Mit Schutzkonzepten sollen in der Ostschweiz ab Juni wieder Veranstaltungen mit 300 Personen stattfinden. (Bild: Keystone)
Schweiz

300-Personen-Anlässe ab Juni in der Ostschweiz

Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sollen in der Ostschweiz ab Juni generell wieder zugelassen werden, sofern Schutzkonzepte bestehen.

Dass fordern die Kantone St. Gallen, Thurgau und beide Appenzell vom Bund. Auf Pilotversuche wollen sie verzichten. Die vier Kantone unterstützen die Vorschläge des Bundes für die Zulassung von Grossveranstaltungen grundsätzlich, wie sie am Montag mitteilten. Der Plan, ab Juli Veranstaltungen mit bis zu 3000 Personen und ab September solche mit bis zu 10’000 Personen zu ermöglichen, stösst auf Zustimmung.

Zeit für Pilotversuche zu knapp

Anders als der Bund sind die Ostschweizer Regierungen aber gegen Pilotversuche ab dem 1. Juni. Die Zeit sei für die Umsetzung zu knapp. Zudem stehen bis dann noch keine Zertifikate für geimpfte, genesene oder getestete Personen zur Verfügung, wie es in den Stellungnahmen heisst. Deshalb sollen statt Pilotanlässe ab Juni generell wieder Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen erlaubt sein.

Den Verordnungsentwurf des Bundes, der die angestrebten Lockerungen für Grossveranstaltungen regelt, halten die Ostschweizer Kanton für wenig praktikabel. Sie fordern statt einer Bewilligungs- nur eine Meldepflicht. Kontrolliert werden solle mit Stichproben. Dies habe sich bereits im vergangenen Sommer bewährt.

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