Der Rhein führt nach den starken Niederschlägen der letzten Tage Hochwasser. (Archivbild: Keystone)
Schweiz

Rhein wegen Hochwassers für Schifffahrt gesperrt

Wegen der starken Niederschläge der letzten Tage führt der Rhein Hochwasser. Die Schifffahrt wird deshalb bis auf Weiteres eingestellt.
Axenstrasse nach Felssturz wieder geöffnet

Die Axenstrasse zwischen Brunnen SZ und Flüelen UR ist wieder durchgehend befahrbar. Die für die Ostschweiz wichtige Zufahrt zur Gotthardautobahn war am Donnerstagabend wegen eines Felssturzes gesperrt worden.

Die Brocken gingen im Gebiet Gumpisch nieder, das für seine Steinschläge berüchtigt ist und das zum Schutz der Strasse mit Sicherheitsnetzen, Dämmen und einer Alarmanlage ausgerüstet ist. Letztere schaltete die Ampeln am Donnerstag um 20 Uhr auf rot, nachdem sich oberhalb der Axenstrasse mehrere Felsbrocken gelöst hatten.

Die Strasse sei unversehrt geblieben, teilte das Bundesamt für Strassen Astra am Freitag mit. Beschädigt worden seien jedoch die Reissleinen, die den Steinschlagalarm auslösen.

Experten hätten nach einer Besichtigung entschieden, dass die Strasse wieder geöffnet werden könne, teilte das Astra mit. Bis das Alarmsystem wieder funktionsfähig sei, werde die Sicherheit durch einen Verkehrsdienst gewährleistet. Wegen des regnerischen Wetters könnten weitere Steinschläge oder Murgänge nicht ausgeschlossen werden.

Rhein wegen Hochwassers für Schifffahrt gesperrt

In der Nacht auf Freitag ist auf dem Rhein in Basel die Hochwassermarke IIa überschritten worden. Damit sind die Schifffahrt und der Fährbetrieb auf dem Rhein zwischen Rheinfelden AG und der Schleuse in Kembs (F) bis auf Weiteres eingestellt.

Am Freitagmorgen ist der Pegelstand bei Basel Rheinhalle auf 850 Zentimeter angestiegen, womit die für die generelle Sperrung der Schifffahrt massgebliche Hochwassermarke IIa klar überschritten wurde, wie den Pegelstandinformationen der Schweizerischen Rheinhäfen zu entnehmen ist.

Gemäss Wasserstandsvorhersage des Bundesamts für Umwelt dürfte sich die Hochwasserlage erst im Verlauf des Samstags wieder beruhigen.

Der Rhein führt nach den starken Niederschlägen der letzten Tage Hochwasser. (Video: Telebasel)
Rheinvorländer vorsorglich gesperrt

Nach den teils intensiven Regenfällen sind am Freitagmorgen die Fuss- und Radwege am Rhein bei St. Margrethen vorsorglich gesperrt worden. Das teilte die Internationale Wasserwehr am Alpenrhein mit. Auf der Schweizer Seite des Rheins betrifft die Sperrung der Vorländer den Abschnitt ab Rheinbrücke Wiesenrain bei Widnau bis St. Margrethen Bruggerhorn. Auf der österreichischen Seite ist die Strecke ab Rheinbrücke Wiesenrain bei Lustenau bis Bodensee betroffen.

Im Fürstentum Liechtenstein seien derzeit keine Massnahmen notwendig. Die Lage werde beobachtet und laufend beurteilt.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten, um einen möglichen Einsatz der Einsatzkräfte nicht zu behindern. Auch aus Gründen der persönlichen Sicherheit sollen Rheindämme, Vorland und insbesondere die Innenwuhre gemieden werden.

Hochwasser in vielen Teilen der Schweiz

Die ergiebigen Niederschläge in den letzten Tagen haben die Hochwasserlage in der Schweiz verschärft. In den letzten drei Tagen gab es laut SRF Meteo gebietsweise mehr Niederschlag als im ganzen Monat Juli.

Verschärft hat sich die Hochwasserlage namentlich in der Ostschweiz. So führen die Thur und die Sitter Hochwasser. Es muss laut Alert Swiss mit Überschwemmungen gerechnet werden. Die Polizei ruft dazu auf, die betroffenen Gebiete zu meiden.

Doch auch im Berner Oberland hat es wie aus Kübeln gegossen. Im Bahnverkehr zwischen Brienz und Meiringen kommt es laut SBB zu Einschränkungen. Es ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Derzeit ist offen, wie lange die Einschränkungen dauern.

Eine Unwetterwarnung via Alert Swiss hat auch der Kanton Aargau erlassen. In Vordemwald muss mit Überschwemmungen gerechnet werden. Die Polizei warnt davor, in den vom Hochwasser betroffenen Regionen in Keller oder Tiefgaragen zu gehen und mit dem Auto oder Velo durch überflutete Strassen zu fahren.

Am meisten Niederschlag fiel in den letzten drei Tagen im Tessin, aber auch in weiten Teilen der Kantone Uri, Graubünden und Glarus. In Faido erreichten die Regenmengen laut SRF Meteo 178 Millimeter, in Gütsch Andermatt 158 Millimeter und in Trun GR 135 Millimeter.

Doch auch in Elm GL, Urner Boden, Oberiberg SZ, Adelboden und Vevey waren es noch mehr als 100 Millimeter. Im Süden hat unterdessen laut SRF Meteo der grosse Regen aufgehört. Und auch im Norden trocknet es im Laufe des Freitagmorgens ab.

Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon gesperrt

Auf der Axenstrasse hat sich nach dem heftigen Regen ein Fels- und Bergsturz ereignet. Das teilte Alert Swiss, die Notfall-App des Bundes, am Donnerstagabend mit. Zwischen Flüelen UR und Sisikon UR ist die Axenstrasse demnach gesperrt.

A2 auf der Höhe von Giornico TI gesperrt

Aufgrund eines Erdrutsches ist derzeit im Tessin die A2 auf der Höhe von Giornico bei Biasca in Richtung Süden gesperrt. In Richtung Norden ist gemäss Informationen der Tessiner Kantonspolizei eine Spur befahrbar. Grund für den Erdrutsch sind heftige Gewitter mit Starkregen, die das Tessin seit Mittwochabend heimsuchen.

Lukmanier wegen Starkniederschlägen gesperrt

Die Lukmanierstrasse ist von Mittwochabend 22 bis Donnerstagmorgen 6 Uhr kurz vor der Passhöhe aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt. Wegen der Starkniederschläge ging am 13. Juni bereits ein Felssturz nieder. Aufgrund der angekündigten erneuten Starkniederschläge entschloss sich der Kanton Graubünden zur Sperrung auch für Fussgänger und Velofahrer.

Die Behörden beobachten den Wetterverlauf weiter, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilte. Die Spuren des Felssturzes vom 13. Juni sind den Angaben zufolge bereits weitgehend verschwunden. Spezialisten sprengten die instabilen Felsmassen kurz vor der Passhöhe bei der Abzweigung zur Staumauer.

Bund erhöht die Gefahrenstufe

Die Regenfälle, mit denen in der Schweiz bis Freitag zu rechnen ist, können lokale Probleme bereiten. Dies, vor allem weil die Böden meist bereits gesättigt sind, wie 20 Minuten schreibt.

Dadurch könne das Wasser auf Wiesen nicht mehr genügend ablaufen. Auch Bäche und Flüsse werden vermutlich hohe Wasserstände aufweisen und Erdrutsche sowie lokale Überflutungen könnten vorkommen.

Der Bund gibt daher eine Unwetterwarnung mit den Gefahrenstufe 2 und 3 heraus. Er warnt vor «gewittrig durchsetztem Starkregen», wie Meteoschweiz twittert.

Starke Regengüsse und Gewitter sind in den nächsten Tagen angesagt

Viel Regen und Gewitter sind in der ganzen Schweiz bis Freitagmorgen zu erwarten. Gebietsweise muss dabei mit bis über hundert Liter Regen pro Quadratmeter gerechnet werden. Für kleine und mittelgrosse Flüsse gilt eine Hochwasserwarnung des Bundes.

Vor allem entlang der Alpen wird bis über 100 Liter Regen erwartet. Im Süden sind sogar über 150 Liter pro Quadratmeter möglich, wie Meteonews am Dienstagmorgen twitterte. Da die Böden meist gut gesättigt sind, dürften Bäche und Flüsse hohe Wasserstände aufweisen. Nicht ausgeschlossen sind daher Erdrutsche oder auch lokale Überflutungen.

Am Dienstag wird es laut Meteonews zuerst im Jura Schauer und Gewitter geben. Am längsten trocken dürfte es in Graubünden bleiben. Am Mittwoch ist mit am meisten Niederschlag im Süden zu rechnen. Wiederholte Regengüsse und Gewitter dürfte es am Donnerstag geben. Stabiles Wetter dürfte es auch am Freitag nicht geben. Im Osten wird es laut den aktuellen Prognosen noch teilweise regnen.

Die gewittrigen Niederschläge von Dienstag bis Donnerstag werden nach Angaben von Meteoschweiz insbesondere die kleinen und mittelgrossen Flüsse in den betroffenen Regionen stark ansteigen lassen. Für diese Flüsse wurde eine Hochwasserwarnung ausgegeben. Von Dienstagnachmittag bis am Freitag muss mit wiederholten Anstiegen gerechnet werden. Ob auch grössere Flüsse betroffen sein werden, kann laut Meteoschweiz im Moment noch nicht abgeschätzt werden.

Sonne und Hochsommer lassen weiter auf sich warten

Die neue Woche bringt in Sachen Wetter nicht viel Neues: Es bleibt mild und oftmals grau, immer wieder kommt es auch zu Regengüssen. Am Montag bleibt es insbesondere in der Region grau und am Vormittag kann es auch regnen. Die Sonne zeigt sich wenn, dann nur schwach. Es wird maximal 24 Grad warm.

(Screenshot: MeteoSchweiz)

Bis Freitag bleibt die Wetterlage in der Region und auch in der ganzen Schweiz immer ähnlich: Viele Wolken, ab und zu Regen und Höchsttemperaturen im Raum Basel zwischen 22 und 24 Grad. Mancherorts kann es auch zu Gewittern kommen, insbesondere am Dienstag und Donnerstag.

Am Freitag hellt sich der Himmel dann etwas auf, wobei Wolken immer noch vorhanden sind. Es wird mit gut 25 Grad etwas wärmer. Auch am Samstag gibt es etwas Sonne und 26 Grad. Doch auch dann ziehen Wolken auf und vereinzelte Regengüsse sind nicht ausgeschlossen.

Freunde der heissen Sommertage müssen sich also weiter auf den Hochsommer gedulden.

Tief «Yap» bringt wieder Gewitter, Regen und stürmische Böen

Der Sonntag startet zunächst freundlich, zwischen den Wolken zeigt sich auch mal die Sonne. Im Laufe des Nachmittags erreicht die Schweiz eine Kaltfront. Das Tier «Yap» bringt gewitteranfällige Luft, wie «SRF Meteo» am Sonntag berichtet. Es muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, lokal sind im Norden kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich.

Experten schätzen Unwetterschäden im Juni auf 2,5 Milliarden Euro

Die schweren Unwetter in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den vergangenen zehn Tagen werden die Versicherer nach Schätzungen von Experten mehr als 2,5 Milliarden Euro kosten. Allein die Stürme und Hagelzüge durch die Tiefdruckgebiete «Volker» und «Wolfgang» hätten im deutschsprachigen Raum mehr als 2 Milliarden Euro versicherte Schäden angerichtet.

Dies sagte Versicherungsmathematiker Onnen Siems, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) am Donnerstag in Köln: «Mehr als die Hälfte der Schäden entstanden in Deutschland, hauptsächlich in der Sparte Autokasko.» Das Tief «Xero» richtete vor allem in der Schweiz Hagelschäden an, während es in Süddeutschland zu Überschwemmungen kam. Siems veranschlagt die Schäden daraus auf eine halbe Milliarde Euro.

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Polizei Solothurn: Über 100 Meldungen wegen Unwetter

Rund 30 Meldungen über Wassereinbrüche in Liegenschaften und überflutete Strassenabschnitte seien gestern Mittag bei der Alarmzentrale Solothurn eingegangen. Betroffen von den Gewittern war insbesondere der Bezirk Dornach, wie die Polizei am Mittwoch mitteilt.

Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen gingen weiter über 100 Meldungen ein, wobei Strassenabschnitte überflutet und Liegenschaften geflutet wurden. Betroffen von den Gewittern am Abend waren insbesondere die Bezirke Wasseramt und Bucheggberg.

Von verletzten Personen habe die Polizei bisher keine Kenntnisse. Die Aare, Emme und Birs führen zur Zeit übermässig viel Wasser, beim Aufenthalt in Flussnähe solle man deshalb besonders vorsichtig sein.

