie so spät aufgehoben worden wie heuer. Aktuell bleibt nur noch der 2224 Meter hohe Sustenpass zwischen Uri und Bern für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten seien auf Kurs, sodass der Susten wie vorgesehen am 25. Juni geöffnet werden kann.

«Yona» und «Zoe» sorgen für Hochsommertag wie aus dem Bilderbuch

Während im Tessin von Montag auf Dienstag lokal die erste Tropennacht einzog, waren die Temperaturen nördlich der Alpen in der Nacht verbreitet kühl mit 12 bis 14 Grad. Doch mit Tagesanbruch kommt die Hitze: Am heutigen Dienstag werden auch im Norden der Schweiz lokal die ersten Hitzetage erwartet. Das Duo aus Hoch «Yona» und «Zoe» sorgt für einen nahezu makellosen Hochsommertag, schreibt «MeteoNews» am Dienstagmorgen auf Twitter.

Heisse Wetterphase geht weiter – doch wie lange?

Zum Wochenstart am Montag gibt es Sommerwetter wie aus dem Bilderbuch mit blauem Himmel und Sonnenschein. Selbst über den Bergen bilden sich kaum Quellwolken, wie «MeteoNews» am Montag berichtet.

Während im Wallis und im Tessin schon in den letzten beiden Tagen die 30-Grad-Marke geknackt wurde und auch heute Nachmittag wird, gab es im Norden bislang noch keinen Hitzetag. In der Nordwestschweiz wird es am Nachmittag diesbezüglich schon knapp, sonst liegen die Maxima typischerweise im Bereich von 27 bis 28 Grad, schreibt «MeteoNews» weiter.

Auf den strahlenden Montag folgt eine sternenklare Nacht. Der Dienstag bringt erneut viel Sonnenschein, am Nachmittag ziehen ein paar Schleierwolken auf. Das Gewitterrisiko für die Schweiz aber bleibt sehr klein. Im Vergleich zum Montag wird es dann noch ein paar Grad heisser, lokal wird die 30 Grad-Marke geknackt so in Basel und Genf.

Auch am Mittwoch wird es sonnig und der Donnerstag wird der voraussichtlich heisseste Tag der Woche mit Höchstwerten zwischen 30 und 32 Grad. Am Wochenende wird es dann schwül und heiss, Regen und Gewitter sind dann wieder möglich.

Erster Hitzetag in der Region Basel

Die Woche startet mit sommerlichen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein. Am Montag werden ganze 15 Sonnen-Stunden erwartet, wie «SRF Meteo» auf Twitter schreibt. Im Wallis und Tessin bleibt es, wie bereits am Wochenende, um die 30 Grad.

Am Dienstag soll dann auch in der Region Basel der erste Hitzetag einziehen. Wie «SRF Meteo» prognostiziert werden wird in Basel dann Höchstwerte von 31 Grad erwartet.

Wer sich bei diesen Temperaturen im Rhein abkühlen will, sollte aber vorsichtig sein. In einer Mitteilung vom Freitag rät die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG von einem Aufenthalt in Fliessgewässern ab. «Wir raten den Menschen, sich an sicheren Orten dem Wasserspass zu widmen oder noch etwas zu warten», heisst es dort.

Nordföhn bringt dem Tessin mehr als 30 Grad

Im Tessin ist es so heiss wie nur selten im Juni. Der Nordföhn brachte am Sonntag fast in allen tiefer gelegenen Orten mehr als 30 Grad. Am wärmsten war es mit 34,1 Grad in Magadino und Cadenazzo, gefolgt von Lugano mit 33,3 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter schrieb.

In der kommenden Woche gibt es womöglich auch im Norden die ersten Hitzetage dieses Jahres. Bereits am Samstag war im Süden und im Wallis die Hitzemarke von 30 Grad geknackt worden. Im Wallis reichte es gemäss SRF Meteo am Sonntag, 13. Juni, nicht mehr für 30 Grad. Die Temperaturen lagen dort am frühen Sonntagnachmittag bei gut 28 Grad.

Im Norden wurden am Samstag verbreitet Temperaturen zwischen 27, und 29 Grad gemessen und oft war es auch sonnig. Am Nachmittag bildeten sich über den Bergen Quellwolken, und gegen Abend streifte eine schwache Kaltfront die Ostschweiz.

Die Front führte aber zu einer Abkühlung. Am Sonntagnachmittag lagen die Temperaturen in der Deutschschweiz nur noch bei rund 25 Grad, im Westen war es etwas wärmer.

