Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel verzeichneten 2020 einen starken Anstieg an jungen Patientinnen und Patienten. (Bild: Keystone)
Basel

UPK verzeichnet mehr junge Patienten

Die UPK hat einen starken Anstieg junger Patientinnen und Patienten verzeichnet. Insgesamt gingen die Patientenzahlen jedoch zurück.

Bei Kindern und Jugendlichen haben die Anmeldungen in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) ab September 2020 um rund 40 Prozent zugenommen, wie die UPK am 12. Mai 2021 mitteilten. Eine der Ursachen sei die durch die Pandemie ausgelöste Belastung in Familien.

Bei den erwachsenen Patientinnen und Patienten habe pandemiebedingt indes kein Anstieg festgestellt werden können. Insgesamt sind die Patientenzahlen leicht zurückgegangen. Der stationäre Bereich verzeichnete 2’762 Austritte – 184 weniger als im Vorjahr. Im ambulanten Bereich gingen die Fallzahlen um 7,7 Prozent auf 9’744 abgeschlossene Fälle zurück.

Als Erfolg bewerten die UPK die aufsuchende Behandlung von Patientinnen und Patienten in ihrem Zuhause (Home Treatment). Diese habe nachweislich dazu beigetragen, dass die Anzahl fürsorgerischer Unterbringungen im Jahr 2020 zurückgegangen sei, heisst es.

Der Betriebsertrag der UPK stieg 2020 um 2,6 Prozent auf 144,5 Millionen Franken an. Gesamthaft wiesen die UPK einen positiven EBITDAR von 14,3 Millionen Franken mit einer EBITDAR-Marge von 9,9 Prozent und einen Gesamtgewinn von 6,3 Millionen Franken aus.

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