Mit dem neuen Virus seien auch 50- bis 60-Jährige zur Risikogruppe geworden. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Britische Variante führt zu mehr Patienten auf Intensivstationen

Die britische Variante führt etwa 50 Prozent häufiger zum Tod als die früher dominierende Virusvariante. Viele schwer Erkrankte seien zwischen 40 und 50 Jahren.

Immer mehr Hospitalisierte müssten zudem auf der Intensivstation behandelt werden, sagte Urs Karrer, Vizepräsident der wissenschaftlichen Covid-19-Task Force des Bundes, am Mittwoch, 5. Mai 2021, vor den Medien in Bern.

Seien es in der ersten Welle 5 Prozent gewesen, seien es nun 30 Prozent der Hospitalisierten, die auf die Intensivstation verlegt werden müssten, sagte Karrer. Mit dem neuen Virus seien auch 50- bis 60-Jährige zur Risikogruppe geworden, erklärte Urs Karrer weiter. Viele schwer Erkrankte seien zwischen 40 und 50 Jahre alt.

Wichtige Operationen werden verschoben

Die Belastung des Personals auf den Intensivstationen sei hoch, erklärte der Experte. Wichtige Operationen wie Tumor-Entfernungen müssten verschoben werden.

Die grosse Chance sei die Impfung: «Wir gehen davon aus, dass eine Immunität von 80 Prozent der Bevölkerung notwendig ist, damit wir diese Virusvariante bekämpfen können», sagte Urs Karrer.

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