28'144 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

BAG meldet 2’300 neue Coronavirus-Fälle innert zwei Tagen

Das BAG meldet am Freitag innerhalb von 48 Stunden 2'300 neue Ansteckungen. Gleichzeitig wurden 42 Todesfälle und 101 Spitaleinweisungen registriert.

Die Zahlen zu den Hospitalisationen und zu den Todesfällen sind mit Vorsicht zu interpretieren, weil sie am Freitag angepasst wurden. Das schreibt das BAG auf seiner Website. Das BAG hat Falsch- und Doppelmeldungen bereinigt sowie Nachmeldungen erfasst. Aus diesem Grund sind im Vergleich zum Mittwoch zusätzlich 17 Hospitalisationen aufgeführt, bei den Todesfällen zusätzliche 33.

Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 218,55 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,90.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 67,8 Prozent. 21 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 3’903’625 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 3’511’492 Dosen verabreicht. 1’184’138 Personen sind bereits vollständig geimpft.

Mutierte Varianten des Coronavirus

In den vergangenen 48 Stunden wurden dem BAG 57’422 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 7’273’942 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 679’510 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 43’191 Fälle entdeckt worden. 17’509 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 246 die südafrikanische (B.1.351) sowie 17 die brasilianische (P.1). 25’419 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden. Die Zahlen seien jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da die Analysen zurzeit nicht repräsentativ seien, teilte das BAG mit.

28’144 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 10’179.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 3’091 Menschen in Isolation und 4’957 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 1’235 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

Positive Fälle, Hospitalisationen und Todesfälle weiter rückläufig

Der neuste Wochenbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) weist für die Woche vom 3. bis 9. Mai einen Rückgang der gemeldeten Fälle, Spitaleinweisungen und Todesfälle aus. Dagegen stagnierte die Zahl der gemeldeten Tests. Die Zahl der laborbestätigten positiven Fälle in der Schweiz und in Liechtenstein sank gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent auf noch 10’317, wie aus dem am Freitag online veröffentlichten aktualisierten Bericht hervorgeht.

Die Inzidenz in der Berichtswoche lag zwischen 77 Fällen pro 100’000 Einwohner in Liechtenstein und 343 im Kanton Uri. Insgesamt ist die Inzidenz von 139 auf 119 gesunken. Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse der 10- bis 19-Jährigen mit fast 200 Fällen pro 100’000 Einwohner am meisten betroffen. Am wenigsten betroffen waren die über 80-Jährigen mit einer Inzidenzrate von 34.

Auf den Intensivstationen der Spitäler lagen durchschnittlich 220 Personen, 33 weniger als in der Woche davor. Insgesamt mussten in der Berichtswoche 280 Personen wegen Covid-19 ins Spital, in der Vorwoche waren es 381 Patienten. Das Medianalter der hospitalisierten Personen lag bei 61 Jahren.

Am oder mit dem Coronavirus gestorben sind 35 Personen, 25 weniger als in der Vorwoche. Mindestens 97 Prozent der seit Beginn der Pandemie verstorbenen 9822 Personen litten an mindestens einer Vorerkrankung. Nach wie vor bestimmend für das Infektionsgeschehen ist die britische Variante B.1.1.7.

Die Zahl der Tests sank um 3,5 Prozent auf 177’142. Der Anteil positiver PCR-Tests ging von 8,3 auf 7,2 Prozent zurück. Auch die positiven Antigen-Schnelltests waren mit 4,1 Prozent rückläufig (Vorwoche: 4,5 Prozent).

Am 11. Mai befanden sich insgesamt 12’184 Personen in Isolation und 20’136 in Quarantäne. Auch das sind weniger als in der Vorwoche. Gleiches gilt für die Anzahl Personen, die nach der Einreise aus einem Risikoland in Quarantäne mussten.

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