Ein grauer Sonntag und stellenweise nass. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Grauer und nasser Sonntag in der Deutschschweiz

Am Sonntg ist es in der Deutschschweiz oft grau und immer mal wieder stellenweise nass. Im Süden deutlich freundlicher.
06.06.2021 09:54

Am Sonntg ist es in der Deutschschweiz oft grau und immer mal wieder stellenweise nass. Im Westen ist es zeitweise, im Süden ziemlich sonnig und nur selten nass. Das berichtet SRF Meteo.

Dutzende Feuerwehreinsätze nach heftigen Gewittern im Mittelland

Mehrere Gewitterzellen zogen am Abend von Südwesten her über das Mittelland und die Voralpen. Die Gewitter brachten laut SRF Meteo lokal bis zu 40 Millimeter Regen, vereinzelt wurde auch Hagel gemeldet, und lokal gab es Sturmböen.

Von starken Regengüssen betroffen waren etwa das Baselbiet, der Kanton Bern, der Jura, aber auch die Innerschweiz und Zürich sowie Teile der Ostschweiz.

In Jona SG etwa fielen laut Meteoschweiz innert zwanzig Minuten 22 Millimeter Regen, Gösgen SO registrierte eine Windspitze von 87 Kilometern pro Stunde. Meteonews zählte bis am Samstagmorgen knapp 14’000 Blitze. Schweizermeister war der Kanton Bern mit über 5800 Entladungen.

Vollgelaufene Hauskeller und Bäume auf der Strasse

Im Kanton Bern kam es bis vor Mitternacht zu rund dreissig Feuerwehreinsätzen. Die Rettungskräfte rückten vor allem wegen vollgelaufener Hauskeller und Bäumen auf Strassen aus, wie ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Berner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Angaben zu Verletzten lagen der Polizei keine vor. Einsätze gab es demnach im Mittelland, im Emmental, Oberaargau und vereinzelt auch im Berner Oberland. In Wahlendorf berichtete 20min.ch von einem Bauernhaus, das mutmasslich nach einem Blitzschlag in Brand geraten sein soll.

Schauer, Gewitter und Sonne wechseln sich ab

Am Samstag kann es lokal weiterhin zu Schauern oder gar Gewittern kommen. Gegen Abend soll es laut SRF Meteo von Westen her wieder etwas sonniger werden. Die Temperaturen erreichen zwischen 19 und 20 Grad.

Bund gibt Unwetter-Warnung heraus

Heftige Gewitter ziehen in der Nacht auf Samstag über die Region Basel. Der Bund gibt auf seiner Webseite eine Unwetter-Warnung der Gefahrenstufe 3 heraus. Betroffen sind die beiden Basel, der Kanton Solothurn und Teile des Aargaus sowie die Romandie und das Berner Oberland.

(admin.ch)

Neben Blitz, Donner und Regen kann es auch zu Hagel kommen, wie Meteonews berichtet.

Gewitter und Regen am Wochenende

Zum Start in den Juni hat sich der Sommer von seiner schönsten Seite gezeigt. Jetzt muss er aber einigen grauen Regenwolken Platz machen: Im Laufe des Freitags sorgt ein kleines Höhentief für unbeständiges Wetter, wie MeteoSchweiz mitteilt. Es kommt in der Region Basel und der Westschweiz zu vereinzelten Regengüssen, am Abend kann es Gewitter geben.

Am Wochenende verschlechtert sich die Wetterlage weiter. Am Samstag sind dunkler Wolkenhimmel und Regen angesagt, Blitz und Donner sind ebenfalls möglich. Die Temperaturen bleiben aber durchwegs mild bis warm: Am Freitagnachmittag gibt es in Basel noch schwüle 25,5 Grad, am Samstag und Sonntag sind es bei konstanter Bewölkung noch rund 20 Grad.

Für Anfang kommende Woche sieht der Wetterbericht nicht viel besser aus. Auch am Montag sind grauer Himmel und knapp 22 Grad angesagt, regnen dürfte es nur wenig. Ein wenig Sonne gibt es wohl am ehesten am Mittwoch zu sehen, jedoch auch begleitet von Gewittern.

Zum Sommerstart: In Basel werden über 25 Grad gemessen

Was für ein Start in den meteorlogischen Sommer. In vielen Teilen der Schweiz wurde bereits die Sommermarke von 25 Grad geknackt. So auch in Basel. Wie MeteoNews twittert, kletterte das Thermometer am 1. Juni bei der Messstation Basel/Binningen auf 25.1 Grad. Und für die Sommerfreunde kommt es noch besser: «Dieses Temperaturniveau halten wir in den kommenden Tagen durch», heisst es weiter.

Hoch «Waltraud» bringt Wärme

Der Sommer hat uns langsam aber sicher erreicht. Wie MeteoNews auf Twitter berichtet gibt es «ab Mittwoch verbreitet 25 bis 27 Grad». Die Wassertemperaturen bleiben aber noch tief, also alle Schwimmer aufgepasst.

Zu verdanken haben wir die warmen Temperaturen dem Hoch «Waltraud», so MeteoSchweiz.

Ab Juni warnt der Bund auch vor kürzeren Hitzeperioden

Der Bund passt sein Hitzewarnsystem an. Statt wie bisher aufgrund des Hitze-Index› aus Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit warnt Meteoschweiz ab Juni basierend auf der mittleren Tagestemperatur. Zudem gibt es neu die Warnstufe 2 für kürzere Hitzeperioden.

Diese Warnstufe ermöglicht eine Information bei ein- oder zweitägigen Hitzedauern, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Montag mitteilte. Damit trägt das Amt der Belastung auch durch kürzere, intensive Hitze Rechnung. Die Warnstufe 2 bedingt Tagesmittel von 25 Grad und mehr.

Hitzewarnungen der Stufen 3 und 4 gibt Meteoschweiz ab einer Hitzeperiode von mindestens drei Tagen heraus. Diese Warnungen gehen neben der Bevölkerung auch an die Kantone. Bei Stufe 3 muss die mittlere Tagestemperatur mindestens 25 Grad betragen, bei Stufe 4 sind 27 Grad die Schwelle.

Der Wechsel auf die mittlere Tagestemperatur als Richtgrösse erfolgt aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Hitze kann eine ernste Gefahr für Bevölkerung, Natur und Infrastruktur sein.

Aufgrund des Klimawandels ist anzunehmen, dass sich die Hitzebelastung intensiviert. Neue epidemiologische Erkenntnisse zeigen, dass neben hohen Tagestemperaturen auch heisse Nächte den menschlichen Körper stark belasten.

Mit dem Wechsel auf die mittlere Tagestemperatur trägt Meteoschweiz dem Rechnung. Die Feuchtigkeit bleibt indirekt mit berücksichtigt. Bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit nämlich kühlt die Luft nachts weniger stark ab. Die Schwellenwerte der Warnungen sind neu aufgrund der Sterblichkeit bei Hitze festgelegt. Meteoschweiz gibt seit 2015 Hitzewarnungen heraus.

Wegen Frostnächten im April: 20 Prozent weniger Kirschen erwartet

Der Schweizer Obstverband rechnet wegen der Frostnächte im April mit 17 Prozent weniger Kirschen als im Vorjahr. Der Einbruch sei jedoch kleiner als zuerst befürchtet.

Durch verschiedene Frostbekämpfungsmassnahmen hätten die Obstproduzentinnen und -produzenten einen Teil der Früchte zwar noch retten können, teilte der Schweizer Obstverband (swissfruit) am Samstag mit. Trotzdem werde die Kirschenernte nach ersten Schätzungen 20 Prozent unter dem Fünfjahresschnitt und 17 Prozent unter demjenigen des Vorjahres liegen.

Swissfruit rechnet für dieses Jahr mit einem Ertrag von 1682 Tonnen. Weil die Natur im Vergleich zu 2020 rund zwei Wochen in Verzug sei, erwartet der Verband die grössten Erntemengen ab dem 5. Juli. Damit die Kirschen aber auch richtig süss und farbig würden, brauche es bis dahin noch viel Sonne für die Reifung und wenig Regen, hiess es.

Sommerwerte erwartet

Er liess in diesem Jahr lange auf sich warten: Der Sommer. Kommende Woche soll es endlich soweit sein: Die heisse Jahreszeit kehr ein in der Schweiz. Nach milden Temperaturen am Wochenende klettert das Thermometer kommende Woche auf über 25 Grad Celsius.

Dem Schnee in den Alpen geht es bereits an den Kragen: Aktuell herrschen rund 8 Grad Celsius auf 2000 Metern über Meer. Dieser Wert steigt nächste Woche auf rund 12 Grad Celsius, wie SRF Meteo berichtet. Die Schneeschmelze dürfte damit endgültig in Gang kommen.

Der Sommer kommt

Der Sommer kommt: Nächste Woche werden in der Schweiz 25 Grad Celsius erwartet. Dies berichtet MeteoNews. Am Donnerstag soll die 25-Grad-Marke geknackt werden. Allerdings wird diese laut aktuellen Wettervorhersagen von Regen begleitet.

Frühsommer dank «Waltraut»

Das Hoch «Waltraut» bringt den Frühsommer in die Schweiz: Ab Freitag wird es bedeutend wärmer und sonniger. In der Region Basel kann es bei strahlend blauem Himmel bis zu 21 Grad Celsius warm werden.

Noch wärmer wird es im Süden. Im Tessin werden bis zu 23 und im Wallis bis zu 24 Grad Celsius erwartet. «Die Sonne ist gekommen, um zu bleiben», verspricht SRF-Meteo. Perfektes Wetter also für einen Wochenend-Ausflug.

Denn auch am Samstag und Sonntag bleibt es sonnig und warm in der Schweiz. So stehen in der Region Basel bis und mit Dienstag Sonne und Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad auf dem Programm. Ab Mittwoch soll es wieder regnen, aber die Temperaturen steigen sogar bis auf 25 Grad Celsius. Mit dem kalten Mai-Wetter ist endgültig Schluss.

Wechselhaftes Wetter nach Pfingsten

Hinter der Kaltfront von vergangener Nacht erwartet uns heute im Norden nicht unfreundliches Rückseitenwetter. Zwar besteht insbesondere am Vormittag noch ein erhöhtes Schauerrisiko, dennoch gestaltet sich der heutige Dienstag zumindest teilweise sonnig, heisst es in einer Mitteilung von MeteoNews.

Im Tessin scheint mit etwas Nordföhn ganztags meistens die Sonne. Im Norden bleibt uns aber heute der mässige bis starke Südwest- bis Westwind erhalten, wobei vor allem in der Deutschschweiz mit starken Böen von 50 bis 70 km/h gerechnet werden muss. Auf den Bergen weht starker, zu Beginn teilweise auch noch stürmischer Westwind. Mit Temperaturen von 15 bis maximal 17 Grad bleibt das Temperaturniveau im Norden recht bescheiden, im Süden wird es dagegen mit etwa 23 Grad richtig warm.

Wetterprognosen für das Pfingstwochenende

Am Pfingstwochenende ist von allem etwas dabei. Im Norden ist mit der kommenden Nacht der trübste Teil bereits überstanden, im Süden ist der Pfingstsonntag das einzige wirkliche Highlight. Das schreibt MeteoNews am Freitag, 21. Mai, in einer Mitteilung.

Alpennordseite

Am Freitagnachmittag ist es bewölkt und immer häufiger nass. Am Abend erreicht uns eine Kaltfront mit kräftigem Regen. Im Laufe der Nacht verlagern sich die Niederschläge zunehmend an die Alpen, im Flachland trocknet es dagegen wieder zunehmend ab.

Entlang der Alpen beginnt der Samstag noch mit Restwolken und letzten Schauern, im Flachland ist es oft schon recht sonnig. Das bleibt es auch tagsüber, die Sonne teilt sich den Himmel mit harmlosen Quellwolken und hohen Wolkenschleiern. Auch entlang der Berge wird es freundlicher, allerdings bilden sich hier dann wieder zunehmend grössere Quellwolken und daraus am Nachmittag zum Teil noch einmal ein paar lokale Schauer. Begleitet von mässigem Südwestwind erreichen die Temperaturen gemäss MeteoNews 16 bis 18 Grad.

In der Nacht zum Pfingstsonntag nimmt die Bewölkung überall zu, von Westen her ziehen ein paar Regengüsse durch. Am Pfingstsonntagmorgen gibt es vor allem im Osten und entlang der Alpen noch viele Wolken und abklingende Regenschauer, sonst stellt sich rasch wieder ein freundlicher Mix aus Sonne und Quellwolken ein. Am Nachmittag und Abend ist es generell recht sonnig. Am Temperaturniveau ändert sich nicht viel, die Höchstwerte liegen bei 17 bis 19 Grad. Dazu weht leichter bis mässiger Westwind, schreibt MeteoNews in der Mitteilung.

In der folgenden Nacht ziehen aus Süden zunehmend hohe Wolkenfelder auf. Der Pfingstmontag bringt eine Mischung aus ausgedehnten hohen und mittelhohen Wolken sowie etwas Sonne – sie kommt mal mehr, mal weniger durch. Entlang des Alpenhauptkamms können aus Süden übergreifend ein paar Niederschläge mit dabei sein. Die Temperaturen erreichen bei leichtem Südwestwind wieder um die 18 Grad.

Alpensüdseite

Auch im Süden regnet es in der kommenden Nacht häufig und zum Teil kräftig. Der Samstag bleibt veränderlich mit wechselnder bis starker Bewölkung und gelegentlichen Schauern. Die Sonne tut sich schwer und zeigt sich nur zwischendurch. Wie im Norden werden laut Mittelung um die 18 Grad erreicht.

In der Nacht auf Sonntag gibt es zunächst noch immer viele Wolken und ein paar Regenspritzer, dann aber beruhigt sich das Wetter. Nach Auflösung letzter Restwolken präsentiert sich der Pfingstsonntag für einige Stunden strahlend schön, in den Tälern weht zum Teil etwas Nordföhn. Mit 22 bis 23 Grad wird es am Nachmittag schon fast frühsommerlich warm, allerdings machen sich bis zum Abend wieder zunehmend hohe Wolken bemerkbar.

