In Basel hätten die persönlichen Angriffe anonymer Kreise gegen einzelne Personen in den letzten Monaten jedoch ein «neues und besorgniserregendes Ausmass angenommen». (Bild: Keystone)
Basel

Persönliche Angriffe auf Mitarbeitende des Bundesasylzentrums nehmen zu

Laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) sind in allen Asylregionen Drohungen gegen SEM-Mitarbeitende und Beschädigungen von Einrichtungen festzustellen.

Insbesondere Bundesasylzentren sind von den Drohungen und Beschädigungen beroffen. In Basel hätten die persönlichen Angriffe anonymer Kreise gegen einzelne Personen, die im Bundesasylzentrum Basel arbeiteten, in den letzten Monaten jedoch ein «neues und besorgniserregendes Ausmass angenommen», schreibt das SEM in einer Mitteilung vom Dienstag, 27. April.

Im privaten Umfeld zumindest einer Mitarbeiterin des SEM und ihrer Familie sei es gar zu massiven Sachbeschädigungen und schweren kriminellen Handlungen gekommen. Man verurteile diese «politisch motivierten Gewalttaten» aufs Schärfste und habe Anzeige bei der Bundesanwaltschaft erstattet.

Schäden in Millionenhöhe

Bei Einbrüchen und Vandalenakten wurden laut SEM-Angaben unter anderem in den Bundesasylzentren in Giffers FR und Kappelen BE Sachschäden von rund zwei Millionen Franken verursacht. Auch Einrichtungen von privaten Unternehmen, die im Auftrag des SEM arbeiteten, seien immer wieder Ziel politisch motivierter Gewalttaten gewesen. Anonyme Kreise hätten dabei die schweizerische Asylpolitik als «unmenschlich» und Bundesasylzentren als «Asyllager» bezeichnet.

Das SEM hat nach eigenen Angaben eine Reihe von Massnahmen ergriffen, um seine Einrichtungen vor Schäden zu schützen, die aufgrund von Vandalenakten entstehen.

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