Golfstar Tiger Woods dürfte noch einen Moment mit seiner Verletzung am rechten Bein zu kämpfen haben. (Keystone)
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Tiger Woods Rückkehr in weiter Ferne

Tiger Woods kämpft weiter für seine Rückkehr in den Wettkampfgolf. Während seiner schwierigen Rehabilitation dämpft er alle Erwartungen der Öffentlichkeit.

Der Superstar gab dem renommierten amerikanischen Golfmagazin «Golf Digest» das erste längere Interview nach dem schweren Verkehrsunfall von Ende Februar, bei dem er am rechten Bein gravierende Verletzungen erlitt. Woods brach sich das Schienbein und das Wadenbein und – schlimmer – zog sich komplizierte Brüche im Fuss und im Fussgelenk zu.

Operation und Rehabilitation kennt Tiger Woods wie kein Zweiter. Knieoperationen und Rückenoperationen zuhauf beeinträchtigten die Karriere des weltbesten Golfers ab 2008. Dennoch sagt er: «Der Unfall und was ich jetzt erlebe, ist schmerzhafter als alles, was ich früher mitgemacht habe.» Und die jetzige Reha komme so zäh und schleppend voran wie keine zuvor. Auch deshalb spricht Woods nicht vom Zeitpunkt eines Comebacks.

Kein baldiges Comeback

Bei der Art der Verletzungen im Fuss dürfte es erstaunlich sein, wenn Woods beispielsweise schon auf das erste Majorturnier 2022, das US Masters in Augusta im April, zurückkehren würde. Der rechte Fuss erfährt bei einem Golfschwung – erst recht bei einem sehr dynamischen wie dem von Woods – eine hohe Belastung, vor allem durch eine Torsion, durch ein Abdrehen zur Seite. Selbst kleine Beeinträchtigungen könnten es dem Spieler verunmöglichen, nach seinen Gewohnheiten und normalen technischen Abläufen zu spielen.

Aufgrund dieser Tatsachen würde es realistisch erscheinen, dass Woods erst viel später in der Saison 2022 ins Turniergolf einsteigen würde.

Die lange Zeit der golferischen Untätigkeit nutzt Woods, wie er in dem Interview sagte, mit ausgedehntem, konsequentem Training des Oberkörpers. Er sprach im Scherz vom einen Bild, das ihn an Krücken am US Masters im April zeigt: «Die Krücken lassen meine Schultern mächtig aussehen

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