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Telebasel Plätzli gsuecht vom 27. Mai 2021.
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Zu Besuch im Schildkröten-Paradies

Auf dem Asphof in Rothenfluh leben viele Schildkröten, die ein neues Zuhause suchen. Plätzli gsuecht war vor Ort und wollte alles über ihre Haltung wissen.

«Man hat immer das Gefühl, Schildkröten seien langsam. Das stimmt aber gar nicht.» Dies und noch viel mehr erzählt Sandra Müller, Leiterin Dienstleistungen im Tierheim an der Birs. Auf dem Asphof in Rothenfluh befindet sich das Aussengehege für die Schildkröten des Tierheims, für die ein neues Zuhause gesucht wird. Plätzli gsuecht besuchte dort die gepanzerten Tiere, die extrem alt werden können. Und erfuhr dabei auch spannende Tipps zur Haltung von Schildkröten.

Diese Tiere suchen ein Zuhause:

Breitrandschildkröte Morla (weiblich, Alter unbekannt)

Die Breitrandschildkröte Morla sucht ein neues Zuhause. Auf was Sie bei ihrer Haltung achten müssen, erfahren Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Griechische Landschildkröten Bambina (weiblich, Jungtier), Rosa (weiblich, Alter unbekannt), Sultan und Dino (männlich, Alter unbekannt)

Alle vier griechischen Landschildkröten suchen ein neues Zuhause. Auf was Sie bei deren Haltung achten müssen, erfahren Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Diverse Kanarienvögel (benötigen eine grosse, artgerechte Voliere)

Kanarienvögel lieben es zu singen, deshalb muss man sich bewusst sein, dass es im Haushalt auch mal laut werden kann. Kanarienvögel leben in Schwärmen, Einzelhaltung ist daher nicht artgerecht. In ihrem neuen Zuhause muss also mindestens ein Gspänli vorhanden sein. Kanarienvögel können auch in Gartenanlagen mit beheiztem Innenraum gehalten werden. Eine solche Anlage sollte abwechslungsreich und spannend gestaltet sein.

Königspythons Cleopatra & Ramses (benötigen ein grosses Terrarium)

Cleopatra und Ramses zeigen sich im Tierheim eher zurückhaltend, denn sie sind es sich nicht gewohnt, von Menschen angefasst zu werden. Die neuen Besitzer sollten sich bereits mit der Reptilienhaltung auskennen und Geduld mitbringen.

Das Terrarium für Königspythons muss viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten anbieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind geeignete Klettermöglichkeiten, da sich die Tiere in Freiheit mehrheitlich auf Bäumen aufhalten. Sogenannte Schlupfboxen oder Wetboxen, gefüllt mit feuchtem Moos, steigern das Wohlbefinden.

Die eleganten Tiere sind nachtaktiv, tagsüber sind sie nicht gross in Bewegung. Auf die Luftfeuchtigkeit ist gut zu achten, da die Tiere in der Natur im afrikanischen Tropenwald leben. Bodengrund aus Torferde sowie Pflanzen im Terrarium sind von Vorteil, da diese die Luftfeuchtigkeit steigern. Cleopatra und Ramses lieben sommerliche Temperaturen von durchschnittlich 28 Grad im Terrarium.

Geeignete Beleuchtungssysteme und mehrmaliges, tägliches Einsprühen des Terrariums gehören zur Haltung von Königspythons dazu.

Regenbogenboa Kiki (benötigt ein artgerechtes Terrarium)

Kiki braucht ein Zuhause mit einem toll eingerichteten Terrarium. Da Kiki durchaus grösser werden kann, sollte das Terrarium genügend Platz bieten, sodass die Schlange, auch wenn sie ausgewachsen ist, artgerecht gehalten werden kann.

Bei der Einrichtung sollte der natürliche Lebensraum der Regenbogenboas beachtet werden. Ein Regenwaldterrarium mit genügend Klettermöglichkeiten in Form von Ästen, eine geräumige Liegefläche und eine Wasserstelle sollten im Terrarium angeboten werden. Da Kiki gerne badet, muss auch das Wasserbecken entsprechend gross ausfallen, damit die Schlange mit dem ganzen Körper darin liegen kann.

Da Regenbogenboas ein Alter von bis zu 25 Jahren erreichen, sollte dem neuen Besitzer bewusst sein, dass Kiki für längere Zeit ein Zuhause geboten werden muss.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten, noch weiterleiten.

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