Mix aus Sonne und Wolken: Vorerst keine Unwetter mehr

Die Woche startete mit starken Gewittern am Montag und Dienstag, begleitet von heftigen Regengüssen und Sturmböen. Am Mittwoch entspannt sich die Wetterlage und sonnige Phasen und Wolken wechseln sich ab – «vorerst keine Unwetter mehr», twittert «Meteonews».

Am Nachmittag kommen wieder vermehrt Wolken auf und lokal sind gewittrige Regengüsse möglich mit kühleren Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad.

Bahnverkehr zwischen Solothurn und Bätterkinden wieder normal

Die Bahnlinie zwischen Solothurn und Bätterkinden ist wieder durchgehend befahrbar. Die am Dienstagabend erfolgte Sperrung wegen Unwetter konnte aufgehoben werden.

Die RBS-Bahnstrecke zwischen Bern und Solothurn ist wieder durchgehend befahrbar. Die Linie war in der Nacht wegen Unwettern unterbrochen gewesen. (Archivbild: Keystone)

Die Züge verkehrten wieder nach Fahrplan, teilte die RBS am frühen Mittwochmorgen mit. Zuvor waren Bahnersatzbusse im Einsatz gewesen. Es kam zu Verspätungen. Der Unterbruch betraf den Streckenabschnitt der RBS-Züge zwischen Bätterkinden und Solothurn.

Die Kantonspolizei Solothurn hatte am späten Dienstagabend auf Anfrage mitgeteilt, in Bätterkinden sei der Mühlebach über die Ufer getreten. Die Feuerwehr pumpte das Wasser ab.

Neue Gewitter am Dienstag nach Verschnaufpause

Am Dienstagmorgen gab es eine kurze Verschnaufpause, doch bereits gegen Mittag zogen aus Westen neue Gewitter auf, die rasch den Osten der Schweiz erreichten. In Aesch BL wehte eine Sturmböe mit 103 Kilometern pro Stunde (km/h), wie Meteonews twitterte.

Die ersten starken Gewitter von dieser Woche waren am späten Montagnachmittag mit Starkregen und Hagel aus Westen aufgezogen. Auf dem Chasseral wehte eine Orkanböe mit 122 km/h.

Der Verkehr auf Strasse und Schiene wurde durch die Unwetter teilweise stark beeinträchtigt. So kam es auf der Autobahn A6 zwischen Münchenbuchsee BE und Schüpfen BE wegen einer überfluteten Fahrbahn zu Staus. Zwischen Thun und Belp BE gab es einen Erdrutsch, wie die SBB mitteilten. Wegen Hochwassers bleibt zudem der Schiffsbetrieb zwischen Solothurn und Biel bis 2. Juli eingeschränkt.

Unwetter vom Montag fordern ein Todesopfer – Schadenvolumen 260 Millionen Franken

Über weite Teile der Schweiz sind erneut heftige Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen hinweggefegt. Die Hagelzüge vom Montagabend erreichten mit mindestens 260 Millionen Franken die Schadenssumme der gesamten Vorwoche. Im Kanton Bern starb eine Person infolge des Unwetters. Die verunglückte Frau war am Montagabend in ihrem Auto in einem Wald bei Meikirch BE unterwegs, als dieses von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Die Unwetter bescherten den Einsatzkräften im Kanton Bern eine lange Nacht. Insgesamt erhielt die Polizei rund 400 Meldungen. Hagelzüge verursachten namentlich im Seeland sowie zwischen Bern und Thun erhebliche Schäden. Mehrere Strassen mussten wegen umgestürzten Bäumen gesperrt werden.

Der Hagelzug vom Montagabend richtete alleine im Kanton Luzern an Gebäuden Schäden von 60 Millionen Franken an. Dort prasselten zum Beispiel in Nottwil Hagelkörner mit einem Durchmesser von sieben Zentimetern herab. Laut Gebäudeversicherung Luzern war das Unwetter das grösste Elementarereignis im Kanton seit über 15 Jahren. Insgesamt gingen rund 500 Meldungen bei der Einsatzzentrale ein, wie die Luzerner Polizei schrieb.

Bei Schweizer Hagel gingen 2’500 Meldungen in der Höhe von rund 20 Millionen Franken ein. Wie letzte Woche, als 3500 Schäden in der Höhe von 24 Millionen Franken gemeldet wurden, waren erneut verschiedene landwirtschaftliche Kulturen betroffen. Im Berner Seeland fielen teilweise minutenlang Hagelkörner in der Grösse von Golfbällen vom Himmel.

10 bis 20 Millionen Hagelschaden an Gemüsekulturen

Nach den Unwettern der vergangenen Stunden geht der Verband der Schweizer Gemüseproduzenten von einer geschätzten Schadenssumme von 10 bis 20 Millionen Franken aus. Ein Teil der Konsequenzen würde aber erst in ein paar Wochen ersichtlich.

Von den Gewittern am Montag seien sehr viele Anbauflächen betroffen, hiess es beim Verband auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Situation sei je nach Region sehr unterschiedlich.

Das Seeland – spezifisch das Grosse Moos – sei stark Hagel getroffen worden, die Kulturen seien regelrecht «gehackt» worden. Sehr hohe Ausfälle gebe es bei den Salaten und beim Kohlgemüse, etwa beim Kabis oder beim Kohl.

Auch Langzeitkulturen seien betroffen. Das heisse, man werde die Konsequenzen der Unwetter erst in den nächsten Wochen erkennen. Auch in der Ostschweiz und im Raum Zürich werde stellenweise mit grossem Hagelschaden gerechnet.

Sollten die Ernteausfälle zu Versorgungsproblemen führen, würden wenn nötig Importkontingente gesprochen, hiess es beim Verband.

Blockierung im Bereich Chrischonaklinik

Wie die BVB auf Twitter mitteilen, liegt derzeit im Bereich der Chrischonaklinik eine Blockierung vor. Grund dafür ist das Unwetter. Betroffen ist die Linie 32.

Kurz nach 16 Uhr konnte die Blockierung dann wieder behoben werden, wie die BVB auf Twitter mitteilten.

Gewitter zieht mit heftigem Regen und teils Hagel über die Region

Die Gewitterlinie hat Basel bereits erreicht und teilweise überquert. «Mit im Gepäck sind viel Wind, intensiver Regen und lokal Hagel», schreibt «Meteonews» auf Twitter. In Aesch wurden Sturmböen von 103 km/h gemessen.

Starker Regen in der Basler Innenstadt am Dienstagmittag. (Video: Telebasel)

Hinter dieser Gewitterfront ziehen am Abend und in der kommenden Nacht noch gelegentliche Regengüsse oder Gewitter durch, allerdings sickert im Norden auch kühlere Luft ein. Unwetter seien dann keine mehr zu erwarten, berichtet «Meteonews».

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Nächstes Gewitter ist bereits im Anmarsch

In weiten Teilen der Schweiz sind am Montagabend erneut heftige Gewitter mit Orkanböen, Hagel und Starkregen hinweg gefegt. Stark betroffen waren die Westschweiz sowie die Kantone Bern und Solothurn.

Am Dienstagvormittag bleibt die Wetterlage vorerst ruhig und trocken, zwischendurch zeigt sich teilweise die Sonne. Im Laufe des Tages bahnen sich aber bereits die nächsten Gewitter an, begleitet von teils kräftigen Schauern und Sturmböen, auch Hagel ist möglich, wie «Meteonews» schreibt. «Diese Gewitterlinie erreicht um die Mittagszeit Bern und Basel, etwas später dann Luzern und Zürich.»

Nach dieser Gewitterfront sollte dann aber langsam wieder Ruhe einkehren, Unwetter seien dann keine mehr zu erwarten.

Rekordhitze in Kanada: 47,9 Grad

Eine Hitzewelle im Westen Kanadas lässt die Temperaturen auf Rekordwerte steigen. In Lytton (British Columbia) wurden am Montag 47,9 Grad gemessen.

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Gewitter verursachen Millionenschaden in Baselland

Die Unwetter von vergangener Woche haben im Kanton Baselland Sachschaden in Millionenhöhe angerichtet. Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) rechnet mit einem Schadenvolumen von sieben bis acht Millionen Franken.

Bisher seien ihr mehr als 800 Gebäude- und Grundstückschäden gemeldet worden, teilte die BGV am Dienstag. Nach dem ersten starken Gewitterregen vom vergangenen Mittwoch hatte die BGV zunächst mit Schäden von gegen fünf Millionen Franken gerechnet. Vor allem im oberen Baselbiet war es zu zahlreichen Überschwemmungen gekommen.

Autofahrerin bei Bern durch umgestürzten Baum getötet

Die Unwetter vom Montagabend haben im Kanton Bern ein Todesopfer gefordert. In Meikirch bei Bern wurde eine Autofahrerin durch einen umgestürzten Baum tödlich verletzt. Das teilte die Kantonspolizei Bern am Dienstag mit.

Der genaue Unfallhergang ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war das Auto um etwa 17 Uhr bei einem Waldstück von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Die Autolenkerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen.

Laut Polizei bestehen konkrete Hinweise auf die Identität der Verstorbenen. Die formelle Identifikation steht aber noch aus.

Rund 270 Einsätze nach Unwetter im Kanton Aargau

Die Gewitterfront, die vergangenen Nacht auch den Kanton Aargau erreichte, führte zu überfluteten Kellern und Strassen. Das Unwetter mit Starkregen und Hagel führte im Aargau zu rund 270 Einsätzen, wie die Kantonspolizei am Dienstagmorgen in einer Mitteilung schreibt. Total wurden 45 Feuerwehren alarmiert. In den meisten Fällen handelte es sich um Meldungen von vollgelaufenen Kellern.

Heftige Gewitter auch in der Ostschweiz

Heftige Gewitter haben am Montagabend auch in der Ostschweiz Schäden verursacht. In St. Gallen kam es zu rund 20 Einsätzen der Feuerwehr.

Betroffen war vor allem die Regionen rund um Wil und Bronschhofen, wie ein Polizeisprecher des Kantons St. Gallen um Mitternacht mitteilte. Die Feuerwehr musste Keller auspumpen, die wegen der grossen Regenmengen überschwemmt worden waren.

Die Autobahn A1 zwischen Wil und Münchwilen musste zeitweise gesperrt werden, da sie unter Wasser stand. Ein Bach war über die Ufer getreten. Die Sperrung konnte am Abend wieder aufgehoben werden. Die Fahrspur von Zürich Richtung Wil war nicht betroffen.

Insgesamt rund 90 Einsätze der Feuerwehr verzeichnete der Kanton Thurgau, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Probleme mit dem Unwetter habe es an diversen Orten im Kanton gegeben, so im Hinter- und Mittelthurgau. Die Feuerwehr musste auch hier Keller auspumpen.

Probleme auf Strassen und Schiene

Wie der Bahninformation der SBB zu entnehmen war, kam es auf den Linien Bern-Belp-Thun, Burgdorf-Solothurn, Bern-Schwarzenburg und Bern-Kerzers FR zu Störungen. Letztere konnte am späten Montagabend behoben werden.

Auf der A1 zwischen Wil SG und Münchwilen TG kam es wegen Hochwassers zeitweise zu Stau, wie der Verkehrsdienst TCS twitterte. Die Autobahn A6 zwischen Münchenbuchsee und Schüpfen im Kanton Bern war laut der Verkehrsinformation während mehrerer Stunden beeinträchtigt, wegen der überfluteten Fahrbahn kam es auch dort zu Staus.

Gemäss SRF Meteo wurden zwischen 15 Uhr und 20:30 Uhr in der ganzen Schweiz rund 45’000 Blitzeinschläge gemessen. Mit rund 14’000 Blitzen seien im Kanton Zürich am meisten Entladungen registriert worden.

Vergangene Woche hatten immer wieder Unwetter und Gewitter grosse Schäden in Teilen der Schweiz verursacht. So auch in Cressier, dort kam es am Dienstag vor einer Woche wegen Starkregen zu Schlammlawinen und Überschwemmungen. Zurzeit sind hunderte Armeeangehörige an Aufräumarbeiten in der Neuenburger Gemeinde beteiligt.

Unwetter und Hagel wüten in der Westschweiz

Erneut hat am Montagabend eine Gewitterfront die Schweiz erreicht. Am späten Nachmittag zogen aus Westen Gewitter mit Sturmböen und Hagel auf, die zu hunderten Einsätzen von Polizei und Feuerwehr führten.

So wurde die Polizei alleine in den Kantonen Freiburg und Bern je etwa 300 Mal zu Einsätzen gerufen, vor allem wegen Überschwemmungen, Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen.

In Bulle FR mussten Rettungskräfte wegen einer Schulklasse mit 16 Kindern und zwei Begleitpersonen ausrücken, die Gruppe war von Hagel überrascht worden. Sechs Kinder und eine erwachsene Begleitperson wurden vom Rettungsdienst betreut und zur Untersuchung in ein Spital gebracht.

