Das Kulturzentrum Kaserne Basel soll höhere Staatsbeiträge erhalten. (Bild: Keystone/Markus Stuecklin)
Basel

Grossratskommission will mehr Geld für die Kaserne Basel

Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) des Basler Grossen Rats will den Unterstützungsbeitrag für das Kaserne Basel um 14'300 Franken pro Jahr erhöhen.

Der Beschluss ist allerdings nur mit Stichentscheid der Kommissionspräsidentin zustande gekommen.

Die Beitragserhöhung entspricht einem Antrag der Kaserne Basel, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Kommissionsbericht hervorgeht. Dieser Betrag solle helfen, die Förderung von mehr Diversität und kultureller Teilhabe zu stärken, so die Begründung.

Dieser Entscheid war in der BKK umstritten. Er kam bei einem Stimmenpatt nur mit dem Stichentscheid der Kommissionspräsidentin aus der SP zustande.

Auf weniger Widerstand stiess indes die bereits von der Regierung vorgeschlagene Erhöhung der Staatsbeiträge. Sie will die Subventionen an den Verein Kulturwerkstatt Kaserne Basel für die Jahre 2021 bis 2024 um rund 3,24 Millionen Franken erhöhen. Grund sind höhere Mietzinse und Nebenkosten für die Administrationsräume im neuen Kasernenhauptbau sowie das Ausscheiden der Institution aus dem Kulturvertrag mit dem Nachbarkanton Baselland.

Ganz unumstritten blieb das Geschäft in der Kommission aber auch abgesehen von der zusätzlich beschlossenen Beitragserhöhung nicht. Der Antrag an den Grossen Rat, die Staatsbeiträge zu genehmigen, kam zwar mit 6 gegen 2 Stimmen durch. Allerdings enthielten sich fünf Kommissionsmitglieder ihrer Stimme.

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