50'000 Besucherinnen und Besucher haben bisher die Banksy-Ausstellung in Basel gesehen. (Bild: Keystone)
Basel

Unautorisierte Banksy-Ausstellung wird wegen grosser Nachfrage verlängert

Die unautorisierte Ausstellung zum britischen Street-Art-Künstler Banksy in Basel wird laut den Veranstaltern aufgrund ihres Erfolgs bis September verlängert.

Die Werkschau mit rund 100 Originalwerken und -objekten endet nun am 5. September statt schon am 30. Mai. Die Ausstellung «Banksy – Building Castles in the Sky» in der Halle 5 der Messe Basel hätten sich seit Anfang März bislang mehr als 50’000 Besucherinnen und Besucher angesehen, teilte das Unternehmen GC Events am Sonntag mit. Viele Menschen hätten aber aufgrund der gesetzlichen Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie noch keine Möglichkeit für einen Besuch gehabt.

Die Ausstellung in Basel gibt mit Siebdrucken und herausgeschlagenen Mauerstücken mit Schablonen-Bildern Einblicke in den Street-Art-Kosmos des britischen Künstlers. Gemäss den Ausstellungsmachern – ein italienisches Kuratoren-Team rund um die Londoner Andipa Gallery – handelt es sich um rund hundert verbriefte Originalwerke aus Privatbesitz.

Nicht auorisiert

Die Ausstellung ist wie die allermeisten ihrer Art vom anonymen wirkenden Kunst-Popstar nicht autorisiert. Wegen seines Rückzugs in die Anonymität kann er sich aber nicht rechtlich gegen unautorisierte Ausstellungen wehren. Nicht zuletzt die geheimnisvolle Aura des Unerkannten machte Banksy zum populären Street-Art-Künstler.

Am 8. und 9. Juli soll im Rahmen der Ausstellung in Basel eine internationale Banksy-Studienkonferenz stattfinden. Geplant sind mehrere Online-Sessionen mit Fragen rund um Banksy und seine bislang zwanzigjährige Schaffensperiode.

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