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Telebasel Plätzli gsuecht vom 6. Mai 2021. (Video: Telebasel)
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Haben Sie Angst vor Hunden?

Manche haben Angst vor Spinnen oder Flugzeugen, andere vor Hunden. Wenn Ihnen ein Hund zu nahe kommt und die Angst hoch kommt, helfen folgende Tipps.

Angst gehört zum Leben, und für einige Menschen gehört dazu auch die Angst vor Hunden. Wenn Ihnen beim Spaziergang ein Hund zu nahe kommt, heisst es erst einmal: Ruhe bewahren, denn hektische Bewegungen von Fremden mögen viele Hunde nicht. Signalisieren Sie der Hunde haltenden Person, dass die den Hund zu sich nehmen oder besser an die Leine nehmen soll. Weiter nützt es, wenn Sie ihre Hände auf die Brust legen und dem Hund nicht den Rücken zudrehen. Vermeiden Sie Augenkontakt mit dem Hund.

Weitere wichtige Verhaltenstipps bei Hundeangst erhalten Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Diese Tiere suchen ein Zuhause:

Appenzeller Mischling Blacky (männlich, kastriert, 6.5 Jahre alt)

Blacky stammt aus einer privaten Haltung und wurde gut erzogen. Blacky ist ein sehr temperamentvoller und aktiver Hund. Die neuen Besitzer müssen mit Blacky viel unternehmen, sonst wird er schnell ungeduldig. Er braucht auch viel Kopfarbeit. Sein neues Zuhause sollte in einer ländlichen Gegend liegen. Seine neuen Besitzer sollten sich mit seiner Rasse bereits auskennen.

Königspython Cleopatra & Ramses (benötigen ein grosses Terrarium)

Cleopatra und Ramses zeigen sich im Tierheim eher zurückhaltend, denn sie sind es sich nicht gewohnt, von Menschen angefasst zu werden. Die neuen Besitzer sollten sich bereits mit der Reptilienhaltung auskennen und Geduld mitbringen. Das Gehege muss viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten anbieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind geeignete Klettermöglichkeiten, da sich die Tiere mehrheitlich auf Bäumen aufhalten. Sogenannte Schlupfboxen oder Wetboxen, gefüllt mit feuchtem Moos, steigern das Wohlbefinden. Die eleganten Tiere sind nachtaktiv, tagsüber sind sie nicht gross in Bewegung. Auf die Luftfeuchtigkeit ist gut zu achten, da die Tiere in der Natur im afrikanischen Tropenwald vorkommen. Ein Bodengrund aus Torferde sowie Pflanzen im Terrarium sind von Vorteil, da diese die Luftfeuchtigkeit steigern. Cleopatra und Ramses lieben sommerliche Temperaturen von durchschnittlich 28° im Terrarium. Geeignete Beleuchtungssysteme und mehrmaliges, tägliches Einsprühen des Terrariums gehören zur Haltung von Königspythons dazu.

Bengalkatze Vanilla (weiblich) & Velvet (männlich, kastriert, 9 Jahre alt)

Vanilla und Velvet sind Geschwister. Bengalkatzen weisen ein hohes Temperament auf und sind sehr aktive Tiere. Sie sind ausserdem vertrauensvoll, aufmerksam, neugierig und freundlich. Da Bengalen sehr schlau sind und gerne lernen, benötigen sie viel Aufmerksamkeit. Kuscheln alleine reicht nicht aus. Damit keine Langeweile aufkommt, gehören Target- und Clicker-Training sowie Intelligenz- und Denkspiele zum Alltag. Bengalen lieben es zu rennen, zu klettern und im Wasser zu planschen. Ein grosser und sicherer Gartenzaun oder eine Haltung als Freigänger sollte dem Geschwisterpaar ermöglicht werden. Velvet ist sehr zutraulich und steht gerne im Mittelpunkt. Vanilla hingegen überlässt gerne Velvet die Unterhaltung. Bengalkatzen können sehr laut werden.

Meerschweinchen Freddi (männlich, 2 Jahre alt)

Das Tierheim möchte Freddi, Trixi, Lea und Lilli gerne gemeinsam vermitteln. Mit einem guten Clickertraining kann man ihre Vertrauensbildung zu Menschen schnell verstärken und ihnen ihre Schüchternheit nehmen. Durch ein Clickertraining werden die kleinen Nager geistig und körperlich gefördert. Es ist eine auf Verhaltenspsychologie basierende Tiertrainingsmethode, die darauf abzielt, erwünschtes Verhalten zu markieren und zu belohnen.

Freddi ist erst zwei Jahre alt und somit noch ein junges Meerschweinchen. Nach anfänglichem Zögern lässt er sich schnell aus seinem Versteck locken. Allerdings sollten schnelle Bewegungen vermieden werden, da sich Freddi schnell erschreckt und sich gleich wieder versteckt. Freddi ist als Teamleader der mutigste der Gruppe.

Meerschweinchen Trixi (weiblich, 1 Jahr alt)

Auch Trixi ist als Einjährige noch ein junges Meerschweinchen. Sie ist ein sehr schüchternes Meerschweinchen, das allen anderen den Vortritt lässt. Schnelle Bewegungen sollten bei Trixi zunächst einmal vermieden werden. Man kann ihr aber sicherlich schnell beibringen, dass der menschliche Kontakt nichts schlimmes ist.

Meerschweinchen Lea (weiblich, 1 Jahr alt)

Auch Lea ist erst einjährig. Lassen Sie sich von den grauen Ringen um ihre Knopfaugen nicht täuschen, denn dahinter verbirgt sich ein schlaues Meerschweinchen. Wie Trixi ist aber auch Lea vorsichtig. Erst wenn sie sicher ist, dass keine Gefahr droht, kommt sie aus ihrem Versteck hervor und lässt sich aus der Hand füttern.

Meerschweinchen Lilli (weiblich, 2 Jahre alt)

Lilli ist mit ihren zwei Jahren ebenfalls noch ein Jungspund. Sie ist wie Trixi und Lea noch ein wenig schüchtern. Wenn sie allerdings sieht, dass jemand am Fressen ist, kommt sie aus ihrem Versteck hervor und möchte auch gefüttert werden.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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