Die italienische Region Piemont will laut Medienberichten die brach liegenden Schweizer Impfdosen von AstraZeneca übernehmen. (Bild: Keystone)
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Piemont will Astrazeneca-Impfdosen der Schweiz

Das Piemont bekundet laut Medienberichten Interesse an Impfdosen des in der Schweiz noch nicht zugelassenen Impfstoffes von Astrazeneca.

Die italienische Region hat bei den Tessiner Behörden eine entsprechende Anfrage gestellt. Die Tessiner Regierung erklärte am Donnerstag gegenüber der Zeitung «Corriere del Ticino», dass die Behörden die Anfrage aus dem Piemont zu Kenntnis genommen hätten, um allenfalls überschüssige Impfdosen des schwedisch-britischen Pharmakonzerns abzutreten. Jedoch liege die Verwaltung und Verteilung der Impfstoffe in den Händen des Bundes. Daher habe man die Anfrage nach Bern weitergeleitet. Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Der Impfstoff von Astrazeneca befindet sich beim Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic noch in Prüfung. Für die Zulassung fehlen gemäss der Behörde noch notwendige Studien. Die Schweiz erwartet bis zu 5,3 Millionen Dosen davon. Schlagzeilen hatte der Impfstoff mit seltenen Fällen von Hirnvenenthrombosen bei der Vergabe gemacht.

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