In der Nacht zum Pfingstmontag schliesst sich die Bewölkung, erster Regen setzt ein. Der Pfingstmontag verläuft dann wolkenverhangen und oft nass, auch die Temperaturen fallen mit maximal 17 Grad wieder deutlich unangenehmer aus.

Deshalb ist der Mai so kalt und nass

Nach der nassen Auffahrt, wird jetzt auch für Pfingsten zumindest wechselhaftes Wetter vorhergesagt. Eine Situation, wie sie sich schon den ganzen Mai präsentiert. Jederzeit ist mit Regen zu rechnen. Und kalt ist es. Deutlich kälter als im letzten Jahr um diese Zeit. Im Schnitt 3,1 Grad um genau zu sein. Schuld ist eine Windströmung, die nicht so verläuft, wie sie sollte, erklärt die Meteorologin Barbara Ströbl von Meteoblue: «Wenn der Jetstream südlicher liegt oder sich mehr ausbeult dann haben wir eine Kälteblase über uns, die natürlich das Wetter auch dementsprechend beeinflusst. Es bleibt eher kühler und die Warmluft, die sich über dem Mittelmeer hält, über Nordafrika, die kann nicht zu uns vorstossen.»

Der Telebasel News Beitrag vom 19. Mai 2021.

Dabei haben wir uns doch schon fast daran gewöhnt, dass im Mai schon regelmässig über 20 Grad herrschen und die Sonne scheint. Das ist aber eigentlich nicht normal. Die letzten vier Jahre wahren überdurchschnittlich heiss und trocken.

Ein Segen ist das aktuelle Wetter für die Natur. In den letzten Jahren litten unsere Wälder und Felder nämlich massiv unter der Trockenheit. Die warmen Temperaturen werden aber trotzdem vermisst. Laut Barbara Ströbl, lässt der Sommer aber noch etwas auf sich warten. Versprochen ist er auf Ende Mai. Das passt gut, sollen doch dann die nächsten Lockerungsschritte erfolgen.

Pfingsten: Etwas durchzogen, aber nicht unfreundlich

Das Wetter über das verlängerte Pfingstwochenende sei im Detail noch schwierig zu prognostizieren, insgesamt dürfte es aber bei Temperaturen zwischen etwa 15 bis knapp 20 Grad freundlich sein. Im Süden liegen am Sonntag auch knapp über 20 Grad drin. Wie MeteoNews am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt, wird das Wetter über Pfingsten etwas durchzogen, aber insgesamt nicht unfreundlich. Die Vorhersagen seien allerdings noch leicht unsicher und so detaillierte Prognosen noch nicht möglich.

Pfingstsamstag

Nach einer in der ganzen Schweiz regnerischen Nacht, in der die Schneefallgrenze im Norden gegen 1500 Meter gesunken ist, beginnt der Pfingstsamstag in der Nordwest- und Westschweiz schon freundlich, im Osten in den Alpen sowie im Süden dagegen bewölkt und in den Alpen und im Süden auch nass. Tagsüber stellt sich im Mittelland am Südrand eines Tiefs über der Nordsee teilweise sonniges Wetter mit höchstens ganz isolierten Schauern ein. Dazu weht ein mässiger, in Böen auch starker Westwind. In den Alpen und im Süden dominieren dagegen am Vormittag die Wolken, dazu ist es vor allem am Morgen noch nass mit Flocken ab 1500 bis 2000 Metern. Am Nachmittag sind dann nur noch einzelne Schauer und auch Auflockerungen zu erwarten. Die Temperaturen erreichen im Norden wie im Süden etwa 15 bis 18 Grad.

Pfingstsonntag

Der Pfingstsonntag dürfte schweizweit trotz Wolkenfeldern und Quellwolken teilweise sonnig ausfallen, nur im Tessin und im Bündnerland sind am Vormittag auch dichtere Wolken möglich. Höchstens ganz vereinzelt sind Regengüsse nicht ausgeschlossen, an den meisten Orten bleibt es aber trocken. Die Temperaturen steigen dabei im Norden auf etwa 16 bis 19 Grad und im Süden mit Nordwindtendenz auf knapp über 20 Grad. Auch im Wallis liegen leicht über 20 Grad drin.

Pfingstmontag

Am Pfingstmontag sind sich die Wettermodelle über die genaue Entwicklung noch nicht einig. Die wahrscheinlichste Variante ist dabei, dass es im Norden trotz tagsüber zunehmend aufziehenden Wolken freundlich und bis zum Abend meist trocken ist. Im Süden zeigt sich die Sonne wahrscheinlich nur selten, dazu ist auch etwas Regen möglich. Die Temperaturen dürften im Norden knapp 20 Grad erreichen, während es im Süden nur wenig mehr als 15 Grad geben dürfte.

Ab in den Süden?

Über die Pfingsttage zieht es viele in die Südschweiz. Aber lohnt sich dies vom Wetter her? Gemäss MeteoSchweiz eher nicht. Das Wetter ist im Tessin nicht besser als im Norden, insbesondere am Pfingstsamstag und am Pfingstmontag sogar einiges schlechter, auch wenn zugegebenermassen am Montag noch grössere Unsicherheiten bestehen.

Zählt man die Sonnenstunden über das verlängerte Pfingstwochenende zusammen, so kommt man im Norden vom Genfersee bis zum Bodensee sowie in der Nordwestschweiz und im Wallis auf Werte von etwa 17 bis 20 Stunden. Im Süden, aber auch im Bündnerland sind dagegen in Summe lediglich etwa 10 bis 13 Sonnenstunden zu erwarten. Maximal möglich wären übrigens etwas mehr als 45 Sonnenstunden.

Verspäteter Start der Heuschnupfen-Saison in diesem Jahr

Die Hochsaison der Pollen ist in diesem Jahr mit rund zwei Wochen Verspätung gestartet. Aufgrund der kühlen und nassen Tage beginnen die Gräser nun im Flachland zu blühen und plagen damit die rund 1,2 Millionen Pollenallergiker in der Schweiz.

Dies teilte die Stiftung «aha! Allergiezentrum Schweiz» am Dienstag mit. Wegen des Regens und der vergleichsweise tiefen Temperaturen im April sowie im Mai begännen die Gräser nach Hasel, Esche und Birke nunmehr erst zu blühen. Je nach Standort geschehe dies in diesem Jahr mit fast zwei Wochen Verspätung gegenüber dem langjährigen Mittel, hiess es weiter.

«Jede fünfte Person in der Schweiz hat eine Pollenallergie und 70 Prozent von ihnen reagieren auf Gräser», wird Sereina de Zordo, Leiterin Fachdienstleistungen der Organisation, im Communiqué zudem zitiert. Sie weist obendrein darauf hin, dass eine Allergie stets von Fachpersonen abzuklären sei, damit kein Asthma entstehe.

Das Allergiezentrum rät ausserdem, dass Betroffene einfache Massnahmen beachten sollten. So helfe es im Alltag, vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen, die Wäsche nicht im Freien zu trocknen und bei schönem, windigem Wetter nur kurz an die frische Luft zu gehen.

17.05.2021 16:06

Wolken, wenig Sonne und Schauer: Das wechselhafte Wetter der letzten Wochen setzt sich auch in diesen Tagen fort. Bis und mit dem Pfingstwochenende herrscht wechselhaftes Westwindwetter, wie «Meteonews» in einer Mitteilung schreibt.

Heute Montag kommt noch zunehmend starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind dazu. Im Laufe des Tages gewinnt dieser immer mehr an Kraft, das Maximum wird in der zweiten Tageshälfte erreicht. Im Flachland ist mit Böen um 60 bis 80 km/h zu rechnen, auf exponierten Lagen sind auch höhere Böenspitzen möglich. Auf den nördlichen Bergen geht es aber auch windig zu und her: insbesondere auf den nordöstlichen Alpen werden Böenspitzen von über 100 km/h erwartet.

Auch die restliche Woche geht es so weiter: Auch  am Dienstag ist es veränderlich bewölkt, insbesondere am Nachmittag gibt es aber auch immer wieder sonnige Abschnitte. Ganz ohne Regenschirm geht es aber dennoch nicht, es ist mit gelegentlichen Schauern zu rechnen. Am Mittwoch ändert sich nicht viel an der Lage, erst am Donnerstag zeigt sich wieder ein etwas anderer Wettercharakter. Durch ein Zwischenhoch ist es trotz hohen und mittelhohen Wolken doch zumindest teilweise sonnig und oft trocken, einzelne Schauer gibt es hauptsächlich am Vormittag.

Kein Frühsommer an Pfingsten

Am Freitag hat uns jedoch bereits das nächste Tiefdruckgebiet im Griff, so nimmt die Bewölkung durch eine Warmfront tagsüber zu, gelegentlich fällt Regen. In der Nacht auf Samstag folgt bereits die Kaltfront, so gibt es insbesondere in der Nacht auf Samstag teilweise ergiebige Niederschläge.

Die Wetterprognosen für Pfingsten sind aktuell noch mit grösseren Unsicherheiten behaftet, nach aktuellem Stand will der Frühsommer nach wie vor nichts von uns wissen. So ist es am Wochenende weiterhin wechselhaft, am Samstag zieht im Flachland der Südwest- bis Westwind nochmals an, die 20-Grad-Marke wird wohl nicht erreicht. Am Pfingstmontag ist es voraussichtlich vorwiegend trocken und milder, dieser Trend muss sich allerdings zuerst noch bestätigen.

Wetter bleibt kühl und nass

Die Wetterlage nach Auffahrt bleibt ähnlich wie am Wochenende. Wie «Meteo Schweiz» berichtet wird es wechselhaft bleiben und vor allem im Norden bleiben die Temperaturen tief. Ausserdem bläst starker bis stürmischer Westwind. Die Schneefallgrenze bewegt sich in der kommenden Woche meist zwischen 1300 und 1800 Metern. Am Nachmittag bewegt sich das Thermometer bis und mit Mittwoch meist zwischen 12 und 15 Grad. Ein Nordföhn bringt im Süde zeitweilig Sonne und bis zu 20 Grad.

Die Wetterentwicklung in der zweiten Wochenhälfte ist noch unsicher, da sich ein kräftiges Tief von Westen den Britischen Inseln nähert. Das Pfingstwetter ist aufgrund der unsicheren Zugbahn des Tiefs noch ungewiss. Die Tendenz zeigt jedoch auf weiterhin kühles und unbeständiges Wetter.

Jetstream erreicht 240 km/h über der Schweiz

9000 Meter über Meer weht der Jetstream. In der Nacht auf Sonntag war er genau über der Schweiz. Die Windgeschwindigeit betrug 240 km/h: Ein sehr hoher Wert für Mai, wie MeteoSchweiz mitteilt.

Einzig am 3. Mai 2020 wurde in den letzten drei Jahrzehnten ein höherer Wert gemessen.

Eisheilige werden ihrem Namen doch noch teilweise gerecht

Die Eisheiligen sind an Servatius oder am Auffahrtsdonnerstag ihrem Ruf doch noch gerecht geworden. Vor allem im Toggenburg sackte die Bodentemperatur gemäss SRF Meteo massiv ab. In Ebnat-Kappel wurden minus 2,3 Grad gemessen.

Eigentlich hatte wenig auf frostige Temperaturen hingedeutet. Die Situation sei und bleibe aber tückisch, schreibt SRF Meteo in einer Mitteilung. Wenn sich die Wolken in der Nacht zwischen den vielen Tiefdruckgebieten auflockerten, sei Bodenfrost plötzlich wieder möglich. Genau dies sei in der Nacht auf Donnerstag im östlichen Mittelland und im Bereich der östlichen Voralpen geschehen. An einigen Orten habe es deshalb Bodenfrost gegeben.

Erneut Bodenfrost befürchtet

Im Toggenburg, in Einsiedeln und in Elm seien die Bodentemperaturen in einen Bereich von minus zwei Grad gefallen. Auch in Glarus habe es mit minus 0,4 Grad schwachen Bodenfrost gegeben. Mit 0,3 Grad sei der Gefrierpunkt am Flughafen Zürich nur knapp verfehlt worden.

Auch in der kommenden Nacht könnte es lokal wieder Bodenfrost geben. Im ganzen Mittelland seien in der Nacht auf Freitag klare Wetterphasen möglich. Dort wo sie länger andauerten, bestehe in grösseren Mulden Gefahr von Bodenfrost.

Grosse Niederschlagsmengen im Süden

Seit es in der Nacht auf Montag im Süden die ersten Niederschläge gab, hat es teilweise wie aus Kübeln geschüttet. Grund dafür war eine straffe Südströmung, welche die Feuchtigkeit am Alpensüdhang staute. Der Niederschlagsschwerpunkt lag dabei im Bereich Simplon, Binntal, Bedredettotal, Maggiatal, Locarnese und Centovalli. Dort gab es teilweise deutlich über 100 mm Niederschlag. Spitzenreiter war dabei die Messstation Robiei mit 177.8 mm, gefolgt von Mosogno mit 154.5 mm.

(Bild: Keystone)

Dank Nordwind hat sich das Wetter nun aber beruhigt, im Süden erwartet uns insgesamt ein recht sonniger Mittwoch. Auch im Westen regnete es in den letzten Tagen teilweise kräftig, zwischen dem Genfersee und der Ajoie wurden verbreitet 30 bis 50, lokal bis 60 mm Niederschlag registriert. In der Deutschschweiz waren die Regenmengen deutlich geringer.

Ab Montag wird es kühler und regnerisch

Nach dem schönen und sommerlich warmen Wochenende schlägt das Wetter zum Wochenbeginn um. Zwar zieht weiterhin ein Föhnwind über die Schweiz, aber die Temperaturen sinken: Während es am Montag in der Region Basel noch milde 19 Grad gibt, kühlt es am Dienstag auf rund 13 Grad ab. Zudem regnet es.

Im weiteren Verlauf der Woche bleibt das Wetter wechselhaft, oftmals ist es bewölkt und es kann zwischendurch regnen. Für die Auffahrtsbrücke ist die Wetterlage noch nicht genau vorhersagbar, da sie sich instabil gestaltet.