Erster Hitzetag im Wallis

In Visp VS ist es am Samstag mit 30 Grad zum ersten Hitzetag in diesem Jahr gekommen. Nach dem kühlsten Frühling seit über 30 Jahren sorgt nun Hochdruckwetter zunächst auf der Alpensüdseite und im Wallis für hochsommerliche Temperaturen.

Wie der private Wetterdienst Meteonews am Samstag auf Twitter weiter berichtete, gibt es in der kommenden Woche womöglich auch im Norden die ersten Hitzetage dieses Jahres.

Schafskälte bleibt in diesem Jahr aus

Mitte Juni kommt es häufig zu einem Kälteeinbruch, die sogenannte Schafskälte. Dieses Jahr fällt sie in der Schweiz aber aus, schreibt «MeteoSchweiz». In den kommenden Tagen kommen statt nasskaltem Wetter sommerliche Temperaturen und viel Sonnenstunden, im Wallis und auf der Alpensüdseite stehen sogar die ersten Hitzetage in Aussicht.

Wann kommt der erste Hitzetag?

Zwar gab es im laufenden Jahr bereits einige Sommertage mit Temperaturen von über 25 Grad, die Hitzemarke von 30 Grad blieb aber bis jetzt unberührt. Dies dürfte sich nun am Wochenende ändern, wie «MeteoNews» am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

Am Samstag werden bei recht sonnigem Wetter auf der Alpensüdseite und im Wallis Höchstwerte zwischen etwa 29 und 31 Grad erwartet. Lokal könnte also bereits am Samstag ein erstes Mal die 30 Grad-Marke geknackt werden. Spätestens am Sonntag dürfte dies in den erwähnten Gebieten verbreitet der Fall sein, im Misox und im Tessin liegen sogar 32 bis 34 Grad im Bereich des Möglichen, so «Meteo News» weiter.

Im Norden wird es am Wochenende mit 25 bis 27 Grad zwar ebenfalls sommerlich warm, für einen Hitzetag werde es aber noch nicht reichen. Am Montag und Dienstag soll es mit viel Sonnenschein weitergehen, nur über den Bergen bilden sich jeweils ein paar Quellwolken, lokal sind Schauer oder Gewitter möglich.

Im Süden bleibt es heiss mit rund 30 Grad, aber auch im Norden soll es immer wärmer werden, schreibt «MeteoNews». Am Montag reicht es wahrscheinlich noch nicht für einen Hitzetag, am Dienstag dürfte die 30 Grad-Marke dann aber in der Nordwestschweiz lokal geknackt werden. Aus heutiger Sicht steigen die Temperaturen am Mittwoch noch etwas höher, sodass es auch im Norden recht verbreitet für den ersten Hitzetag im Jahr 2021 reichen könnte. Allerdings nimmt dann vor allem im Jura sowie in den Voralpen das Gewitterrisiko zu.

Hallo Sommer!

«Hallo Sommer», twittert SRF Meteo am Donnerstagmorgen. Der Grund: Die Temperaturen sollen bereits heute vielerorts die Sommermarke von 25 Grad knacken.

Mit 26 Grad soll das auch in der Region Basel der Fall sein. Dazu wird es ziemlich sonnig. Zwar seien Gewitter nicht ausgeschlossen, doch diese «entstehen nur stellenweise und häufiger über den Bergen als im Flachland», heisst es weiter. 

Für das Sommerwetter sei das Hoch Xenia verantwortlich. Wie Meteo Schweiz schreibt, nehme es immer mehr an Einfluss auf unser Wetter. Und auch der Blick auf die nächsten Tage bringt uns zunehmend ins Schwitzen. Am Dienstag soll laut SRF Meteo in Basel die 30-Gradmarke geknackt werden.

Sommerliche Aussichten: In Basel wird es zunehmend sonniger und heisser. (Bild: Screenshot SRF Meteo)
Erneut starke Regenfälle in der Nordost- und Innerschweiz

Nach einer Serie von schweren Gewittern am Vortag ist es am Mittwoch im gleichen Takt weitergegangen. Von den Unwettern heimgesucht wurden am späteren Mittwochnachmittag die Voralpen. In der Nordostschweiz wüteten in der Nacht auf Mittwoch heftige Gewitter.

Gegen 16.30 Uhr zog es schwarz über den Kanton Schwyz auf. Heftige Regenfälle gingen nieder. Innert rund zwei Stunden gingen bis am frühen Abend 20 Notrufe ein, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Feuerwehren mussten wegen Wassereinbrüchen in Kellern und Tiefgaragen ausrücken. In Sattel und Galgenen waren zudem Strassen überflutet.