Die Unwetter in der Westschweiz, hier in Bulle FR, haben Verletzte und schwere Schäden zur Folge. (Bild: Keystone)

In Meikirch BE kam es zu einem Unfall, zu dem die Polizei zu einem späteren Zeitpunkt informieren wollte.

Wegen der Witterungsverhältnisse war der Verkehr auf der Autobahn A12 stark eingeschränkt. Wie der Bahninformation der SBB zu entnehmen war, traten auf den Linien Bern-Belp, Bern-Schwarzenburg und Bern-Kerzers FR Fahrleitungsstörungen auf. Auch zwischen Bugrdorf und Solothurn war der Bahnverkehr beeinträchtigt.

Auch der Regionalverkehr Bern-Solothurn berichtete auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von Störungen einzelner Linien und Verspätungen.

Am Abend zog die Gewitterfront auch über die Zentralschweiz, Zürich und erreichte schliesslich die Ostschweiz. Dort kam es auf der A1 zwischen Wil SG und Münchwilen TG wegen Hochwassers zu Stau, wie der Verkehrsdienst TCS twitterte.

Am Jura Südfuss hatten am späten Nachmittag laut Wetterdiensten Böen von 101 km/h geweht. Auf dem Chasseral erreichte eine Orkanböe 121 km/h, wie Meteonews twitterte. Starkregen und Hagel begleiteten die Winde. In La-Chaux-de-Fonds NE und Epsach BE erreichten die Hagelkörner die Grösse von Golfbällen, wie Online-Portalen zu entnehmen war.

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Zwei Verletzte wegen Unwetter im Kanton Zug

Im Kanton Zug hat es wegen des Hagelgewitters zwei Verletzte gegeben. Feuerwehren standen wegen beschädigter Dächer und Wasserschäden im Dauereinsatz.

Zwischen 18:30 und 20:30 Uhr gingen bei der Einsatzleitzentrale rund 100 Meldungen ein, wie die Kantonspolizei Zug am Montagabend mitteilte. In Cham wurde eine Velofahrerin durch Hagelkörner am Kopf verletzt. Die 29-jährige Frau musste mit dem Rettungsdienst Zug ins Spital eingeliefert werden. In Baar wurde eine Autofahrerin durch Glassplitter leicht verletzt, als der Hagelschauer ihre Frontscheibe beschädigte, wie es weiter hiess.

Betroffen von den Unwettern waren hauptsächlich die Gemeinden Cham, Steinhausen und Baar. Vereinzelt stürzten laut Mitteilung auch Baustellen-Signalisationen um, es kam auf verschiedenen Strassen zu Verkehrsbehinderungen.

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Gerüst stürzt ein – Strasse in Solothurn gesperrt

In Solothurn ist am Montagabend wegen des Unwetters das Gerüst beim Rathaus in der Altstadt eingestürzt. Es muss am Dienstag demontiert und entfernt werden. Da das Gerüst gegen das Gemeindehaus der Stadt Solothurn stürzte, muss die Barfüssergasse Tag gesperrt werden.

In Solothurn stürzte gegen 17 Uhr das Baugerüst am Rathaus ein; verletzt wurde niemand. (Bild: Kapo SO)

Aus diesem Grund ist der Zugang zum Gemeindehaus am Dienstag nicht möglich, wie die Stadt Solothurn am Montagabend mitteilte. Deshalb könnten die Einwohnerdienste, die Finanzverwaltung und die Sozialen Dienst an diesem Tag nicht besucht werden.

Wie der Stadtschreiber von Solothurn, Hansjörg Boll, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte, kann der Schaden am Gebäude noch nicht beziffert werden. Man hoffe, dass die Schalter am Mittwoch wieder geöffnet werden können.

Im Kanton Solothurn gingen im Zusammenhang mit den Gewittern am Montagabend insgesamt rund 440 Meldungen bei der Alarmzentrale ein. In den meisten Fällen ging es um Wassereinbrüche in Gebäude. Vielerorts sind Bäume umgestürzt. Meldungen über Verletzte liegen nicht vor.

300 Schadenmeldungen bei Berner Kantonspolizei nach Gewitter

Nach dem Gewitter, das am früheren Montagabend über das Schweizer Mittelland zog, hat die Berner Kantonspolizei über 300 Schadenmeldungen erhalten. Dies vor allem wegen umgestürzter Bäume und Wassereinbrüche.

Wie die Berner Kantonspolizei auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter bekanntgab, kam es bei der Ortschaft Meikirch nördlich von Bern zu einem schweren Verkehrsunfall. Näheres gibt die Polizei erst am Dienstag bekannt. Auf Anfrage sagte eine Mediensprecherin, der Unfall habe einen Zusammenhang mit dem Gewitter.

Hagel sucht auch Kanton Freiburg heim

Auch der Kanton Freiburg und insbesondere die Region Gruyère waren am Montagabend von den Unwettern betroffen. In der Stadt Bulle fielen Hagelkörner in der Grösse von Golfbällen. In La Roche, zwischen Bulle und Freiburg, waren die Hagelkörner etwa so gross wie eine Murmel.

Hier wurde die Kantonsstrasse überflutet und Autos hatten Mühe, sich fortzubewegen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA feststellte. Die Interventionen seien im Gange, teilte die Freiburger Kantonspolizei auf Anfrage mit, ohne weitere Details zu nennen.

Gewitter unterbricht Bahnlinien im Kanton Bern

Das Gewitter, das am frühen Montagabend über den Kanton Bern gezogen ist, hat zu Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. Wie der Bahninformation der SBB zu entnehmen ist, traten auf den Linien Bern-Belp, Bern-Schwarzenburg und Bern-Kerzers FR Fahrleitungsstörungen auf.

Auch der Regionalverkehr Bern-Solothurn berichtete auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von Störungen einzelner Linien und Verspätungen. SRF Meteo zeigte auf Twitter ein Bild von grossen Hagelkörnern, das diesem Wetterdienst zufolge eine Person aus Epsach BE gemacht hatte.

Auf dem Chasseral erreichte eine Orkanböe 121 km/h, wie Meteonews am Montagabend twitterte. Der Bund hatte auf seiner Naturgefahrenkarte vor einer Gewittergefahr der Stufe «erheblich» gewarnt.

Gewitter mit Sturmböen und Hagel erreichen Westschweiz

Erneut hat am Montagabend eine Gewitterfront die Schweiz erreicht. Am späten Nachmittag zogen aus Westen Gewitter mit Sturmböen und Hagel auf.

Am Jura Südfuss wehten laut Wetterdiensten Böen von 101 km/h, so auch in Cressier NE. Auf dem Chasseral erreichte eine Orkanböe 121 km/h, wie Meteonews am Montagabend twitterte. Starkregen und Hagel begleiteten die starken Winde. Laut SRF Meteo betrug die Hagelschicht teilweise bis zu 5 Zentimeter. In La-Chaux-de-Fonds erreichten die Hagelkörner die Grösse von Golfbällen, wie Online-Portalen zu entnehmen war, Fensterscheiben seien zerbrochen.

Laut dem Online-Portal der Westschweizer Zeitung Arcinfo kam es zu Verkehrsbehinderungen im Val-de-Travers, Strassen waren mit Ästen und Hagelkörnern übersät. Auf der Bahnlinie zwischen Payerne und Kerzers kam es wegen eines umgestürzten Baumes zu Verspätungen, wie der Bahnverkehrsdienst Railinfo schrieb. Auch die Bahnlinie zwischen Lausanne und Biel war von einer Störung betroffen, diese konnte gegen 18 Uhr behoben werden konnte.

Bund warnt erneut vor starken Gewittern

Gefahrenstufe 3 von 4: Der Bund warnt ausgerechnet am Abend des Nati-Spiels gegen Frankreich erneut vor heftigen Gewittern. Bereits vergangene Woche sorgten Gewitter und Starkregen im Norden lokal für Überschwemmungen. Am Montag muss gegen Abend erneut mit Unwettern gerechnet werden, wie Meteonews bereits am Sonntag schreibt.

Lokal sind Blitze, starker Regen und Hagel, sowie in Gewitternähe Sturmböen zu erwarten. In der Region Basel besteht laut Meteoschweiz zwischen 15:00 und 22:00 Uhr erhebliche Gewittergefahr, wann genau die stärkste Phase des Unwetters eintritt, ist aber noch unklar.

Hunderte Soldaten nach Überschwemmungen in Cressier NE im Einsatz

Nach der schweren Überschwemmung in Cressier NE am vergangenen Dienstag hat die Armee am Wochenende mit einem Hilfseinsatz begonnen. Bis zu 500 Armeeangehörige sollten in den nächsten Tagen für Aufräumarbeiten in Teams rund um die Uhr zum Einsatz kommen.

Die Armee führte erst dringende Sicherheitsarbeiten oberhalb des Dorfes durch, wie ein Videojournalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort berichtete. Die Soldaten und Offiziere befreiten mit mehreren Baggern und Hubgeräten den Lauf des Flusses Ruhaut von Geröll, Dreck und Schwemmholz. Das sollte neue Überschwemmungen bei Gewittern verhindern.

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Schön und heiss

Der Sonntag wird ein richtiger Sommertag. Die Meteorologen sagen viel Sonne voraus – und die Temperaturen klettern im Verlauf des Tages immer höher. Ob es gar für einen Hitzetag reicht? Abkühlung verspricht in jedem Fall ein Sprung in den Rhein. Die Wassertemperatur am Morgen betrug 19,4 Grad.

Gegen Abend ist dann gebietsweise mit Regen und Gewittern zu rechnen.

 

Der Sommer hat ein Comeback

Das Wetter wird am Wochenende wieder sommerlich. Der Samstag wird mit um die 25 Grad ein richtiger Sommertag. Wie «MeteoSchweiz» erklärt, wird es viel Sonne geben. Einzig in den Bergen kann es Abends Gewitter geben.

Auch am Sonntag wird es nochmals ein bisschen heisser, bis zu 28 Grad. Mancherorts wird die 30-er Marke geknackt. Es bleibt jedoch bewölkt und am Abend können wieder Gewitter vorkommen.

Unwetter haben Schäden von über 260 Millionen Franken zur Folge

Die verheerenden Unwetter, die seit dem letzten Wochenende über Teile der Schweiz gezogen sind, haben eine Schadenssumme von mindestens 260 Millionen Franken zur Folge. Zehntausende Schadenfälle wurden den Versicherungsgesellschaften wegen der aussergewöhnlichen Wetterlage gemeldet, weit mehr als in anderen Jahren.

Allem voran wurden den Versicherern Schäden an Fahrzeugen wie Hagelbeulen und weggeschwemmte Autos sowie Gebäudeschäden und in Mitleidenschaft gezogener Hausrat gemeldet, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitag bei mehreren Versicherungsgesellschaften ergab.

Alle befragten Versicherer bestätigten, dass es aussergewöhnlich sei, dass an so vielen aufeinanderfolgenden Tagen Unwetterschäden gemeldet würden.

In der Schweiz belaufen sich die Gewitter-Schäden auf rund 200 Millionen Franken. (Bild: Keystone)

Gewitter verursachen Schäden von 1,1 Millionen im Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn haben die heftigen Gewitter seit Anfang Woche gemäss einer ersten Bilanz Sachschäden in der Höhe von 1,1 Millionen Franken verursacht. Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) registrierte bislang 416 Schadenmeldungen.

Wie SGV-Direktor Markus Schüpbach am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte, gab es 307 Sturmschäden und 100 Blitzschäden mit je einer halben Million Franken Schadensumme. Zudem seien 14 Hagelfälle und Schäden wegen zwei Erdrutschen gemeldet worden.

100 Meldungen bei der Alarmzentrale in Solothurn

Am Donnerstagabend, 24. Juni 2021, sind zwischen 18 und 20.30 Uhr rund 100 Meldungen bei der Alarmzentrale des Kantons Solothurn eingegangen wegen Wassereinbrüchen in Keller und einzelne überschwemmte Strassenabschnitte. Dies teilt die Kantonspolizei mit.

Betroffen von den Gewittern war das Niederamt, insbesondere die Gemeinden Erlinsbach, Niedergösgen und Schönenwerd. Personen wurden keine verletzt.

Vorerst keine Unwetter mehr

Nach den heftigen Gewittern, die auch das Baselbiet schwer getroffen haben, gibt es vorerst keine Unwetter mehr. Einzig Schauer sind noch möglich: Sonst scheint am Freitag mehrheitlich die Sonne, auch in der Region Basel. Es kann bis zu 23 Grad warm werden.

Die Gewitter hatten es in sich: 176’465 Blitzentladungen mass der Wetterdienst MeteoNews im Juni in der ganzen Schweiz. Das sind fünfmal mehr als im Juni vor einem Jahr.

Unwetterpause: Zumindest bis Sonntag gibt es keine Unwetter mehr in der Schweiz, wie SRF Meteo berichtet.

