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Schweiz

BAG meldet am Mittwoch 1’795 Neuinfektionen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Impfkapazitäten höher als Impfstoff-Verfügbarkeit

Die Schweiz hat derzeit praktisch überall höhere Kapazitäten für Coronavirus-Impfungen, als Impfstoff im Land verfügbar ist. Dies sagte Linda Nartey, Kantonsärztin Bern und Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte am Mittwoch.

«Daher wird der Impfstoff bei Anlieferung auch rasch verabreicht», führte sie weiter aus. In den kommenden Wochen würde zudem praktisch in allen Kantonen die Impfkampagne auf sämtliche zugelassene Personengruppen ausgeweitet, sagte Nartey ausserdem.

Gesundheitspersonal wegen Rückstau im Dauerstress

Weil viele Covid-19-Erkrankte auf die Intensivstation müssen, baut sich erneut ein Nachholbedarf bei verschiebbaren Eingriffen auf. Das hält das Gesundheitspersonal unter Dauerstress. Kaum beruhigt sich die Lage an der Covid-19-Front, muss der Rückstand bei den Operationen aufgeholt werden.

Derzeit liegen viele 50- bis 60-Jährige mit einer Coronavirus-Infektion im Spital, erklärte Urs Karrer, der Vizedirektor der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes und als Kliniker nah am Geschehen, am Mittwoch vor den Medien in Bern.

Möglicherweise gibt es künftig zwei Covid-Zertifikate

Mit dem Covid-19-Zertifikat des Schweizerischen Apothekerverbands Pharmasuisse und der Ärztevereinigung FMH sowie dem Zertifikat des Bundes, könnte es künftig zwei Zertifikate geben.

Die Arbeiten des Bundes würden wie geplant fortgesetzt. Dies sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Mittwoch vor den Medien in Bern.

Mitte Mai werde die EU die Rahmenbedingungen für das interationale Impfzertifikat beschliessen. Diese internationale Anerkennung des Zertifikats sei ausschlaggebend für das BAG.

Schweiz derzeit mit ausreichenden Intensivkapazitäten in Spitälern

Die Situation auf den Intensivstationen der Spitäler hat sich während der Coronavirus-Pandemie einigermassen stabilisiert. «Es gibt genügend Reserven bei den Intensivbetten», sagte Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst KSD.

Die Reserven gelten sowohl für Covid-19-Patienten, als auch für Personen mit anderen schweren Erkrankungen, hiess es weiter. Allerdings sei die Lage insbesondere im Grossraum Zürich im Moment angespannt, führte Stettbacher am Mittwoch am Point de Presse der Fachexperten des Bundes zudem aus.

Britischer Variante führt zu mehr Patienten auf Intensivstationen

Die britische Virusvariante führt etwa 50 Prozent häufiger zum Tod als die früher dominierende Virusvariante. Immer mehr Hospitalisierte müssten zudem auf der Intensivstation behandelt werden, sagte Urs Karrer, Vizepräsident der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes, am Mittwoch vor den Medien in Bern. Mehr dazu hier.

Mit dem neuen Virus seien auch 50- bis 60-Jährige zur Risikogruppe geworden. (Symbolbild: Keystone)
Norwegen lockert Corona-Massnahmen für Geimpfte und Genesene

Norwegen lockert seine Massnahmen für Corona-Geimpfte und -Genesene. Wer einen Schutz gegen Covid-19 habe, dem rate die Regierung nicht länger von unnötigen Reisen innerhalb Norwegens ab, teilte Ministerpräsidentin Erna Solberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Oslo mit.

Als geschützt gelten dabei von nun an neben vollständig Geimpften auch diejenigen, deren erste Corona-Impfung mehr als drei Wochen her ist, sowie Personen, die in den vergangenen sechs Monaten an Covid-19 erkrankt gewesen sind. Auch für private Zusammenkünfte gelten für diese drei Gruppen gewisse Lockerungen.

Indische Coronavirus-Mutation in der Schweiz selten

Die indische Variante des Coronavirus ist in der Schweiz lediglich ein knappes dutzend Mal nachgewiesen worden. Die Mutation wird indessen genau beobachtet. Am meisten Menschen werden nach wie vor durch die englische Mutation angesteckt. Diese ist dominant.

Über die indische Variante sei nach wie vor wenig bekannt, sagte Patrick Mathys, der Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Mittwoch vor den Bundeshausmedien in Bern.

Ob die Mutation das Immunsystem umgehen kann und auf Impfungen nicht reagiert, wisse man nicht. International sei sie noch nicht als besorgniserregend eingestuft. Die weiteren Varianten – die südafrikanische und die brasilianische – sind in der Schweiz ebenfalls selten.

Virginie Masserey ersetzt Nora Kronig bei der Impfstoffbeschaffung

Die Arbeitsgruppe Impfstoffbeschaffung beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) wird neu von Virgine Masserey geleitet. Sie ersetzt Nora Kronig, die bisher diese Position inne hatte.

Masserey ist Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG. Sie übernimmt die Leitung der Arbeitsgruppe per sofort und «für die nächsten Monate». Dies sagte Andreas Ledergerber, der Informationsbeauftragte der Bundeskanzlei, am Mittwoch zu Beginn des Point de Presse in Bern.

Nähere Informationen zum Wechsel an der Spitze der Impfstoffbeschaffung, wurden nicht gemacht. Kronig war im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung in die Kritik geraten.

Virgine Masserey ist Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG. (Bild: Keystone)
Malediven gelten wieder als Corona-Risikogebiet

Die Malediven gelten gemäss Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) neu wieder als Corona-Risikogebiet – die Balkan-Länder Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien hingegen nicht mehr. Das Amt hat die Risikoliste entsprechend geändert.

Das heisst, die Ein- beziehungsweise Rückreise in die Schweiz ist aus diesen Ländern ab sofort wieder ohne Quarantäne möglich. Mehr dazu hier.

BAG meldet am Mittwoch 1'795 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1’795 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 113 Spitaleinweisungen. Mehr dazu hier.

05.05.2021 12:00

Schweizer Alters- und Pflegeheime haben bereits vor der Corona-Krise den Mangel an gut ausgebildetem Fachpersonal beklagt. Dies ergab eine breit angelegte Umfrage des Fachbereichs für Pflegewissenschaft der Universität Basel in den Jahren 2018 und 2019, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

96 Prozent der befragten Heime hätten angegeben, dass die Rekrutierung von genügend gut ausgebildeten Fachpersonen eine der grössten Herausforderung darstelle, heisst es in einer Medienmitteilung des Fachbereichs. Nur knapp die Hälfte der Befragten habe angegeben, dass ganz allgemein genügend Personal vorhanden sei, um die anfallende Arbeit zu erledigen. Mehr dazu hier.

Indische G7-Delegation wegen Corona-Fällen in Isolation

Beim G7-Aussenministertreffen in London hat sich die indische Delegation britischen Medien zufolge wegen zwei Corona-Fällen in Selbstisolation begeben. Aussenminister Subrahmanyam Jaishankar twitterte am Mittwoch, er sei auf mögliche Corona-Kontakte aufmerksam gemacht worden.

«Aus Gründen der Vorsicht und auch aus Rücksicht auf andere habe ich mich entschlossen, meine Termine virtuell durchzuführen», schrieb er.

Kanton Bern impft alle ab 18 Jahren

Im Kanton Bern können sich nun alle ab 18 Jahren impfen lassen. Das schreibt der Kanton auf Twitter.

Inflation im April erstmals seit mehr als einem Jahr wieder positiv

Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im April deutlich gestiegen und notiert erstmals seit über einem Jahr wieder über null. Zuletzt war die Inflation im Januar 2020 und damit vor der Corona-Pandemie im positiven Bereich gewesen.

Im April 2020 stieg die Inflation auf +0,3 Prozent von -0,2 Prozent im Monat davor. Im Zuge der Pandemie war sie stark gesunken und hatte im Juni vergangenen Jahres bei -1,3 Prozent einen Tiefpunkt erreicht, seither ging es mehr oder weniger konstant wieder leicht nach oben.

Nun ist gut ein Jahr nach Beginn der Pandemie der Basiseffekt bzw. der Effekt der stark gesunkenen Ölpreisen wegegefallen und die Inflation wieder in den positiven Bereich vorgerückt. So waren die Erdölprodukte gemäss dem am Mittwoch vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Konsumentenpreis-index (SPI) im April 16,2 Prozent teurer als noch im April 2020.

Lucerne Festival stellt sich nach der Coronakrise neu auf

Lucerne Festival stellt das eigenen Sinfonieorchester und die zeitgenössische Musik mit Minifestivals stärker ins Scheinwerferlicht. Zudem wird es wieder ein Pianofestival geben, wie Intendant Michael Haefliger am Mittwoch bekannt gab.

Lucerne Festival habe die Coronakrise genutzt, um eine neue Strategie auszuarbeiten, teilte die Festivalleitung mit. Zentral sei die «positive Ambivalenz», die das Festival ausmache, nämlich die Spannung zwischen jungen Talenten und arrivierten Stars, Tradition und Innovation, Livekonzerten und digitale Angeboten, der Zentralschweiz und der weiten Welt. Mehr dazu hier.

Der Direktor des Lucerne Festival, Michael Haefliger beim Eröffungskonzert des Strassenfestival Luzern anlaesslich des Lucerne Festival im Stadthauspark Luzern 2020. (Bild: Keystone)
Coronavirus beschert TCS-Campingplätzen einen Rekord

Die Covid-19-Pandemie hat den 24 Campingplätzen des TCS im Jahr 2020 einen neuen Rekord beschert. Die Übernachtungen stiegen um 25 Prozent auf rund 780’000. Der Rekord kam trotz des um neun Wochen verspäteten Saisonstarts zustande.

Rund 90 Prozent der Gäste auf den Campingplätzen stammten aus der Schweiz, wie der Touring Club Schweiz (TCS) am Mittwoch mitteilte. Im Sommer waren die Plätze am Wasser besonders gefragt und vollständig ausgebucht. Mehr dazu hier.

Höchstwert bei täglichen Corona-Todeszahlen in Indien

Indien hat an einem Tag so viele Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Land erfasst wie nie davor. In den vergangenen 24 Stunden starben 3’780 Menschen, wie das indische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. 382’000 Menschen haben sich im selben Zeitraum in Indien nachweislich neu mit Sars-CoV-2 angesteckt. In absoluten Zahlen ist Indien mit seinen mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern mit insgesamt mehr als 20,6 Millionen erfassten Corona-Infektionen hinter den USA am stärksten von der Pandemie betroffen.

