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Der Telebasel News-Beitrag vom 4. Mai 2021.
Region

Wirrwarr der Corona-Massnahmen im Grossraum Basel

Notbremse, Lockerungen in Basel und Ausgangsbeschränkungen im Elsass. Die Corona-Massnahmen machen aus dem Dreiländereck eine fragmentierte Region.

Es ist, als ob die Uhren zurückgedreht worden wären. Im Dreiländereck sind die Grenzen nicht mehr theoretische Linien auf der Landkarte. In Frankreich, Deutschland und der Schweiz gelten aktuell sehr unterschiedliche Corona-Massnahmen.

Keine einfache Situation, findet Wolfgang Dietz, Oberbürgermeister von Weil: «Das ist sehr schwierig zu vermitteln, das muss man sagen. Auf der anderen Seite liegt es in der Autonomie eines jeden Staates, diesbezüglich seine Entscheidungen zu treffen».

Berlin, Bern und Paris verstehen nicht, wie das Dreiländereck tickt

Wolfgang Dietz bemängelt aber auch das Verständnis in den Hauptstädten für die spezielle Verflechtung im Dreiländereck. «Allerdings beobachte ich schon, dass man weder in Berlin, noch in Bern oder Paris jeweils diese Grenzlage besonders gut im Auge hat. Wir sind diejenigen, die das austragen müssen, die Unterschiedlichkeit der Massnahmen, die auf nationaler Ebene entschieden werden.»

Mit der Impfung, noch mehr Tests und einem Effort beim Einhalten der Massnahmen, will Wolfgang Dietz wieder zurück zur Normalität. Er will dann Verpasstes nachholen. «Also, ganz persönlich freue ich mich auf politischem Feld auf die persönliche Begegnung mit den neuen Basler Regierungsräten. Ich hatte kaum Gelegenheit, mit ihnen ein Wort zu wechseln. Eine Videokonferenz ersetzt nicht die persönliche Begegnung.»

Dann könne man, so der Wunsch des Oberbürgermeisters, mit einem Glas Weisswein aus Süddeutschland und einem feinen Crémant aus dem Elsass auf der Dreiländerbrücke zusammen anstossen.

1 Kommentar

  1. Leider wiederholt sich nun der erster Fehler beim Beginn der Pandemie. Am Montag, 03.05., abends passiert: Es ist schlimm, wenn man beim Grenzübertritt von Deutschland nach Frankreich aufgrund einen nötigen Arztbesuches dann zusätzlich schikaniert wird mit einer „Alkoholkontrolle“ (ja, kein Teststäbchen sondern Röhrchen…). Es ist unverständlich, deutschen Staatsbürgern die Ausreise aus dem eigenen Land zu erschweren. Dies ist bestimmt nicht in den Covid-Regelungen der Bundesländern oder Staaten hinterlegt. Oder staatsrechtlich erlaubt. Wenn es französische Polizei/Grenzer gewesen waeren, hätte man noch Verständnis gehabt (allerdings auch nicht eine Alkoholkontrolle wegen scheinbarer Langeweile am Zolli). Zeit, dass neue deutsch-französische Parlament anzurufen, da die EU hier anscheinend auch nicht diese neue Grenzschikanen kennen will…Report

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