Im Kanton Zug gingen nach Polizeiangaben am frühen Mittwochabend rund ein Dutzend Meldungen von überschwemmten Kellern, Waschküchen, Garagen und Strassen ein. Am Zugerberg löste der Starkregen einen Murgang aus, der die Geissbodenstrasse verschüttete. Sie ist unpassierbar. Auch die Sattelstrasse zwischen Morgarten und Sattel war wegen Wasser und Geröll bis 20 Uhr gesperrt.

Meteoschweiz zählte am Mittwochnachmittag 8000 Blitzeinschläge. Der Wetterdienst Meteocentrale.ch mass in Schüpfheim-Wolfgang innert zehn Minuten 20 Liter Regen pro Quadratmeter und am Napf 18 Liter. Auf der Schwägalp kamen in einer Stunde 53 Liter zusammen.

Diese Gewitter über den Voralpen waren die Fortsetzung der Unwetter, die sich bis am Mittwochmorgen entluden. Es gab viel Regen, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

Weitere Gewitter am Mittwochabend möglich

In der Nordostschweiz hat es in der Nacht auf Mittwoch erneut stark geregnet. In Eschenz im Kanton Thurgau fielen innerhalb von nur 10 Minuten 27,5 Millimeter Regen. Das ist sehr viel, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

In den letzten zwölf Stunden fielen in Meiringen im Berner Oberland 42,7 Millimeter Regen. Das war schweizweit die grösste Niederschlagsmenge. In Schaffhausen waren es 39,2 Millimeter, in Les Avants bei Montreux 35,4 Millimeter und in Bern noch 26,0 Millimeter.

Zahlreiche Feuerwehreinsätze

Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen am Dienstagabend in Kreuzlingen nieder. Im Thurgau kam es erneut zu überschwemmten Kellern und Strassen. Die Feuerwehr war im Grosseinsatz. Nach ersten Erkenntnissen waren die Überschwemmungen regional breit gestreut.

Insgesamt seien über 80 Meldungen eingegangen, sagte Michael Roth, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage. Es habe eine enorm grosse Zahl an Blitzen gegeben. Diese seien teilweise in Bäume eingeschlagen. Über weitere Schäden sei im Moment nichts bekannt.

Im Kanton St. Gallen kam es in der Nacht nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle, dies vor allem im Toggenburg und in Buchs im Rheintal. Das sei marginal und weniger als in der Nacht auf Dienstag, sagte der St. Galler Polizeisprecher Hanspeter Krüsi.

Die Gewitterzellen wanderten laut MeteoNews mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Seit Mitternacht ist etwas Ruhe eingekehrt, ehe es im Verlauf des Nachmittags und am Abend laut SRF Meteo erneut starke Gewitter geben dürfte.

13'000 Blitze am Himmel

Am Dienstag gab es vorallem in der Nordostschweiz teils kräftige Gewitter. Schweizweit zählt MeteoNews ganze 13’000 Blitze am Himmel.

Erneut starke Regenfälle in der Nordostschweiz

In der Nordostschweiz hat es am Dienstagabend erneut stark geregnet. In Eschenz im Kanton Thurgau fielen innerhalb von 10 Minuten 27,5 Millimeter Regen. Das ist sehr viel, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen vor allem in Kreuzlingen nieder. Die Gewitterzellen wanderten mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Laut MeteoNews muss in diesen Gebieten weiter mit Unwettern gerechnet werden.

Im Kanton St. Gallen kam es nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle, dies vor allem im Toggenbur

Niederschlagszellen ziehen langsam nach Südwesten
Starker Regen führt in der Nordostschweiz zu überfluteten Kellern

Starker Regen hat in der Nacht auf Dienstag und bis in den Vormittag in der Nordostschweiz Strassen und Keller überflutet. Die Pegelstände der Flüsse stiegen. Feuerwehren in den Kantonen Thurgau, Zürich und Glarus mussten Schlamm, Wasser und Geröll beseitigen.

Im Kanton Thurgau gingen zwischen 20 Uhr am Montagabend und 7 Uhr am Dienstag rund 60 Schadenmeldungen ein, davon allein 45 Anrufe zwischen 23.30 Uhr und 1 Uhr, wie die Kantonspolizei mitteilte. Heftige Regenfälle seien vor allem in der Region Wigoltingen und Märstetten zwischen Frauenfeld und Weinfelden niedergegangen. Personen wurden keine verletzt.

Die Feuerwehren standen vor allem im Mittelthurgau im Einsatz, in den meisten Fällen mussten sie Keller auspumpen. Vereinzelt wurden Strassen überflutet und Bäche traten über die Ufer. Die Behörden im Kanton Thurgau hatten bereits am Montagmorgen für die Sitter eine Hochwasser-Warnung heraus gegeben.