180 Feuerwehreinsätze im Aargau

Das gestrige Gewitter mit Starkregen führte im Aargau  zu über 180 Feuerwehreinsätzen. Meldungen über  Verletzte liegen nicht vor.

Die Gewitterfront erfasste den Aargau am frühen  Donnerstagabend, 24. Juni 2021, und brachte starken Regen, wie die Behörden mitteilen. In der vorsorglich personell verstärkten  Notrufzentrale der Kantonspolizei Aargau gingen zwischen  17.45 und 19.30 Uhr zahlreiche Meldungen ein. Dabei  handelte sich mehrheitlich um Wassereinbrüche in Kellern  oder überflutete Strassen.

Die Notrufzentrale bot 30 Feuerwehren auf, die über 180  Einsätze leisteten. Am stärksten betroffen waren die  Gemeinden Aarau, Erlinsbach, Brittnau und Vordemwald. Inzwischen hat sich die Situation entspannt. Sämtliche Strassen sind wieder normal befahrbar.

Mehrere Bahnstrecken nach Unwettern unterbrochen

Die jüngste Unwetterfront, die am Donnerstagabend über die Schweiz hinweggezogen ist, hat erneut den Kanton Bern stark getroffen. Erdrutsche beeinträchtigen den Bahnverkehr zwischen Spiez, Interlaken und Brienz.

Es sei mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, heisst es. Betroffen sind sowohl die Verbindung zwischen Interlaken und Brienz, die nach Angaben der Bahnverkehrsinformation vom Freitag noch den ganzen Tag unterbrochen sein dürfte. Einschränkungen gibt es auch auf der Strecke Spiez – Interlaken.

Im Berner Jura sind die Verbindungen zwischen Biel und La Chaux-de-Fonds NE sowie zwischen Moutier und Sonceboz-Sombeval nach wie vor unterbrochen. An beiden Strecken richtete am Mittwoch ein Hagelgewitter Schäden an. In Aarau füllte sich am Donnerstag die Bahnhof-Unterführung am Donnerstag mit Wasser.

Das Hauptniederschlagsgebiet des Donnerstags erstreckte sich von Interlaken (40 Millimeter) über das Emmental und das Oberaargau bis nach Aarau (51 Millimeter). Lokal fielen laut Meteoschweiz deutlich mehr als 70 Millimeter Niederschlag.

Räumungsarbeiten im Oberbaselbiet dauern an

Nach den heftigen Wassermassen gestern Abend dauern die Räumungsarbeiten im Oberbaselbiet weiter an. Werner Stampfli vom Feuerwehrsinspektorat sagt: «Wir hatten über 1’000 Notrufe und 400 Einsätze.» Zeitweise sei man kaum nachgekommen. Doch die Bevölkerung habe sehr verständnisvoll reagiert.

Einige AutofahrerInnen hätten sich in den Wassermassen festgefahren und seien dann aufs Dach ihrer Fahrzeuge gestiegen. «Die Feuerwehrleute mussten dann die Automobilisten vom Dach retten», so Werner Stämpfli.

In Niederdorf hat das Unwetter einigen Schaden angerichtet, wie Marcel Altorfer erzählt: «Es hat uns Schlamm und Wasser in den Keller, in die Garage und in die Wohnung geschwemmt.» Den Schaden schätzt er auf etwa 100’000 Franken. Die Heizung sei zwei Meter unter Wasser gestanden. 350 Feuerwehrleute aus 19 Organisationen waren im Einsatz. Ausserdem wurde der Zivilschutz aufgeboten.

Der Telebasel News Beitrag vom 24. Juni 2021.

Unwetter verursachte im Baselbiet Schäden von fünf Millionen Franken

Die starken Gewitterregen vom Mittwoch haben im Baselbiet zu zahlreichen Überschwemmungen geführt. Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung rechnet mit Schäden von gegen fünf Millionen Franken.

Die Gewitter hätten vor allem im oberen Kantonsteil zum Teil grosse Verwüstungen hinterlassen, teilte die Gebäudeversicherung am Donnerstag mit. Bis 15 Uhr seien bereits über 500 Schadenmeldungen eingegangen. Neben gefluteten Kellern und Tiefgaragen seien zahlreiche Grundstückschäden registriert worden.

19 Feuerwehrorganisationen mit rund 300 Einsatzkräften standen gemäss Communiqué die ganze Nacht über im Einsatz.

Videos zeigen Fluten im Baselbiet

Die grossen Regenmengen haben am Mittwoch im Baselbiet vielerorts für Überschwemmungen und Zerstörung gesorgt. So zum Beispiel in Augst, wo der Fluss über die Ufer trat und Gegenstände mit sich riss:

(Video: Leser-Reporter)

In Zunzgen waren die Strassen derart überflutet, dass Menschen knietief im Wasser wateten und die Autos fest steckten:

(Video: Leser-Reporter)

Auch in Hölstein war die Strasse am Donnerstagabend überschwemmt:

(Video: Leser-Reporter)

Aufräum-Arbeiten im Berner Jura dauern an

Der Berner Jura war von den gestrigen Unwettern besonders stark betroffen. Heute Morgen wurden rund um die Gemeinde Sonceboz die Überbleibsel des Hagelgewitters weggeräumt.

(Video: Keystone-SDA)

Bahnstörungen nach Unwettern teilweise behoben

Auf mehreren Bahnstrecken ist es wegen der Unwetter vom Mittwochabend zu Störungen gekommen. Am Bahnhof Zürich-Flughafen konnte der Bahnverkehr teilweise wieder aufgenommen werden.

Wie die SBB am Donnerstagvormittag twitterten, können die Züge des Fernverkehrs und der S-Bahnlinie S24 via Zürich Flughafen seit 08.30 Uhr wieder verkehren. Voraussichtlich ab 16 Uhr sollen auch die Linien S16 und S2 wieder normal verkehren, wie der SBB-Betriebslage am Vormittag zu entnehmen war. Momentan wenden die Züge der S-Bahnlinien S2 und S16 vorzeitig in Zürich Oerlikon.

Am späten Mittwochabend war am Flughafen Zürich wegen der starken Niederschläge Wasser in den Bereich des Flughafenbahnhofs eingetreten. Wegen der Unwetterschäden war der Betrieb zwischenzeitlich unterbrochen – ein Teil der Gleisanlage stand einige Zentimeter unter Wasser und Schlamm. Der Wassereinbruch konnte laut SBB in der Nacht gestoppt werden.

Störungen auch im Berner Jura

Von Unwettern getroffen war auch der Berner Jura. Dort mussten auf der Strecke zwischen Sonceboz-Sombeval und Moutier wegen eines Hagelgewitters zehn Personen aus einem Zug evakuiert werden. Die SBB bestätigten damit einen Bericht von nau.ch. Auf dieser Strecke verkehren seit Mittwochabend keine Züge mehr, ebenso zwischen Courtelary und Reuchenette-Péry auf der Strecke Biel – La Chaux-de-Fonds NE.

Wegen eines Erdrutsches unterbrochen ist auch die Bahnstrecke Solothurn – Moutier, und zwar auf dem Abschnitt zwischen Moutier und Crémines. Nach Angaben der Bahnverkehrsinformation sollten die Störungen im Berner Jura bis Donnerstagmittag behoben sein.

Weitere Gewitter im Anmarsch

Die Wetterlage bleibt am Donnerstag instabil. Es kann weiter zu starkem Regen und heftigen Gewittern kommen, wie MeteoNews berichtet.

So sah das Gewitter von gestern auf dem Radar aus:

50 Meldungen zum Unwetter im Kanton Solothurn

Bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn sind am Mittwochabend über 50 Meldungen wegen Gewittern eingegangen. Die Meldungen betrafen Wassereinbrüche in Häusern und überflutete Strassen.

Zwischen 19.30 und 22.00 Uhr seien die Meldungen eingegangen, teilte die Kantonspolizei am Donnerstag mit. Betroffen von den Gewittern seien insbesondere das Niederamt sowie die Bezirke Wasseramt, Dorneck und Thierstein gewesen.

Von verletzten Personen habe die Polizei keine Kenntnisse. Die Aare, die Emme und die Birs würden derzeit sehr viel Wasser führen. Beim Aufenthalt an einem der Flüsse sei deshalb Vorsicht geboten. Strassen hätten wegen der Gewitter keine gesperrt werden müssen, schrieb die Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

62 Milliliter Niederschlag in Langenbruck

In Langenbruck BL fielen nach Angaben des Wetterdienstes Meteonews 62 Millimeter Niederschlag. Das sei knapp die Hälfte der ganzen Menge vom Monat Juni, schrieb der Wetterdienst auf Twitter. In Salen-Reutenen TG waren es 56 Millimeter und in Wittnau AG knapp 52. In Zürich-Flughafen fielen knapp 50 Milliliter Niederschlag.

Lage hat sich in der Nacht weitgehend beruhigt

Mit dem abflauen des Unwetters hat sich die Lage im Oberbaselbiet nach 23 Uhr auch aus polizeilicher Sicht beruhigt. Dies sagt Adrian Gaugler, Mediensprecher der Baselbieter Kantonspolizei, auf Anfrage von Telebasel. Es habe nur noch vereinzelte Notrufe gegeben. Alle gesperrten Strassenabschnitte seien zudem wieder offen.

Auch ein Video eines Telebasel Leserreporters zeigt die Verwüstung:

(Video: Telebasel Leserreporter)

Aargau: Fast 50 Feuerwehren wegen Unwetter im Einsatz

Die Gewitterfront mit Starkregen sorgte gestern Abend  im Aargau zu zahlreichen überfluteten Kellern. 49  Feuerwehren waren im Einsatz, wie die Aargauer Polizei am Donnerstagmorgen mitteilt.

Bei der vorsorglich personell verstärkten Notrufzentrale gingen kurz nach 20 Uhr die ersten  Meldungen über Wassereinbrüche in Kellern ein, wie die Behörden mitteilen Bis um 23  Uhr erfasste die Polizei im Minutentakt gleichartige Meldungen.

Insgesamt waren die 49 Feuerwehren an über 70 Schadenplätzen im Einsatz. Am meisten Einsätze entfielen  auf die Region Mutschellen sowie auf den Westen des  Kantons. Die Strecken Glashütten – St. Urban sowie Oberbözberg – Ueberthal mussten gesperrt werden. Diese Strassensperrungen sollten im Laufe des Tages aufgehoben werden, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA hiess.

Wegen Aquaplanings verunfallte ein Automobilist kurz nach  22.30 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Zürich auf Höhe von  Baden-West. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehren wegen Gewittern im Oberbaselbiet im Dauereinsatz

Heftige Gewitter mit Hagel und starkem Regen haben am Mittwochabend das gesamte Oberbaselbiet heimgesucht. Etliche Strassen waren vorübergehend gesperrt, die Feuerwehren standen im Dauereinsatz. Rund 1000 Notrufe wurden gezählt.

Zwischen 20.00 Uhr und bis gegen 23:00 Uhr mussten Feuerwehrleute rund 300 Mal ausrücken, wie die Polizei Basel-Landschaft in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Gebäude, Baustellen und Strassen seien überschwemmt worden. Wegen kleinerer Erdrutsche waren mehrere Strassenabschnitte vorübergehend gesperrt.

Reissende Wassermassen in Niederdorf, Oberdorf und Rothenfluh. (Videos: Telebasel Leser-Reporter)

Verletzte gab es nach Angaben der Polizei nicht. Sie empfahl der Bevölkerung, sich wegen der Hochwasserlage von den Ufern der Fliessgewässer fern zu halten.

19 Feuerwehren mit zusammen rund 350 Einsatzkräften mussten ausrücken. Neben der Polizei und dem kantonalen Feuerwehrinspektorat waren die kantonale Krisenorganisation, mehrere regionale Führungsstäbe, Angehörige des Zivilschutzes und Angestellte des Tiefbauamtes im Einsatz.

Vorsicht bei Kellern und auf Strassen

Diverse Strassen sind im Oberbaselbiet unterbrochen/gesperrt, wie AlertSwiss mitteilt. Zwischen Olten und Liestal sind Strasse überschwemmt und Keller überflutet.

Die Behörden warnen:

  • Gehen Sie bei Überschwemmungsgefahr nicht in Keller oder Tiefgaragen. Fahren Sie nicht mit dem Auto/Velo durch überflutete Strassen.
  • Gehen Sie nicht in das betroffene Gebiet.
  • Umfahren Sie das betroffene Gebiet weiträumig.
  • Gehen Sie nicht an Gewässer, die Hochwasser führen. Flutwellen könnten Sie überraschen und Ufer könnten einbrechen.
Zürcher Flughafenbahnhof wegen Unwetter unpassierbar

Die starken Regenfälle und der Hagel vom Mittwoch haben Störungen im Bahnverkehr zur Folge. Der Bahnhof Zürich-Flughafen ist bis auf weiteres nicht benutzbar. Reisende müssen deshalb mehr Zeit einrechnen. Auch im Berner Jura sind Bahnstrecken gesperrt.