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Opferzahl deutlich über den offiziellen Zahlen liegt. In Teilen des Landes ist es Berichten zufolge schwierig, überhaupt auf das Coronavirus getestet zu werden. Besonders in ländlichen Gebieten sterben viele Menschen zu Hause – nicht alle dieser Fälle tauchen letztlich in der Statistik auf.

Gestrandeter Australier

Angesichts der heftigen zweiten Corona-Welle hat Australien kürzlich alle Einreisen aus Indien verboten – auch für seine eigenen Bürgerinnen und Bürger. Ein in Bengaluru, dem sogenannten indischen Silicon Valley, gestrandeter Australier will nun gerichtlich gegen diese Einreisesperre vorgehen. Die Vorschrift soll zunächst bis Mitte des Monats gelten. Auf Verstösse gegen die Regeln stehen bis zu fünf Jahre Haft, auch hohe Geldstrafen wurden angedroht.

G7-Staaten müssen Verantwortung übernehmen

Entwicklungsminister Gerd Müller hat das Ministertreffen der G7-Staaten aufgerufen, in der Corona-Pandemie ein Signal der Verantwortung für die Bekämpfung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu setzen. Aus einer Gesundheitskrise sei inzwischen eine Mehrfachkrise geworden, warnte der CSU-Politiker am Mittwoch.

«Weltweit haben 300 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Dazu kommt der Hunger, weil Lieferketten zusammengebrochen sind», so Müller. 130 Millionen Menschen sind durch die Pandemie in Hunger und extreme Armut zurückgefallen. Das gefährdet die Stabilität ganzer Regionen.»

«Pakt gegen den Hunger»

Müller forderte, die G7 müssten vorangehen und die am meisten betroffenen Länder mit einem «Pakt gegen den Hunger» unterstützen. Er begrüsse es, dass die 42 besonders gefährdeten Länder mit einem solchen Pakt unterstützt werden sollten. «Von dem Gipfel erwarte ich auch ein klares Zeichen zur finanziellen Unterstützung des Pakts. Deutschland wird auch 2021 einen substanziellen Beitrag leisten, um Menschen, die vom Hunger bedroht sind, zu helfen – insbesondere zur Versorgung der weltweit 80 Millionen Flüchtlinge», sagte Müller.

Beim heutigen virtuellen Treffen der G7 Aussen- und Entwicklungsminister sind neben der Verteilung von Corona- Impfstoffen auch die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie Thema. Mit Blick auf die Weltklimakonferenz in Glasgow (COP26) im November wollen sich die G7-Staaten dazu verpflichten, die Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und Klimaresilienz weiter auszubauen.

Öffnung für Geimpfte: Einzelhandel in Deutschland erwartet kaum bessere Geschäfte

Von den geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene verspriche sich der Einzelhandel keinen nennenswerten Effekt, wie «ntv.de» in einer Meldung schreibt: «In den vergangenen Wochen haben die Händler, die für Kunden mit Negativ-Test geöffnet hatten, im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit mehr als die Hälfte ihrer Umsätze verloren», Stefan Genth, der Chef des Branchenverbandes HDE der «Rheinischen Post». Er halte es zwar für richtig, dass die Politik Geimpfte, Genesene und negativ Getestete gleichsetze, wirtschaftlich lohne es sich seiner Meinung nach aber nicht.

Der Einzelhandel verspricht sich von den geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene keinen nennenswerten Effekt
Grossbritannien will ab Herbst drittes Impfangebot machen

In Grossbritannien soll jeder Bürger über 50 Jahre ab Herbst ein Angebot für eine dritte Coronavirus-Impfung erhalten. Wie die Zeitung «The Times» berichtet, teste man unter der Aufsicht des Epidemiologen und Regierungsberaters Chris Whitty zwei Optionen.

Entweder werde man mit modifizierten Impfstoffen arbeiten, die auch gegen neue Varianten wirksam seien. Oder die dritte Impfung werde mit den Vakzinen von Pfizer-Biontech, Astra-Zeneca oder Moderna vorgenommen.

Alcon kann im erstem Quartal 2021 beim Umsatz zulegen

Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat sich im ersten Quartal 2021 weiter von der Corona-Pandemie erholt. Für den Rest des Jahres wagt das Unternehmen nun wieder eine offizielle Prognose. Diese war zuvor aufgrund der Unsicherheit wegen Corona ausgesetzt worden.

Insgesamt setzte Alcon in den ersten drei Monaten des Jahres 1,91 Milliarden Dollar um, das sind immerhin 5 Prozent mehr als im von der Pandemie erst leicht betroffenen Vorjahresquartal. Denn im Januar und Februar 2020 war das Unternehmen noch stark gewachsen, bevor sich das Coronavirus dann im März auch ausserhalb Chinas breit machte.

AKW-Betreiber zufrieden mit Entwicklung ihrer Fonds

Die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Kernkraftanlagen haben laut Branchenverband Swissnuclear trotz Pandemie im letzten Jahr solide Überschüsse erzielt. Per Ende 2020 seien beide Fonds weiterhin auf Kurs und würden die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, teile der Verband am 4. Mai 2021 mit.

(Bild: Keystone)

Im Stilllegungs- und im Entsorgungsfonds werden jene Mittel geäufnet, die nach der endgültigen Ausserbetriebnahme der Kernkraftwerke nötig sind. Mit dem Geld werden deren Stilllegung und die Entsorgung aller Abfälle finanziert.

70 Prozent aller Erwachsenen sollen bis 4. Juli geimpft sein

Bis Anfang Juli sollen nach dem Willen der US-Regierung rund 70 Prozent aller rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA mindestens die erste Corona-Impfung erhalten haben. Dies sei Präsident Joe Bidens neues Ziel, erklärte das Weisse Haus. Zudem sollen bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli 160 Millionen Menschen bereits vollständig geimpft sein. Bislang haben Daten der Gesundheitsbehörde CDC zufolge 56 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfung erhalten. 105 Millionen Menschen sind voll geimpft.

Bis zum Nationalfeiertag der USA am 4. Juli sollen 70 Prozent der amerikanischen Bevölkerung geimpft sein. (Bild: Keystone)

Um das neue Ziel zu erreichen, müssten in den nächsten 60 Tagen fast 100 Millionen zusätzliche Impfungen erfolgen, erklärte ein Vertreter des Weissen Hauses. Die Regierung werde dafür unter anderem die Apotheken anweisen, künftig auch Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung zu ermöglichen. Rund 40’000 Apotheken in den USA bekommen ihren Impfstoff direkt von der Regierung.

Lufthansa ringt um Eigenkapital

In der fortdauernden Corona-Krise ringt der Lufthansa-Konzern weiter um seine finanzielle Grundlage. Ganz ohne den Staat wird es auch im laufenden Jahr nicht gehen. Das wurde bei der Online-Hauptversammlung des Swiss-Mutterkonzerns am 4. Mai 2021 überdeutlich.

Die Lufthansa ringt um Eigenkapital. (Bild: Keystone)

Das Eigenkapital ist zum Ende des katastrophalen Geschäftsjahres 2020 auf knapp 1,4 Milliarden Euro zusammengeschmolzen, eine Quote von nur noch 3,5 Prozent der Bilanzsumme nach 24 Prozent im Vorkrisenjahr 2019. Auch in Fragen der Nachhaltigkeit und zum Umgang mit den eigenen Leuten in der Krise steht das Unternehmen unter Druck. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Luftwaffe fliegt Anlage zur Herstellung von Sauerstoff nach Indien

Die deutsche Luftwaffe fliegt am Mittwoch, 5. Mai, eine Anlage zur Herstellung von Sauerstoff in das schwer von der Corona-Pandemie getroffene Indien. Das Gerät soll als Hilfe der Bundesregierung in zwei Transportmaschinen vom Typ A400M vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen aus nach Neu Delhi gebracht werden. Die zweite Maschine sollte am Donnerstag starten.

Den Krankenhäusern in Indien geht wegen der steigenden Zahl an Corona-Patienten der medizinische Sauerstoff aus. Die Anlage macht Aussenluft zu medizinischem, hochprozentigem Sauerstoff, der anschliessend abgefüllt werden kann. Am Samstag hatte die Luftwaffe bereits 120 Beatmungsgeräte sowie Fachleute für die Bedienung der Sauerstoffanlage nach Neu Delhi geflogen. Sie wollen dort Mitarbeiter des Roten Kreuzes einweisen und dafür 14 Tage im Land bleiben.

Stadt Baden AG verschiebt Bäderfest auf Herbst 2022

Die Stadt Baden hat das für diesen Herbst geplante Bäderfest wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das Fest soll nun vom 28. bis am 30. Oktober 2022 stattfinden. Dabei soll das Bädergebiet der Bevölkerung «zurückgegeben» werden.

«Gesundheit und Sicherheit gehen vor», wurde Stadtammann Markus Schneider (Mitte) in einer Mitteilung der Stadt Baden zitiert. Die bereits vorliegenden Ideen für das Fest würden im Herbst 2022 für viel Freude sorgen.

Das Bäderfest in Baden AG wird um ein Jahr auf Herbst 2022 verschoben. (Symbolbild: Keystone)

Der Bevölkerung solle durch das Fest der neu gestaltete öffentliche Raum, insbesondere die Limmatpromenade entlang der Therme und dem Kurplatz, erlebbar gemacht werden, hiess es in der Mitteilung weiter. Unabhängig vom Bäderfest soll im nächsten Spätherbst die Wellness-Therme «Fortyseven» von Architekt Mario Botta eröffnet werden.

Airline-Dachverband kritisiert hohe Kosten für PCR-Coronatests

Hohe Kosten für PCR-Coronatests sind dem Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) in Genf ein Dorn im Auge. IATA-Chef Willie Walsh sprach am Dienstag von Geschäftemacherei.

Laut dem Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) sind die Kosten für PCR-Tests zu hoch. (Bild: Keystone)

Weil viele Länder PCR-Tests für Flugreisende vorschreiben, werde das Fliegen für viele Menschen unerschwinglich. Für eine Familie mit zwei Kindern, die vor der Corona-Krise zum Beispiel 1’500 Euro für eine Flugreise ausgegeben habe, könnten sich die Kosten fast verdoppeln, wenn Corona-Tests bei Abflug und Ankunft bei Hin- und Rückflug hinzukämen. Alles zum Thema gibt es hier.

Grand Prix von Monaco vor 7'500 Zuschauern

Der Grand Prix von Monaco findet am 23. Mai vor 7’500 Zuschauern statt. Die Besucher des Rennens werden sich einem Corona-Test unterziehen müssen.