Schweiz hat stürmische und örtlich warme Nacht hinter sich

Die Alpentäler in der Schweiz haben die erste Tropennacht erlebt: In Altenrhein SG, Schwyz, Gersau SZ oder Giswil OW sanken die Temperaturen auf Montag nicht unter 20 Grad. Gleichzeitig wehte dort aber auch ein starker Föhn.

Die höchsten Temperaturen massen SRF Meteo, MeteoSchweiz und Meteonews gegen 8 Uhr morgens in Altenrhein SG im Rheintal mit 22,2 Grad. Ebenfalls sehr warm blieb es in Mollis GL und Arbon TG mit 21,3 Grad, in Vaduz FL mit 20,7 oder in Gersau SZ mit 20,6 Grad. Das teilten die Organisationen am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Grund für die hohen Temperaturen war der Föhn, der in den Alpentälern zum Teil stürmisch bliess: So wurden laut der Meteocentrale auf der Ebenalp in der Ostschweiz und in Melchsee-Frutt OW Böen von über 130 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen.

In Altdorf UR brachte es der Föhn auf 104 km/h. In den vergangenen 41 Jahren seien im Mai in Altdorf nur drei stärkere Böen gezählt worden, schrieb SRF Meteo weiter auf Twitter. In Meiringen BE habe der Föhn in der Nacht mit bis 95 km/h geblasen. Seit 1997 habe es dort im Mai nur vier noch stärkere Böen gegeben.

Bereits der Sonntag war wegen des Föhns und des Südwestwindsin weiten Teilen der Schweiz sommerlich warm gewesen. So wurden gemäss MeteoSchweiz in Basel-Binningen Höchsttemperaturen von 28,6 Grad gemessen. Aber auch in Altenrhein (28,5 Grad), Güttingen TG, Bischofszell TG und Genf (27,8 Grad) gab es hohe Temperaturen.

Lokal dürfte der Föhn zudem für eine Tropennacht gesorgt haben. Eine solche wird registriert, wenn die Temperatur um 08:00 Uhr am Morgen über 20 Grad liegt. Am frühen Morgen war es laut Meteoschweiz und SRF Meteo in Altenrhein SG im Rheintal über 22 Grad warm.

Mehr als 20 Grad wurden am frühen Morgen auch im Kanton Glarus registriert sowie in Vaduz, im Chablais und in Gersau SZ.

Sommertag dank Föhn und Südwestwind

Föhn und Südwestwind haben am Sonntag vielerorts im Norden für sommerliche Temperaturen von 25 Grad und mehr gesorgt. Am wärmsten wurde es laut Meteoschweiz mit 28,6 Grad in Basel.

Der Südföhn wirkte sich bis zum Bodensee aus, wo in Altenrhein SG 28,5 Grad gemessen wurden. In der Ostschweiz war es verbreitet 26 bis 27 Grad warm. In Zürich gab es 26 Grad. Auch in Liechtenstein war es sonnig und mit Föhn ungewohnt warm, so wurden in Vaduz laut Meteocentrale 27 Grad gemessen.

Im Süden war es aufgrund des Föhns eher bewölkt. Daher gab es laut Meteoschweiz nur etwa fünf Sonnenstunden und 20 Grad, während im Norden die Sonne 10 bis 11 Stunden schien.

Föhnsturm

Der Südföhn machte sich am Sonntag auch in den Alpentälern bemerkbar und erreichte gegen Abend Sturmstärke. In Altdorf UR wurden laut SRF Meteo am späten Nachmittag Böen von 104 Stundenkilometern gemessen.

In der Nacht auf Montag und am Montagvormittag hat der Föhn voraussichtlich seinen Höhepunkt mit Böen von 110 bis 130 Stundenkilometern im Urner Reusstal und im Haslital.

Kommende Woche wird es kühler. Am Montag sind 25 Grad nach Angaben von SRF Meteo nur noch in den Föhntälern der Ostschweiz möglich. Im Übrigen fliesst bereits kühlere Luft vom Westen her. In den westlichen Landesteilen werden nur noch 15 bis 19 Grad erreicht.

Nach intensiven Regenfällen im Süden und Westen beruhigt sich die Wetterlage ab Mittwoch. Allerdings bleibt es gemäss SRF Meteo bis und mit dem Wochenende unbeständig mit mal Sonne, mal Wolken und lokalen Niederschlägen. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 15 und 20 Grad. (sda)

25 Grad in Liestal

Heute könnte vielerorts der bisher wärmste Tag des Jahres gemessen werden. Laut Meteo News wurde die Marke von 25 Grad schon um die Mittagszeit geknackt – so auch in Liestal. Vereinzelt wird es noch wärmer – Temperaturen von bis zu 28 Grad liegen bis am Abend drin.

Auch der Föhn wird heute vielerorts spürbar sein. Der Muttertag wird demnach nicht überall ruhig verlaufen.

#KnappAmRekordVorbei
kurzes Sommerintermezzo zum Muttertag

Noch müssen wir uns etwas gedulden. Doch pünktlich aufs Wochenende meldet sich der Sommer für ein kurzes Intermezzo zurück. Bereits am Samstag stellt sich trotz zeitweise etwas dichterer Wolkenfelder recht sonniges Wetter ein. Am Morgen ist es dabei im Flachland noch sehr kühl. Tagsüber steigen die Temperaturen dann bis nahe 20 Grad, lokal auch ganz leicht über 20 Grad, wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt.

Am Muttertag zeigt sich dann in der Region richtiges Sommerwetter. Mit einer starken südlichen Höhenströmung scheine meistens die Sonne, heisst es weiter. Lediglich durchziehende Schleierwolken könnten die Sonne etwas schwächen. Die Maximaltemperaturen leiden jedoch überhaupt nicht darunter. Bis 28 Grad könnte es geben – einen Sommertag also. Die Werte dürften im Rheintal sowie in der Nordwestschweiz und im Wallis am weitesten in die Höhe steigen.

Leider sei das Sommerwetter nur für einen Kurzbesuch in der Schweiz. Bereits am Montag sollen wieder vermehrt Wolken aufziehen. Auch Regen könnte dann wieder Thema werden. Dazu fallen die Temperaturen wieder auf um die 20 Grad.

Bis zu fünf Millionen Franken Schäden wegen Frost

Die Frostnächte im vergangenen April haben an Schweizer Obst-Kulturen Schäden im Umfang von bis zu fünf Millionen Franken hinterlassen. Lesen Sie hier mehr.

Das Frostereignis sei vom Ausmass her am ehesten mit 2017 vergleichbar. (Bild: Keystone)
Mai-Windrekord in Zürich-Kloten

Das Sturmtief Eugen hat am Dienstag, 4. Mai, auf der Alpennordseite für starke Windböen mit Spitzen von gegen 110 Kilometern pro Stunde gesorgt. Die stärksten Böen gab es laut Meteoschweiz am Nachmittag im bernischen Mühleberg mit 109,4 km/h.

Im Flachland erreichten die Böen 60 bis 80 km/h, in den Bergen 80 bis knapp 100 km/h. Einen Mai-Windrekord gab es am Standort Zürich-Kloten, wo eine Böe 83,9 km/h erreichte, gleichviel wie am 13. Mai 2006. Zwar sind die Sturmböen im Vergleich zum Winterhalbjahr nicht besonders gefährlich. Für den Monat Mai sind sie jedoch aussergewöhnlich stark, wie MeteoSchweiz online schrieb.

Topwerte im Baselbiet

In Schönenbuch wurden am Dienstag Böen mit 105 km/h gemessen. Das ist im schweizweiten Vergleich laut SRF Meteo einer der höchsten Werte.

Sturmtief «Eugen» fegt über die Schweiz

Gegen Abend wurde Regen erwartet. Der Wind war am Dienstagnachmittag am intensivsten, die Lage beruhigte sich gegen Abend aber wieder, wie eine Sprecherin von Meteoschweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Die stärksten Böen gab es gemäss Meteoschweiz am Nachmittag bei Mühleberg BE mit 109,4 km/h. Im Flachland erreichen die Böen 60 bis 80 km/h, auf den Bergen 80 bis knapp 100 km/h. Zwar sind die Sturmböen im Vergleich zum Winterhalbjahr nicht besonders gefährlich, für den Monat Mai sind sie jedoch «aussergewöhnlich stark», wie Meteoschweiz online schrieb.

In der Nacht auf Mittwoch erreicht die Kaltfront des Sturmtiefs «Eugen» die Schweiz. Zumindest am Mittwochvormittag wird es trüb und nass, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1200 bis 1600 Meter.

Sturmtief Eugen bringt kalte Böen

Am Dienstag, 4. Mai 2021, wandert das Sturmtief Eugen von den Britischen Inseln in Richtung Ostsee, die Schweiz gerät dabei in sein Windfeld. Am Dienstag erwarten uns daher stürmische Windböen begleitet von ausgedehnten Wolken und gegen Abend einsetzenden Niederschlägen, wie MeteoNews mitteilt.

Im Vorfeld der Kaltfront des Sturmtiefs weht am Dienstag kräftiger Südwestwind, im Flachland erreichen die Böen 60 bis 80 km/h, auf den Bergen 80 bis knapp 100 km/h. Insbesondere auf den nördlicher gelegenen Bergspitzen sind einzelne Böen über 100 km/h aber auch nicht ausgeschlossen.

Mit dem stürmischen Dienstag wird eine Arbeitswoche eingeläutet, welche von Westwindwetter geprägt wird. In der Nacht auf Mittwoch erreicht die Schweiz die Kaltfront von Sturmtief Eugen. Der Mittwoch gestaltet sich somit vor allem am Vormittag trüb und nass, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1200 bis 1600 Meter. Mit Temperaturen von 11 bis 13 Grad wird es deutlich kühler.

Erst zum Wochenende hin wird es wieder wärmer und sonnig.

Zwischenhoch Trudi sorgt für viel Sonnenschein

Das Zwischenhoch Trudi sorgt am Montag, 3. Mai, für viel Sonnenschein, schreibt SRF Meteo auf Twitter. Zu Beginn des Tages gibt es noch Nebelfelder und Wolken, die sich aber rasch auflockern.

Die Temperaturen steigen am Montag in Basel auf 17 Grad, heisst es bei SRF Meteo. Geniessen Sie heute die Sonne, denn die nächsten Tage bringen wieder graue Wolken und Regen. Zum Wochenende hin soll das Wetter wieder besser werden. Am Samstag erwarten uns 22 Grad.

(Screenshot: SRF Meteo)
Kaltstart in die erste Maiwoche

Nach zahlreichen Frostnächten im April sind die Temperaturen auch in der ersten Maiwoche in einzelnen Regionen der Schweiz unter den Gefrierpunkt gefallen.

So verzeichnete Welschenrohr im Kanton Solothurn -1,7 Grad. In Reconvilier im Berner Jura waren es -0,9 Grad, während es im solothurnischen Bolken -0,3 Grad waren. Den Gefrierpunkt erreichten Delsberg und Freiburg, wie MeteoNews weiter bekanntgab. Nach kräftigen Regenfällen hatte es in der Nacht auf Montag aufgeklart.

Laut SRF Meteo fielen über das Wochenende im Tessin 60 bis 80 Millimeter Regen. Mit Nordföhn wurde es am Sonntag dort auch am wärmsten. In Lugano, Locarno und in der Magadino-Ebene kletterte das Thermometer über die Marke von 20 Grad.

In der Westschweiz und in weiten Teilen des Mittellandes fielen am Wochenende 20 bis 40 Millimeter Regen. Die Trockenheit im April wurde mit den Niederschlägen etwas gemildert.

Bodenfrost zum Wochenstart befürchtet

Der Winter hat sich mit Schnee in den Schweizer Voralpen und Alpen am Sonntag vorübergehend zurückgemeldet. In Arosa GR fielen laut SRF Meteo 17 Zentimeter Neuschnee, in Adelboden BE waren es 11 Zentimeter und in Andermatt UR deren 4.

In La Chaux-de-Fonds NE auf knapp tausend Metern über Meer gab es einen Zentimeter Schnee, wie der Wetterdienst auf Twitter mitteilte. Die Schneefallgrenze sank demnach auf 800 bis 1200 Meter über Meer.

Im Flachland wurden für Sonntag laut Meteoschweiz ein Mix aus Niederschlag, Bewölkung und Aufhellungen bei 11 Grad erwartet. Ganz ein anderes Bild dagegen im Süden: Dort sagten die Meteorologen dank Nordföhn Temperaturen von bis zu 20 Grad und Sonne voraus.

Zum Wochenstart weisen die Wetterexperten auf die mögliche Gefahr von verbreitetem Bodenfrost hin. Frost kann auch im Mai immer wieder mal vorkommen.

Der Winter kehrt zurück

Der Winter ist zurück: in den Bergen hat es eine grosse Menge Neuschnee gegeben, wie die Wetterdienste am Sonntagmorgen berichteten. Geschneit hat es bis auf eine Höhe von 800 bis 1200 Meter. Im Laufe des Tages soll es weiter schneien, allerdings wird die Schneedecke nur noch um einige Zentimeter dicker werden.

In der Region Basel werden am Sonntag Regenschauer erwartet. Die Sonne kann sich aber auch Blicken lassen. Die Temperaturen liegen bei höchstens zehn Grad Celsius.

Wetter April 2020: Verbreitet zu kühl, viel zu trocken und zu sonnig

Der vergangene April war in der Schweiz verbreitet zwischen ein paar wenigen Zehntelgraden und mehr als 2 Grad zu kühl. In der Deutschschweiz konnte dabei vielerorts der kühlste April seit mindestens 20 Jahren verzeichnet werden. Dazu wurden aussergewöhnlich viele Frosttage registriert. Ausserdem war es überall viel zu trocken und verbreitet zu sonnig.

Vom Temperaturverlauf her zeichnete sich die erste Hälfte durch teilweise grosse Temperatursprünge aus.

Verlauf der täglichen Maximaltemperaturen bei der Station Zürich-Flughafen. (Bild: Meteonews)
Einen so kalten April gab es seit zwanzig Jahren nicht mehr

Der diesjährige April war im schweizweiten Mittel der kälteste der letzten 20 Jahre. Im Oberengadin war es laut Meteoschweiz sogar so kalt wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Im landesweiten Mittel lag die April-Temperatur bei 2,9 Grad Celsius oder 1 Grad unter der Norm in der Messperiode von 1981 bis 2010, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie am Donnerstag mitteilte. Sogar 2 Grad unter der Norm lag die Temperatur im Oberengadin. Im Tessin, im Wallis und in der Westschweiz bewegte sie sich in der Norm.