Am späten Abend drang Wasser in den Bahnhof unter dem Zürcher Flughafen ein, wie SBB-Sprecher Oli Dischoe am Donnerstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Intensive und starke Niederschläge seien der Grund. Die Gleisanlagen stünden mehrere Zentimeter unter Wasser.

In der Nacht konnte nach Angaben des SBB-Sprechers zwar der Wassereinbruch gestoppt werden. Fachleute von SBB und Partnerorganisationen seien daran, die Schäden zu eruieren und zu beheben. Wie lange die Störung dauert, war am frühen Morgen offen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Hagelgewitter legt verschiedene Bahnlinien lahm

Zwischen Sonceboz-Sombeval BE und La Chaux-de-Fonds NE respektive Moutier BE sind am Mittwochabend wegen eines schweren Hagelgewitters sämtliche Züge ausgefallen. Auch weitere Teile der Schweiz sind von Sturmwind, Starkregen und Hagelschlag heimgesucht worden.

Bilder und Videos auf verschiedenen Medienplattformen zeigten überflutete Strassen im Mittelland, im Baselbiet, mit Hagel bedeckte weisse Strassen und Autobahnen im Berner Jura, einen überschwemmten Abschnitt der Autobahn A1 im Kanton Solothurn und über Wiesen fliessende Bäche in der Region Thun BE.

Ab 19 Uhr respektive 19.30 Uhr fuhren laut der SBB-Verkehrsinformation zwischen Sonceboz-Sombeval BE und La Chaux-de-Fonds NE respektive Moutier BE keine Züge mehr. Einschränkungen wegen Unwettern gab es am Mittwochabend auch auf der Bahnstrecke zwischen Olten und Bern sowie auf der Gürbetallinie zwischen Burgistein und Thun. Züge fielen aus oder wurden umgeleitet.

Auch im grenznahen Gebiet zu Deutschland wüteten Unwetter. Zwischen dem Badischen Bahnhof in Basel und Freiburg im Breisgau war der Bahnverkehr bis 22 Uhr unterbrochen. Im Bahnhof Konstanz am Bodensee kam es wegen Unwetterschäden kurzzeitig zur Verspätungen und Zugsausfällen.

Starker Hagel im Berner Jura

Mit einem Augenzwinkern twittert SRF Meteo: «Winterreifen montiert?» Auf der Autobahn im Berner Jura hat es so heftig gehagelt, man könnte meinen, es liege Schnee.

Überschwemmungen im Baselbiet – Frenke überläuft

Wie Videos und Bilder der Telebasel-Leserreporter zeigen, kam es im Baselbiet am Mittwochabend wegen des Unwetters lokal zu Überschwemmungen an der Vorderen Frenke.

Die Frenke überschwemmt bei Hölstein BL die Strassen und die Baustelle der Waldenburgerbahn. (Video: Leserreporter)

Auch in Niederdorf und Oberdorf tritt die Frenke über das Ufer und wegen überfluteter Strassen stehen die Autos teilweise bereits unter Wasser.

Ein überfluteter Parkplatz in Niederdorf BL. (Video: Leserreporter).
Heftige Regengüsse lassen den Wasserpegel in Oberdorf BL ansteigen. (Video: Leserreporter)

Auch in Rothenfluh sind die Strassen überschwemmt.

Das Hochwasser fliesst durch die Strassen in Rothenfluh. (Video: Telebasel-Leser-Reporter)
Am Abend drohen erneut lokal heftige Gewitter

Gegen Abend und am Abend selber muss heute Mittwoch in der Schweiz gebietsweise wieder mit heftigen Gewittern gerechnet werden, wie MeteoNews mitteilt. So sind blitzaktive Gewitter mit starkem Regen, lokal Hagel und vor allem rund um die Gewitter Sturmböen zu erwarten. Leider könne die exakte Lage der Unwetterzellen nicht vorhergesagt werden, da Gewitter von zuvielen lokalen Faktoren abhängen und zu kleinräumig sind, als dass sie von den Wettermodellen genau berechnet werden können. Betrachtet man die Wetterlage von heute Abend, so gibt es recht viele Parallelen zur Lage am letzten Montag, wo vor allem die Zentralschweiz von heftigen Gewittern heimgesucht wurde, so die Mitteilung weiter. So ist es nicht erstaunlich, dass alle Wettermodelle auch heute gegen Abend und am Abend selber teilweise heftige Gewitter vorhersagen.

Die Lage der Gewitter ist aber von Modell zu Modell verschieden, so auch die Lage der stärksten Gewitterzellen. Kaum betroffen sein von heftigen Gewittern werden nach allen Daten das Südtessin sowie Nord- und Mittelbünden sowie das Engadin. Vermutlich bleiben auch das St. Galler Rheintal und das Sarganserland von heftigen Gewittern verschont. Auch das Wallis, das Nordtessin und Südbünden dürften kaum von den stärksten Gewittern betroffen sein.

Überflutete Strassen nach Gewittern in Cressier

Nach Gewittern ist es am Dienstagabend im Raum Cressier NE zu Überflutungen gekommen. Die Autobahn A5 war vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt.

Verletzt oder vermisst wurde niemand, wie die Polizei am Mittwoch um Mitternacht auf Twitter mitteilte. Der Einsatz sei aber nach wie vor im Gang. Die Polizei rief zur Vorsicht auf.

(Video: Keystone-SDA)

Ein Bach habe sein Bett verlassen und habe das Dorf überschwemmt, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagabend der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Autobahn A5 hatte wegen der Unwetter zunächst in beiden Richtungen gesperrt werden müssen. Am späten Dienstagabend war sie in Richtung Biel wieder befahrbar. In Richtung Lausanne wurde sie in vor 02.00 Uhr in der Nacht wieder geöffnet.

Hagel und Sturm verursachten Schäden in Millionenhöhe

Die Unwetter der letzten Tage mit teils golfballgrossen Hagelkörnern haben grosse Schäden verursacht. Erste Schätzungen gehen von Schäden in Höhe von 30 Millionen Franken aus. Die Grösse der Hagelkörner ist kein Zufall: Grund für die Unwetter ist eine Superzelle.

Nach dem Unwetter von Sonntag rechnet die Versicherung Alliance Suisse mit rund 3000 Schadenmeldungen und einer Schadensumme von rund 8 bis 10 Millionen Franken, die Versicherung AXA verzeichnete rund 3700 Meldungen mit Schäden in Höhe von geschätzt 11 Millionen Franken. Die meisten Schäden seien an Autos entstanden. Betroffen waren in erster Linie die Region Bern, die Innerschweiz und Freiburg.

Mehr dazu hier.

Nach den Gewittern ist vor den Gewittern

Nach dem Gewitter am Wochenende und den Gewitter am Montagabend sind am Dienstagmorgen bereits weitere Gewitter im Westen unterwegs, wie MeteoNews auf Twitter mitteilt.

Auch bei SRF Meteo klingt es ähnlich. Nebst Gewitter im Westen am Vormittag und Gewitter im Osten am Nachmittag, wird es am Abend wohl überall in der Schweiz zu Gewitter kommen.

Feuerwehren wegen Unwettern in der Zentralschweiz im Einsatz

Ein Unwetter mit Hagelschauern hat am Montagabend die Feuerwehr im Kanton Luzern auf Trab gehalten. Fast 300 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Auch im Kanton Zug gab es nach nach einem Gewitter mit Hagel zahlreiche Schadensmeldungen.

220 Meldungen gingen am Abend bei der Einsatzleitzentrale nach einem heftigen Hagelschauer ein, wie die Zuger Polizei auf Twitter mitteilte. Innert einer Stunde standen in sechs Zuger Gemeinden etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen unter Wasser. Personen wurden keine verletzt.

Der Bahnhof Rotkreuz stand gemäss Zuger Polizei aufgrund des heftigen Gewitters am Abend unter Wasser. Der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt. Zwischen Rotkreuz und Cham sowie zwischen Rotkreuz und Immensee verkehrten Ersatzbusse.

Im Kanton Luzern gingen 115 Meldungen wegen Unwetterschäden allein zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr bei der Luzerner Polizei ein, wie diese am Abend mitteilte. Neben umgestürzten Bäumen betrafen die Meldungen auch überschwemmte Unterführungen und Keller.

Unwetter-Warnung für die Region Basel

Nach den Unwettern am Sonntag ziehen über der Schweiz die nächsten Sommergewitter auf. Besonders in der Nordwestschweiz kommt es am Montagabend zu starken Regengüssen, Blitz, Donner und stellenweise auch Hagel. MeteoSchweiz hat für Basel und das Baselbiet die Gefahrenstufe 3 herausgegeben. Im Laufental und im Jura herrscht sogar die Gefahrenstufe 4.

(Screenshot: meteoschweiz.admin.ch)

Weitere Informationen über die aktuelle Wetterlage finden Sie bei MeteoSchweiz.

Hagel-Schäden von rund 11 Millionen Franken

Die Gewitter vom Wochenende haben hohen Sachschaden angerichtet. Alleine die AXA-Versicherung geht von Schäden in der Höhe von rund 11 Millionen Franken aus. Bis zu golfballgrosse Hagelkörner hätten Fahrzeugscheiben durchschlagen und grossen Blechschaden angerichtet.

Rund 3700 Schadenmeldungen sind alleine bei der AXA-Versicherung eingegangen, wie diese am Montag mitteilte. Vom Unwetter besonders betroffen gewesen seien die Regionen nördlich von Thun, Malters/Kriens im Kanton Luzern sowie Freiburg. Die meisten Schäden seien an Autos entstanden.

Die AXA hat eine spezialisierte Task-Force aktiviert und das Service Center verstärkt, wie sie mitteilte. So können ab dem 28. Juni in Thun und dem 6. Juli in Malters/Kriens die Schäden an den Fahrzeugen in speziell eingerichteten Drive-Ins durch Fahrzeugexperten begutachtet und geschätzt werden.

Vereinzelt habe das Gewitter auch Sachschäden an Gebäuden und Hausrat angerichtet.

Mehrere Gewitter haben an Wochenende in Teilen der Schweiz Hagel, Starkregen und Sturm verursacht. Lokal kam es zu Überschwemmungen. Im Kanton Freiburg rückten die Rettungskräfte rund 140 Mal aus, verletzt worden ist niemand. Auf dem Murtensee gerieten während des Unwetters mehrere Menschen auf Booten in Not. Weiter flog die Rega zwei Wanderinnen vom Hochmatt-Massiv in Sicherheit.

Baum stürzt in Lüterswil SO auf Mann

Bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gingen am Sonntagabend im Zusammenhang mit dem Gewitter rund 40 Meldungen ein. Dabei ging es vor allem um umgestürzte Bäume, heruntergefallene Äste und vereinzelt auch vom Dach gewehte Ziegel oder umgewehte Gegenstände wie beispielsweise Bauabschrankungen. Betroffen war das Gebiet zwischen Grenchen und Solothurn, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn vom Montag, 21. Juni, heisst. In vielen Fällen rückte die örtliche Feuerwehr aus.

In Lüterswil erfasste ein umstürzender Baum eine Person in einem Garten. Der Mann wurde mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht.

Vereinzelt kam es zu Sachschäden, meist wurde die Situation durch das Entfernen von Ästen oder Bäumen bereinigt.

Schwüle 26 Grad und Gewitter zum astronomischen Sommerbeginn

Zum astronomischen Sommeranfang am Montag, 21. Juni, erwarten uns erst noch Schauer, bevor es wieder sonnig wird. Am Nachmittag geht es aus Südwesten erneut los mit Regen und Gewittern, welche teilweise auch wieder heftig ausfallen können, berichtet SRF Meteo auf Twitter. Es wird schwül bei 25 bis 29 Grad.

In Basel soll es ab 16 Uhr mit dem Regen und den Gewittern beginnen. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 26 Grad.

In den nächsten Tagen legt der Hochsommer eine Pause ein: Die Temperaturen von Dienstag bis Freitag betragen maximal 22 bis 24 Grad – begleitet von Regen und Gewittern. Am Samstag steigt das Thermometer dann gemäss SRF Meteo wieder auf 25 Grad.

(Screenshot: srf.ch/meteo)
46'000 Blitze gemessen

Nach den heftigen Gewittern am Sonntagnachmittag und -abend hat sich die Wetterlage in der Schweiz weitgehend beruhigt. Das Unwetter hatte es aber in sich: Sage und schreibe 46’000 Blitzentladungen hat der Wetterdienst Meteonews bis am späten Abend registriert. 206 davon im Baselbiet.

Die ersten Gewitterzellen hatten das Land am Nachmittag von Westen her erreicht. Sie zogen zunächst über die Genferseeregion, das Freiburger Land sowie Teile des Kantons Bern, die Zentralschweiz und weiter nach Osten. Am Abend folgte eine weitere Gewitterlinie. Bis am späten Abend beruhigte sich die Lage wieder.