Soviel Publikum war bisher an keinem Grand Prix in diesem Jahr zugelassen. Zum Saisonauftakt in Bahrain hatten einige geimpfte oder genesene Zuschauer Zugang. In Imola und Portimão fand das Rennen vor gänzlich leeren Tribünen statt, während an diesem Wochenende beim Grossen Preis von Spanien in Montmeló 1’000 Zuschauer Eintritt finden werden. Mehr zum Thema gibt es hier.

Ferrari verschiebt Gewinnziel um ein Jahr

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat seine für kommendes Jahr festgelegten Finanzziele wegen der Pandemie nach hinten geschoben. Die vorsichtige Anpassung der Ausgaben werde voraussichtlich dazu führen, dass die für 2022 genannte Prognose erst ein Jahr später erreicht werde.

Ferrari verschiebt sein Gewinnziel wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr. (Bild: Keystone)

Dies erklärte Chairman John Elkann bei der Präsentation der Quartalszahlen am 4. Mai. Bei Anlegern kam das schlecht an. Die Aktie des Herstellers von Luxusautos mit dem springenden Pferd im Logo verlor an der Mailänder Börse bis zu 6,8 Prozent. Bei seinen langfristigen Zielen hatte Ferrari ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in einer Spanne von 1,8 bis 2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Rendite sollte oberhalb von 38 Prozent liegen.

Im laufenden Jahr sieht sich Ferrari dagegen auf Kurs für seine Ziele. Robuste Auftragseingänge inmitten der Pandemie stimmten das Unternehmen zuversichtlich. Im ersten Quartal kletterte der Betriebsgewinn (EBITDA) um 19 Prozent auf 376 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.

So steht es um die Intensivbetten in der Schweiz
(Grafik: Keystone-SDA, Quelle: KSD, Kantone)
US-Handelsdefizit steigt auf Rekordhoch

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im März 2021 wegen der kräftig steigenden Binnennachfrage auf ein Rekordniveau gestiegen. Die Importe übertrafen die Exporte um 74,4 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte.

Das sind 5,6 Prozent mehr als im Vormonat. Die Importe wuchsen um 6,3 Prozent auf mehr als 274 Milliarden Dollar. während sich die Importe um 6,6 Prozent auf gut 200 Milliarden Dollar erhöhte.

Ökonomen gehen davon aus, dass das Handelsdefizit in den kommenden Monaten weitere Rekordhöhen erreichen könnte. Grund dafür ist, dass die US-Binnenkonjunktur auch wegen des schnellen Impffortschrittes brummt und dadurch verstärkt importiert wird.

Deutsche Regierung beschliesst Lockerungen für Geimpfte

Die deutsche Regierung hat den Weg frei gemacht für rasche Lockerungen der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene.

Das Kabinett habe eine entsprechende Verordnung am Dienstag beschlossen, sagte Justizministerin Christine Lambrecht. Grundrechtseinschränkungen wie Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sollten zurückgenommen werden.

Noch in dieser Woche sollen Bundestag und Bundesrat (Länderkammer) endgültig darüber entscheiden. «Ein wichtiger Schritt hin zur Normalität», sagte Lambrecht. Wenn alles beschlossen werde, wie geplant, könnten die Lockerungen schon am Wochenende gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

«Ein wichtiger Schritt hin zur Normalität», sagte Lambrecht.
150 Millionen Covid-Impfungen in der EU

n der Europäischen Union sind inzwischen 150 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag auf Twitter.

Das Impftempo ziehe überall in der EU an. «Ein Viertel der Europäerinnen und Europäer hat schon die erste Dosis erhalten», schrieb von der Leyen. «Im Juli werden genug Dosen da sein, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen.»

In den 27 EU-Staaten leben etwa 450 Millionen Menschen. 70 Prozent der Erwachsenen entspricht nach Angaben der EU-Kommission etwa 266 Millionen Menschen.

Corona-Impfstoff bringt Pfizer Milliardenumsatz extra

In der Europäischen Union sind inzwischen 150 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag auf Twitter.

Das Impftempo ziehe überall in der EU an. «Ein Viertel der Europäerinnen und Europäer hat schon die erste Dosis erhalten», schrieb von der Leyen. «Im Juli werden genug Dosen da sein, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen.»

In den 27 EU-Staaten leben etwa 450 Millionen Menschen. 70 Prozent der Erwachsenen entspricht nach Angaben der EU-Kommission etwa 266 Millionen Menschen.

Über elf Prozent der Schweizer Bevölkerung gegen Corona geimpft

Vom 26. April bis 2. Mai sind in der Schweiz 361’810 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 51’687 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 6 Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 2’804’976 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 954’177 Personen vollständig geimpft, das heisst 11,1 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 896’622 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

Bayern leitet Corona-Lockerungen ein - Tourismus ab 21. Mai möglich

Nach monatelangen strikten Corona-Beschränkungen leitet das deutsche Bundesland Bayern ab kommenden Montag (10. Mai) reihenweise Lockerungen ein.

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen dann die Aussengastronomie – und zwar bis 22.00 Uhr -, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Das entschied die Regierung von Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag. Das Gesundheitsministerium muss aber formal zustimmen.

BAG meldet 1'633 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1’633 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 65 Spitaleinweisungen.

Tirol: Keine Ausreise-Testpflicht mehr ab Donnerstag

Die Ausreisebeschränkungen für das österreichische Bundesland Tirol werden wegen der nun stabilen Corona-Lage beendet. Ab Donnerstag, 6. Mai, ist beim Verlassen der Region kein negativer Testnachweis mehr nötig. Das gab die Landesregierung in Innsbruck am Dienstag bekannt. Ein wichtiger Grund für diesen Schritt sei auch der Rückgang einer Virusvariante, die sich aus der britischen Variante entwickelt habe, sagte Tirols Pandemie-Einsatzleiter Elmar Rizzoli.

Die Ausreisebeschränkungen für das österreichische Bundesland Tirol werden wegen der nun stabilen Corona-Lage beendet. (Bild: Keystone)

Die Testpflicht war Ende März eingeführt worden. Sie wurde danach immer wieder verlängert, um diese ansteckendere Corona-Variante einzudämmen. Die Zahl der damit infizierten aktiven Covid-19-Fälle sank in den vergangenen zwei Wochen von rund 950 auf 240. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Tirol zuletzt stabil bei 175, über dem bundesweiten Wert von 147.

Tirol will jedoch auch in Zukunft auf Ausreisetests in einzelnen Gemeinden setzen. Dadurch würden auch diejenigen Menschen Tests in Anspruch nehmen, die man sonst nicht erreiche, sagte Rizzoli.

EU-Behörde startet Schnell-Prüfverfahren für chinesischen Impfstoff

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat das Prüfverfahren für den Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac gestartet. Die Daten würden im beschleunigten Verfahren bewertet, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die Experten der EMA begründeten ihre Entscheidung mit vorläufigen Ergebnissen aus klinischen und Labor-Studien. Daraus werde deutlich, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern gegen das Coronavirus anrege und daher als Schutz gegen Covid-19 wirksam sein könne.

Die EMA prüft nach dem sogenannten Rolling Review-Verfahren. Danach werden alle Daten bewertet, noch vor dem Abschluss der Studien und bevor der formelle Antrag auf Marktzulassung gestellt wurde. Wie lange das Prüfverfahren dauern wird, ist unklar.

Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen. Drei weitere Präparate werden bereits länger nach dem Rolling Review-Verfahren geprüft.

Einfamilienhäuser standen 2020 länger zum Verkauf als vor Corona

Der Verkauf eines Einfamilienhauses hat im Corona-Jahr 2020 länger gedauert als im Vorjahr. Die sogenannten Insertionszeiten sind im schweizweiten Schnitt laut dem Immobilienportal Homegate um 16 Tage auf rund zweieinhalb Monate gestiegen. Die regionalen Unterschiede waren indes gross.

«Im Corona-Jahr 2020 brauchten Einfamilienhausbesitzer wesentlich mehr Geduld, um ihre Liegenschaft zu verkaufen», heisst in einer Mitteilung vom Dienstag. Konkret stieg die durchschnittliche Insertionszeit im Vergleich zu 2019 laut Homegate um 26 Prozent von 61 auf 77 Tage. Dies obwohl das Angebot im selben Zeitraum nur um 4 Prozent angestiegen sei. Mehr dazu hier.

Aargauer Parlament stockt Härtefall-Hilfe für Firmen massiv auf

Im Kanton Aargau wird die Härtefall-Hilfe für Unternehmen während der Corona-Pandemie deutlich ausgeweitet. Der Grosse Rat hat am Dienstag auf Antrag des Regierungsrats den Kredit um 325 Millionen auf 450 Millionen Franken aufgestockt. 60 Millionen Franken wurden bislang ausbezahlt. Mehr dazu hier.

Roskilde Festival abgesagt

Auch in diesem Jahr wird Dänemarks grösstes Musikfest, das Roskilde Festival, ausfallen. Nachdem die dänische Regierung am Dienstag bekanntgab, dass nicht mehr als 2’000 Zuschauer an Festivals teilnehmen dürfen, entschieden sich die Veranstalter, die Konzertreihe abzusagen. In der Regel besuchen 130’000 Musikfans das Roskilde Festival Ende Juni.

«Wir sind am Boden zerstört von der Tatsache, dass wir nicht zu unserem Festival zusammenkommen und dazu beitragen können, die Gemeinschaften wiederherzustellen, die die Corona-Krise für so viele zerstört hat», hiess es am Dienstag auf der Webseite. Man hoffe auf ein grosses Fest 2022. Tickets für 2021 könnten 2022 genutzt oder erstattet werden. Auch andere dänische Festivals wie das Copenhell in Kopenhagen, das Northside in Aarhus und das Tinderbox in Odense wurden abgesagt.

Tausende Leute feiern am Roskilde Festival, in Roskilde, Dänemark. (Bild: Keystone)
20 Millionen Corona-Fälle in Indien

Indien hat seit Pandemiebeginn mehr als 20 Millionen Corona-Infektionen erfasst. Das zeigen Zahlen des Gesundheitsministeriums am Dienstag.

Binnen 24 Stunden haben sich demnach mehr als 357’000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 3’449 Menschen seien im selben Zeitraum mit oder an der Krankheit gestorben. In absoluten Zahlen ist die grösste Demokratie der Welt mit ihren mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern hinter den USA am stärksten von der Pandemie betroffen.

Corona-Lage in Deutschland entspannt sich

Das Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland scheint sich zu beruhigen: Jeder vierte Landkreis hat mittlerweile wieder eine 7-Tage-Inzidenz von weniger als 100.