Über 200 Einsätze im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich kam es nach Polizeiangaben zu rund 230 Einsätzen der Feuerwehr. Erdrutsche sorgten für Probleme, so zwischen Kemptthal und Illnau-Effretikon sowie bei Wila, wie der Verkehrsdienst TCS auf seiner Webseite mitteilte. Die Kantonsstrasse war daher vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt.

Die Kantonspolizei Zürich war bis gegen 9 Uhr am Dienstagvormittag nicht für eine Aktualisierung der Informationen erreichbar. Die Notrufnummern 117 und 112 waren gestört.

Auch im Kanton Glarus gingen heftige Regenfälle nieder. In Bilten wurden am späten Montagnachmittag ein Dutzend Keller in Wohnhäusern überschwemmt. Andere Kantonsteile waren vom Unwetter nicht betroffen. Starke Regenfälle seien nur in der nördlichsten Ecke des Kantons um Bilten niedergegangen, sagte Daniel Menzi, Mediensprecher der Kantonspolizei Glarus, auf Anfrage.

Auch Westschweiz betroffen

Auch die Westschweiz war von heftigen Regenfällen betroffen. Die Passstrasse am Col de la Croix im Kanton Waadt bleibt wegen Erdrutschgefahr bis auf weiteres geschlossen.

Seit Sonntagmorgen sind in der Deutschschweiz beträchtliche Regenmengen niedergegangen. Lokal fielen laut dem privaten Wetterdienst Meteonews bis zu 100 Millimeter Niederschlag.

Vor allem in der Ostschweiz kam laut SRF Meteo mit 40 bis 80 Millimetern Regen viel zusammen. Am meisten Regen gab es in Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden mit 103 Millimetern innerhalb von 24 Stunden. Das entspricht rund der Hälfte des normalen Niederschlags im Juni.

Gewitterwarnung

Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. am (heutigen) Dienstag dürften tagsüber neue, teils kräftige Platzregen niedergehen, lokal begleitet von Gewittern, wie Meteoschweiz meldet.

Dazu gibt es vom Bund eine Gewitterwarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) für das gesamte Deutschschweizer Mittelland bis an den nördlichen Alpenrand in der Inner- und der Ostschweiz. Dazwischen werden sonnige Abschnitte erwartet bei Nachmittagstemperaturen um 21 Grad.

Kühlster Frühling in Europa seit 2013

Ein lange bestehendes Tiefdruckgebiet hat Europa den Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes zufolge den kühlsten Frühling seit 2013 beschert. Die Temperatur habe um 0,45 Grad unter dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020 gelegen, teilte das EU-Projekt am Montag, 7. Juni, im englischen Reading mit. In weiten Teilen Europas seien niedrigere Temperaturen gemessen worden als im langjährigen Durchschnitt. Ausnahmen waren Skandinavien sowie der Südwesten der Iberischen Halbinsel.

«Der Monat war von ungewöhnlichen zyklonalen Wetterbedingungen geprägt», betonte Copernicus. Als zyklonal wird Wetter bezeichnet, das unter dem anhaltenden Einfluss von Tiefdruckzonen steht. Dies führte vor allem im Mai zu unterdurchschnittlichen Temperaturen. Der Mai 2021 gehörte auch in der Schweiz zu den kühlsten der vergangenen 30 Jahre, wie Meteonews vergangene Woche schrieb.

Weltweit registrierten die Forscher im Mai allerdings höhere Temperaturen als im langjährigen Durchschnitt: Der Monat war durchschnittlich 0,26 wärmer als im Mittel der vergangenen 20 Jahre. Vor allem Westgrönland, Nordafrika, der Nahe Osten sowie Nord- und Westrussland waren betroffen. In den zwölf Monaten bis Mai lag die globale Temperatur um 0,29 höher als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020.

Pünktlich zur Fussball-EM zieht der Sommer wieder ein

Nach einem regnerischen und gewitterreichen Wochenende bleibt die Wetterlage zunächst unbeständig, zeitweise ist mit Niederschlägen zu rechnen, wie «MeteoNews» am Sonntag auf Twitter schreibt.

Ab Wochenmitte bessert sich das Wetter dann: Die Luft trocknet mehr und mehr ab, und es wird länger sonnig. Pünktlich zum kommenden Wochenende – und damit zum Start der Fussball-Europameisterschaft am Freitag – könnte es sonnig und sehr warm werden.

Die aktuellen Wettermodelle zeigen ein kräftiges Hoch über Deutschland und viel heisse Luft aus Afrika in der Höhe. Ob sich diese Wetterlage konkretisiert, bleibt allerdings noch abzuwarten.