Die Temperatur-Bilanz des April 2021 gleicht einer Achterbahnfahrt. Der Monat begann sonnig und mild. Am 1. April wurde an verschiedenen Orten sogar die zweit- bis vierthöchste Tagesmaximum-Temperatur für das erste Aprildrittel erreicht. So etwa in Basel mit 24,8 Grad. Das ist das vierthöchste Tagesmaximum im ersten Aprildrittel seit Messbeginn 1897.

Kurz darauf brachte die Nordostströmung auf der Alpennordseite einen Temperatursturz von bis zu zwölf Grad. Die Bise brachte zudem kühle Luft aus Nordosten zur Alpennordseite. Die Nachttemperatur sank oft unter den Gefrierpunkt. Mitte Monat wurde die Schweiz zudem aus Norden von einem Schwall Höhenkaltluft überquert, was zu Schneefällen auf der Alpensüdseite führte. So ergab sich verbreitet eine kalte Periode von mindestens 14 Tagen.

Die Periode brachte viele Frosttage mit sich. In in den tiefen Lagen der Alpennordseite gab es zwischen 8 und 15 Frosttage. Das führte vor allem bei den blühenden Kirschbäumen zu Frostschäden. Trotz kühlen Nächten und häufiger Biese war es im April überdurchschnittlich sonnig. Genau wie im März gab es auch im April wenig Niederschlag.

Tief «Beat» sorgt für einen Wetterwechsel

Vielerorts war Regen in den vergangenen zwei Wochen rar. Nun sorgt das Tief «Beat» für einen Wetterwechsel, der am Mittwoch beginnt. Gegen Nachmittag wird von Südwesten her vermehrt mit starken Schauern gerechnet, diese ziehen dann bis ins Flachland. Und auch für die kommenden Tage ist das Wetter tiefdruckbestimmt, wie «Meteo News» am Mittwochmorgen in einer Mitteilung schreibt.

Zum Wochenende hin erwartet die Schweiz eine Kaltfront mit weiteren Niederschlägen. Die Temperaturen sinken und am Sonntag sinkt die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1200 Meter.

Auch wenn das sonnige Frühlingswetter für den Moment ausbleibt, die Niederschläge sind für die Natur ein wahrer Segen. Ausserdem sinkt die akute Waldbrandgefahr.

April-Nächte waren zu kalt für Kirschen in der Region Basel

Die teils frostigen Nächte im April setzten vielen Obstbäumen zu, besonders betroffen sind die Walliser Aprikosen. Doch auch den Bäumen der Region Basel haben die Temperaturen unter Null Schaden angerichtet, wie das «SRF Regionaljournal» am Montag berichtet.

Baselbieter Bauern müssten mit Ernteausfällen bei Zwetschgen und Kirschen rechnen. Wie gross das Ausmass des Schadens ist, könne man aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau abschätzen, sagt Ernst Lüthi vom Baselbieter Obstverband gegenüber SRF. Es seien nicht nur die Frostnächte, die den Steinobstbäumen zugesetzt haben, so Lüthi. Grundsätzlich sei die momentane Wetterlage ungünstig. «Wir brauchen dringend warme Nächte und auch Niederschläge», so Ernst Lüthi weiter.

Steinobstbauern im Baselbiet hoffen auf einen warmen Mai. (Bild: Keystone)

Verfroren seien viele der Kirsch- und Zwetschgenblüten im April zwar nicht, doch wegen der kalten Temperaturen tagsüber hätten sie sich auch nicht weiterentwickeln können. Bienen brauchen 10 bis 12 Grad, bis sie fliegen und dann die Blüten bestäuben können. «Es wird Einbussen geben», sagt Lüthi gegenüber SRF. Wie gross diese sein werden, sei abhängig vom weiteren Witterungsverlauf. Steinobstbauern im Baselbiet dürfen also auf einen warmen Mai hoffen.

Einzelne Regenschauer bei milden Temperaturen

Am Mittwoch wechselt das Wetter und ein Regenschirm im Gepäck ist besonders am Nachmittag zu empfehlen. Denn es kommt stellenweise zu starken Regenschauern. Durch den Tag hindurch kommt es zu einem Mix zwischen Sonne und Wolken, die Temperaturen bleiben aber weiterhin mild bei 16 bis 19 Grad, wie «SRF Meteo» berichtet.

Mondaufgang über dem Gempenturm
So schön strahlt der Supermond
Erster Supermond des Jahres in der Nacht auf Dienstag

In der Nacht auf Dienstag scheint über der Schweiz der Vollmond. Es ist aber kein gewöhnlicher Vollmond, sondern ein Supermond. Das heisst, dass der Mond heute besonders nah an der Erde ist. Wie SRF Meteo berichtet, ist der heutige Supermond nur einer von zweien in diesem Jahr. Seine volle Pracht erreicht er dann am Dienstagmorgen um 5.30 Uhr.

Das ganze Jahr ist danach der Vollmond nicht mehr so gross, wie Meteonews mitteilt. Einen merklichen Grössenunterschied dürften BetrachterInnen des Mondes aber nicht sehen. Dafür trägt er vielleicht ein auffälliges Kleid: Durch den Saharastaub könnte es zu Farbeffekten kommen.

Egal, welche Farbe er trägt: Der heutige Vollmond wird so oder so «Pink Moon» genannt. Die Bezeichnung kommt aus Nordamerika. Dort blühen im Frühling die rosaroten Flammenblumen. Da sie meist um den Vollmond im April am prächtigsten erscheinen, benannten die amerikanischen Ureinwohner den Vollmond nach der Farbe der Blumen. Der Vollmond im April ist trotz seines Namens aber nicht zwingend pink.

Diese Woche bringt Regen

Der April 2021 fiel bisher sehr trocken aus, wie SRF Meteo schreibt, herrsche sogar vielerorts ein Regendefizit. Dies führt im Tessin sogar zu einem Feuerverbot aufgrund der Trockenheit.

 

In der kommenden Woche soll nun aber ein Wetterwechsel bevorstehen. Die Schweiz befindet sich ab Montag in einer unbeständigen Südwestlage, welche schubweise feuchte Luft bringt. Im Laufe der Woche wird in der ganzen Schweiz mit Regen gerechnet. Besonders viel Niederschlag soll es im Süden und der Romandie geben.

Saharastaub im Anmarsch

Während sich die Schweizer über das sonnige Frühlingswetter am Samstag freuen, macht sich eine Portion Saharastaub aus dem westlichen Nordafrika auf den Weg zu uns.

Wie MeteoNews in einer Medienmitteilung schreibt, frischt der Wind  zwischen einem flachen Hoch über dem westlichen Mittelmeer sowie einem Tief über dem Nordwesten Afrikas in der Algerischen Wüste zum Teil kräftig auf. Er weht aus Ost bis Südost. Im Laufe des Samstags und Sonntags wirbelt er wieder grosse Mengen Staub auf und verfrachtet ihn in höhere Luftschichten. Durch das kräftige Tief über dem Atlantik herrscht hier eine straffe südwestliche Strömung, sie wirkt quasi als Förderband und führt die Aerosolwolke in Richtung Spanien, Frankreich und Mitteleuropa.

Die ersten Ausläufer erreichen am Sonntagabend den Alpenraum, im Laufe der folgenden Nacht und des Montags nehmen die Konzentrationen stetig zu. Deren Maximum wird aus heutiger Sicht zwischen Montagabend und Dienstagmittag erreicht.

Dass Saharastaub unsere Gefilde erreicht, ist nicht allzu ungewöhnlich und passiert in unterschiedlichen Ausprägung oft mehrmals im Jahr. Manchmal fällt das nicht unbedingt auf, da die Konzentrationen zu gering sind. Bei starken Ereignissen ist es aber unübersehbar. Das Licht wird diffus, am Himmel zeigt sich ein Farbenspiel zwischen Ziegelrot und Ockergelb  – besonders auffällig war das beispielsweise in diesem Februar. Die Ablagerungen sind auf den Bergen nach wie vor schön im Schneeprofil zu sehen.

Viele Pollen in der Luft

Allergiker aufgepasst: Das warme und sonnige Wetter am Wochenende sorgt für mehr Pollen in der Luft, das teilt SRF Meteo auf Twitter mit.

1. April bleibt wohl der wärmste Tag des Monats

Obwohl ein warmes Wochenende vor der Tür steht, steigen die Temperaturen nicht so hoch, wie am 1. April. Das schreibt SRF Meteo. Der Monatsstart bleibt damit der wärmste April-Tag in diesem Jahr.

Hoch «Renate» sorgt für Frühlingserwachen über das Wochenende

Nachdem die Tiefstwerte im April überdurchschnittlich oft unter dem Gefrierpunkt lagen, sorgt das Hoch «Renate» bis am Sonntagabend für Frühlingsgefühle und Tageshöchsttemperaturen teilweise über 20 Grad. Der April 2021 dürfte trotzdem zu kühl ausfallen.

«Renate», die sich von der Nordsee bis in die Alpen breitmacht, wird den bisher zu kühlen April temperaturmässig noch etwas aufpeppen. Die angesagte milde Phase werde das Mittel noch etwas nach oben verschieben, teilte der Wetterdienst Meteonews am Donnerstag mit.

Weil der Sonnenstand derzeit jenem von Mitte August entspricht, sind bis zu 14 Stunden Sonne pur möglich. Im Zentralwallis wird die Sommermarke von 25 Grad am Wochenende wohl nur knapp verfehlt, so die Prognose. Am frühen Morgen bleibt es aber sehr kühl mit Temperaturwerten nur knapp über dem Gefrierpunkt und verbreitetem Bodenfrost.

Trotz Unterstützung von «Renate» dürfte der April voraussichtlich zu kühl ausfallen im Vergleich mit den Durchschnittswerten, vor allem im Norden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der April 2021 war bisher nicht nur zu kalt, sondern auch «massiv zu trocken». Vielerorts sind erst 10 bis 50 Prozent der normalen Niederschlagsmenge gefallen, wie Meteonews schreibt. Vor allem im Süden hat dies die Waldbrandgefahr stark erhöht.

Ausgiebige Regenfälle sind weiterhin nicht in Sicht. Immerhin ist auf den Beginn der nächsten Woche etwas Nässe möglich, vor allem im Westen und Süden.

Der «Frühlingseinbruch» und der bereits hohe Sonnenstand erhöhen die Gefahr, sich übers Wochenende einen Sonnenbrand einzuhandeln. Hellhäutige sollten sich nicht länger als eine halbe Stunde ungeschützt exponieren. Vor allem in den Bergen ist der UV-Index in den kommenden Tagen laut SRF Meteo hoch bis sehr hoch.

Kälteeinbrüche sorgen bisher für moderates Pollenjahr

Das Pollenjahr 2021 ist laut Meteonews bisher ziemlich moderat ausgefallen. Die seit Februar häufigen Kälteeinbrüche sorgten bei den bisherigen Hauptpollenarten Hasel und Erle dafür, dass die Pollenproduktion und -ausbreitung zeitweise behindert wurde.

Die zurzeit blühenden und hochallergenen Birken- und Eschenpollen folgen zudem einem biologischen Muster, wie Meteonews am Mittwoch mitteilte. Nach einem starken Pollenjahr 2020 sollten sie dieses Jahr eher unterdurchschnittlich ausfallen.

Wie es mit dem Hauptpollenallergen, den Gräserpollen, dieses Jahr aussieht, hängt gemäss Meteonews von der weiteren Entwicklung der Witterung ab. Die Gräserpollen stehen erst kurz vor der Blüte und werden von Anfang Mai bis Anfang August für Beschwerden sorgen.

In der Schweiz sind gemäss der Webseite pollenundallergie.ch rund 20 Prozent der Bevölkerung von einer Pollenallergie betroffen. 70 Prozent von ihnen reagieren auf Gräser.

Bessere Temperaturen nach Terassen-Öffnungen

Lange haben Gastronomen und Restaurant-Gäste auf die Öffnung der Terrassen gewartet. Aber spielt das Wetter mit? «Die Woche wird wechselhaft aber überwiegend trocken mit zunehmendem Sonnenschein. Das Wochenende wird voraussichtlich mild und überwiegend sonnig. Zunächst nicht wirklich, wie eine Telebasel-Anfrage beim Wetterdienst Meteoblue zeigt: Diese Woche bleibt es noch etwas kühler bei maximal 13 -16°C in Basel. Aber: Am Wochenende können wir dann mit Temperaturen bis zu 20°C rechnen. Durch den Wind wird es sich allerdings etwas frischer anfühlen.

Kehr damit der Frühling langsam entgültig ein? Es gebenoch grosse Unsicherheiten, vor allem Ende April, Anfang Mai kann es nochmal kühler und nass werden. Solche Schwankungen und mögliche Kaltlufteinbrüche sind normal und können auch noch im Mai vorkommen, heisst es beim Wetterdienst. Danach wird der Frühling wohl langsam Einzug erhalten.

Auch in der Region bleibt es zudem frostig: Frost ist in den nächsten Tagen vor allem in klaren Nächten weiterhin zu erwarten. Etwa ab Mitte Mai (Eisheiligen) sollten wir dann frostfreie Nächte bekommen. Die Wahrscheinlichkeit ist klein, dass es Ende Mai nochmal richtig kalt wird mit Frost in der Nacht, heisst es seitens Meteoblue.

Bodenfrost bleibt Thema

Ungewöhnlich viele Frosttage wurden im April bisher verzeichnet. Auch in der vergangenen Nacht herrschte wieder Bodenfrost: In der Region Basel bewegten sich die Temperaturen zwischen -1,4 und -2,9 Grad Celsius, wie der Wetterdienst Meteonews schreibt. Auch in den kommenden Tagen kann es wieder zu Bodenfrost kommen.

Die hohe Zahl der Frosttage im April ist bereits jetzt, am 19. April, deutlich über dem Wert der Klimanorm 1981-2010 für den gesamten Monat April.