So lagen 103 von 412 erfassten Kreisen und kreisfreien Städten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen, 4. Mai, unter dieser politisch gesetzten Marke. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren nur 57 Kreise unter der 100er-Schwelle.

Autoverkäufe erholen sich langsam von Corona-Krise

Die Autoverkäufe in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein sind im April verglichen mit dem coronabedingt sehr schwachen Vorjahr in die Höhe gesprungen. Das Niveau der Neuzulassungen von vor der Corona-Krise liegt aber noch in weiter Ferne.

22’054 Personenwagen sind im April neu auf Schweizer Strassen zugelassen worden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 135 Prozent, wie der Branchenverband Auto-Schweiz am Dienstag schreibt. Mehr dazu hier.

Das Wachstum überrascht nicht, schliesslich mussten die Autohäuser vor einem Jahr während des ersten Corona-Lockdowns ihre Türen während Wochen schliessen. (Bild: Keystone)
Kambodscha meldet Corona-Rekordzahl – Lockdown wird aber aufgehoben

Kambodscha kämpft mit seiner bisher schlimmsten Corona-Welle und verzeichnet immer neue Höchstwerte. Das Gesundheitsministerium in Phnom Penh bestätigte am Dienstag 938 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden – so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Dabei galt das südostasiatische Land lange als extrem erfolgreich im Kampf gegen das Virus.

Vor dem Ausbruch Ende Februar lag die Gesamtzahl der Infektionen noch bei 500, nun stieg sie auf mehr als 16’000. 107 Menschen im Land mit rund 16 Millionen Einwohnern sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Einschränkungen nur noch in einzelnen Vierteln

Dennoch kündigten die Behörden an, einen im April verhängten Lockdown in der Hauptstadt Phnom Penh und der nahe gelegenen Stadt Ta Khmau wieder aufzuheben. Einschränkungen soll es dann nur noch in Vierteln mit besonders hohen Infektionszahlen geben. Um welche Massnahmen es speziell geht, wurde zunächst nicht bekannt.

Zahl der Covid-Schwerkranken in Israel fällt auf Zehn-Monats-Tief

Erstmals seit knapp zehn Monaten ist in Israel die Zahl der Covid-Schwerkranken unter die Marke von 100 gefallen. Wie aus Daten des Gesundheitsministeriums vom Dienstag, 4. Mai 2021, hervorging, wurden 93 Menschen als schwer erkrankt eingestuft. Beatmet wurden demnach 58. Letztmals hatte es am 7. Juli 2020 in dem Mittelmeerland weniger als 100 Schwerkranke gegeben. Am 17. Januar erreichte deren Zahl mit 1’192 ihren Höhepunkt.

In Israel läuft seit dem 19. Dezember eine erfolgreiche Impfkampagne. Seit rund drei Monaten gehen die Infektions- und Krankenzahlen stark zurück. Binnen 24 Stunden wurden nach den Ministeriumsdaten 61 neue Fälle gemeldet. Nur 0,2 Prozent von rund 39’000 Tests fielen positiv aus. Die meisten Corona-Beschränkungen wurden wieder aufgehoben.

Deutsche haben überwiegend keine Angst vor Impfung

Einer Umfrage zufolge hat die grosse Mehrheit der Deutschen keine Bedenken gegen eine Corona-Impfung, wie ntv.de schreibt. 83 Prozent gaben in einer Forsa-Erhebung für die Techniker Krankenkasse (TK) an, überhaupt keine oder eher keine Angst davor zu haben.

Der Aussage «Ich habe Angst vor der Impfung gegen Corona» stimmten nur 16 Prozent «eher» oder «voll und ganz» zu. Ältere seien besonders gelassen: 90 Prozent der Befragten ab 60 gaben an, dass sie keine oder eher keine Angst vor einer Corona-Impfung haben, bei den 18- bis 39-Jährigen war der Anteil mit 76 Prozent etwas geringer.

USA: Impfstoffzulassung für 12- bis 15-Jährige in wenigen Tagen

Die US-Arzneimittelbehörde FDA könnte US-Medienberichten zufolge den Corona-Impfstoff des deutschen Impfstoffherstellers BioNTech und seines US-Partner Pfizer bereits in wenigen Tagen für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zulassen. Noch Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche könnte die bereits bestehende Notfallzulassung für Menschen ab 16 Jahre dementsprechend angepasst und erweitert werden, berichtete unter anderem die «New York Times» am Montag, 3. Mai 2021,unter Berufung auf namentlich nicht genannte Bundesbeamte.

Vor rund einem Monat hatten BioNTech/Pfizer einen entsprechenden Antrag bei der FDA eingereicht. Auch bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA liegt ein solcher Antrag. Zuvor hatten die Unternehmen mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen.

New Yorker U-Bahn fährt nach Corona-Pause wieder rund um die Uhr

Rund ein Jahr nachdem der New Yorker U-Bahn in der Coronavirus-Pandemie eine nächtliche Putz-Pause verordnet worden war, sollen die Züge ab dem 17. Mai wieder rund um die Uhr fahren. Die Verbesserungen bei der Sauberkeit sollten aber trotzdem aufrecht erhalten bleiben, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit.

Seit dem vergangenen Mai hatte das U-Bahn-System der Millionenmetropole, das normalerweise als eines der wenigen in der Welt rund um die Uhr läuft, jede Nacht eine mehrstündige Pause eingelegt, damit die Züge desinfiziert werden konnten. Eine solche Massnahme hatte es zuvor seit der Gründung der New Yorker Verkehrsbetriebsbehörde MTA vor rund 50 Jahren noch nie gegeben. Die Zahl der Fahrgäste war zu Beginn der Pandemie stark gesunken, zuletzt aber wieder angestiegen.

Gouverneur Cuomo verkündigte am Dienstag zudem gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Nachbar-Bundesstaaten Connecticut und New Jersey weitere Lockerungen: So dürfen unter anderem Restaurants, Theater, Museen, Friseursalons, Vergnügungsparks und Fitnessstudios in diesen Bundesstaaten ab dem 19. Mai wieder ohne Kapazitätsgrenzen öffnen.

Bald wieder rund um die Uhr in Betrieb: Ab dem 17. Mai können die U-Bahn-Züge in New York wieder vollständig verkehren. (Bild: Keystone)
Bis zu 9'500 Zuschauer beim Europa-League-Final

Der Final der Europa League am 26. Mai in Danzig kann mit bis zu 9’500 Zuschauern und damit 25 Prozent Auslastung des Stadions über die Bühne gehen. Dies gab die UEFA nach der Zustimmung der polnischen Behörden bekannt.

Schweiz erhielt seit Freitag 620'000 Impfdosen – Kantone erhöhen Tempo

Die Schweiz hat seit Freitag 620’000 Impfdosen gegen das Coronavirus erhalten, wie Bundesrat Alain Berset am Montag auf Twitter schrieb. Die Kantone treiben die Impfkampagne voran.

«Impfen, impfen impfen», schrieb der Gesundheitsminister auf Twitter. Mehr als 2,6 Millionen Impfdosen seien bereits verabreicht worden und die Kantone erhöhten das Impftempo weiter. Berset begrüsste zudem den guten Austausch am Montag mit der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) zu den Themen Impfen, Phasenmodell und Covid-Zertifikate.

Gemäss GDK können die Kantone im Mai mit mehr als zwei Millionen Dosen von Moderna und Pfizer/Biontech rechnen. Das ist eine weitere Steigerung im Vergleich zum April. «Die Kantone sind auf diese Mengen vorbereitet», teilte die GDK am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Sie hätten schon jetzt die Infrastruktur, um rund 100’000 Impfungen pro Tag durchzuführen.

Bei kontinuierlichen Lieferungen und möglichst frühzeitigen Bestätigungen seitens der Hersteller bleibt das Ziel laut GDK realistisch, allen Personen bis Ende Juni eine erste Impfung anbieten zu können.

Die Schweiz hat seit Freitag 620’000 Impfdosen gegen das Coronavirus erhalten. (Symbolbild: Keystone)

Unterdessen wird die Impfkampagne für Personen bereits ab 16 Jahren weiter vorangetrieben. Im Kanton Schwyz werden neu alle Impfgruppen zur Coronaimpfung zugelassen. Ab sofort könnten sich alle ab 16 Jahren anmelden, wie der Kanton am Montag mitteilte.

Auch in den Kantonen Freiburg, Neunburg und Appenzell Ausserrhoden können sich demnächst alle Personen ab 16 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen können. In Freiburg ist das ab dem 8. Mai möglich, in Neuenburg ab dem 10. Mai und in Appenzell Ausserrhoden ab dem 19. Mai.

Dänemark verzichtet auf Johnson & Johnson-Impfstoff

Die dänische Regierung hat entschieden, den Corona-Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson aus dem Impfprogramm zu streichen. Das teilte die Gesundheitbehörde am Montag mit.

Die Vorteile einer Impfung könnten das Risiko möglicher Nebenwirkungen in Form schwerer Blutgerinnsel nicht ausgleichen, hiess es in einer Mitteilung.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im April einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Johnson & Johnson-Präparat und seltenen, aber schweren Fällen von Blutgerinnseln festgestellt. Zuvor war so ein Zusammenhang auch bei der Vergabe des Astrazeneca-Impfstoffs Vaxzevria festgestellt worden.

Obwohl die EMA den Einsatz beider Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter empfiehlt, entschied sich Dänemark, den Astrazeneca-Wirkstoff aus dem Impfprogramm zu nehmen. Eine politische Mehrheit im Parlament hat sich am Montag dafür ausgesprochen, dass Vaxzevria an Freiwillige verabreicht werden kann.

Dass nun zwei Präparate aus dem Impfprogramm fallen, wird der Gesundheitsbehörde zufolge Auswirkungen auf den Impfkalender haben. Die 25- bis 39-Jährigen müssten damit rechnen, vier Wochen später ihre erste Dosis zu bekommen.

Italienische Nationalmannschaft wird geimpft

Gut einen Monat vor dem Start der Europameisterschaft sind in Italien die ersten Spieler der Nationalmannschaft gegen das Coronavirus geimpft worden. Das teilte der italienische Verband am Montag mit. Die Regierung habe angesichts der Relevanz der EM dafür grünes Licht gegeben.

Die Spieler erhalten die Impfung entweder im Institut für Infektionskrankheiten in Rom oder in einer Universitätsklinik in Mailand. Für das Team von Nationaltrainer Roberto Mancini, Gegner der Schweiz am 16. Juni in Rom, ist der Zeitplan straff. Direkt nach dem Ende der Serie A am 23. Mai ist ein fünftägiges Trainingslager auf Sardinien geplant. Am 11. Juni trifft Italien im EM-Eröffnungsspiel in Rom auf die Türkei.