140 Rettungseinsätze nach Gewittern im Kanton Freiburg

Im Kanton Freiburg haben zwei unwetterartige Gewitter am Sonntagabend zu rund 140 Feuerwehr- und Polizeieinsätzen geführt. Die Rettungskräfte rückten laut Polizeiangaben vor allem wegen Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen aus, die auf Strassen fielen. Zudem gerieten mehrere Menschen am Hochmatt-Massiv und auf dem Murtensee in Not.

Verletzt wurde niemand, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte. Die beiden Gewitter zogen zwischen 15.00 und 19.00 Uhr über den Kanton. Betroffen waren vor allem die Bezirke Greyerz, Glâne, Broye und See.

Auf dem Murtensee gerieten während des Unwetters mehrere Menschen auf ihren Booten in Not. Ihnen wurde von den Sicherheitskräften geholfen. Weiter flog die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) zwei Wanderinnen vom Hochmatt-Massiv in Sicherheit.

Bahnstrecke im Wallis unterbrochen

Im Kanton Wallis wurde die Bahnstrecke zwischen Monthey und St-Gingolph unterbrochen. Die Züge fielen wegen Unwetterschäden auf unbestimmte Zeit aus.

Über weitere grössere Schäden war zunächst nichts bekannt. Lokal kam es zu überschwemmten Strassen, umgestürzten Bäumen, zerbeulten Autos und kaputten Scheiben sowie überfluteten Unterführungen, wie mehrere Medien unter Berufung auf Fotos und Videos von Augenzeugen berichteten.

Zum Abschluss der Hitzeperiode mit Temperaturen von über 30 Grad hatte es in der Nacht auf Sonntag stellenweise noch eine Tropennacht gegeben. Rekordhalter war die Genferseeregion: So sank die Temperatur in Vevey VD in der Nacht nicht unter 23,4 Grad und in Le Bouveret VS lag der Tiefstwert bei 23,1 Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews per Twitter bekannt gab. Von einer Tropennacht wird gesprochen, wenn die nächtlichen Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.

Heftige Hagelgewitter über der Schweiz niedergegangen

Eine erste Gewitterfront hat in Teilen der Schweiz am späten Sonntagnachmittag heftigen Hagel, ortsweise Starkregen sowie Sturmböen gebracht. Laut Medienberichten kam es lokal zu Überschwemmungen. Der Bund hatte zuvor vor grosser Gefahr gewarnt.

Die Gewitterzellen erreichten das Land von Westen her. Sie zogen zunächst über die Genferseeregion, das Freiburger Land sowie Teile des Kantons Bern, die Zentralschweiz und weiter nach Osten. Über 15’700 Blitze registrierte der Wetterdienst Meteonews bis am frühen Abend.

Im Kanton Freiburg wurden in Charmey bis 31 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen, in Schwarzsee gab es Windböen von bis zu 96 Kilometern pro Stunde, wie Meteocentrale mitteilte. In den Hochalpen bliesen Orkanböen.

Aus den Kantonen Bern und Luzern wurden Hagelkörner mit Durchmessern von bis zu rund fünf Zentimetern gemeldet, wie SRF Meteo berichtete.

Im Greyerzerland formte sich ein Superzellengewitter. Von diesen besonders grossen und von heftigen Auswirkungen begleiteten Ereignissen gebe es in der Regel eines oder zwei pro Sommer, sagte Christophe Salamin, Meteorologe bei Meteoschweiz, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es sei jedoch selten, dass diese Art von Sturm über ein bewohntes Gebiet ziehe, wie es am Sonntag der Fall war.

Über grössere Schäden war zunächst nichts bekannt. Lokal kam es zu überschwemmten Strassen, kaputten Autoscheiben, überfluteten Unterführungen und beschädigten Gemüsegärten, wie mehrere Medien unter Berufung auf Fotos und Videos von Augenzeugen berichteten.

Nach der ersten Gewitterlinie folgte eine Wetterberuhigung. Am Abend sollten aus Südwesten weitere Gewitter folgen.

Heftige Gewitter auch in Basel-Stadt erwartet

Auch für den Kanton Basel-Stadt werden sehr starke Gewitter mit Hagel, Sturmböen, Starkregen und hoher Blitzaktivität erwartet. Dies von 16:00 bis 22:00 Uhr, wie AlertSwiss mitteilt.

  • Es muss mit Hagel, Regen, starken Böen und Blitzeinschlägen gerechnet werden.
  • Gehen sie nicht in den Wald
  • Halten Sie Abflüsse und Schächte frei, damit das Wasser abfliessen kann
  • Sichern sie bewegliche Gegenstände im Freien (z.B. Blumentöpfe, Gartenmöbel, Fahrräder)
AlertSwiss gibt Warnung für Baselbiet heraus

Im Baselbiet werden sehr starke Gewitter mit Hagel, Sturmböen, Starkregen und hoher Blitzaktivität in der Zeitspanne von 14:00 bis 22:00 Uhr erwartet, wie AlertSwiss warnt.

Die Behörden geben folgende Verhaltensempfehlungen ab:

  • Gehen Sie nicht in den Wald.
  • Meiden Sie offenes Gelände, Bäume, Türme, Masten und achten Sie auf herumfliegende Gegenstände.
  • Halten Sie Abflüsse und Schächte frei, damit das Wasser abfliessen kann.
  • Sichern Sie bewegliche Gegenstände im Freien (z.B. Blumentöpfe, Gartenmöbel, Fahrräder).
  • Gehen Sie nicht an Gewässer, die Hochwasser führen. Flutwellen könnten Sie überraschen und Ufer könnten einbrechen.
Bund warnt vor heftigen Gewittern auf Gefahrenstufe 4

Am Sonntag werden nicht mehr so heisse Temperaturen erwartet wie in den vergangenen Tagen. Dafür steigt mit mehr Feuchtigkeit das Gewitterrisiko. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie warnte vor einer grossen Gefahr für Teile der Kantone Bern, Basel, Aargau, Solothurn, Luzern, Zürich und Schaffhausen.

Gerechnet wurde demnach mit vielen Blitzen, stürmischen Böen, Hagel und lokal innert kurzer Zeit viel Niederschlag. Die Warnung des Bundes der Stufe 4 von 5 wurde für die Zeit zwischen 15.00 und 18.00 Uhr erlassen.

Die Verhaltensregeln des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie bei starken Gewittern finden Sie hier.

Tropennacht zum vorläufigen Abschluss der Hitzeperiode

Zum Abschluss der Hitzeperiode mit Temperaturen von über 30 Grad hat es in der Nacht auf Sonntag stellenweise eine Tropennacht gegeben. Für den Tag wurden nicht mehr so hohe Temperaturen erwartet, dafür mehr Feuchtigkeit und damit verbunden teilweise stark Gewitter.

Rekordhalter in der Nacht war die Genferseeregion: So sank die Temperatur in Vevey nicht unter 23,4 Grad und in Le Bouveret lag der Tiefstwert bei 23,1 Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews per Twitter bekannt gab.

Aber auch in Teilen der Inner- und in der Ostschweiz wurde eine Tropennacht verzeichnet: So lag in Gersau der Tiefstwert bei 22,5 Grad oder in Altdorf bei 21,7 Grad, in Altenrhein waren es 22,1 Grad. Von einer Tropennacht wird gesprochen, wenn die nächtlichen Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.

Saharastaub macht blauen Himmel weiss

Am Samstag nach der gewitterreichen Nacht folgt wieder viel Sonne. Schleierwolken und Saharastaub färben den blauen Himmel weisslich.

Es wird wieder schwülheiss mit Temperaturen von 28 bis 33 Grad, berichtet «SRF Meteo». In den Bergen sind gegen Abens Platzregen und erneute Gewitter möglich.

25'000 Blitze in der Schweiz

Lokal waren die Gewitter am Freitagabend von heftigem Hagel begleitet. Gleichzeitig ging die Temperatur von 27 auf 17 Grad zurück. Insgesamt zählte «MeteoNews» in der ganzen Schweiz bis 23.00 Uhr 25’000 Blitze. Im Kanton Bern waren es 4500 gefolgt von Zürich mit rund 3500 Blitzen.

Der Wind frischte in Gewitternähe böig auf. Laut SRF Meteo wurde in Brienz BE die stärkste Böe mit 86 Kilometer pro Stunde gemessen. Vor Mitternacht tobten gemäss Wetterradar von MeteoSchweiz noch Gewitter im Kanton Zürich. Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Lage.

Heftige Gewitter im Berner Oberland und in Zürich

Im Berner Oberland sind am Freitagabend heftige Gewitter mit Blitz und Hagel niedergegangen. Einen neuen Regenrekord verzeichnete Interlaken. Dort fielen laut MeteoSchweiz innert 30 Minuten 42,1 Millimeter Regen.

In Frutigen regnete es ebenfalls intensiv. Es fielen innert 10 Minuten 15,7 Millimeter Regen. In Wädenswil am Zürichsee gingen innert einer Stunde 57,6 Millimeter Regen nieder – ebenfalls ein neuer Rekord, wie SRF Meteo am Freitagabend twitterte.

In Basel gab es die erste Tropennacht

«Keine gute Nacht gehabt?», fragt SRF Meteo auf Twitter. Der Grund für – möglicherweise – wenig Schlaf liefert der Wetterdienst gleich nach. In vielen Orten sank das Thermometer nicht unter 20 Grad. Die Meteorologen sprechen dann von einer Tropennacht. Um 6 Uhr morgens wurden bei der Messstation in Binningen noch immer 21 Grad gemessen.

Und kühler wurde es nicht mehr. Die Messstation Binningen/Basel wies mit 20.9 Grad um 04:20 Uhr den kältesten Wert der Nacht aus – die erste Basler Tropennacht ist perfekt.

(Grafik: Screenshot meteoschweiz.admin.ch)

Und warm geht es auch heute Freitag weiter. Meteo News rechnet erneut mit Themperaturen um die 30 Grad in der Region. Zum Hochsommerwetter könnten sich zudem lokal Gewitter entladen.

Unwetter im Südwesten Frankreichs - Tausende Haushalte ohne Strom

Heftige Gewitter sind am Donnerstagabend über Teile Frankreichs gezogen. Hagel, Starkregen und Windböen richteten vor allem im Südwesten des Landes grosse Schäden an. Tausende Haushalte etwa in der Region Okzitanien waren ohne Strom, wie mehrere Medien berichteten. Die Regionalzeitung «La Dépêche du Midi» berichtete dort von zahlreichen gesperrten oder unbefahrbaren Strassen. Etliche Bäume seien wegen des heftigen Windes umgestürzt. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden.

Für weite Teile Frankreichs hatte der Wetterdienst Météo-France wegen der Hitzegewitter die hohe Warnstufe Orange ausgerufen.

Hitzetag mit 32,3 Grad in Basel – Gewitterrisiko steigt

Der Donnerstag war ein «lupenreiner Hochsommertag», wie «MeteoNews» auf Twitter schreibt. Die höchsten Temperaturen wurden in Visp und Chur gemessen, mit 36,6 Grad. In Basel und Binningen reichte es für 32,3 Grad. Das Risiko eines Gewitters steigt in der kommenden Nacht.

Nächster Hitzetag im Anmarsch

«Im Flachland sind die Temperaturen vielerorts auf 14 bis 17 Grad gesunken, damit lässt sich am Morgen gut durchlüften», twittert Meteo News. Denn dann Hochsommerwetter hält an. Auch am Donnerstag sollen die Temperaturen über 30 Grad ansteigen – der nächste Hitzetag! In Basel soll es laut SRF Meteo 33 Grad heiss werden. 

Doch so viel Sonne wie gestern gibt es heute nicht. Erste Quellwolken bilden sich bereits im Verlauf des Tages. Und: «Am späten Abend und in der Nacht sind auch im Flachland kräftige Gewitter möglich», schreibt SRF Meteo auf Twitter.

Erster verbreiteter Hitzetag des Jahres in der Schweiz

In der Schweiz ist am Mittwoch in diversen Städten der erste offizielle Hitzetag des Jahres verzeichnet worden. So wurden etwa in Genf 31,6 Grad Celsius gemessen.

Neben Basel stiegen auch in Visp VS und Grenchen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius, nämlich auf 31,5 Grad in Visp und 30,2 Grad in Grenchen SO, wie SRF Meteo mitteilte. Von einem Hitzetag spricht man, wenn die Temperatur auf über 30 Grad steigt. Gemäss einer Karte auf der Website von Meteoschweiz verzeichneten etwa auch Luzern (30,3), Delsberg JU (230,6), und Chur (30,2) einen Hitzetag. Tipps, wie Sie am besten mit der Hitze umgehen können, finden Sie hier.

