Die Freiburger Polizei beschlagnahmte Drogen in einem Wert von über 200'000 Euro. (Bild: Polizeipräsidium Freiburg)
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Freiburger Polizei zerschlägt bisher grössten Drogenhändlerring

Die Polizei Freiburg hat einen Drogenhändlerring zerschlagen. Es ist der bedeutendste Betäubungsmittelfund seit Bestehen des Polizeipräsidiums Freiburg.

8,1 kg Kokain, 40,1 kg Amphetamin, 8,9 kg Ecstasy, 5,4 kg Haschisch und Marihuana sowie mehr als 200’000 Euro wurden insgesamt von der Freiburger Polizei beschlagnahmt. So die Auswertung der in den vergangenen Wochen erfolgten Zerschlagung eines im Grossraum Freiburg agierenden Drogenhändlerrings.

«Und dabei sprechen wir hier bei den Betäubungsmitteln nur über das, was wir bei uns bereits jetzt tatsächlich auf dem Tisch liegen haben», stellt Kriminaloberrat Nico Schuster, Leiter der Kriminalinspektion 4 (Organisierte Kriminalität und Rauschgiftkriminalität), klar. Tatsächlich besteht der Verdacht, dass mit mehreren hundert Kilogramm Marihuana Handel getrieben wurde. «Insgesamt ermitteln wir hier also hinsichtlich eines Handels mit Betäubungsmitteln, bei dem aktuell im Verkauf mehrere Millionen Euro Erlös erzielt werden können», ergänzt Schuster.

Drei Tatverdächtige in Haft

Drei Deutsche im Alter zwischen 40 bis 49 Jahren wurden als Tatverdächtige festgenommen. «Ein solcher Schlag gegen die Organisierte Kriminalität kann nur dann gelingen, wenn alle Zahnräder der professionellen Kriminalitätsbekämpfung perfekt ineinandergreifen. Das ist hier gelungen», bilanziert Polizeipräsident Franz Semling. «Das darf und soll auch als klares Signal an diejenigen verstanden werden, die bei uns ihr Unheil treiben wollen: Organisierte Kriminelle behalten wir im Blick!», so Semling.

Es handele sich um den grössten Betäubungsmittelhandel, den die Ermittler des Polizeipräsidiums Freiburg seit dessen Bestehen nachweisen konnten.

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