Neben seinen Fussballern will Italien auch die Teilnehmer an den Olympischen Sommerspielen in Tokio (ab 23. Juli) frühzeitig impfen.

Erste Spieler der italienischen Fussball-Nationalmannschaft sind im Hinblick auf die bevorstehende EM geimpft worden. (Bild. Keystone)
Österreich plant Corona-Testbefreiung nach Erstimpfung

In Österreich soll schon bald eine Corona-Erstimpfung als Eintrittskarte für Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kündigte am Montag im Parlament an, dass dies 21 Tage nach Erhalt der ersten Dosis gelten solle.

Die grosse Parlamentskammer, der Nationalrat, beschloss eine Gesetzesänderung, mit der Geimpfte und Genesene von der Testpflicht befreit werden können, wenn ab 19. Mai Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur wieder ihre Dienste anbieten.

«Natürlich soll das auch ein Anreiz sein, dass man sich impfen lässt», erklärte Mückstein die Idee hinter der Novelle, die ein erster Schritt zur Einführung des grünen Passes ist, wie das geplante Corona-Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete in Österreich genannt wird. Vor den Öffnungsschritten am 19. Mai ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Wochen gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich ging auf zuletzt 147 zurück – derselbe Wert wie etwa in Deutschland.

Boris Johnson macht Hoffnung auf baldiges Ende der Abstandsregeln

Der britische Premier Boris Johnson hat seinen Landsleuten Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Abstandsregeln gemacht.

«Ich denke, wir haben gute Chancen, dass wir ab 21. Juni auf die Ein-Meter-Plus-Regel verzichten können», sagte Johnson am Montag bei einem Besuch in der nordenglischen Stadt Hartlepool. Das sei jedoch abhängig davon, ob die Infektionslage weiterhin stabil bleibe. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Grossbritannien bei rund 23 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohnern.

Der britische Premier Boris Johnson macht der Bevölkerung Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Abstandsregeln. (Bild: Keystone)

Johnsons Weg aus dem Lockdown sieht bei einer positiven Weiterentwicklung der Corona-Zahlen die nächsten Lockerungsstufe in England für den 17. Mai vor. Ab diesem Datum sollen Pubs und Restaurants auch wieder drinnen Gäste bewirten dürfen und Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Auch erste Auslandsreisen könnten nach einem monatelangen strikten Reiseverbot wieder erlaubt sein. Für den 21. Juni ist in England die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen geplant. Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre eigenen Corona-Massnahmen.

Bereits erkrankte Tessiner dürfen sich auch zweimal impfen lassen

Tessinerinnen und Tessiner, die bereits am Coronavirus erkrankt sind, können frei wählen, ob sie sich ein- oder zweimal impfen lassen möchten. Falls sie sich für nur eine Impfdosis entscheiden, müssten sie jedoch mit einem offiziellen Dokument belegen, dass sie die Krankheit bereits hatten, teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Montag mit.

Dieses Dokument müsse bei der ersten Impfung vorgelegt werden. Ansonsten erhielten die betreffenden Personen kein Attest, das die «vollständige Impfung» belege, heisst es im Communiqué weiter.

Gemäss Empfehlung des BAG – des Bundesamtes für Gesundheit – werden Personen, die bereits am Coronavirus erkrankt sind, nach einer einmaligen Impfung als «vollständig geimpft» betrachtet.

Nepal kommt neu auf BAG-Risikoliste

Das Bundesamt für Gesundheit ergänzt die Liste der Risikogebiete am Montag um ein weiteres Land: Nepal. Die neuen Reisebestimmungen für den Himalaya-Staat in Südasien gelten ab 18 Uhr.

Oktoberfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

Das weltbekannte Oktoberfest in München findet wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht statt. Das teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Montag mit.

Sie begründeten die Entscheidungen mit der nicht absehbaren Entwicklung bei den Infektionszahlen. Ein sicherer Verlauf des Festes mit Hygienemassnahmen wie Masken sei nicht realistisch, hiess es. Im Falle einer späteren Absage drohe ein noch grösserer wirtschaftlicher Schaden. Zugleich drohe ein dauerhafter Imageschaden an den Marken.

Die Wiesn 2021 sollte vom 18. September bis zum 3. Oktober stattfinden. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt kamen in früheren Jahren zum grössten Volksfest der Welt in die bayerische Landeshauptstadt.

Auch wenn bis zum geplanten Start viele Menschen geimpft sein könnten: In Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr auf dem Fest mit oft bis auf den letzten Platz besetzten Bierzelten und dem Gedränge in den Gassen zu gross.

Mehr zur Absage des Oktoberfests lesen Sie hier.

Erneut kein Oktoberfest: Auch 2021 kann die Wiesn wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. (Archivbild: Keystone)
Geschäfte in ganz Österreich wieder offen – Handel hofft auf Ansturm

In Österreich haben seit Montag, 3. Mai, in allen Bundesländern die Geschäfte und viele Dienstleister wieder geöffnet. Nach rund vierwöchigem Lockdown empfingen auch in den Bundesländern Wien und Niederösterreich die Geschäftsleute wieder Kunden. In den restlichen sieben Bundesländern hatte der Handel den Lockdown schon früher beendet. Die Branche hofft auch dank vieler Sonderangebote auf einen vielversprechenden Neustart. Das sei dringend nötig, sagte der Sprecher des Handelsverbands, Rainer Will, dem TV-Sender Oe24. «Jeder zweite Händler hat Existenzängste.» Nicht zuletzt vor Modeläden bildeten sich in Wien teils lange Warteschlangen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen war in den vergangenen Wochen gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich liegt bei rund 150. Ab 19. Mai dürfen – begleitet von einem Schutzkonzept mit Zutrittstests – alle anderen Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur österreichweit wieder ihre Dienste anbieten.

BAG meldet 3'978 Neuinfektionen übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG seit Freitag 3’978 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 119 Spitaleinweisungen.

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(Bild: Keystone)
Prinz Harry wirbt für bessere Verteilung von Corona-Impfstoffen

Der britische Prinz Harry hat auf einem Benefizkonzert in Kalifornien für eine gerechtere Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19 geworben. «Wir können uns nicht ausruhen oder wirklich erholen, bis es eine gerechte Verteilung in jeder Ecke der Welt gibt», sagte Harry am Sonntagabend (Ortszeit) übereinstimmenden Medienberichten zufolge. Es müsse überall auf der Welt ein Grundrecht sein, Zugang zu einem Vakzin zu haben.

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Der britische Prinz Harry hat auf einem Benefizkonzert in Kalifornien für eine gerechtere Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19 geworben. (Bild: Keystone)
Verzögerung bei BAG-Zahlen vom Wochenende

Die Publikation der neusten Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzögert sich. Die Aktualisierung der Daten verzögere sich wegen technischer Probleme, teilte das BAG auf seiner Webseite mit.

Flughafen Zürich im April mit höherem Verkehrsaufkommen

Im Aril 2021 sind am Flughafen Zürich mehr Flugzeuge gestartet und gelandet als noch im März. Im Vorjahresvergleich hat sich die Anzahl der Flugbewegungen gar vervierfacht.

 

Der Flughafen Zürich verzeichnet im April wieder ein höheres Verkehrsaufkommen. (Bild: Keystone)

Gemäss der auf der Flughafenwebseite täglich aktualisierten Statistik der Flugbewegungen gab es im April am grössten Schweizer Airport 3101 Starts und damit gut 22 Prozent mehr als noch im März. Dabei starteten an 14 Kalendertagen wieder mehr als 100 Flugzeuge vom Flughafen Zürich aus. Der April 2021 ist damit auch der verkehrsstärkste Monat seit Oktober 2020.

Im Vergleich mit dem April des Vorjahrs, als der Flugverkehr aufgrund des Lockdowns beinahe vollständig zum Erliegen gekommen war, hat sich der Verkehr gar vervierfacht. Das Vorkrisenniveau liegt aber weiterhin in weiter Ferne. So waren im April 2019 mehr als 11’000 Flugzeuge gestartet.

Nepal streicht wegen Corona Flugverbindungen

Angesichts rasch steigender Corona-Fallzahlen streicht Nepal Flugverbindungen für rund zwei Wochen. Von Mitternacht (Ortszeit) an sollen bis Freitag (14.5.) alle Inlandsflüge sowie ab Mitte der Woche dann alle internationalen Verbindungen ausfallen, wie Kommunikationsminister Parbat Gurung am Montag sagte.

Ausgenommen seien Charterflüge sowie humanitäre Flugdienste. Wie im grossen Nachbarland Indien geht in Nepals Hauptstadt Kathmandu in einigen Krankenhäusern der medizinische Sauerstoff aus und Betten werden knapp, wie örtliche Medien berichten. Das Virus verbreitet sich rasch – trotz eines landesweiten Lockdowns. In den vergangenen 24 Stunden wurden in dem Land mit 30 Millionen Einwohnern bei lediglich rund 16 000 Tests 7137 Neuinfektionen erfasst. Insgesamt hat das Land zwischen Indien und China seit Beginn der Pandemie mehr als 336 000 Infektionen registriert.

Das Covid-Gesetz im Überblick

Am 13. Juni entscheidet die Stimmbevölkerung über das Covid-19-Gesetz. Eine Übersicht mit den wichtigsten Fakten gibt es hier.

Moderna will bis zu 500 Millionen Impfdosen an Covax liefern

Der US-Hersteller Moderna will bis zu 500 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs an die internationale Initiative Covax zur Versorgung ärmerer Länder liefern.

Davon sollen 34 Millionen Dosen im vierten Quartal 2021 kommen, weitere 466 Millionen Dosen seien eine Option für 2022, teilte das Unternehmen am Montag in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts mit. Alle Impfdosen würden zum niedrigsten Preis des gestaffelten Preissystems angeboten.

 

Moderna will bis zu 500 Millionen Impfdosen an Covax liefern. (Bild: Keystone)

Das Projekt Covax wird gemeinsam von der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie den globalen Impfinitiativen Gavi und Cepi organisiert. Es soll ärmere Länder mit Corona-Impfstoffen versorgen. Bei der Finanzierung sollen reichere Länder helfen. Doch hat Covax Schwierigkeiten mit dem Nachschub. Die WHO hatte zuletzt an reichere Länder appelliert, so schnell wie möglich Impfstoff zu spenden. Dem Impfstoff von Moderna hatte die WHO vergangene Woche eine Notfallzulassung erteilt.

Pfizer spendet Indien Medikamente im Wert von 70 Millionen Dollar

Pfizer will Indien angesichts der heftigen Corona-Welle Medikamente im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar spenden. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Auch gebe es Gespräche zwischen Pfizer und der indischen Regierung, um den Impfstoff in der grössten Demokratie der Welt möglicherweise schneller zulassen zu können.