Tagsüber bleiben die Temperaturen derweil kühl: Am Montag werden in der gesamten Schweiz durchschnittlich 12 Grad Celsius erwartet. In der Region Basel kann es bis 14 Grad warm werden. Dabei zeigt sich der Himmel vorwiegend sonnig. Es kann zu vereinzelten Regenschauern kommen. Ganz optimal zeigt sich das Wetter also nicht für die Öffnungen der Restaurantterrassen ab Montag.

Und es geht ähnlich durchzogen weiter: Im Laufe der Woche steigen die Temperaturen zwar auf bis zu 18 Grad Celsius, am Mittwoch, Donnerstag sowie am Wochenende soll es aber regnen in der Region Basel.

Ungewöhnlich viele Frosttage im April

Der April 2021 ist in seiner ersten Hälfte bislang ein Monat der grossen Temperaturkontraste, wobei das kalte Ende des Spektrums deutlich dominiert. Schon bis jetzt gab es überdurchschnittlich viele Frosttage, und es folgen weitere. Im Vergleich mit den letzten Jahren sticht er damit klar hervor, schreibt MeteoNews in einer Mitteilung am Dienstag, 13. April.

Ein Frosttage definiert sich dadurch, dass die Temperatur auf zwei Metern Höhe zu einem Zeitpunkt negativ war – und sei es nur kurzzeitig. Schon jetzt gab es in diesem April an den meisten Stationen auf der Alpennordseite mehr Frosttage, als im klimatischen Mittel zu erwarten wäre.

Im Vergleich mit den letzten fünf Jahren ist dieser April ein deutlicher Ausreisser:

(Screenshot: MeteoNews)

Die Rubrik «noch zu erwarten» zeigt die Zahl der kurzfristig noch absehbaren Frosttage.

Klimatisch gesehen seien Frosttage gemäss MeteoNews in der ersten Aprilhälfte nicht ungewöhnlich, in der zweiten Monatshälfte werden sie deutlich seltener. Gleichzeitig nehme dann aber auch die Bedeutung für die Landwirtschaft zu, da die Natur mit jeder Woche immer weiter fortgeschritten ist. Für einen Frosttag zu dieser Jahreszeit müsse die Luftmasse einerseits kalt genug sein, aber auch die Bewölkung müsse mitspielen. Starke Bewölkung oder eine geschlossene Hochnebeldecke verhindere die Wärmeabstrahlung in den Weltraum, auch der Wind spiele bei Frost eine entscheidende Rolle.

Polarluft beschert uns einen eisigen Wochenstart

Wie angekündigt sorgt eine Kaltfront am Montag für eisige Temperaturen, Schnee und Regen. Im Süden kommt es zu kräftigen Regengüssen und die Schneefallgrenze sinkt am Morgen auf 400 bis 700 Meter, inneralpin liegt sie zunächst noch teilweise im Bereich um 1000 Meter, wie SRF Meteo berichtet.

In Basel wurden am Montagmorgen um 04:20 Uhr nur 1,5 Grad Celsius gemessen. Im Rheintal gab es gleichzeitig noch acht bis neun Grad.

Oberhalb von 600 Metern muss am Montag zum Teil mit schneebedeckten Fahrbahnen gerechnet werden.

Kälteeinbruch am Montag erwartet

Der Frühling kommt und geht in der Schweiz und der Region Basel. Nach einem Kälteeinbruch in der letzten Woche, stiegen die Temperaturen Ende der Woche wieder. Nach einem milden Wochenende kommt nun am Montag der nächste Temperatursturz. Wie der Wetterdienst MeteNews schreibt sinken die Temperaturen um bis zu 15 Grad. So werden etwa in Zürich nur noch 5 Grad Celsius erwartet. Es werden wieder Schneeflocken bis in tiefe Lage erwartet.

Für Basel meldet SRF Meteo keinen Schnee: Am Montag soll die Höchsttemperatur bei 7 Grad liegen und es regnet. Anders sieht das in den höheren Lagen der Region aus: Im Oberbaselbiet etwa könnte es durchaus schneien: Die Temperaturen liegen hier bei höchstens 4 bis 5 Grad Celsius.

Besonders in den Nächten wird es kalt: Vor allem in den Nächten auf Dienstag und Mittwoch herrscht deshalb erneut Frostgefahr, wie der Wetterdienst weiter mitteilt. Gegen Ende der Woche werden dann aber wieder mildere Temperaturen erwartet.

Weshalb spielt das Wetter in letzter Zeit verrückt?

Das Wetter spielt seit einigen Wochen verrückt: Einmal kehrt der Frühling ein, dann kommen wieder frostige Wintertemperaturen. Doch warum ist das so?

Vor und während Ostern zog warmes, fast frühsommerliches Wetter ein. Doch der Frühling hat sich schnell wieder verzogen. Es folgte ein Temperatursturz, der die eisige Kälte zurückbrachte. Teilweise gab es  über einen halben Meter Neuschnee.

Bekanntlich macht der April ja was er will – aber sind diese krassen Wetterschwankungen noch im Normalbereich? «Meteonews» beantwortet diese Frage mit einem «ja, aber…». Die Ausprägung seit Anfang Februar sei doch eher speziell. «Wir erleben einen stetigen Wechsel von kalten Phasen, hin zu überdurchschnittlich milden beziehungsweise warmen Tagen, wobei dabei oft das für Jahreszeit mögliche Maximum ausgereizt wurde» schreibt «Meteonews».

Doch wie lässt sich das Auf und Ab erklären? Die Ursache für die massiven Schwankungen sei ein gestörter Polarwirbel. «In diesem Jahr ist der Polarwirbel unorganisiert und zerfleddert», erklärt der Wetterdienst weiter. Die kälteste Luft befindet sich nicht mehr in der unmittelbaren Polregion, sondern dringt teilweise weit bis in den Süden vor. Dafür verantwortlich ist der momentan schwache Jetstream, der die Kaltluft nicht mehr kompakt zusammen halten kann.

Ein gestörter Polarwirbel ist der Grund für die extremen Schwankungen. (Bild: meteociel.fr)

Und die Achterbahnfahrt der Temperaturen hat ihr Ende noch nicht gefunden. Am Donnerstag kommt die Schweiz in den Einflussbereich eines Hochs – die Luft im Alpenraum wird abgetrocknet und die Temperaturen beginnen zu steigen. Am Sonntag kehren dann wieder frühlingshafte 20 Grad ein. Und dann? Bereits Anfang der nächsten Woche wird wieder frisch. Der «unorganisierte» Polarwirbel setzt der Wärme wieder ein jähes Ende und bringt erneut kühle Luft.

So kalt wie nie in einem April in Visp

Die Walliser Gemeinde Visp im Rhonetal hat in der Nacht auf Donnerstag den Temperatur-Minusrekord für den April geknackt. Mit -6,1 Grad war es dort seit Messbeginn 1959 noch nie so kalt in dieser Zeit. Andernorts war es allerdings noch viel kälter.

Im bernjurassischen Weiler La Chaux-d’Abel war es mit -15 Grad überaus frostig, wie SRF Meteo am Morgen auf Twitter mitteile. Der Weiler in den jurassischen Freibergen liegt in einem der bekannten Kälteseen der Schweiz. In der als Sibirien der Schweiz bekannten Gemeinde La Brévine NE wurden -12,6 Grad gemessen.

Beachtliche Minustemperaturen gab es auch an weniger exponierten Orten. So war es in Frutigen BE -7,2 Grad kalt, in Engelberg OW -7,2, in Schüpfheim LU -6,8, in Thun -5,7 oder in Plaffeien FR -5,6 Grad kalt. Allgemein war die Nacht im Westen der Schweiz sternenklar und damit kälter als im Osten.

Dort verhinderten Wind und Wolken eine derart kalte Nacht wie etwa jene auf den Dienstag. So ergaben sich in Richtung Bodensee in den Niederungen Temperaturen zwischen -0,3 und -1 Grad und in der Region Genf solche von -3,2 Grad.

Eine Kaltfront mit arktischer Luft liess seit Dienstag die Temperaturen auf der Alpennordseite abstürzen. Auf der Südseite blieb es deutlich milder. In der Nacht auf Freitag ist auf der Alpennordseite noch einmal mit Frost zu rechnen.

Ab Donnerstag und über das Wochenende prognostizieren die Meteorologen eine vorübergehende Erwärmung. In den Bergen herrscht Föhn. In der Nacht auf Montag kommt die nächste Kaltfront mit verbreitetem Niederschlag in gebietsweise grossen Mengen. Am Dienstag soll Schnee bis in tiefere Lagen fallen.

Am Wochenende ist vorerst Schluss mit den April-Kapriolen

Das April-Wetter zeigt sich bisher eher unbeständig. Aktuell sind die Temperaturen frostig und auch Schnee war mit dabei. Grund dafür war das Tief «Ulli», das gleich nach dem Osterwochenende einen Temperatursturz brachte. Und wann kommt das Frühlingswetter zurück?

Das Erwachen am Donnerstagmorgen ist frostig: Das Thermometer zeigt dann -2 und -1 in Basel und Liestal. Im Verlauf des Tages klettern die Temperaturen dann in den zweistelligen Bereich und die Sonne zeigt sich wieder.

Die Aussichten für das Wochenende hören sich wieder etwas mehr nach Frühling an. Bereits am Freitag darf man sich auf einen Sonnen-Wolken-Mix bei warmen 18 Grad freuen. Und am Samstag wird mit ein wenig Sonnenschein gerechnet bis dann am Sonntag Regenwetter angesagt ist.

April-Temperaturrekord auf dem Jungfraujoch

Die Kaltfront, die derzeit die Schweiz überquert, hat für einen Temperaturrekord auf dem Jungfraujoch gesorgt: Am Mittwochmorgen wurden dort -26,3 Grad gemessen, wie der Wetterdienst MeteoNews meldete.

Demnach wurden im April auf dem Jungfraujoch noch nie tiefere Temperaturen verzeichnet. Gemessen wird dort seit 1961.

Polarluft bringt Kälte und Schnee

Feuchte Polarluft sorgt am heutigen Mittwochmorgen auch in der Region Basel für ein weisses Erwachen. In der Nacht hat es bis ins Flachland geschneit.

Die rund 3 Zentimeter, die es in Zürich geschneit hat, seien eine Seltenheit, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilt. Für April dürfte die Schneemenge in den Top drei liegen.

Der Winter hat die Schweiz im Griff: So das Fazit des Wetterdienstes. Wegen den kalten Temperaturen von höchstens 5 Grad in der Region Basel bleibt die feine Schneedecke erstmals liegen. Im Laufe des Tages können weitere Schneeschauer folgen. Am Donnerstag wird es dann mit bis zu 11 Grad Celsius wieder wärmer und die Sonne erobert den Himmel zurück.

Der Kälteeinbruch sorgt derweil bei den Obstbauern für Sorgen. Auch im Baselbiet könnte die Ernte durch den Frost beeinflusst werden. Wie die «bz basel» berichtet, sollen die Schäden aber nicht so schlimm werden, wie der letzte grosse Ausfall im Jahr 2017.

Kaltfront bringt Temperatursturz in der Schweiz

Eine Kaltfront hat in der Nacht auf Dienstag die Schweiz überquert und die Temperaturen kräftig sinken lassen. Wie SRF Meteo mitteilte, fiel stellenweise Schnee bis in tiefe Lagen. Neuschnee fiel bei zügigem Wind vor allem im Jura und in den Voralpen der Alpennordseite. Bis am Dienstagmorgen kamen dort 10 bis 15 Zentimeter zusammen, wie der Wetterdienst Meteocentrale.ch schrieb. Das Flachland wurde stellenweise leicht überzuckert. SRF Meteo mass verbreitet 1 bis 2 Zentimeter.

Schuld an dem Phänomen ist eine kräftige Nordföhnströmung über den Alpen, wie Meteonews meldete. Während im Norden der Winter ein Comeback gab, war es im Süden deutlich milder. Allerdings wehte starker Nordwind. In Lugano gab es Böenspitzen von bis zu 92 Kilometern in der Stunde.

Im Norden fielen die Temperaturen am Morgen auf -2 Grad, in der Ostschweiz sogar auf -4 Grad. Krass waren die Temperaturunterschiede. Während Luzern am Ostermontag bei Westföhn noch milde 18 Grad mass, erwachten seine Bewohner am Dienstag bei -4 Grad.

So kalt wie selten im April

In einem April war es noch selten so kalt, wie SRF Meteo mass. In Ebnat-Kappel SG waren die Temperaturen mit -9 Grad in den letzten Jahren noch nie so kalt wie am Dienstagmorgen. In Einsiedeln SZ (-8,4 Grad) wurde es in den vergangenen 60 Jahren lediglich in sechs anderen Jahren derart kalt.

In den kommenden Tagen wird es jeweils in der Nacht bitterkalt. Die Tiefstwerte dürften je nach Lage zwischen -2 und -8 Grad liegen. Am kältesten wird es dabei jeweils in Muldenlagen, teilweise auch an Hanglagen, wie SRF Meteo schrieb.

Es ist mit strengem Frost zu rechnen, was zu Schäden an Obstblüten führen kann. Weinreben sind in der Entwicklung noch nicht so weit, dass sie Schaden nehmen könnten. Tagsüber liegen die Höchsttemperaturen nur noch zwischen 3 und 6 Grad.

Dienstag und Mittwoch ist es im Mittelland laut MeteoSchweiz zum Teil sonnig, unterbrochen von einzelnen Schnee- und Graupelschauern. Dabei sind auch Blitz und Donner möglich. In den Bergen hingegen, insbesondere an den Nordhängen der Alpen, kommt häufiger zu Schneeschauern.

Bitterkalte Nächte

In der Nacht zum Mittwoch klart der Himmel auf. Bei Windstille sinken die Temperaturen dann in den Niederungen rasch ab, was verbreitet zu sehr starkem Frost führt. In der Nacht auf Freitag ist eine neue Frostnacht zu erwarten, wenn auch weniger ausgeprägt.