In Zürich war die Hitze mit 30,2 Grad so hoch, dass sie die Limmatschiffe in die Knie zwang: Der Betrieb wurde deshalb ab sofort bis auf Weiteres eingestellt, wie die SBB am Mittwoch mitteilten. Die Zürichsee Schiffahrtsgesellschaft ZSG stellt den Betrieb dieser Schiffe jeweils ein, wenn es an mehr als zwei Tagen hintereinander sehr heiss ist. Das Problem sind die Glasdächer der Schiffe «Felix», «Regula» und «Turicum», unter denen es bis zu 40 Grad werden kann. Die Schiffe sollten diese Probleme nur noch dieses Jahr haben. Ab 2023 sind dann neue, ganzjährig klimatisierte Boote mit Elektroantrieb im Einsatz.

Basel hat den ersten Hitzetag

Jetzt ist es auch in Basel offiziell heiss. Am Mittwoch, 16. Juni, stiegen die Temperaturen erstmals in diesem Jahr über 30 Grad – der Basler Hitzetag ist perfekt. SRF Meteo twittert 31,1 Grad für Basel. Und: «Bis am Abend dürfte es noch heisser werden», heisst es weiter.

Und tatsächlich. Die Messstation Basel/Binningen zeigte kurz nach 17 Uhr knapp 32 Grad an:

(Grafik: Screenshot meteoschweiz.admin.ch)
Erneut gute Chancen auf ersten Hitzetag

Am gestrigen Dienstag reichte es mit Ausnahme von Visp und Sitten im Wallis nirgends für 30 Grad. Am Mittwoch könnte es dann auch im Norden mindestens lokal für 30 Grad reichen, so «MeteoNews».

In den Walliser Alpen und den Südalpen sind isolierte Schauer und Gewitter möglich.

Die Luft wird zudem feuchter, die heissen Temperaturen fühlen sich deshalb weniger angenehm an, es wird schwül, twittert «SRF Meteo».

Basel noch ohne Hitze-Tag

Am Dienstag, 15. Juni, hätte in Basel erstmals ein Hitzetag erreicht werden können. Die 30 Grad wurden aber noch nicht geknackt: In der Region wurden Höchsttemperaturen von 29,7 Grad Celsius gemessen. Einzig im Wallis wurden Temperaturen über dem Hitze-Wert von 30 Grad gemessen.

Bereits morgen Mittwoch dürfte dieser Wert aber auch in der Region Basel erreicht werden: In der ganzen Nordschweiz können die Thermometer über 30 Grad steigen, wie MeteoNews und SRFMeteo berichten.

Furkapass öffnet am Freitag mit Verzögerung

Im Kanton Uri geht nach dem Klausen-, Oberalp- und Gotthardpass auch am Furkapass die Wintersperre zu Ende. Am Freitag um 11 Uhr öffnet die Verbindung zwischen Realp UR und Oberwald VS, eine Woche später als geplant und deutlich später als im Vorjahr. Der Nufenenpass ist bereits ab Donnerstagmorgen wieder befahrbar.

Der 2431 Meter hohe Furkapass wird nach Abschluss der Felsräumungsarbeiten für den Verkehr freigegeben, wie die Urner Baudirektion am Dienstag mitteilte. Ursprünglich war eine Öffnung am vergangenen Freitag vorgesehen gewesen. Im Vorjahr war die Furkastrecke bereits vor Pfingsten am 29. Mai befahrbar.

Seit dem Jahr 2000 war die Wintersperre am Furka noch nie so spät aufgehoben worden wie heuer. Aktuell bleibt nur noch der 2224 Meter hohe Sustenpass zwischen Uri und Bern für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten seien auf Kurs, sodass der Susten wie vorgesehen am 25. Juni geöffnet werden kann.

«Yona» und «Zoe» sorgen für Hochsommertag wie aus dem Bilderbuch

Während im Tessin von Montag auf Dienstag lokal die erste Tropennacht einzog, waren die Temperaturen nördlich der Alpen in der Nacht verbreitet kühl mit 12 bis 14 Grad. Doch mit Tagesanbruch kommt die Hitze: Am heutigen Dienstag werden auch im Norden der Schweiz lokal die ersten Hitzetage erwartet. Das Duo aus Hoch «Yona» und «Zoe» sorgt für einen nahezu makellosen Hochsommertag, schreibt «MeteoNews» am Dienstagmorgen auf Twitter.

Heisse Wetterphase geht weiter – doch wie lange?

Zum Wochenstart am Montag gibt es Sommerwetter wie aus dem Bilderbuch mit blauem Himmel und Sonnenschein. Selbst über den Bergen bilden sich kaum Quellwolken, wie «MeteoNews» am Montag berichtet.

Während im Wallis und im Tessin schon in den letzten beiden Tagen die 30-Grad-Marke geknackt wurde und auch heute Nachmittag wird, gab es im Norden bislang noch keinen Hitzetag. In der Nordwestschweiz wird es am Nachmittag diesbezüglich schon knapp, sonst liegen die Maxima typischerweise im Bereich von 27 bis 28 Grad, schreibt «MeteoNews» weiter.

Auf den strahlenden Montag folgt eine sternenklare Nacht. Der Dienstag bringt erneut viel Sonnenschein, am Nachmittag ziehen ein paar Schleierwolken auf. Das Gewitterrisiko für die Schweiz aber bleibt sehr klein. Im Vergleich zum Montag wird es dann noch ein paar Grad heisser, lokal wird die 30 Grad-Marke geknackt so in Basel und Genf.

Auch am Mittwoch wird es sonnig und der Donnerstag wird der voraussichtlich heisseste Tag der Woche mit Höchstwerten zwischen 30 und 32 Grad. Am Wochenende wird es dann schwül und heiss, Regen und Gewitter sind dann wieder möglich.

Erster Hitzetag in der Region Basel

Die Woche startet mit sommerlichen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein. Am Montag werden ganze 15 Sonnen-Stunden erwartet, wie «SRF Meteo» auf Twitter schreibt. Im Wallis und Tessin bleibt es, wie bereits am Wochenende, um die 30 Grad.

Am Dienstag soll dann auch in der Region Basel der erste Hitzetag einziehen. Wie «SRF Meteo» prognostiziert werden wird in Basel dann Höchstwerte von 31 Grad erwartet.

Wer sich bei diesen Temperaturen im Rhein abkühlen will, sollte aber vorsichtig sein. In einer Mitteilung vom Freitag rät die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG von einem Aufenthalt in Fliessgewässern ab. «Wir raten den Menschen, sich an sicheren Orten dem Wasserspass zu widmen oder noch etwas zu warten», heisst es dort.

Nordföhn bringt dem Tessin mehr als 30 Grad

Im Tessin ist es so heiss wie nur selten im Juni. Der Nordföhn brachte am Sonntag fast in allen tiefer gelegenen Orten mehr als 30 Grad. Am wärmsten war es mit 34,1 Grad in Magadino und Cadenazzo, gefolgt von Lugano mit 33,3 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter schrieb.

In der kommenden Woche gibt es womöglich auch im Norden die ersten Hitzetage dieses Jahres. Bereits am Samstag war im Süden und im Wallis die Hitzemarke von 30 Grad geknackt worden. Im Wallis reichte es gemäss SRF Meteo am Sonntag, 13. Juni, nicht mehr für 30 Grad. Die Temperaturen lagen dort am frühen Sonntagnachmittag bei gut 28 Grad.

Im Norden wurden am Samstag verbreitet Temperaturen zwischen 27, und 29 Grad gemessen und oft war es auch sonnig. Am Nachmittag bildeten sich über den Bergen Quellwolken, und gegen Abend streifte eine schwache Kaltfront die Ostschweiz.

Die Front führte aber zu einer Abkühlung. Am Sonntagnachmittag lagen die Temperaturen in der Deutschschweiz nur noch bei rund 25 Grad, im Westen war es etwas wärmer.

Erster Hitzetag im Wallis

In Visp VS ist es am Samstag mit 30 Grad zum ersten Hitzetag in diesem Jahr gekommen. Nach dem kühlsten Frühling seit über 30 Jahren sorgt nun Hochdruckwetter zunächst auf der Alpensüdseite und im Wallis für hochsommerliche Temperaturen.

Wie der private Wetterdienst Meteonews am Samstag auf Twitter weiter berichtete, gibt es in der kommenden Woche womöglich auch im Norden die ersten Hitzetage dieses Jahres.

Schafskälte bleibt in diesem Jahr aus

Mitte Juni kommt es häufig zu einem Kälteeinbruch, die sogenannte Schafskälte. Dieses Jahr fällt sie in der Schweiz aber aus, schreibt «MeteoSchweiz». In den kommenden Tagen kommen statt nasskaltem Wetter sommerliche Temperaturen und viel Sonnenstunden, im Wallis und auf der Alpensüdseite stehen sogar die ersten Hitzetage in Aussicht.

Wann kommt der erste Hitzetag?

Zwar gab es im laufenden Jahr bereits einige Sommertage mit Temperaturen von über 25 Grad, die Hitzemarke von 30 Grad blieb aber bis jetzt unberührt. Dies dürfte sich nun am Wochenende ändern, wie «MeteoNews» am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

Am Samstag werden bei recht sonnigem Wetter auf der Alpensüdseite und im Wallis Höchstwerte zwischen etwa 29 und 31 Grad erwartet. Lokal könnte also bereits am Samstag ein erstes Mal die 30 Grad-Marke geknackt werden. Spätestens am Sonntag dürfte dies in den erwähnten Gebieten verbreitet der Fall sein, im Misox und im Tessin liegen sogar 32 bis 34 Grad im Bereich des Möglichen, so «Meteo News» weiter.

Im Norden wird es am Wochenende mit 25 bis 27 Grad zwar ebenfalls sommerlich warm, für einen Hitzetag werde es aber noch nicht reichen. Am Montag und Dienstag soll es mit viel Sonnenschein weitergehen, nur über den Bergen bilden sich jeweils ein paar Quellwolken, lokal sind Schauer oder Gewitter möglich.

Im Süden bleibt es heiss mit rund 30 Grad, aber auch im Norden soll es immer wärmer werden, schreibt «MeteoNews». Am Montag reicht es wahrscheinlich noch nicht für einen Hitzetag, am Dienstag dürfte die 30 Grad-Marke dann aber in der Nordwestschweiz lokal geknackt werden. Aus heutiger Sicht steigen die Temperaturen am Mittwoch noch etwas höher, sodass es auch im Norden recht verbreitet für den ersten Hitzetag im Jahr 2021 reichen könnte. Allerdings nimmt dann vor allem im Jura sowie in den Voralpen das Gewitterrisiko zu.

Hallo Sommer!

«Hallo Sommer», twittert SRF Meteo am Donnerstagmorgen. Der Grund: Die Temperaturen sollen bereits heute vielerorts die Sommermarke von 25 Grad knacken.

Mit 26 Grad soll das auch in der Region Basel der Fall sein. Dazu wird es ziemlich sonnig. Zwar seien Gewitter nicht ausgeschlossen, doch diese «entstehen nur stellenweise und häufiger über den Bergen als im Flachland», heisst es weiter. 

Für das Sommerwetter sei das Hoch Xenia verantwortlich. Wie Meteo Schweiz schreibt, nehme es immer mehr an Einfluss auf unser Wetter. Und auch der Blick auf die nächsten Tage bringt uns zunehmend ins Schwitzen. Am Dienstag soll laut SRF Meteo in Basel die 30-Gradmarke geknackt werden.

Sommerliche Aussichten: In Basel wird es zunehmend sonniger und heisser. (Bild: Screenshot SRF Meteo)
Erneut starke Regenfälle in der Nordost- und Innerschweiz

Nach einer Serie von schweren Gewittern am Vortag ist es am Mittwoch im gleichen Takt weitergegangen. Von den Unwettern heimgesucht wurden am späteren Mittwochnachmittag die Voralpen. In der Nordostschweiz wüteten in der Nacht auf Mittwoch heftige Gewitter.

Gegen 16.30 Uhr zog es schwarz über den Kanton Schwyz auf. Heftige Regenfälle gingen nieder. Innert rund zwei Stunden gingen bis am frühen Abend 20 Notrufe ein, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Feuerwehren mussten wegen Wassereinbrüchen in Kellern und Tiefgaragen ausrücken. In Sattel und Galgenen waren zudem Strassen überflutet.

Im Kanton Zug gingen nach Polizeiangaben am frühen Mittwochabend rund ein Dutzend Meldungen von überschwemmten Kellern, Waschküchen, Garagen und Strassen ein. Am Zugerberg löste der Starkregen einen Murgang aus, der die Geissbodenstrasse verschüttete. Sie ist unpassierbar. Auch die Sattelstrasse zwischen Morgarten und Sattel war wegen Wasser und Geröll bis 20 Uhr gesperrt.

Meteoschweiz zählte am Mittwochnachmittag 8000 Blitzeinschläge. Der Wetterdienst Meteocentrale.ch mass in Schüpfheim-Wolfgang innert zehn Minuten 20 Liter Regen pro Quadratmeter und am Napf 18 Liter. Auf der Schwägalp kamen in einer Stunde 53 Liter zusammen.