Pfizer will Indien angesichts der heftigen Corona-Welle Medikamente im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar spenden. (Bild: Keystone)

Bislang haben in Indien rund zehn Prozent der Menschen mindestens eine Impfdose erhalten. Knapp zwei Prozent sind vollständig geimpft. Seit dem Wochenende dürfen sich alle Erwachsenen impfen lassen. Die Impfstoffe sind aber noch sehr knapp.

Die Corona-Zahlen in dem Riesenland steigen seit Wochen schnell an, Krankenhäuser sind nach wie vor überfüllt und Sauerstoff rar. Mindestens 28 Patienten seien in der Nacht auf Montag in den Bundesstaaten Karnataka und Madhya Pradesh gestorben, weil der medizinische Sauerstoff ausgegangen sei, berichtete der Fernsehsender NDTV. In den vergangenen Stunden wurden mehr als 386’000 Neuinfektionen erfasst, wie offizielle Zahlen zeigen. Im gleichen Zeitraum seien 3’417 Menschen gestorben.

Parteien sagen Ja zum Covid-19-Gesetz – ausser die SVP

Ein überparteiliches Komitee hat am Montag seine Argumente für ein Ja zum Covid-19-Gesetz präsentiert. Vertreten im Komitee sind alle Parteien – ausser die SVP. Die Delegierten der SVP Schweiz haben Stimmfreigabe beschlossen. Am 13. Juni kommt das «Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz)» zur Abstimmung.

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(Bild: Keystone)
Zehn-Kilometer-Grenze fällt – Lockerungen beginnen in Frankreich

In Frankreich hat am Montag die erste grössere Etappe der Corona-Lockerungen begonnen. Die Menschen im Land dürfen sich nun tagsüber wieder ohne triftigen Grund mehr als zehn Kilometer von ihren Wohnungen entfernen. Damit sind auch Reisen in andere Regionen wieder erlaubt. Die nächtliche Ausgangssperre ab 19 Uhr bleibt allerdings noch bis Mitte Mai bestehen. Ausserdem beginnt in den Mittel- und Oberstufen nun auch wieder der Präsenzunterricht – allerdings nicht für alle in voller Klassenstärke.

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In den Mittel- und Oberstufen beginnt nun auch wieder der Präsenzunterricht – allerdings nicht für alle in voller Klassenstärke. (Bild: Keystone)
EU-Kommission will Einreise von Geimpften aus Nicht-EU-Staaten

Deutlich mehr Touristen aus aller Welt könnten nach einem Vorschlag der EU-Kommission schon bald wieder in die Europäische Union einreisen. Die Brüsseler Behörde schlug am Montag vor, die Einschränkungen für nicht zwingend notwendige Reisen zu lockern. So solle vollständig Geimpften die Einreise grundsätzlich erlaubt sein – auch wenn die epidemiologische Lage in ihrer Heimat nicht gut ist.

Auch solle der Grenzwert für die Zahl an Infektionen in Drittstaaten, aus denen die Einreise problemlos möglich ist, erhöht werden. Derzeit dürfen Menschen nur aus sieben Nicht-EU-Staaten mit guter Infektionslage problemlos in die EU reisen. Für den Fall, dass die Coronazahlen in einem Drittstaat vor allem wegen neuer Virusvarianten rasch zunehmen, schlägt die EU-Kommission eine Notbremse vor.

(Symbolbild: Keystone)

Es sei Zeit, den europäischen Tourismus wiederzubeleben und grenzüberschreitende Freundschaften neu aufleben zu lassen, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf Twitter.

Bei dem Papier der EU-Kommission handelt es sich um Vorschläge. Nun müssen die EU-Staaten darüber beraten. Die Entscheidung liegt letztlich bei ihnen. Schon zu Beginn der Pandemie hatten fast alle EU-Länder drastische Einreisebeschränkungen verhängt. Demnach sind alle nicht zwingend notwendigen Einreisen aus Drittstaaten in alle EU-Länder ausser Irland sowie in die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island verboten. Ausnahmen gibt es nur für wenige Länder.

Die Plattform, die tausend Antikörpertests gleichzeitig durchführt

Schweizer Forschende haben einen Antikörpertest entwickelt, der mehr als tausend Proben auf einmal analysieren kann, wie die im Fachmagazin «PNAS» berichten. Für den Nachweis einer durchgemachten Infektion mit dem Coronavirus reicht ein winziger Tropfen Blut. Antikörpertests weisen darauf hin, ob das Immunsystem Antikörper als Antwort auf eine Corona-Infektion gebildet hat. Mit ihnen lässt sich so etwa die Durchseuchung in der Bevölkerung bestimmen oder die Immunantwort auf Impfstoffe.

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(Screenshot: pnas.org)
Südafrika erhält erste Lieferung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs

Südafrika hat seine erste Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten. Das teilte Gesundheitsminister Zweli Mkhize am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Damit soll Südafrika die für Ende Mai geplante zweite Phase seiner Impfkampagne beginnen können, die unverzichtbare Arbeitskräfte sowie Menschen über 60 Jahre einschliesst.

Bislang wurden seit Mitte Februar gut 318’000 Beschäftigte des Gesundheitswesens geimpft. Der Kap-Staat hat 30 Millionen Dosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs bestellt. Bis Ende Juni sollen davon 4,5 Millionen Dosen geliefert werden.

Schweizweite Studie: Psychische Auswirkungen bei jungen Menschen

Mehr Internet, weniger Alkohol, mehr Wutausbrüche und Trotzreaktionen: Der teilweise Lockdown im Frühjahr 2020 hinterliess Spuren bei jungen Erwachsenen und Kindern. Das untermauert eine Studie von Zürcher und Lausanner Forschenden im «International Journal of Environmental Research and Public Health». Die Corona-Pandemie macht Kindern und Jugendlichen besonders zu schaffen, das zeigen bereits verschiedene Studien.

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Mehr Internet, weniger Alkohol, mehr Wutausbrüche und Trotzreaktionen: Der teilweise Lockdown im Frühjahr 2020 hinterliess Spuren bei jungen Erwachsenen und Kindern. (Symbolbild: Keystone)
Kritik an Meisterfeier der Inter-Fans

Die ausgelassene Meisterfeier Tausender Fans von Inter Mailand mitten in Pandemie-Zeiten hat zu herber Kritik wegen teilweise fehlender Corona-Schutzmassnahmen geführt. In der Innenstadt Mailands hatten am Sonntagabend nach Medienangaben rund 30’000 Anhänger gejubelt und Feuerwerk gezündet. Viele von ihnen trugen keine Schutzmaske, auch die Abstandsregeln wurden im Jubel über den ersten Meistertitel seit 2010 nicht eingehalten. Heftig kritisiert wurde der Stadtpräsident der lombardischen Hauptstadt, Giuseppe Sala.

Die ausgelassene Meisterfeier Tausender Fans von Inter Mailand mitten in Pandemie-Zeiten hat zu herber Kritik wegen teilweise fehlender Corona-Schutzmassnahmen geführt. (Bild: Keystone)

Auf seiner Facebookseite beschwerten sich Bürger darüber, dass Fussballfans gross feiern dürften, andere Leute aber wegen der Corona-Beschränkungen nicht. Kritiker auch aus der Politik monierten nach Medienberichten, dass die Polizei nicht härter durchgegriffen habe.

Besonders viele Fans hatten sich am Abend auf dem Domplatz Mailands versammelt. Die Polizei hatte das Fan-Fest allerdings gegen 22 Uhr gestoppt, weil dann die landesweiten Ausgangsbeschränkungen einsetzten.

Auch Neuenburg impft Personen ab 16 Jahren gegen Corona

In Neuenburg können sich ab dem 10. Mai alle Personen ab 16 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Kanton hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Juli 90’000 Menschen zu impfen.

In Neuenburg können sich ab dem 10. Mai alle Personen ab 16 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen. (Symbolbild: Keystone)

Ab Montag sei es möglich, über die Online-Plattform einen Termin zu vereinbaren, teilte der Kanton Neuenburg mit. Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren müssen sich telefonisch anmelden, weil sie nur mit dem Pfizer-Impfstoff geimpft werden.

Bis heute haben 24,8 Prozent der Neuenburger Bevölkerung, das entspricht 43’800 Personen, eine erste Injektion erhalten und 13,4 Prozent sind vollständig geimpft. Mehr als 93 Prozent der hochgradig gefährdeten Personen wurden geimpft.

Stimmung in Schweizer Wirtschaft hellt sich weiter auf

Die Stimmung in der Schweizer Wirtschaft hat sich im April weiter aufgehellt. Somit mehren sich die Anzeichen, dass der letzte Coronataucher nun rasch aufgeholt wird. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) für die Industrie stieg im April saisonbereinigt zum Vormonat um 3,2 auf 69,5 Punkte. Er liege damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1995, teilte die Credit Suisse, die den Index zusammen mit dem Branchenverband Procure.ch. berechnet, am Montag mit.

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(Bild: Keystone)
Fitnessstudios und exklusive «Bubbles»: Wales lockert Corona-Regeln

Dank einer recht entspannten Corona-Infektionslage dürfen sich die Menschen in Wales seit Montag über weitere Freiheiten freuen. Fitnessstudios, Schwimmbäder und Kulturzentren durften nach den Plänen der walisischen Regionalregierung nach monatelangem Lockdown wieder öffnen.

Dank einer recht entspannten Corona-Infektionslage dürfen sich die Menschen in Wales seit Montag über weitere Freiheiten freuen. (Symbolbild: Keystone)

Auch Fitnesskurse und Aktivitäten für Kinder sind wieder erlaubt. Private Treffen konnten bislang nur draussen stattfinden – nun dürfen Haushalte sich mit einem weiteren Haushalt zu einer exklusiven «Bubble» (deutsch: «Blase») zusammentun und auch in Innenräumen treffen. Regierungschef Mark Drakeford rief die Menschen trotzdem auf, nicht unvorsichtig zu werden und die gute Lage zu gefährden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Wales zuletzt unter 15 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.

Die britischen Landesteile legen alle ihre eigenen Corona-Massnahmen fest. In England ist die nächste Lockerungsstufe für den 17. Mai geplant, sie muss allerdings noch von der Regierung bestätigt werden. Am Montag verkündeten Minister bereits, dass ab diesem Datum bei Beerdigungen in England keine Beschränkung der Teilnehmerzahl mehr gelten soll. Bislang sind nur 30 Anwesende erlaubt.