Wintereinbrüche im April kommen immer wieder vor. Erst vor zwei Jahren brachte eine ähnliche Wetterlage verbreitet Schnee bis ins Flachland. Um den 20. April 2017 wurde es ebenfalls sehr kalt und es gab an den Kulturen teils grosse Schäden.

Grosse Mengen Neuschnee ab Montagabend

Der Winter kehrt zurück. Wie MeteoNews, berichtet bringt das Tief «Ulli» entlang des Alpennordhangs bis zu 50 Zentimeter Neuschnee. Auch in den tieferen Lagen kann es vorübergehend zu Schneefällen kommen. Dies bis Mittwochabend.

Mit dem Tief sinken auch die Temperaturen markant. Am Dienstag wird es nur noch 4 bis 6 Grad Celsius warm. Am heutigen Ostermontag sind es noch bis zu 14 Grad Celsius.

Den Blüten geht es an den Kragen

Nachdem der Sommer kurz sein Gesicht zeigte, sinken die Temperaturen am Osterwochenende wieder auf die Frühling-Durchschnittstemperaturen. Dabei soll es aber nicht bleiben. Vielmehr wird, laut MeteoSchweiz, am Abend des Ostermontags eine Kaltfront die Schweiz erreichen. Dienstag und Mittwoch wird es am Morgen daher frostig und auch tagsüber wird mit winterlichen Temperaturen gerechnet.

Die schönen Blüten dieses Apfelbaums könnten den frostigen Temperaturen diese Woche zum Opfer fallen. (Bild: Key)

Darunter leiden besonders Obstbäume, die letzte Woche teilweise bereits geöffnete Blüten trugen. Wie MeteoSchweiz mitteilt, könnten diese harschen Temperaturen zu reduzierten Ernteerträgen führen. Insbesondere bei Kirsch-, Birnen- und Pfirsichbäumen.

Kaltfront bringt am Dienstag winterliche Temperaturen

Noch dominiert die Sonne. Doch nächste Woche müssen wir wohl oder übel die Winterjacke nochmals aus dem Keller holen. Lokal dürfte es sogar für einzelne Schneeflocken reichen.

Doch zum Start ins Osterwochenende wird es zunächst recht sonnig. Wie «MeteoNews» twittert, liegt im Norden jedoch kein Sommertag mehr drin. Die Temperaturen dürften die 20 Grad nicht mehr überschreiten.

Bereits am Karsamstag wird es etwas kälter. Nur noch 12 Grad erwarten die Meteorologen in der Region. Im Westen, im Wallis sowie im Tessin gibt es viel Sonnenschein und nur wenige Wolken.

Am Ostersonntag kann man die Osternester im Norden bei besten äusseren Bedingungen suchen, die Schoggihasen werden bei Temperaturen am Morgen um den Gefrierpunkt und am Nachmittag bei maximal etwa 13 bis 14 Grad sowie einer schwachen Bise aber nicht allzu schnell schmelzen, wie der Wetterdienst in einer Mitteilung schreibt.

Der Ostermontag bringt im Norden am Vormittag noch recht viel Sonnenschein. Die Temperaturen steigen zuvor mit einem tagsüber stark auffrischenden Südwest- bis Westwind auf milde 14 bis 18 Grad.

Spätestens in der Nacht auf Dienstag sorgt eine Kaltfront für eine markante Abkühlung, die Schneefallgrenze sinkt ins Flachland. Am Dienstag muss dann tagsüber bei unbeständigem Wetter mit Schneeschauern bis ins Flachland gerechnet werden.

Erster Sommertag des Jahres bereits Ende März

Kaum hat der Frühling begonnen, gab es in Teilen der Schweiz am Mittwoch den ersten Sommertag. Die Temperaturen stiegen für die Jahreszeit in Rekordhöhe. In Basel wurden um 16.30 Uhr 25 Grad gemessen.

So frühe Sommertage sind nach Angaben von SRF Meteo sehr selten. In Basel gab es seit Messbeginn im Jahr 1898 erst einmal einen Sommertag im März, nämlich am 30. März 1989.

So wird das Wetter am Osterwochenende

Zu Beginn der Woche zeigte sich der Frühling von seiner allerbesten Seite und die Temperaturen klettern zum Monatsende auf frühsommerliche Werte. Doch bleiben Sonne, blauer Himmel und T-Shirt-Wetter bis zum Ostermontag?

Der Start ins Osterwochenende präsentiert sich am Gründonnerstag weiterhin warm mit viel Sonnenschein bei 24 Grad. Doch dann kühlt das Wetter ab.

Temperaturen sinken

Am Karfreitag sinken die Temperaturen leicht, am Morgen kommen vereinzelt Wolken auf. Im Tagesverlauf zeigt sich dann aber wieder die Sonne und es kommt zu Höchstwerten von 18 bis 20 Grad.

Am Karsamstag werden dann Höchsttemperaturen von 15 Grad erwartet und es ziehen vereinzelt Wolken auf, es bleibt aber voraussichtlich trocken.

Am Ostersonntag darf man mit viel Sonnenschein rechnen, der Ostereiersuche im Freien steht also nichts im Wege. Die Höchsttemperaturen liegen voraussichtlich bei milden 17 Grad.

Kaltfront am Montag

Am Ostermontag sorgt eine Kaltfront von Norden dann für eine ordentliche Abkühlung. Die Eiersuche sollte man also am besten auf den Sonntag legen. Schweizweit wird es kälter und vereinzelt kommt es zu Schauern.

Sommerliche Temperaturen vor Ostern

Nachdem am Samstag nochmal ein kühler feuchter Tag Am Samstag muss nochmals mit einem kühlen und feuchten Tag gerechnet werden, doch dann geht es mit der Temperatur aufwärts. Wie «20 Minuten» schreibt, kann mit Temperaturen bis zu 23 Grad oder sogar mehr gerechnet werden. Der Sommer zeigt jedoch nur kurz sein Gesicht, bevor es an Ostern wieder kühler werden soll. So ganz lasse sich aber noch nicht prognostizieren wie das Osterwetter aussehen werde, twittert «Meteo Schweiz».

 

Der Frühling ist im Anmarsch

Am Dienstag, 23. März meldet sich der Frühling zurück. Und diesmal wohl unter dem Motte «gekommen um zu bleiben». Die Temperaturen steigen seit dem 13. März endlich wieder über die 10 Grad Marke, meldet «Meteo Schweiz».

Am Mittwoch sollen die Temperaturen laut «SRF Meteo» sogar auf 15 bzw. 18 Grad steigen.

Der erste Frühlingstag

Astronomisch gesehen ist am Samstag der erste Frühlingstag. Nach einer frostigen Nacht blieb es mit der Bise aber winterlich kalt. Im Flachland wurden Höchstwerte von drei bis sechs Grad gemessen, wie Meteonews auf Twitter schrieb.

In leicht erhöhten Lagen wie etwa in St. Gallen reichte es für einen Eistag. Vielerorts zeigte sich auch die Sonne. Deutlich milder war es dank dem Nordföhn im Tessin.

In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen an vielen Orten unter Null Grad. Im Laufe der nächsten Woche wird es nach Angaben von SRF Meteo wieder deutlich milder. Tagsüber werden die Temperaturen teilweise über 15 Grad steigen.

Der Frühling begann am Samstag genau um 10:37 Uhr. Die Sonne stand dann laut Meteonews senkrecht über dem Äquator. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) twitterte: «Wir wollen ja keine schlechte Laune verbreiten, aber in rund drei Monaten werden die Tage bereits wieder kürzer.»

Der Winter ist vorbei: Wann kommt das frühlingshafte Wetter?

Am Samstag ist Frühlingsbeginn. Doch an manchen Orten in der Schweiz herrscht in diesen Tagen wieder Winter. Wegen der vielerorts eisigen Temperaturen lassen die Frühlingsgefühle noch auf sich warten. «Wir befinden uns mit den aktuellen, frostigen Temperaturen eher am unteren Rand der Klimakurve für Basel im März. Solche Temperaturen zu dieser Jahreszeit sind jedoch nichts Ungewöhnliches», weiss Meteorologe Nico Bader vom Wetterdienst «meteoblue».

Grund für das winterliche Märzwetter sei ein Hochdruckgebiet, welches das Klima in Basel derzeit beeinflusst. Dieses sorgt für eine nordöstliche bis östliche Luftmassenströmung, so Bader. Die Luftmassen stehen mit kalten Temperaturen aus Nordosteuropa, also dem Baltikum und Russland, in Verbindung.

Am Samstag ist Frühlingsanfang. (Bild: Keystone)

Die wärmeren Temperaturen setzten nicht pünktlich zum Jahreszeitenwechsel ein, fährt Bader fort: «In Basel und der Region wird sich das Wetter über das Wochenende aufgrund des anhaltenden Ostwindes kaum verändern.» Es bleibt also wechselnd bis überwiegend bewölkt. Und auch am Sonntag wird es eher ungemütlich mit maximal 7 Grad. Nachts fällt das Thermometer wieder auf frostige Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. «Während aufklarenden Nächten können die Temperaturen dann auch mal bis unter minus 5 Grad fallen.»

Wer langsam, aber sicher genug vom Winterwetter hat, der kann sich aber auf nächste Woche freuen. Dann setzt endlich frühlingshafteres Wetter ein. Es wird wärmer mit Temperaturen von über 10 Grad am Dienstag. Dann sind auch endlich blauer Himmel und Sonnenschein angesagt. «Es ist mit 8 bis 10 Sonnenstunden zu rechnen», sagt Meteorologe Bader.

Zum Ende nächster Woche klettert das Thermometer dann noch weiter in die Höhe. Es sollen sich Temperaturen um die 15 Grad einpendeln. Der Wettertrend für die nächsten zwei Wochen zeigt eine steigende Temperaturkurve und damit weiter in Richtung Frühling. «Aktuell sieht es so aus, dass es in der Woche ab dem 29. März ebenfalls so weitergeht. Jedoch sind sich hier die Wettermodelle noch sehr unsicher», sagt Bader.

Die Höchsttemperaturen steigen nächste Woche täglich an und erreichen wieder frühlingshafte Werte. (Grafik: meteoblue)

Das Blühen der Pflanzen und Bäume könne ausserdem zu Frühlingsbeginn für eine erhöhte Pollenkonzentration sorgen. Die Vorhersage für die kommenden Tage zeige dahingehend jedoch nichts Auffälliges.

Bitterkalte vorletzte Winternacht

Die astronomisch zweitletzte offizielle Winternacht hat der Schweiz noch einmal verbreitet Frost gebracht. Einzig am Genfersee und im Südtessin blieben die Temperaturen am Freitagmorgen im positiven Bereich. In den höchsten Alpentälern war es bitterkalt.

An der Messstation auf der Glattalp in der Gemeinde Muotathal SZ war es um 8.10 Uhr -30,2 Grad kalt, wie der private Wetterdienst Meteonews am Freitagmorgen auf Twitter mitteilte. Auf dem Säntis mass der Dienst -15 Grad.

SRF Meteo mass auf dem Jungfraujoch -22,2 Grad. In Buffalora am Ofenpass war es -22 Grad kalt, auf dem Titlis -19,3. Väterchen Frost hatte indessen auch das Flachland im Griff. SRF Meteo vermeldete -7,6 Grad in Ebnat-Kappel SG auf 630 Metern über Meer.

Giswil OW mass -5,8, Mosen LU – 4,7, Courtelary -5,9 Grad, um einige Beispiele zu nennen. Das «Sibirien der Schweiz», die Ortschaft La Brévine im Neuenburger Jura, registrierte gemäss Meteocentrale -17 Grad. In Zuoz GR sank die Quecksilbersäule auf -21 Grad. Immerhin: Der Morgen war verbreitet sonnig.

Nach diesem sonnigen Start prognostizierten die Meteorologen für die Alpennordseite zunehmende Bewölkung mit einigen Schnee- oder Graupelschauern am Nachmittag und Abend. In tieferen Lagen können diese in Schneeregen übergehen. Kurzzeitig könne es im Flachland auch einmal weiss werden, hiess es bei SRF Meteo. Im Norden sollten die Temperaturen bei 5 und im Süden bei 9 Grad liegen.

Am Samstagmorgen um 10.37 Uhr beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Frühling. Dann steht die Sonne über dem Äquator genau im Zenit und «wandert» nach Norden weiter. Tag und Nacht sind damit genau gleich lang. Zu Ende geht der astronomische Frühling am 21 Juni um 5.32 Uhr.

Drei Tage vor Frühlingsanfang herrscht mancherorts Winter

Den Jahreszeiten ist der Kalender egal. Drei Tage vor dem astronomischen Frühlingsbeginn herrscht an manchen Orten der Schweiz noch tiefster Winter. Und Frau Holle zeigt auch keine Ermüdungserscheinungen.

So fiel im östlichen Mittelland in der Nacht auf Mittwoch ein «Schüümli» von drei Zentimetern Neuschnee. In den Westalpen legte es stellenweise noch einmal bis zu 30 Zentimeter Neuschnee hin, in den Voralpen bis zu 20 Zentimeter.

Wie der private Wetterdienst Meteocentrale auf Twitter meldete, lagen auf dem Säntis (2502 Meter über Meer) 5 Meter Schnee. Das liegt unter den Rekordwerten von 7 Metern, aber über dem Mittel. Mehr dazu hier.

Der Bund ruft die höchste Lawinen-Gefahrenstufe aus

Derweil herrschen Sonne und angenehme Temperaturen im Tessin – dort sorgt der Nordföhn für Frühlingsgefühle. Am Alpennordhang wurden weitere Schneefälle erwartet, verbreitet fallen dort tagsüber 10 bis 20 Zentimeter der weissen Pracht, wie am Dienstag mehrere Wetterdienste schrieben. Im Süden dagegen ist es dank Nordföhn sonnig und mild, wie MeteoNews twitterte. Im Tessin werden demnach Temperaturen um die 14 Grad und bis zu 10 Sonnenstunden erwartet.

Das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte am Dienstag wegen der Schneefälle im Westen und Norden vor einer gebietsweise grossen Lawinengefahr. Diese zweithöchste Gefahrenstufe galt verbreitet für das Wallis sowie den nördlichen Alpenkamm über die Glarner Alpen bis in Teile Graubündens. In den übrigen Gebieten herrschte erhebliche oder sogar nur mässige Lawinengefahr.

