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Als das Veranstaltungsverbot in Kraft trat, spielte Christian Schenker jeden Abend ein «Lied zum Feierabend» fürs Quartier – von seinem Balkon aus. (Video: YouTube)
Region

Kinderliedermacher Christian Schenker mit 50 gestorben

Der Solothurner Musiker und Kinderliedermacher Christian Schenker ist am 2. Mai mit 50 Jahren an einem Hirntumor gestorben. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.

Seinen Tod teilte seine Familie am Dienstag in einem offiziellen Statement den Medien mit. «Mit seinen Liedern, mit seiner aufgestellten Art und mit seinem Schalk hat er während Jahrzehnten kleine und grosse Menschen glücklich gemacht», schreiben die Angehörigen in der Medienmitteilung. «Es ist für uns ein Trost, dass die Freude und die Liebe, die er uns gegeben hat, weiterleben werden, und dass seine Musik auch weiterhin unzählige Kinderherzen erfreuen wird.»

Mit Kulturpreis für Musik ausgezeichnet

Christian Schenker war gelernter Kindergärtner und begann 1992 seine ersten Kinderlieder zu schreiben. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit entstand 1996 «Rocke wie die wilde Socke» und es folgten zehn weitere Alben, darunter «Häxesaft mit Zouberchraft», «Dr Kickboard-Kuno chunnt» und «Unschuldslämmli». Erst war Christian Schenker als Solomusiker, später mit seiner Band «Grüüveli Tüüfeli» unterwegs.

2018 wurde der Kinderliedermacher mit dem Kulturpreis für Musik des Kantons Solothurn ausgezeichnet. Christian Schenker hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

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