Deutsche Industrie trotzt Pandemie mit hohem Wachstumstempo

Trotz der dritten Corona-Welle legt die deutsche Industrie weiter ein hohes Wachstumstempo vor. Der Einkaufsmanagerindex fiel im April nach endgültigen Daten nur leicht auf 66,2 Punkte von 66,6 Zählern im Vormonat, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner Umfrage unter Hunderten Unternehmen mitteilte.

Dies ist nach dem Rekordhoch vom März der zweitbeste Wert seit Beginn der Datenaufzeichnung 1996, wie das Institut weiter mitteilte. Das Barometer liegt damit weiter deutlich jenseits der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Industrie befinde sich im Aufwind – «vor allem dank der anhaltend starken Auftragseingänge», sagte Markit-Ökonom Phil Smith. «Die andauernden massiven Lieferengpässe stellen jedoch nach wie vor ein Risiko für zukünftiges Wachstum dar.»

Trotz der gut laufenden Industrie war die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 1,7 Prozent geschrumpft. Geschlossene oder nur eingeschränkt geöffnete Geschäfte belasteten den privaten Konsum. Zugleich hatten viele Verbraucher grössere Käufe auf das Jahresende 2020 vorgezogen, um Preisersparnisse aufgrund der zeitweise gesenkten Mehrwertsteuer mitzunehmen.

Tavernen und Bars in Griechenland wieder geöffnet – aber nur draussen

Sechs Monate nach ihrer Schliessung wegen der Corona-Pandemie sind am Montag die Bars und Tavernen im Urlaubsland Griechenland wieder geöffnet worden – allerdings mit Auflagen. So muss das Personal zwei Mal pro Woche einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen und immer eine Maske tragen, wie der Staatsrundfunk (ERT) berichtete. Stehende Gäste und Musik sind nicht erlaubt, an einem Tisch dürfen höchstens sechs Personen sitzen. Zudem müssen die Stühle zwischen zwei Tischen einen Abstand von mindestens 1,80 Metern haben. Tavernen und Bars müssen um 22:45 Uhr schliessen. Von 23 Uhr bis 5 Uhr gilt nämlich weiterhin ein Ausgangsverbot.

Sechs Monate nach ihrer Schliessung wegen der Corona-Pandemie sind am Montag die Bars und Tavernen im Urlaubsland Griechenland wieder geöffnet worden – allerdings mit Auflagen. (Symbolbild: Keystone)

Trotz der strengen Auflagen wird davon ausgegangen, dass die Menschen bei herrlichem Wetter im ganzen Land sofort in die Cafés und Tavernen strömen werden. In Griechenland wurde am Wochenende das orthodoxe Osterfest begangen, Montag ist noch Feiertag.

Die Fallzahlen gehen in Griechenland nach Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörde zurück, mit den Impfungen geht es derweil voran. Vom 15. Mai an will Athen das Land vollständig für den Tourismus öffnen. Alle Menschen werden dann wieder frei reisen können. Touristen werden in Griechenland bereits jetzt empfangen, allerdings dürfen sie sich nach der Einreise nur zu ihrem Zielort begeben und nicht tagelang umherreisen. Zudem müssen sie bei der Einreise einen aktuellen, negativen PCR-Test oder eine abgeschlossene Impfung vorweisen. Eine Quarantänepflicht besteht für die meisten Länder nicht mehr.

Deutscher Detailhandel mit grösstem Rekord-Umsatzplus im März

Erste Lockdown-Lockerungen haben den deutschen Einzelhändlern im März zu einem Rekord-Umsatzplus verholfen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, in dem die Corona-Einschränkungen begannen, legten ihre Einnahmen um 12,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dies war der stärkster Zuwachs seit Beginn der Statistik 1994. Viele Geschäfte konnten nun im März beispielsweise sogenannte Terminshopping-Angebote («Click and meet») anbieten. Der März zählte diesmal allerdings auch einen Verkaufstag mehr als vor einem Jahr.

Erste Lockdown-Lockerungen haben den deutschen Einzelhändlern im März zu einem Rekord-Umsatzplus verholfen. (Symbolbild: Keystone)

Im Vergleich zum Vormonat konnten die Händler ihre Einnahmen um 7,4 Prozent steigern. Preisbereinigt (real) fiel das Plus mit 7,7 Prozent noch etwas stärker aus. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier lediglich mit einem Wachstum von 3,0 Prozent gerechnet. «Dies war sowohl real als auch nominal das stärkste Umsatzplus gegenüber einem Vormonat seit Beginn der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie in Deutschland im März 2020», betonten die Statistiker.

Wieder quarantänefreies Reisen zwischen Neuseeland und Cookinseln

Neuseeland wird seine Grenzen am 17. Juni für quarantänefreie Reisen auf die Cookinseln öffnen. Nach Australien handelt es sich um das zweite Land, das Neuseeländer dann wieder ohne Notwendigkeit einer zweiwöchigen Isolation besuchen dürfen. «Das wird heissen, dass Familie sich wiedersehen können, Handelsvereinbarungen wieder aufgenommen werden und Neuseeländer einen ersehnten Winterurlaub machen und den Tourismussektor der Cook Islands unterstützen können», sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Montag.

Die Cookinseln im Südpazifik haben bislang keinen einzigen Corona-Fall verzeichnet. In Neuseeland, das weltweit für seinen Umgang mit der Pandemie gelobt wird, wurden insgesamt rund 2’200 Infektionen bestätigt, 26 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das Leben ist für die Bürger seit langem schon wieder relativ normal, jedoch waren die Grenzen abgesehen von wenigen Ausnahmen seit März 2020 geschlossen. Bereits im April hatten Neuseeland und das Nachbarland Australien wieder ihre Grenzen für quarantänefreien Reiseverkehr in beide Richtungen geöffnet.

Deutsche Polizeigewerkschaft will Verbot für «Querdenken»-Demos

Angesichts der Proteste vom 1. Mai hat der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ein bundesweites Verbot aller «Querdenken»-Demonstrationen gefordert. «Bei diesen Demonstrationen ist der Rechtsverstoss schon vorprogrammiert und findet dauerhaft und zigtausendfach statt, weil die Teilnehmer keine Maske tragen und den Mindestabstand nicht einhalten», sagte Wendt der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montagsausgabe). «Man muss viel rigoroser dagegen vorgehen.»

Wenn bei solchen Veranstaltungen vorher schon klar sei, dass die Teilnehmer die Auflagen nicht beachten würden, müssten Politik und Justiz dafür sorgen, dass sie nicht stattfänden. Denn sonst müssten die Polizeibeamten sich mit den «Querdenkern» auseinandersetzen.

(Bild: Keystone)

Beamte seien schon häufig bei den Demos angespuckt, beleidigt und angegriffen worden. «Es ist völlig unverständlich, warum solche Demos überhaupt noch genehmigt werden», sagte Wendt.

Es sei zudem den Bürgern nicht mehr zu vermitteln, dass auf der einen Seite die Bürger wegen nächtlicher Ausgangssperren um 22 Uhr nach Hause geschickt würden, während gleichzeitig etwa in Berlin am 1. Mai Menschen bis in die Nacht hätten demonstrieren dürfen.

Frankreich lockert Corona-Massnahmen

Frankreich lockert ab Montag, 3. Mai, seine Corona-Auflagen. Wie von Präsident Emmanuel Macron angekündigt dürfen sich die Bürger erstmals seit Inkrafttreten des Lockdowns vor einem Monat tagsüber wieder frei bewegen. Bisher galt eine Zehn-Kilometer-Grenze um die Wohnung für nicht notwendige Fahrten. Zudem kehren Mittelschulen und Gymnasien überwiegend zum Präsenzunterricht zurück. Kitas und Grundschulen sind bereits seit einer Woche geöffnet.

Frankreich lockert ab Montag seine Corona-Auflagen. Wie von Präsident Emmanuel Macron angekündigt dürfen sich die Bürger erstmals seit Inkrafttreten des Lockdowns vor einem Monat tagsüber wieder frei bewegen. (Bild: Keystone)

Ab dem 19. Mai ist unter anderem die Öffnung von Aussengastronomie und Kulturstätten geplant. Die nächtliche Ausgangssperre soll dann später beginnen – statt bisher 19 Uhr um 21 Uhr. Die Lockerungen sind umstritten. Die Inzidenz in Frankreich ist mit rund 300 weiter sehr hoch. Die Regierung setzt deshalb auf mehr Impfungen.

Tschechiens Regierungschef: Ab 1. Juni Corona-Impftermine für alle

Tschechien will die Registrierung für Corona-Impfungen spätestens am 1. Juni für alle Einwohner ab 16 Jahren öffnen. Ab Mittwoch sei die Registrierung für die 50- bis 54-Jährigen möglich, teilte Ministerpräsident Andrej Babis am Sonntag mit. Derzeit werden nur über 55-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten in Tschechien gegen Corona geimpft. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen leben in der Tschechischen Republik rund 690’000 Menschen.

Das Land mit 10,7 Millionen Einwohnern hat vor Kurzem die Marke von einer Million vollständig gegen Corona geimpften Menschen überschritten. Weitere 2,17 Millionen Menschen haben bereits ihre erste Impfung erhalten. Sollten die Impfstofflieferungen wie geplant eintreffen, werde die Altersgrenze für die Impfregistrierung im Mai jede Woche zunächst um fünf Jahre sinken, berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf Babis.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht in Tschechien weiter zurück. Am Samstag sank die Zahl der täglichen Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf 137. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 29’343.

Innerrhoder Polizei löst 40-Personen-Treffen auf – Drogen gefunden

Ein Treffen von 40 Personen hat die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am Samstagabend aufgelöst. Weil die Covid-19-Schutzmassnahmen verletzt worden seien, hätten alle Anwesenden zwischen 16 und 50 Jahren in dem Ferienhaus bei Oberegg eine 100-Franken-Busse kassiert, hiess es.

Während der Kontrolle kamen Marihuana, Haschisch, Kokain, Ecstasy, MDMA und LSD zum Vorschein. Viele der kontrollierten Personen standen laut Polizei «offensichtlich unter Drogeneinfluss». Eine Person war zur Verhaftung ausgeschrieben.

5'000 Zuschauer ohne Abstand und Masken bei Konzert in Liverpool

In Liverpool haben sich einige tausend Musikfans auf das erste Live-Konzert seit langer Zeit freuen können. Am Sonntagabend sollten die englische Indie-Band «Blossoms» und mehrere weitere Künstler in einem ausverkauften Festivalzelt in Liverpool vor 5’000 Zuschauern auftreten. «Das ist wie Weihnachten», freute sich Blossoms-Gitarrist Josh Dewhurst schon vorab im BBC-Interview.

