Die lästige und gefährliche Tigermücke breitet sich in Basel-Stadt weiter aus. (Bild: Keystone)
Basel

Tigermücke breitet sich weiter aus

Die Tigermücke breitet sich in Basel-Stadt trotz Gegenmassnahmen weiter aus. Auch im Nachbarkanton Baselland wurden bereits Populationen entdeckt.

Die beiden Kantone wollen deshalb die Bevölkerung stärker in die Bekämpfung mit einbeziehen.

Die Tigermücke hat sich bereits in den Basler Quartieren St. Johann und Kleinhüningen, an den Grenzen zu Frankreich und Deutschland, fest ansiedeln können, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Mittwoch mitteilte. Nun sei die Mücke auch im Neubad-Quartier nachgewiesen worden. Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut gehe davon aus, dass sich die betroffene Fläche von 2019 bis 2020 deutlich von 97 auf 173 Hektaren vergrössert habe.

Auch im Kanton Baselland, namentlich in Birsfelden, hat sich gemäss Angaben der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion vom Mittwoch eine Tigermücken-Population festgesetzt.

Die Tigermücke sorgt durch ihr aggressives Stechverhalten am Tag für eine grosse Belästigung der Bevölkerung. Ausserdem steigt durch die wachsende Population das Risiko von Übertragungen von Krankheiten. Eine verstärkte Bekämpfung des Insekts tut gemäss den kantonalen Behörden deshalb Not.

Die beiden Kantone möchten deshalb die Bevölkerung mit einer Informationskampagne stärker in die Bekämpfung der Tigermücke mit einbeziehen. Insbesondere gehe es darum, mögliche Brutstätten zu eliminieren. Damit sind insbesondere Wasserstellen, wie Regentonnen oder Pflanzenuntersätze, gemeint. Ein besonderer Fokus legt die Kampagne auf Freizeitgärten, in denen es besonders viele potentielle Brutstätten gebe.

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