Der Median des Alters der hospitalisierten Personen in der Schweiz liegt erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie unter 60 Jahren. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Alter der Spitalpatienten in der Schweiz im Mittel erstmals unter 60 Jahren

Erstmals seit Beginn der Pandemie ist der Median des Alters der hospitalisierten Personen in der Schweiz unter 60 Jahre gefallen. Das zeigt ein BAG-Bericht.

In der Schweiz ist das Medianalter der hospitalisierten Personen erstmals unter 60 Jahre gefallen, wie der neuste Coronavirus-Wochenbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zeigt. Gemäss dem BAG-Wochenbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, lag das Medianalter der hospitalisierten Personen bei 56 Jahren und damit zum ersten Mal überhaupt unter der 60er-Marke.

Auf den Intensivstationen der Spitäler lagen durchschnittlich 198 Menschen, 22 weniger als in der Woche davor. Insgesamt mussten in der Berichtswoche vom 10. bis 16. Mai 195 Personen wegen Covid-19 ins Spital, in der Vorwoche waren es 280 Patienten gewesen.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt laut BAG zurzeit 74,1 Prozent. 19,7 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

10- bis 19-Jährige am meisten betroffen

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-positiven Fälle in der Schweiz und in Liechtenstein sank gegenüber der Vorwoche um 24 Prozent auf noch 7’809, wie aus Wochenbericht weiter hervorgeht. Das Medianalter aller laborbestätigter Covid-19-Fälle lag in der Berichtswoche 19 bei 35 Jahren.

Die Inzidenz in der Berichtswoche lag zwischen 41 Fällen pro 100’000 Einwohner in Liechtenstein und 190 im Kanton Jura. Insgesamt ist die Inzidenz von 119 auf 90 gesunken. Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse der 10- bis 19-Jährigen mit über 150 Fällen pro 100’000 Einwohner am meisten betroffen.

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