Diese Gewitter über den Voralpen waren die Fortsetzung der Unwetter, die sich bis am Mittwochmorgen entluden. Es gab viel Regen, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

Weitere Gewitter am Mittwochabend möglich

In der Nordostschweiz hat es in der Nacht auf Mittwoch erneut stark geregnet. In Eschenz im Kanton Thurgau fielen innerhalb von nur 10 Minuten 27,5 Millimeter Regen. Das ist sehr viel, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

In den letzten zwölf Stunden fielen in Meiringen im Berner Oberland 42,7 Millimeter Regen. Das war schweizweit die grösste Niederschlagsmenge. In Schaffhausen waren es 39,2 Millimeter, in Les Avants bei Montreux 35,4 Millimeter und in Bern noch 26,0 Millimeter.

Zahlreiche Feuerwehreinsätze

Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen am Dienstagabend in Kreuzlingen nieder. Im Thurgau kam es erneut zu überschwemmten Kellern und Strassen. Die Feuerwehr war im Grosseinsatz. Nach ersten Erkenntnissen waren die Überschwemmungen regional breit gestreut.

Insgesamt seien über 80 Meldungen eingegangen, sagte Michael Roth, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage. Es habe eine enorm grosse Zahl an Blitzen gegeben. Diese seien teilweise in Bäume eingeschlagen. Über weitere Schäden sei im Moment nichts bekannt.

Im Kanton St. Gallen kam es in der Nacht nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle, dies vor allem im Toggenburg und in Buchs im Rheintal. Das sei marginal und weniger als in der Nacht auf Dienstag, sagte der St. Galler Polizeisprecher Hanspeter Krüsi.

Die Gewitterzellen wanderten laut MeteoNews mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Seit Mitternacht ist etwas Ruhe eingekehrt, ehe es im Verlauf des Nachmittags und am Abend laut SRF Meteo erneut starke Gewitter geben dürfte.

13'000 Blitze am Himmel

Am Dienstag gab es vorallem in der Nordostschweiz teils kräftige Gewitter. Schweizweit zählt MeteoNews ganze 13’000 Blitze am Himmel.

Erneut starke Regenfälle in der Nordostschweiz

In der Nordostschweiz hat es am Dienstagabend erneut stark geregnet. In Eschenz im Kanton Thurgau fielen innerhalb von 10 Minuten 27,5 Millimeter Regen. Das ist sehr viel, aber kein absoluter Rekord, wie SRF Meteo twitterte.

Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen vor allem in Kreuzlingen nieder. Die Gewitterzellen wanderten mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Laut MeteoNews muss in diesen Gebieten weiter mit Unwettern gerechnet werden.

Im Kanton St. Gallen kam es nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle, dies vor allem im Toggenbur

Niederschlagszellen ziehen langsam nach Südwesten
Starker Regen führt in der Nordostschweiz zu überfluteten Kellern

Starker Regen hat in der Nacht auf Dienstag und bis in den Vormittag in der Nordostschweiz Strassen und Keller überflutet. Die Pegelstände der Flüsse stiegen. Feuerwehren in den Kantonen Thurgau, Zürich und Glarus mussten Schlamm, Wasser und Geröll beseitigen.

Im Kanton Thurgau gingen zwischen 20 Uhr am Montagabend und 7 Uhr am Dienstag rund 60 Schadenmeldungen ein, davon allein 45 Anrufe zwischen 23.30 Uhr und 1 Uhr, wie die Kantonspolizei mitteilte. Heftige Regenfälle seien vor allem in der Region Wigoltingen und Märstetten zwischen Frauenfeld und Weinfelden niedergegangen. Personen wurden keine verletzt.

Die Feuerwehren standen vor allem im Mittelthurgau im Einsatz, in den meisten Fällen mussten sie Keller auspumpen. Vereinzelt wurden Strassen überflutet und Bäche traten über die Ufer. Die Behörden im Kanton Thurgau hatten bereits am Montagmorgen für die Sitter eine Hochwasser-Warnung heraus gegeben.

Über 200 Einsätze im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich kam es nach Polizeiangaben zu rund 230 Einsätzen der Feuerwehr. Erdrutsche sorgten für Probleme, so zwischen Kemptthal und Illnau-Effretikon sowie bei Wila, wie der Verkehrsdienst TCS auf seiner Webseite mitteilte. Die Kantonsstrasse war daher vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt.

Die Kantonspolizei Zürich war bis gegen 9 Uhr am Dienstagvormittag nicht für eine Aktualisierung der Informationen erreichbar. Die Notrufnummern 117 und 112 waren gestört.

Auch im Kanton Glarus gingen heftige Regenfälle nieder. In Bilten wurden am späten Montagnachmittag ein Dutzend Keller in Wohnhäusern überschwemmt. Andere Kantonsteile waren vom Unwetter nicht betroffen. Starke Regenfälle seien nur in der nördlichsten Ecke des Kantons um Bilten niedergegangen, sagte Daniel Menzi, Mediensprecher der Kantonspolizei Glarus, auf Anfrage.

Auch Westschweiz betroffen

Auch die Westschweiz war von heftigen Regenfällen betroffen. Die Passstrasse am Col de la Croix im Kanton Waadt bleibt wegen Erdrutschgefahr bis auf weiteres geschlossen.

Seit Sonntagmorgen sind in der Deutschschweiz beträchtliche Regenmengen niedergegangen. Lokal fielen laut dem privaten Wetterdienst Meteonews bis zu 100 Millimeter Niederschlag.

Vor allem in der Ostschweiz kam laut SRF Meteo mit 40 bis 80 Millimetern Regen viel zusammen. Am meisten Regen gab es in Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden mit 103 Millimetern innerhalb von 24 Stunden. Das entspricht rund der Hälfte des normalen Niederschlags im Juni.

Gewitterwarnung

Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. am (heutigen) Dienstag dürften tagsüber neue, teils kräftige Platzregen niedergehen, lokal begleitet von Gewittern, wie Meteoschweiz meldet.

Dazu gibt es vom Bund eine Gewitterwarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) für das gesamte Deutschschweizer Mittelland bis an den nördlichen Alpenrand in der Inner- und der Ostschweiz. Dazwischen werden sonnige Abschnitte erwartet bei Nachmittagstemperaturen um 21 Grad.

Kühlster Frühling in Europa seit 2013

Ein lange bestehendes Tiefdruckgebiet hat Europa den Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes zufolge den kühlsten Frühling seit 2013 beschert. Die Temperatur habe um 0,45 Grad unter dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020 gelegen, teilte das EU-Projekt am Montag, 7. Juni, im englischen Reading mit. In weiten Teilen Europas seien niedrigere Temperaturen gemessen worden als im langjährigen Durchschnitt. Ausnahmen waren Skandinavien sowie der Südwesten der Iberischen Halbinsel.

«Der Monat war von ungewöhnlichen zyklonalen Wetterbedingungen geprägt», betonte Copernicus. Als zyklonal wird Wetter bezeichnet, das unter dem anhaltenden Einfluss von Tiefdruckzonen steht. Dies führte vor allem im Mai zu unterdurchschnittlichen Temperaturen. Der Mai 2021 gehörte auch in der Schweiz zu den kühlsten der vergangenen 30 Jahre, wie Meteonews vergangene Woche schrieb.

Weltweit registrierten die Forscher im Mai allerdings höhere Temperaturen als im langjährigen Durchschnitt: Der Monat war durchschnittlich 0,26 wärmer als im Mittel der vergangenen 20 Jahre. Vor allem Westgrönland, Nordafrika, der Nahe Osten sowie Nord- und Westrussland waren betroffen. In den zwölf Monaten bis Mai lag die globale Temperatur um 0,29 höher als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020.

Pünktlich zur Fussball-EM zieht der Sommer wieder ein

Nach einem regnerischen und gewitterreichen Wochenende bleibt die Wetterlage zunächst unbeständig, zeitweise ist mit Niederschlägen zu rechnen, wie «MeteoNews» am Sonntag auf Twitter schreibt.

Ab Wochenmitte bessert sich das Wetter dann: Die Luft trocknet mehr und mehr ab, und es wird länger sonnig. Pünktlich zum kommenden Wochenende – und damit zum Start der Fussball-Europameisterschaft am Freitag – könnte es sonnig und sehr warm werden.

Die aktuellen Wettermodelle zeigen ein kräftiges Hoch über Deutschland und viel heisse Luft aus Afrika in der Höhe. Ob sich diese Wetterlage konkretisiert, bleibt allerdings noch abzuwarten.

Graues Wetter am Sonntag

Am Sonntag ist es in der Deutschschweiz oft grau und immer mal wieder stellenweise nass. Im Westen ist es zeitweise, im Süden ziemlich sonnig und nur selten nass. Das berichtet SRF Meteo.

Dutzende Feuerwehreinsätze nach heftigen Gewittern im Mittelland

Mehrere Gewitterzellen zogen am Abend von Südwesten her über das Mittelland und die Voralpen. Die Gewitter brachten laut SRF Meteo lokal bis zu 40 Millimeter Regen, vereinzelt wurde auch Hagel gemeldet, und lokal gab es Sturmböen.

Von starken Regengüssen betroffen waren etwa das Baselbiet, der Kanton Bern, der Jura, aber auch die Innerschweiz und Zürich sowie Teile der Ostschweiz.

In Jona SG etwa fielen laut Meteoschweiz innert zwanzig Minuten 22 Millimeter Regen, Gösgen SO registrierte eine Windspitze von 87 Kilometern pro Stunde. Meteonews zählte bis am Samstagmorgen knapp 14’000 Blitze. Schweizermeister war der Kanton Bern mit über 5800 Entladungen.

Vollgelaufene Hauskeller und Bäume auf der Strasse

Im Kanton Bern kam es bis vor Mitternacht zu rund dreissig Feuerwehreinsätzen. Die Rettungskräfte rückten vor allem wegen vollgelaufener Hauskeller und Bäumen auf Strassen aus, wie ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Berner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Angaben zu Verletzten lagen der Polizei keine vor. Einsätze gab es demnach im Mittelland, im Emmental, Oberaargau und vereinzelt auch im Berner Oberland. In Wahlendorf berichtete 20min.ch von einem Bauernhaus, das mutmasslich nach einem Blitzschlag in Brand geraten sein soll.

Schauer, Gewitter und Sonne wechseln sich ab

Am Samstag kann es lokal weiterhin zu Schauern oder gar Gewittern kommen. Gegen Abend soll es laut SRF Meteo von Westen her wieder etwas sonniger werden. Die Temperaturen erreichen zwischen 19 und 20 Grad.

Bund gibt Unwetter-Warnung heraus

Heftige Gewitter ziehen in der Nacht auf Samstag über die Region Basel. Der Bund gibt auf seiner Webseite eine Unwetter-Warnung der Gefahrenstufe 3 heraus. Betroffen sind die beiden Basel, der Kanton Solothurn und Teile des Aargaus sowie die Romandie und das Berner Oberland.

(admin.ch)

Neben Blitz, Donner und Regen kann es auch zu Hagel kommen, wie Meteonews berichtet.

Gewitter und Regen am Wochenende

Zum Start in den Juni hat sich der Sommer von seiner schönsten Seite gezeigt. Jetzt muss er aber einigen grauen Regenwolken Platz machen: Im Laufe des Freitags sorgt ein kleines Höhentief für unbeständiges Wetter, wie MeteoSchweiz mitteilt. Es kommt in der Region Basel und der Westschweiz zu vereinzelten Regengüssen, am Abend kann es Gewitter geben.

Am Wochenende verschlechtert sich die Wetterlage weiter. Am Samstag sind dunkler Wolkenhimmel und Regen angesagt, Blitz und Donner sind ebenfalls möglich. Die Temperaturen bleiben aber durchwegs mild bis warm: Am Freitagnachmittag gibt es in Basel noch schwüle 25,5 Grad, am Samstag und Sonntag sind es bei konstanter Bewölkung noch rund 20 Grad.

Für Anfang kommende Woche sieht der Wetterbericht nicht viel besser aus. Auch am Montag sind grauer Himmel und knapp 22 Grad angesagt, regnen dürfte es nur wenig. Ein wenig Sonne gibt es wohl am ehesten am Mittwoch zu sehen, jedoch auch begleitet von Gewittern.

Zum Sommerstart: In Basel werden über 25 Grad gemessen

Was für ein Start in den meteorlogischen Sommer. In vielen Teilen der Schweiz wurde bereits die Sommermarke von 25 Grad geknackt. So auch in Basel. Wie MeteoNews twittert, kletterte das Thermometer am 1. Juni bei der Messstation Basel/Binningen auf 25.1 Grad. Und für die Sommerfreunde kommt es noch besser: «Dieses Temperaturniveau halten wir in den kommenden Tagen durch», heisst es weiter.

Das Wetter der vergangenen Wochen

Was das Wetter im Januar und Februar 2021 so getrieben hat, können Sie hier nachlesen.

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