Das Konzert ist – wie auch zwei Clubnächte in Liverpool mit mehreren tausend Gästen – Teil eines Pilotprojekts, mit dem erforscht werden soll, wie Grossveranstaltungen in Zeiten der abflauenden Pandemie wieder stattfinden können. Alle Anwesenden müssen vor dem Einlass einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen. Drinnen dürfen die Masken dann abgenommen werden, auch eine Abstandspflicht gibt es im Zelt nicht.

Für zuhause bekommen die Konzertgäste zwei PCR-Tests mit, die sie nach dem Konzert im Abstand von einigen Tagen durchführen sollen. Wissenschaftler werden ausserdem untersuchen, inwieweit sich Luftqualität, Interaktion und Bewegung von Menschenmassen sowie der Konsum von Alkohol auf das Übertragungsrisiko des Virus auswirkt.

Polizei setzt Gummischrot gegen Zürcher Fussballfans ein

In der Stadt Zürich läuft ein Einsatz gegen Fussballfans, bei dem die Polizei Gummischrot, Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt hat. Am Sonntagnachmittag hatten sich mehrere Hundert Fans vor dem Letzigrundstadion eingefunden, in dem das Spiel FC Zürich gegen Lugano stattfand.

In einem Video auf dem Medienportal «20 Minuten» ist zu sehen, wie die Polizei versucht hat, die Versammlung per Lautsprecherdurchsage aufzulösen. Im Kanton Zürich sind Versammlungen wegen der Corona-Pandemie auf 100 Personen beschränkt.

Im Laufe des Einsatzes sei es zu Angriffen auf die Polizei gekommen, bestätigt die Stadtpolizei Zürich auf Nachfrage gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es seien Steine und Flaschen geworfen worden.

Erstmals seit Pandemiebeginn: Kein Corona-Fall mehr in Israels Armee

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in Israel gibt es in der Armee des Landes keinen einzigen Infektionsfall mehr. Das Militär teilte am Sonntag bei Twitter mit, es seien null neue Fälle gemeldet worden. Die ganz überwiegende Mehrheit der israelischen Soldaten ist bereits gegen das Coronavirus geimpft. Die genaue Zahl seiner Soldaten hält Israel geheim. Sie wird auf rund 170’000 aktive Soldaten und 465’000 Reservisten geschätzt.

Auch in der allgemeinen Bevölkerung sind die Infektionszahlen auf ein Minimum gesunken. Am Sonntag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 13 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0,1 Prozent von mehr als 9200 Tests fielen demnach positiv aus. Auch die Zahl der Schwerkranken fiel weiter – auf 102. Ende Januar gab es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel.

Deutscher Journalist schwärmt von «Schweizer Freiheit»

Die Schweiz als Paradies? Erneut schwärmt mit der «Frankfurter Allgemeinen» ein deutsches Medium von den Lockerungen in der Schweiz – Mitte April tat das bereits die «Bild».

Der Hauptgrund: Die Öffnung der Restaurantterrassen. «Doch es gibt noch gute Laune auf Erden, Lebensfreude, Alltagsgenuss, das grosse Glück der kleinen Freiheit – in der Schweiz zum Beispiel, die vor ein paar Tagen ihre Aussengastronomie wieder geöffnet hat, in Basel, in Bern, in Zürich, überall», schreibt Jakob Strobel y Serra, der bei der «FAZ» stellvertretender Leiter des Feuilletons ist. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Ärzte und Apotheker wollen gemeinsam Zertifikat lancieren

Ärzte und Apotheker wollen gemeinsam ein nationales Covid-19-Zertifikat lancieren. Beim Bund werden derweil zwei andere Varianten geprüft. Ein Entscheid soll Mitte Mai fallen.

Der Ärzteverband FMH und der Apothekerverband pharmaSuisse haben dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Gesamtlösung zur Ausstellung von COVID-Zertifikaten angeboten, wie sie zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag» mitteilten.

Beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) hiess dazu auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die Bemühungen jeder Partei, eine Lösung zu finden, seien zu begrüssen. Der Bund bleibe «mit diesen beiden wichtigen Partnern des Schweizer Gesundheitswesens in Kontakt». Ihre Expertise sowie jene weiterer Akteure werde weiterhin in das noch laufende Verfahren des Bundes integriert und berücksichtigt.

Alles zum Thema gibt es hier.

Millionen Menschen in Russland gegen Corona geimpft

Die Impfungen gegen das Coronavirus in Russland gehen weiter nur schleppend voran. Bislang seien rund neun Millionen Menschen mit den beiden notwendigen Spritzen versorgt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Sonntag. Das sind etwa sechs Prozent der Bevölkerung des flächenmässig grössten Landes der Welt. 13 Millionen Menschen haben demnach die erste Komponente eines Impfstoffes erhalten. Täglich gebe es bis zu 300 000 Impfungen, sagte Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa. Russische Wissenschaftler haben bislang drei Vakzine gegen das Virus entwickelt. Der Impfstoff Sputnik V ist seit fast neun Monaten auf dem russischen Markt.

Rund neun Millionen Russen sollen bisher geimpft sein. (Bild: Keystone)

Umfragen zufolge wollen sich die meisten Russen nicht impfen lassen. Viele zögern, weil sie skeptisch sind, ob die russischen Vakzine sicher sind. Immer wieder gibt es aber auch Berichte, dass nicht in allen Regionen Impfstoffe verfügbar sind. Um eine Herdenimmunität in der russischen Bevölkerung zu erreichen, müssen fast 70 Millionen Menschen geimpft werden. Kürzlich hatte sich auch Kremlchef Wladimir Putin spritzen lassen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

BAG zahlt nicht für das schnelle Aufspüren von Mutanten

Mittlerweile sind diverse Corona-Mutationen im Umlauf. Neue Tests können diese innerhalb von 24 Stunden entdecken. Das BAG sieht aber davon ab. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Zwei EM-Finals wegen positiver Corona-Tests abgesagt

Die Finals der Männer im Einzel und im Doppel mussten bei den Badminton-Europameisterschaften in Kiew abgesagt werden. Zwei Finalisten lieferten positive Corona-Tests ab.

Der topgesetzte Däne Viktor Axelsen musste nach dem positiven Test seinen Titel kampflos an seinen Landsmann Anders Antonsen abgeben. Im Doppel konnten die Deutschen Mark Lamsfuss und Marvin Seidel im Final nicht antreten, nachdem Lamsfuss positiv getestet worden war. Der Titel im Doppel ging an die Russen Wladimir Iwanow und Iwan Sosonow.

Massentreffen in Brüsseler Park eskaliert erneut - 132 Festnahmen

Erneut ist ein illegales Massentreffen in einem Brüsseler Stadtpark eskaliert. Trotz behördlichen Verbots versammelten sich am Samstagnachmittag nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga 1000 bis 2000 Menschen im beliebten Park Bois de la Cambre der Hauptstadt. Die Polizei wurde unter anderem mit Flaschen und Böllern beworfen. Am Ende des Tages hatten die Einsatzkräfte 132 Personen festgenommen, wie Belga unter Berufung auf eine Polizeisprecherin berichtete.

Die Lage in einem Brüsseler Park ist erneut eskaliert. 132 Menschen wurden verhaftet. (Bild: Keystone)

Die Veranstaltung «La Boum 2» war auf Facebook angekündigt, aber von den Behörden verboten worden. Auch Ministerpräsident Alexander De Croo hatte dazu aufgerufen, nicht teilzunehmen. Bereits Anfang April war es bei «La Boom» zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Auch damals trafen sich nach einem Aufruf im Internet Tausende Menschen und feierten unter Missachtung der Corona-Regeln. Die Polizei löste die Veranstaltung auf.

Am Samstagnachmittag kamen nun erneut Hunderte in den Park. Wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete, waren unter ihnen viele junge Menschen, die feierten, aber auch Kritiker der Corona-Massnahmen und Impfgegner. Belgische Medien berichteten zudem von Fussball-Hooligans.

Indien meldet Tagesrekord an Corona-Toten

In Indien sind an einem Tag noch nie so viele Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 3689 Todesfälle wurden nach Daten des Gesundheitsministeriums vom Sonntag registriert. Erst am Samstag hatte Indien mit seinen über 1,3 Milliarden Einwohnern als erstes Land weltweit an einem Tag mehr als 400’000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst. Das Gesundheitssystem ist überfordert, Krankenhäuser und Krematorien sind überfüllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff, Medikamenten und Impfdosen.

 

Indien verzeichnet einen erneuten bitteren Rekord. 3689 Todesfalle: Noch nie sind so viele Menschen an einem Tag im Land im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. (Bild: Keystone)

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Indien rund 19,5 Millionen Menschen angesteckt, insgesamt 215’542 starben. Mehrere Länder, darunter Deutschland, die USA, Grossbritannien und Japan, haben Indien Unterstützung zugesagt. Am Samstagabend erreichte eine Maschine der Luftwaffe die Hauptstadt Neu Delhi mit 120 Beatmungsgeräten.

Millionen orthodoxe Christen feiern Osterfest

Millionen orthodoxe Christen haben weltweit Ostern gefeiert – einen Monat später als die westlichen Kirchen. Anders als noch zu Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr durften die Gläubigen vielerorts wieder die Gottesdienste besuchen. In Russlands Hauptstadt Moskau sagte das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, in der Nacht zum Sonntag: Er wünsche sich, dass sein Volk bald und vollständig von dem Virus befreit werde. Das Osterfest gebe Hoffnung, dass die Pandemie überwunden werden könne. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Lufthansa will im Sommer Rekordzahl von Urlaubszielen anfliegen

Die Airline Lufthansa und ihre Tochter Eurowings wollen in diesem Sommer über 100 Urlaubsziele anfliegen. «Das ist absoluter Rekord in der Firmengeschichte», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der «Bild am Sonntag».

Die Lufthansa will bei den Urlaubszielen im Sommer einen neuen Rekord aufstellen. (Bild: Keystone)

Er forderte zugleich Erleichterungen für geimpfte Passagiere. Erste Länder würden bereits ihre Grenzen für Geimpfte öffnen und es würden wohl schnell weitere hinzukommen. Deshalb brauche man «internationale, digitale Impf- und Testnachweise, um endlich die kaum kontrollierbare Quarantäne zu ersetzen».

Europa müsse dabei gemeinschaftlich handeln. Der geplante grüne EU-Impfpass wäre in dieser Sache «ein Durchbruch».

Was bisher geschah

Die bisherigen Kurzmeldungen aus der Schweiz und der Welt zu Corona finden Sie hier.

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