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Der Telebasel News Beitrag vom 3. Mai 2021.
Basel

Der Schaffhauserrheinweg ist jetzt eine Velostrasse

Kein Rechtsvortritt und mehr Haifischzähne auf dem Asphalt: Am Schaffhauserrheinweg haben die Velofahrenden jetzt Vorfahrt.

Hier am Schaffhauserrheinweg ändert sich nicht viel. Bevor AutofahrerInnen abbiegen, müssen sie kurz anhalten, der Rest bleibt gleich. Fünf Jahre lang hat die Stadt Basel in einem Pilotprojekt Velostrassen getestet. Seit Anfang Jahr dürfen solche Velostrassen in Tempo-30-Strecken in den Quartieren eingerichtet werden. Drei bestehende Velostrassen gibt es bereits. Weitere werden in den nächsten Monaten eingerichtet und die Signalisation dort angepasst.

Veloverkehr werde flüssiger

«Wir haben geschaut, wo sich wichtige Velorouten in Tempo-30-Zonen befinden. Wir haben auch geprüft, wo es längere Strecken sind, auf denen es auch mehrere einmündende Strassen gibt, wo man jetzt den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit stoppen muss, gewährleisten kann», sagt Rahel Grossenbacher vom Amt für Mobilität.

Seit kurzem ist auch der Schauffhauserrheinweg eine Velostrasse. Autos dürfen aber weiterhin dort durchfahren. Was also bringen Velostrassen den Velofahrenden konkret? «Der Vorteil der Velostrassen ist, dass der Veloverkehr flüssig vorwärts kommt. Sprich, er muss bei den einmündenden Strassen nicht immer Abbremsen, sondern hat dort Vortritt», erklärt Grossenbacher.

Hauptstrassen werden nicht zu Velostrassen

Die Vorfahrt für Velos – könnte man so auch gewisse Nadelöhre für Velofahrer entschärfen? Man denke da zum Beispiel an die engen Platzverhältnisse in der Neuweilerstrasse. Grossenbacher: «Die Neuweilerstrasse ist eine Hauptstrasse. Dort gibt es bereits keinen Vortritt, also können wir auch keinen neu entziehen. Und auf Hauptstrassen machen wir keine Velostrassen». Velostrassen würden auf Quartierstrassen entstehen, so die Vertreterin des Amts für Mobilität.

7 Kommentare

  1. Der Auto Fahrer hat auch ein Vorteil von der Aufhebung des Rechtsvortritts.Auf gross Markierte Velostrasse am Boden fühlt sich der Velofahrer in falscher Sicherheit. Vor den Autofahrer hat er keinen Vortritt. Ausser man kann flüssiger Velofahren. Ist nur ein Alibi für eine Velostadt Basel.Report

  2. Velostrassen sind sehr gut. Ich hoffe aber auch, dass die Velofahrer die Strassen auch benutzen und nicht, wie leider allzu oft, auf das Trottoir ausweichen.Report

  3. Schaffhauserstrasse, als Velostrasse deklarieren, SUPER. Frau Grossenbaher fahren sie mal am More da durch, und nicht nur 07.00-09.00 sondern den ganzen Tag. So werden sie sehen was für einen Schei…. in dieser Stadt gemacht wird. Velostrasse( GROSS geschrieben) ist ein Hohn.Report

  4. Het me Iwohner in de Mülhuserstroos um Mei ig gfrogt. Ich wohn dört und ha scho einigi mini Unfäll vorallem zwische Velos und Fuessgänger erlebt sit es igführt worde isch und die meiste finde es e Saich was sie do gmacht hend. Persönlich kenn i keine wo es positiv ufgno het.
    Dafür hend die Lüt e fette Lohn vo Staat beko für die quasi Beobachtige usw…
    Unnötig, hät me viel besser könne investiere.Report

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