Graues Wetter am Sonntag

Am Sonntag ist es in der Deutschschweiz oft grau und immer mal wieder stellenweise nass. Im Westen ist es zeitweise, im Süden ziemlich sonnig und nur selten nass. Das berichtet SRF Meteo.

Dutzende Feuerwehreinsätze nach heftigen Gewittern im Mittelland

Mehrere Gewitterzellen zogen am Abend von Südwesten her über das Mittelland und die Voralpen. Die Gewitter brachten laut SRF Meteo lokal bis zu 40 Millimeter Regen, vereinzelt wurde auch Hagel gemeldet, und lokal gab es Sturmböen.

Von starken Regengüssen betroffen waren etwa das Baselbiet, der Kanton Bern, der Jura, aber auch die Innerschweiz und Zürich sowie Teile der Ostschweiz.

In Jona SG etwa fielen laut Meteoschweiz innert zwanzig Minuten 22 Millimeter Regen, Gösgen SO registrierte eine Windspitze von 87 Kilometern pro Stunde. Meteonews zählte bis am Samstagmorgen knapp 14’000 Blitze. Schweizermeister war der Kanton Bern mit über 5800 Entladungen.

Vollgelaufene Hauskeller und Bäume auf der Strasse

Im Kanton Bern kam es bis vor Mitternacht zu rund dreissig Feuerwehreinsätzen. Die Rettungskräfte rückten vor allem wegen vollgelaufener Hauskeller und Bäumen auf Strassen aus, wie ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Berner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Angaben zu Verletzten lagen der Polizei keine vor. Einsätze gab es demnach im Mittelland, im Emmental, Oberaargau und vereinzelt auch im Berner Oberland. In Wahlendorf berichtete 20min.ch von einem Bauernhaus, das mutmasslich nach einem Blitzschlag in Brand geraten sein soll.

Schauer, Gewitter und Sonne wechseln sich ab

Am Samstag kann es lokal weiterhin zu Schauern oder gar Gewittern kommen. Gegen Abend soll es laut SRF Meteo von Westen her wieder etwas sonniger werden. Die Temperaturen erreichen zwischen 19 und 20 Grad.

Bund gibt Unwetter-Warnung heraus

Heftige Gewitter ziehen in der Nacht auf Samstag über die Region Basel. Der Bund gibt auf seiner Webseite eine Unwetter-Warnung der Gefahrenstufe 3 heraus. Betroffen sind die beiden Basel, der Kanton Solothurn und Teile des Aargaus sowie die Romandie und das Berner Oberland.

(admin.ch)

Neben Blitz, Donner und Regen kann es auch zu Hagel kommen, wie Meteonews berichtet.

Gewitter und Regen am Wochenende

Zum Start in den Juni hat sich der Sommer von seiner schönsten Seite gezeigt. Jetzt muss er aber einigen grauen Regenwolken Platz machen: Im Laufe des Freitags sorgt ein kleines Höhentief für unbeständiges Wetter, wie MeteoSchweiz mitteilt. Es kommt in der Region Basel und der Westschweiz zu vereinzelten Regengüssen, am Abend kann es Gewitter geben.

Am Wochenende verschlechtert sich die Wetterlage weiter. Am Samstag sind dunkler Wolkenhimmel und Regen angesagt, Blitz und Donner sind ebenfalls möglich. Die Temperaturen bleiben aber durchwegs mild bis warm: Am Freitagnachmittag gibt es in Basel noch schwüle 25,5 Grad, am Samstag und Sonntag sind es bei konstanter Bewölkung noch rund 20 Grad.

Für Anfang kommende Woche sieht der Wetterbericht nicht viel besser aus. Auch am Montag sind grauer Himmel und knapp 22 Grad angesagt, regnen dürfte es nur wenig. Ein wenig Sonne gibt es wohl am ehesten am Mittwoch zu sehen, jedoch auch begleitet von Gewittern.

Zum Sommerstart: In Basel werden über 25 Grad gemessen

Was für ein Start in den meteorlogischen Sommer. In vielen Teilen der Schweiz wurde bereits die Sommermarke von 25 Grad geknackt. So auch in Basel. Wie MeteoNews twittert, kletterte das Thermometer am 1. Juni bei der Messstation Basel/Binningen auf 25.1 Grad. Und für die Sommerfreunde kommt es noch besser: «Dieses Temperaturniveau halten wir in den kommenden Tagen durch», heisst es weiter.

Das Wetter der vergangenen Wochen

Was das Wetter im Januar und Februar 2021 so getrieben hat, können Sie hier nachlesen.

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