Wegen der Lawinengefahr in den Bergen wurden zwei Werkflüge der Luftwaffe im Mittelland durchgeführt. Aufgrund der angespannten Lawinensituation wurde vorsichtshalber entschieden, die Überschalltests der FA-18 im Raum Bern-Freiburg durchzuführen, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Dabei sei es zu Überschallknallen gekommen.

Wegen des Schneefalls meldete der Verkehrsdienst TCS gebietsweise erschwerte Fahrverhältnisse, so zum Beispiel in Teilen des Engadins und im Wallis sowie auf der Nord-Süd-Achse am Gotthard.

Unterbrochene Bahnstrecken wegen Schnefalls

Wegen des Neuschnees kam es am Montagmorgen zu diversen Verkehrsbehinderungen. Im Schienenverkehr stellte die Matterhorn Gotthard Bahn den Betrieb zwischen Dieni GR und dem Oberalppass ein. Als Grund nannte sie «ausserordentliche Räumungsarbeiten». Eine Ersatzbeförderung war nicht möglich.

Den Autoverlad Furka zwischen Oberwald VS und Realp UR stellte die Matterhorn Gotthard Bahn bis am Dienstag um 9 Uhr ein. Die Strasse zwischen Realp und Hospental und damit die Zufahrt auf Urnerseite war wegen Lawinengefahr gesperrt.

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI legten starke Winde die Züge der Appenzeller Bahn bis am Abend lahm.

Auf der Autobahn A2 gab es zwischen Amsteg und Göschenen UR schneebedingte Behinderungen und Stau. Auch auf der Tessiner des Gotthard-Autotunnels war die Fahrbahn schneebedeckt.

 

Bis zu einem halben Meter Neuschnee in höheren Lagen

In höheren Lagen ist der Winter zurückgekehrt. Auf Montag sind bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Lawinengefahr stieg auf die Stufe gross an, was der zweithöchsten Gefahrenstufe entspricht.

Die grösste Schneemenge innerhalb von 24 Stunden bis Montagmorgen wurde in Braunwald im Kanton Glarus registriert, wie der private Wetterdienst meteocentrale.ch mitteilte. Dort fielen auf knapp 1’300 Meter über Meer 51 Zentimeter Schnee. In Gsteig bei Gstaad (BE) wurden auf einer Höhe von knapp 1’200 Meter über Meer 43 Zentimeter Neuschnee gemessen, in Crans-Montana im Wallis auf 1’427 Metern über Meer sowie in Wassen im Kanton Uri auf 920 Metern über Meer waren es je 41 Zentimeter.

Bis Mitte der Woche wurden gemäss den Wetterdiensten weitere Schneefälle erwartet. Teilweise könnte es auch im Flachland noch einmal teilweise weiss werden.

Das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte am Montag vor einer gebietsweise grossen Lawinengefahr. Diese zweithöchste Gefahrenstufe galt verbreitet für das Unterwallis sowie dem nördlichen Alpenkamm von der Dents du Midi bis in die Glarner Alpen. In den übrigen Gebieten herrschte erhebliche oder sogar nur mässige Lawinengefahr. Geringe Lawinengefahr wurde für das Sottoceneri gemeldet.

Gebietsweise grosse Lawinengefahr wegen Neuschnee und Wind

Die Kombination aus Neuschnee und Wind führt gebietsweise zu grosser Lawinengefahr, wie «SRFMeteo» via Twitter berichtet. Das Bundesamt für Meteorologie ruft für betroffene Gebiete die Lawinen-Gefahrenstufe 4 aus (grosse Gefahr). «Exponierte Teile von Verkehrswegen können gefährdet sein», schreibt «White Risk».

Baum auf Auto in Kanton Bern gefallen

Der Sturm löste Dutzende von Schadensmeldungen und Einsätzen von Polizei und Feuerwehr in den betroffenen Gebieten aus. In den Kantonen Bern, Aargau und Zürich rückten die Einsatzkräfte insgesamt jeweils über sechzig Mal aus, wie die jeweiligen Polizeikorps mitteilten. Die meisten Einsätze betrafen umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, umgeblasene Verkehrsschilder oder Bauabschrankungen.

In der Stadt Bern wurde nach Angaben von Schutz und Rettung Bern ein Auto unter einem grossen abgebrochenen Ast eines Baumes begraben. In Dietikon ZH blies der Sturmwind ein ganzes Baugerüst um. Auf dem Zürichsee geriet ein Boot in Seenot und lief mit Wasser voll. In der Freiburger Gemeinde Montagny kam es zu einem Stromausfall.

39 Zentimeter Schnee auf der Schwägalp

Am Sonntag wurde die grösste Neuschneemenge laut Meteoschweiz mit 39 Zentimetern auf der Schwägalp auf der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Appenzell-Ausserrhoden gemessen. In den Walliser Alpen und in den Voralpen gab es verbreitet 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Der Wintereinbruch bescherte sogar dem Mittelland da und dort wieder ein Schäumchen Schnee, etwa in Glarus, Eriswil BE oder Luthern LU.

Unterschiedliche Neuschneemengen

Nach dem Sturm «Luis» mit Windspitzen von über 160 Kilometern pro Stunde hat Mitte März noch einmal der Winter das Zepter übernommen. In der Nacht auf Sonntag fielen auf dem Grossen Sankt Bernhard 33 Zentimeter Neuschnee. In Appenzell waren es gut 10 Zentimeter.

Schnee bis in die Niederungen

Das turbulente März-Wetter hält an. Nach drei stürmischen Tagen wird es am Sonntag merklich kühler – die Schneefallgrenze fällt am Alpennordhang auf Rund 600 Meter.

Sturmtief «Luis» fegte mit bis zu 123 km/h über das Mittelland

Das Sturmtief «Luis» hat die Schweiz am Samstagnachmittag ordentlich durcheinandergewirbelt. Die stärkste Böe im Mittelland wurde auf dem Bantiger bei Bern mit knapp 123 km/h gemessen. Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und umgeblasene Bauabschrankungen waren die Folgen.

Der Sturm erreichte an den meisten Orten seinen Höhepunkt am späten Samstagnachmittag. Auf dem Bantiger bei Bern wurde mit 122,8 Kilometern pro Stunde (km/h) zu dieser Tageszeit die stärkste Windböe gemessen, wie aus der Windkarte von Meteoschweiz hervorging.

In den Bergen erwarteten die Wetterdienste Orkanböen bis 150 km/h. Für die ganze Alpennordseite gab es bis Samstagabend um 20 Uhr eine Sturmwarnung. Von Waldspaziergängen wurde dringend abgeraten.

Auf dem Üetliberg bei Zürich lag der Spitzenwert laut Meteonews am Abend bei 123 km/h, auf dem Moléson im Kanton Freiburg gar bei 130 km/h. Am Nachmittag erreichte der Sturm auf dem Chasseral im Jura bei 114 km/h, auf dem Napf im Emmental bei 113 km/h, in Mühleberg BE bei 112 km/h und in Egolzwil LU bei 111 km/h.

Kaltfront sorgt für Temperatursturz innert Kürze

In der Region kommt es am Samstagnachmittag zu einem ungewöhnlichen Temperatursturz. Innert 10 Minuten sank das Thermometer in Basel von knapp 12 Grad hinunter auf 6 Grad, berichtet «MeteoNews» auf Twitter.

Der Sturm zieht in den kommenden Stunden noch etwas an, wie «SRFMeteo» schreibt. Die kräftigsten Böen wurden mit Eintreffen der Kaltfront am späteren Nachmittag erwartet. In der Nacht wird der Wind dann schwächer.

Böen von 101 km/h auf dem Rünenberg im Baselbiet gemessen

Der Sturm «Luis» sorgt auf der Alpennordseite für ordentlich Wind. Auf dem Rünenberg im Baselbiet werden am Samstag sogar Böen von 101 km/h gemessen, wie «SRFMeteo» auf Twitter mitteilt.

Ein ungewöhnlich starker Wind für den Monat März. Zu dieser Zeit kommen derartige Böenspitzen äusserst selten vor, schreibt «SRFMeteo».

 

Windspitzen von über 110 km/h im Vorfeld des Sturmtiefs «Luis»

Das Sturmtief «Luis» hat sich am Samstagmorgen mit kräftigem Wind angekündigt. Im Flachland gab es bereits Böenspitzen von über 110 Kilometern pro Stunde (km/h).

Auf dem Bantiger bei Bern gab es einen Windstoss von 112,3 km/h, wie der Wetterdienst Meteonews am Samstagmorgen auf Twitter meldete. Auf dem Säntis waren es 102,6 km/h.

Auf der Windkarte von Meteoschweiz waren um 10:30 Uhr auf dem Uetliberg bei Zürich bereits 110,9 km/h ablesbar, auf dem Chasseral 97,2 km/h. Bei Mühleberg-Stockeren BE wurden laut Meteonews 99 km/h gemessen, auf dem Zürichberg knapp 93 km/h.

Für die ganze Alpennordseite gab es eine Sturmwarnung. Für das Mittelland und den Alpennordhang galt die zweithöchste Gefahrenstufe Orange (grosse Unwettergefahr).

SRF Meteo erwartete zum Höhepunkt des Sturms gegen Samstagabend Orkanböen in den Bergen von 110 bis 150 km/h, ähnlich hoch wie beim Sturm «Klaus» am Donnerstag. Von Waldspaziergängen wurde dringend abgeraten. Vor der eintreffenden Kaltfront waren mit 13 Grad noch sehr milde Temperaturen angesagt.

Nach dem Sturm wird dann die Kälte folgen. Für den Sonntag ist eine Schneefallgrenze zwischen 400 und 700 Meter prognostiziert. Am Alpennordhang und in den Voralpen sollen bis Mitte kommender Woche 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee fallen.

Ein turbulenter Samstag steht bevor

Am Wochenende erreicht das Sturmtief «Luis» die Schweiz. Am Samstagvormittag gestaltet sich die Wetterlage noch relativ freundlich, einzelne Sonnenstrahlen sind in der Region Basel ebenfalls zu sehen. Mit dem Nachmittag verdunkelt sich aber der Himmel, «Luis» weht kräftige Regenwolken ins Land. Es werden teils starke Niederschläge und Windböen mit 50 km/h oder mehr erwartet.

In Basel ist es mit rund 11 Grad am Mittag relativ mild. Die starken Winde von «Luis» und der damit einhergehende Wetterumbruch könnten die Temperaturen jedoch schnell sinken lassen. Der Regenschutz ist an diesem Samstag auf jeden Fall mitzunehmen.

Sturmtief «Luis» bringt den Winter zurück

«Heute gibt es eine Verschnaufpause», twittert SRF Meteo. Der Freitag zeige sich von seiner sonnigen Seite. Lediglich im Jura, in der Region Basel und am Alpennordhang hat es etwas mehr Wolken und kurze Niederschläge seien lokal möglich.

Doch mit der Ruhe ist bereits am Samstag wieder Schluss: Sturm «Luis» bringe am Nachmittag und Abend im Flachland Böen mit bis zu 110 km/h. In den Bergen dürften Böenspitzen von bis zu 140 km/h gemessen werden.

In der Nacht auf Sonntag sinken dann die Temperaturen. «Auch tagsüber ziehen am Sonntag Schnee-, Graupel- und Regenschauer aus Nordwesten vorüber», wie SRF Meteo schreibt. Die Schneefallgrenze liege zwischen 400 und 700 Meter.

Nächste Woche gehe es dann dem Wetterdienst zufolge mit kühlem und zeitweise nassem Wetter weiter. Schneefall bis ins Flachland seien möglich.

Erste Windspitzen mit über 120 km/h gemessen

Ein Sturmtief namens «Klaus» hat am Donnerstag mit zunehmend stürmischen Südwestwind erst einmal warme Luft in die Schweiz gebracht. Für den Abend war dann eine markante Abkühlung vorausgesagt.

Bis 9.30 Uhr gab es im Flachland bereits Windspitzen bis über 80 Stundenkilometer, wie der Wetterdienst Meteonews meldete. Dabei wurde die Hitliste angeführt von Gösgen SO mit 85,7 km/h. Auf dem Säntis wurden 123 km/h gemessen, auf dem Moléson 105 und auf dem Titlis 103 km/h.

Mit Westföhn seien in Thun sowie im Raum Luzern und Sargans sehr milde 16 bis 18 Grad zu erwarten, teilte Meteocentrale mit. So warm werde es bis Ende März nicht mehr. Am Abend bringe eine Kaltfront Abkühlung.

Bei dem windigen und wechselhaften Westwindwetter werde es tagsüber nur lokal nass, gegen Abend komme dann verbreitet kräftiger Regen auf, so Meteonews. Zwischen längeren sonnigen Phasen zögen dichte Wolken und gelegentliche Schauer durch.

Der Höhepunkt des Sturms werde am Abend und in der ersten Nachthälfte mit Durchzug der Kaltfront erwartet. Schnee falle ab 600 bis 800 Metern.

«Klaus» tobt vor allem in Nordeuropa

Das Zentrum von «Klaus» lag am Donnerstagvormittag liegt laut Metonews westlich von Norwegen. «Ziemlich beachtlich» sei dabei sein Einflussbereich. Die zum Tief gehörenden Fronten erstreckten sich von Skandinavien bis weit in den Atlantik. Dazu sei es vor allem in Nordeuropa stürmisch.

Mit dem Durchgang des Sturmtiefs «Klaus» geht gemäss Meteoschweiz die Pollenkonzentration der Erle am Donnerstagnachmittag deutlich zurück.

 

 

Sturmtief «Klaus» sorgt für turbulenten Donnerstag

«Da fliegt mir doch das Blech weg!», Twittert SRF Meteo am Donnerstagmorgen. Der Grund für die Aussage: Die Wetterexperten erwarten einen stürmischen Donnerstag. Sturmtief «Klaus» zieht über die Nordsee. Für die Schweiz bedeute dies, dass am Abend eine stürmische Kaltfront aus Nordwesten zu uns kommt, schreibt der Wetterdienst.

