Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen zwölf Personen Strafverfahren wegen verschiedener Raser-Delikte eröffnet. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Schlag gegen die Raser-Szene im Kanton Zürich

Bei Hausdurchsuchungen in Zürich wurden Fahrzeuge sichergestellt und insgesamt zwölf Personen verhaftet. Strafverfahren wegen Raser-Delikten wurden eröffnet.

Im Nachgang zu einer Anfang 2019 durchgeführten Aktion gegen die Raser-Szene gehe die Kantonspolizei Zürich weiteren Hinweisen nach, wie die Polizei in einer Medienmitteilung schreibt. Nach längeren und umfangreichen Ermittlungen habe sie am 20. und am 27. April 2021 im Auftrag der Staatsanwaltschaft an mehreren Orten im Kanton Zürich Hausdurchsuchungen durchgeführt, Fahrzeuge sichergestellt sowie zwölf Personen aus der Schweiz, Italien, Nordmazedonien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina verhaftet. Die elf Männer und eine Frau seien zwischen 24 und 40 Jahre alt.

Geschwindigkeiten bis 287 km/h

Den Beschuldigten werden diverse Raser-Fahrten mit Geschwindigkeiten bis 287 km/h auf Autobahnen und knapp 200 km/h ausserorts sowie diverse illegale Rennen auf öffentlichen Strassen mit leistungsstarken, teilweise getunten Autos vorgeworfen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft habe gegen zwölf Personen Strafverfahren wegen verschiedener Raser-Delikte eröffnet. Bei vier Beschuldigten habe das Zwangsmassnahmengericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet.

Hintergründe und genauer Ablauf der Delikte seien Gegenstand der weiteren gemeinsamen Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gelte für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung.

3 Kommentare

  1. mimimi aber was wenn?? =)
    Das Gesetz schützt so gut es geht, bevor etwas passiert. Daher ist das Handeln des Staates nicht nur gerechtfertigt, sondern ein Muss, da die Funktionäre gemäss Gesetz sogar handeln müssen. Strassenverkehrsgesetz und Strafprozessordnung ein Begriff? Bei dem Vorgehen der Raser mit diesen Geschwindigkeiten kann nicht von ‚die Verhältnisse sind gegeben‘ etc. gesprochen werden. Es ist unmöglich auf unerwartete Situation zu reagieren, ohne dass es böse endet, bei dieser Fahrweise. Dies zu entschuldigen ist absurd.Report

  2. Ich sehe nichts schlimmes dabei. Wenn die verhältnisse gegeben sind und es zu keinerlei unfällen führte, sind die handlungen des Staates nicht gerechtfertigt.
    Und jetzt kommt mir bloss keiner mit: «mimimi aber was wenn??». Na und? Es ist nichts passiert also ergibt sich kein problem darin.Report

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