So sieht es aus, das erste ferngesteuerte Strassenfahrzeug in der Schweiz. (Bild: Keystone)
Schweiz

Erstes ferngesteuertes Strassenfahrzeug dreht seine Runden

Premiere in Freiburg: Am Dienstag ist nach Angaben der Organisatoren erstmals in der Schweiz ein ferngesteuertes Strassenfahrzeug getestet worden.

Mit dem Projekt wollen die Organisatoren die technische Machbarkeit solcher Systeme aufzeigen. Der Test wurde von der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) und der Forschungsgruppe «SwissMoves» durchgeführt. Er fand mit einem Kleinauto auf dem Gelände des Innovationszentrums Bluefactory statt.

In der Schweiz sind bereits mehrere selbstfahrende Busse getestet worden, etwa der Pendelbus «Navya» der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF in Marly FR und ein Kleinbus von Berns städtischen Verkehrsbetrieben Bernmobil im Berner Mattequartier.

Bei diesen Fahrten ist aber aus Sicherheitsgründen stets ein Angestellter dabei. Derzeit dürfen in der Schweiz noch keine Fahrzeuge ohne Chauffeur herumfahren. Das verbietet das Gesetz.

Eine Person soll mehrere Busse steuern

Ziel sei, dass künftig eine einzige Person mit Hilfe eines Cockpits mehrere solche Busse aus der Ferne betreuen könnte: Das sagte am Dienstag beim Test in Freiburg Roland Scherwey, Projektverantwortlicher und Professor an der HTA-FR.

Ein solches System wäre gerade auch auf dem Land nützlich, sagten die Verantwortlichen, wo beispielsweise ferngesteuerte Rufbusse eingesetzt werden könnten.

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