Für die Region Basel bedeute dies vor allem viel Wolken und teils schon am Morgen Regen. Und natürlich wird auch der Wind ein Thema. Ab dem Nachmittag werden Windspitzen bis 100 Kilometer pro Stunden erwartet. SRF Meteo hat derweil die Warnstufe «Orange für weite Teile der Schweiz ausgerufen.

Frost in der Nacht

In der Nacht auf Dienstag gab es in der Schweiz vielerorts Frost, schreibt SRF Meteo auf Twitter. In Basel/Binningen wurden -2,4 Grad gemessen. In Bischofszell zeigte das Thermometer -5,2 Grad an.

In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen, zu Frost sollte es nicht mehr kommen. Es werden Mindesttemperaturen von 6 Grad erwartet.

(Screenshot: SRF Meteo)
Zur Wochenmitte droht kräftiger Wind

Am Donnerstag wird das Wetter in der Schweiz windig und kühl, wie «MeteoNews» am Montag mitteilt. Südwest- bis Westwind frischt die Temperaturen auf und in erhöhten Lagen wird es teils stürmisch.

Die Windspitzen erreichen im Flachland 70 bis 80 km/h, auf den Bergen sind es über 100 km/h. In exponierten Gipfel- und Kammlagen seien dann sogar Orkanböen möglich. Grund für den starken Wind ist ein Sturmtief, das über Schottland in die Schweiz zieht, schreibt «SRFMeteo».

Ab Donnerstag wirds windig. (Bild: Keystone)

In der Nordwestschweiz sind dann 16 bis 18 Grad möglich, schreibt «MeteoNews». Am Abend, spätestens aber in der Nacht zum Freitag überquert uns die Kaltfront mit teilweise kräftigen Regengüssen.

Bei Durchzug der Front sind auch die stärksten Windböen zu erwarten. Hinter dieser Kaltfront erreicht uns wieder ein Schwall kühlerer Luft, die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 900 Meter.

Radioaktiver Saharastaub an der Grenze zur Schweiz nachgewiesen

Französische Forschende haben an der Grenze zur Schweiz radioaktiven Saharastaub nachgewiesen. Das berichtet «20 Minuten» am Mittwoch.

Am 6. Februar wurden Tests durchgeführt, welche die Radioaktivität im Westen kontrollieren sollen. Wie der Fernsehsender «Euronews» berichtet, wurde man dann im französischen Département Jura fündig. Im Saharstaub konnten die Forschenden erhöhte Werte des radioaktiven Isotops Cäsium-137 im roten Staub nachweisen.

Dazu wurden Abstriche des Staubs von parkierten Autos entnommen und ausgewertet. Die erhöhten Werte stellen allerdings keine Bedrohung für die Gesundheit dar. Ursache für die erhöhten Werte seien Reste französischer Atomtests in der algerischen Wüste in den 1960er Jahren.

Märzwinter könnte Frühlingsgefühle noch einmal bremsen

Der Beginn des meteorologischen Frühlings zeigt sich von seiner besten Seite. Vielerorts herrschte am Montag strahlender Sonnenschein. MeteoSchweiz warnt aber: Die winterlichen Gefühle könnten bald zurückkehren.

Die Temperaturen werden in den kommenden Tagen frühlingshaft bleiben, teilte MeteoSchweiz am Montag auf Twitter mit. Aber: Auch wenn der klimatologische Winter mit dem Februar zu Ende gegangen ist, sind winterliche Verhältnisse in der ersten Märzhälfte selbst im Flachland der Alpennordseite ein fester Bestandteil des Schweizer Klimas. So gibt es das Phänomen des Märzwinters.

An den Messstationen in der Zentral- und Ostschweiz wie in Einsiedeln, Elm, Luzern, St. Gallen und Zürich beispielsweise nimmt die Häufigkeit von Neuschneefällen Ende Februar jeweils ab, wie MeteoSchweiz weiter schreibt.

Mehr dazu hier.

Schneechaos, Temperaturrekorde und Saharastaub – Das Winterwetter war turbulent

Insgesamt geht heute Sonntag ein facettenreicher (meteorologischer) Winter zu Ende. Nach einem schneereichen Dezember im Süden folgte Mitte Januar der rekordverdächtige Schnee im nördlichen Flachland.

Daraufhin sorgte zunächst der Föhn, anschliessend milde Atlantikluft für Tauwetter und Schneeschmelze. Vor einer kurzen Kältewelle mit mehreren Eistagen in Folge erreichte uns am ersten Februarwochenende eine ordentliche Portion Saharastaub, bevor in der letzten Februardekade ausserordentlich milde Temperaturen verzeichnet wurden.

Februar 2 bis 4 Grad zu warm - Im Norden trocken, im Süden nass

Der Februar geht als zu warm und auf der Alpennordseite zu trocken in die Geschichte ein. Nach Eistagen reichte es mancherorts zu Februar-Wärmerekorden. Im Süden fiel überdurchschnittlich viel Niederschlag, im Norden zu wenig.

Insgesamt resultierte gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 ein Wärmeüberschuss von knapp 2 bis über 4 Grad, wie der Wetterdienst Meteonews am Sonntag mitteilte. Damit ist der Februar 2021 einer der mildesten seit Messbeginn.

Örtlich reiht sich der Monat unter den zehn wärmsten je gemessenen ein, etwa auf dem Säntis oder in Vaduz (FL). Für den Wetterdienst ist das einigermassen erstaunlich, da in den zweiten zehn Tagen eine Kälteperiode dem Flachland Eistage brachte, also Tage, an denen die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt stieg. Das konnte den milden Monatsbeginn und die warme zweite Monatshälfte aber nicht ausgleichen.

Der Februar 2021 ist einer der mildesten seit Messbeginn. (Bild: Keystone)

Niederschlag fiel im Süden zu viel, im Norden ergab sich mit wenigen Ausnahmen ein Mangel. Dabei fiel der gesamte Niederschlag im Süden in den ersten zehn Februartagen, ab dem 11. war es dann trocken.

Die Sonne schien vielerorts leicht überdurchschnittlich. Lokal gab es vor allem im Jura und in den Alpen allerdings auch Sonnenscheindefizite.

Kräftige Bise bringt kühlere Temperaturen am Wochenende

Das Hoch «Jacqueline» zieht derzeit über die Schweiz. Die kräftige Bise lässt die Temperaturen am Wochenende etwas sinken. Am Samstag wird es in Basel mit rund 12 Grad und 11 Grad am Sonntag kühler als während der vergangenen milden Frühlingstage.

Die Sonne zeigt sich am Wochenende aber immer wieder, wenn es zwischendurch auch bewölkt ist. Zum Start der neuen Woche ist dann auch das schöne Frühlingswetter wieder zurück: Sonne und wieder etwas mildere Temperaturen sind angesagt.

Wegen Smog: Geschwindigkeitsbegrenzung im Südtessin

Ab heute Donnerstag 13.30 Uhr dürfen Fahrzeuge südlich des Ceneri-Tunnels nur noch maximal 80 Kilometer pro Stunde fahren. Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung sind die zu hohen Feinstaubwerte im Sottoceneri, wie das Tessiner Departement für Umwelt mitteilte.

Diese seien unter anderem dem stabilen Hochdruckwetter geschuldet, heisst es im Communiqué. In den Städten Chiasso, Mendrisio und Lugano seien die Grenzwerte für die Feinstaubbelastung seit Dienstag deutlich überschritten worden.

Saharastaub sorgt für deutlich erhöhte Feinstaubkonzentration

Wie MeteoNews mitteilt, ist es seit rund einer Woche ausgesprochen mild in der Schweiz für die Jahreszeit. Teilweise wurden sogar neue Februarrekorde aufgestellt, so zum Beispiel in Vaduz, in Glarus, auf dem Hörnli oder in St. Gallen.

Neben den hohen Temperaturen sorgt noch ein anderes Phänomen für Schlagzeilen, nämlich ein staubiger Gruss aus Nordafrika: Im Vorfeld eines Troges über der Iberischen Halbinsel erreichte uns am Montag Saharastaub. Da seither kein Niederschlag gefallen ist, verblieb dieser in der Atmosphäre. Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss kam es ab Dienstag zu einem grossräumigen Absinken der Luft (in der Meteorologie spricht man auch von Subsidenz), weshalb sich die Staubschicht zunehmend auch in tiefen Lagen bemerkbar machte. Als Folge war es einerseits diesig, andererseits stieg die Feinstaubbelastung stark an, und liegt aktuell teilweise deutlich über dem Grenzwert.

Daran dürfte sich bis am Freitag kaum etwas ändern. Erst am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag erreicht uns aus Nordwesten eine stark abgeschwächte Kaltfront, welche zumindest da und dort etwas Regen, und somit eine Entspannung bringen dürfte. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von 1500 Metern auf 1100 bis 1200 Meter.

Frühlingswetter Ende Februar

In Bottmingen zeigt sich am Mittwochmorgen bereits ein strahlend blauer Himmel. (Bild: Telebasel)

Es ist Ende Februar, doch das Wetter in der Schweiz verhält sich wie im April. Auf die eisige Kälte vor etwas über einer Woche folgten mildere Temperaturen. Dabei sind es nicht nur die Wetterkapriolen, die an den Frühlingsmonat erinnern, sondern auch die Temperaturen: Die 20-Grad-Marke wurde bereits am Wochenende geknackt.

Warm und sonnig ist es auch am heutigen Mittwoch, 24. April. Wie die Wetterdienste SRF Meteo und Meteonews schreiben klettern die Temperaturen erneut auf 20 Grad Celsius. Trotz wenig Wolken ist der Himmel noch nicht ganz klar. Sahara-Staub trübt die Aussichten, besonders in die Ferne.

Auch am Donnerstag werden in der Schweiz frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein erwartet. Gegen das Wochenende wird es dann kühler: Dann sinken die Temperaturen auf höchstens 13 Grad Celsius. Die Sonne bleibt der Schweiz und der Region Basel aber vorerst erhalten.

Frühlingshaft mild am Montag

Der vorzeitig angereiste Frühling beschert uns am Montag Höchstwerte um 13 bis 16 Grad und in den föhnigen Alpentälern bis knapp über 20 Grad wird es angenehm mild, wie MeteoNews berichtet.

Dazu scheint im Osten oft die Sonne, im Westen sorgt Saharastaub für teils dichtere Wolken.

Föhnsturm mit Windspitzen über 100 Kilometer pro Stunde in Altdorf in der Nacht auf Montag

Der Föhn ist in den vergangenen Stunden durch die Schweiz gefegt. In Altdorf UR gab es Windspitzen bis zu 107,3 Kilometern pro Stunde. In Vaduz erreichte die Windgeschwindigkeit 84,6 km/h und in Meiringen BE 82,4 km/h, wie MeteoNews am Montagmorgen bekanntgab.

Mit dem Föhn steigen die Temperaturen heute Montag auf frühlingshafte 12 bis 19 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt. Im St. Galler Rheintal werden mit Föhn sogar bis zu 22 Grad erreicht. Zudem ist es sonnig, aber nicht wolkenlos.

Das sonnige Wetter lockt die Basler an den Rhein

Die warmen Temperaturen am Sonntag locken viele Baslerinnen und Basler an den Rhein. Die Stufen sind überfüllt mit Menschen als möchte man kurz die Pandemie vergessen.


(Bild: Telebasel)
Vaduz knackt die 20-Grad-Marke

In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein war es im Februar noch nie so warm wie am Sonntag: Am frühen Nachmittag stieg die Temperatur dort auf 21,9 Grad.

Damit wurden die Höchststände von 1998 und 1990, als im Wintermonat in Vaduz 21,7 Grad gemessen wurden, überschritten, wie der Wetterdienst Meteoschweiz mitteilte.

Für diese Jahreszeit ausgesprochen hohe Temperaturen gab es auch schweizweit in den Föhn-Gebieten. In Bad Ragaz SG wurden am frühen Nachmittag 19,9 Grad gemessen, im Urner Hauptort Altdorf war es 19,8 Grad warm. Im Flachland liegen die Temperaturen rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Frühling im Februar

Das Wochenende stand und steht weiterhin im Zeichen des Frühlings, und auch in der kommenden Woche hält das sonnige und frühlingshaft milde Wetter durch. Heute und morgen ist es dabei in den Alpentälern föhnig, hier sind lokal auch 20 Grad im Bereich des Möglichen. Sonst erwartet Metonews bis Freitag zwischen etwa 13 und 18 Grad. Jeweils am Morgen ist es aber entsprechend der Jahreszeit noch kühl mit Temperaturen örtlich auch mal knapp unter dem Gefrierpunkt.

Dabei ist dem Wetter der Kalender anscheinend egal, der meteorologische Frühling startet erst am 1. März, auf den kalendarischen Frühling müssen wir noch bis zum 20. März warten.

Temperaturen wie im April: 18,6 Grad in Sitten VS

Warmes und sonniges Wetter hat am Samstag in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Sitten im Wallis stieg die Temperatur am späten Nachmittag auf 18,6 Grad. In Vaduz wurden 18,7 Grad gemessen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte.

Für diese Jahreszeit sind das ausgesprochen hohe Temperaturen. Im Flachland liegen diese laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad. Am Sonntag könnte es den Experten zufolge lokal sogar bis zu 20 Grad warm werden.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Samstag über 18 Grad wärmer als vor einer Woche

Nach der bitteren Kälte der vergangenen Woche, klettern die Temperaturen in der Region Basel und der ganzen Schweiz auf Frühlingsniveau. Strahlender Sonnenschein bringt in Basel bis zu 18 Grad am Samstag. Um 15 Uhr betrug die Temperatur in Basel-Binnigen bereits 16,3 Grad. Am Samstag vor einer Woche betrug die Höchsttemperatur noch -0,8 Grad Celsius.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der restlichen Schweiz. Auch hier ist es 15 bis 21 Grad wärmer als noch vor einer Woche, wie SRF Meteo tweetet. Der Februar dürfte bis zu seinem Abschied in den März frühlingshaft warm und sonnig bleiben: Für den Rest des Monats sagen die Wetterdienste aktuell Sonnenschein und Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad in der Region Basel voraus.

Das Wetter der vergangenen Wochen

Was das Wetter im Januar und Februar 2021 so getrieben hat, können Sie hier nachlesen.

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